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An alle Neulinge: Bitte lest euch diesen Thread als erstes durch BEVOR ihr ein eigenes Thema eröffnet, viele typische Anfängerfragen werden darin bereits beantwortet: Dart Neuling? Welche Dinge sollte ich beachten? (Pfeile, Board, Wurftechnik etc.) - Danke !!!

In-Go

21-Darter

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81

Thursday, March 29th 2018, 8:40am

Sitzen (wie schon erwähnt) stört den Wurf
Gleichgewichtsstörungen jeder Art stört den Wurf
Sehbehinderung stört den Wurf
Spastiken stört den Wurf
und
und
und

Und je nach Grad der Störung wird der Multiplikator festgelegt

Und genau darin liegt meiner Befürchtung nach, eins der grössten Probleme oder besser vorweg, mal die Herausforderung. DENN je mehr Split bzw. Klasseneinteilung geschieht, desto komplexer vor allem aber aufwendiger wird die Durchführung. Das wird fraglos den einen oder anderen abschrecken sich der Sache anzunehmen, für den einen oder anderen (Veranstalter/Förderer) zweifelsfrei sogar ein NoGo Kriterium werden. Ich bezeichne mich durchaus als sehr Sport affinen Menschen (zugegebenermassen seit geraumer Zeit in erster Linie schauender Natur), bei manch Paralympischer Übertragung jedoch geht mir so ein wenig die Transparenz ab. Es mitunter schwer für einen selber die Leistungen zu vergleichen. Jede für sich ist bewundernswert, das steht nicht zur Debatte, der sportliche Wettkampf aber ist schwer zu "verstehen". Hinzu kommt, nicht das es nicht durchaus einige mehr oder weniger Behinderte gibt, aber um ein Teilnehmerfeld einer für Medien interessante Grösse zu stellen und dass dann in jeder Klasse, dafür sind es wohl doch nicht genug. Demnach beisst sich die Katze in den sprichwörtlichen.... .
Mir ist bewusst, dass mit weniger Einteilung zwar mehr Transparenz aufkommt, die Fairneß gegenüber den Sportlern jedoch auch ein wenig auf der Strecke bleibt. Was der Sache zuträglicher ist...., ich vermag's nicht einzuschätzen.

82

Thursday, March 29th 2018, 10:46am

Wie läuft das denn mittlerweile in Großbritannien bei der BDDA ab? (Oder halt in den schon erwähnten Niederlanden, aber da bin ich völlig ahnungslos.) Machen die eine Klasseneinteilung oder spielen die generell weiter mit dem drehbaren Wildfire-Boardsystem und lassen im gleichen Wettbewerb die Rollis auf 1,37 werfen und die stehenden Spieler mit Einschränkungen auf 1,73? Ich sehe da nämlich in Sachen German Open auch die Problematik, dass es wenig Sinn macht, in diversen Klassen zu spielen und dann vielleicht teilweise weniger als eine Handvoll Teilnehmer zu haben.

Edit: Wenn das irgendwann mal eine Art Turnierserie werden soll, wird man um Klassifizierungen wohl nicht herumkommen, aber für so eine einzeln stehende Veranstaltung sollte doch vielleicht eher im Vordergrund stehen, den betreffenden Spielern überhaupt erstmal eine Teilnahmemöglichkeit zu schaffen, auch wenn da für den ersten Versuch noch gewisse Grade von fehlender Fairness in der Turnierstruktur sein sollten. Und mal ganz pragmatisch: Die Leistungsdichte der potenziellen Teilnehmer wird wohl relativ gering sein bzw. die Spannweite der Leistungsniveaus relativ hoch, so dass es diverse Spielpaarungen geben würde, in denen der Spieler mit der nominell größeren Einschränkung trotzdem der deutlich bessere Darter ist. So was kann Klassifizierungen auch ein wenig ad absurdum führen. (Und tut es mMn. nach bei den Paralympics teilweise auch.) Vielleicht sollte man dann eher z.B. das Turnier mit Roundrobin-Phase ausgestalten, damit jeder Teilnehmer auch auf seine Kosten kommt und das Problem der schwer vergleichbaren Situationen etwas abgemildert wird.

This post has been edited 2 times, last edit by "Zeyes" (Mar 29th 2018, 11:01am)


83

Thursday, March 29th 2018, 12:03pm

daher ja mein Vorschlag mit dem Multiplikator.
Dann kann auch ein Leichtbehinderter mit Faktor 5
gegen einen schwerer Behinderten mit Faktor 30 spielen.

Natürlich kommen zwei mit der gleichen Behinderung
unterschiedlich damit zurecht.
Der eine doppelamputierte nimmt an Wettrennen teil
und der andere kann nur an Krücken laufen.

Alles kann man nicht berücksichtigen.

84

Thursday, March 29th 2018, 12:17pm

Multiplikatoren erinnern allerdings so unschön an den E-Darts-Bereich mit seinen (ist nicht meine Wortwahl) Punkte-Handicaps, wo man auch teilweise krampfhaft versucht, allen Spielern irgendwie 50% Gewinnchance in jedem Spiel zu ermöglichen. Nur halt in dem Fall mit dem schnöden Ziel, mehr Spieler dazu zu bewegen, ihre Münzen im Automaten zu versenken.

Deshalb meine Ansicht, lieber "richtig" 501 zu spielen und es dafür über den Turniermodus zu steuern, dass alle Spieler was davon haben. Eben über Roundrobin oder auch, indem man alle Platzierungen ausspielt und dadurch jeder Teilnehmer zumindest in den späteren Spielen mal auf halbwegs gleichwertige Gegner trifft, unabhängig vom Grad der körperlichen Einschränkung. Im normalen Turnierbetrieb ist so was ja aus Zeitgründen nicht möglich, aber in dem Fall könnte das einzurichten sein. (Genaueres wissen natürlich nur Ingo und seine Mitstreiter.)

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85

Thursday, March 29th 2018, 12:38pm

Ich sehe da nämlich in Sachen German Open auch die Problematik, dass es wenig Sinn macht, in diversen Klassen zu spielen und dann vielleicht teilweise weniger als eine Handvoll Teilnehmer zu haben.
Die sahen wir auch und haben daher relativ resolut gesagt: Eine Klasse/ein Wettbewerb - ja, anderenfalls bekommen wir das nicht gestemmt.
Wir haben aus Belgien gesonderte Boardanlagen geordert, welche auf einer "Bahn" zwei Boards nebeneinander beherbergen, wobei sie in unterschiedlichen Höhen angebracht sind. Sprich es könnte ein stehender gegen einen sitzenden Spieler spielen.
Wenn nicht die Zahlen noch explodieren, werden wir in der Tat in zwei Gruppen die Vorrunde spielen lassen. Dann über Kreuz das Halbfinale und selbstredend das Finale.
Einer Erfahrung von den Dutch Open folgend, wird auch nach 20 Runden gebullt um den Sieger eines Legs zu ermitteln. Ob das nötig sein wird, müssen wir sehen. Um mal ein Phrasenschwein zu füllen: Aller Anfang ist schwer, doch wer nie anfängt, wird sich nie entwickeln.

86

Thursday, March 29th 2018, 1:46pm

Man könnte auch einfach erstmal spielen. Es werden so offensichtliche Dinge festgelegt, wie Boardhöhe beim Rollstuhl, akustische Hilfsmittel bei Sehbehinderten usw. und dann wird 501 (also jedenfalls ein einheitlicher Modus) gespielt. Wenn sich dann herausstellt, dass an irgendeiner Stelle ein Ungleichgewicht die Chancen unfair verteilt, dann erst wird regeltechnisch gezielt dort eingegriffen. Man kann ohnehin nicht alles vorher berücksichtigen, aber man kann eine Idee mit zu vielen Meinungen kaputtreden, bevor es losgeht.
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Meine kleine Darts-Seite – Liga-Software und Pro-Darter-Videos. Meine Online-Spiele streame ich über meinen Youtube-Kanal.

This post has been edited 1 times, last edit by "Horst Girtew" (Mar 29th 2018, 1:47pm)


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87

Thursday, March 29th 2018, 4:54pm

Man könnte auch einfach erstmal spielen.
Genau das machen wir, nur das wir vorher den Kontakt zu den erfahrenen gesucht haben, um nach Kräften keine elementaren (oder schon einmal gemachten) Fehler zu machen.
Man könnte als Quintessenz des Austausches auch zusammenfassen: Lieber ein Turnier was u.U. nicht perfekt abläuft oder noch nicht den WDDA Rules in Gänze entspricht, als gar kein Turnier.

In diesem Sinne gehen wir es an, hoffentlich können wir nach dem 15ten April zurückblicken und sagen: 's war schön ;)

Sodann, frohe Ostern!

88

Thursday, March 29th 2018, 5:01pm

Ja das ging jetzt vor Allem gegen diese Art Diskussion (und ich nehme mich da selbst gar nicht aus) wo dann 12 Leute 400 Meinungen mit Bedenken zu unwichten Details haben und am Ende kommt nichts raus. Wie bei einem Hausbau, der daran scheitert, dass sich ein Paar nicht über die Schlafzimmertapete einigen kann und das zu einem Zeitpunkt, wo der Bagger noch nichtmal auf dem Weg zum Baugrundstück ist.
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Frei-Wurf

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89

Tuesday, July 10th 2018, 9:36pm

Handicap Dart

Seit Juli 2017 gibt es in Kassel eine Handicap Dartgruppe. Fb Frei Wurf, YouTube Frei Wurf Dart!

Schaut mal rein.

Gruß Peter :award:

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