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gooner

Nail-Thrower

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Wednesday, October 3rd 2018, 6:22pm

Review: Wez "The Warrior" Newton



Die Premiere League stellt eines der Prestigeträchtigsten Wettbewerbe im Darts dar. Eine Einladung zu diesem Turnier ist mehr als eine Ehre. Sie gilt als das Zeichen, dass man es geschafft hat. Man gehört zur Spitze des Sports, zu den Besten der Besten. Für manche Spieler ist der große Druck Woche für Woche gegen diese auserlesene Riege an Profis zu bestehen alles andere als ein Karriere-schub. Es gibt zahlreiche Diskussionen unter Fans und Experten darüber, ob die Premiere League den Werdegang auch mehr schaden als fördern kann. Einer der Namen, die immer wieder in diesem Zusammenhang genannt werden, ist Wesley Newton.




Anders als viele PDC Größen seiner Zeit begann Newton seine Karriere nicht bei der British Darts Organisation. 2003 machte der in Blackpool geborene Engländer bei den UK Open sein Major Debüt und schaffte es immerhin bis in die dritte Runde. Ein Jahr später folgte die erste Weltmeisterschafts Teilnahme mit schnellem Ende in der ersten Runde. Sein erstes Major Halbfinale gelang Newton kurz darauf bei den Las Vegas Dessert Classic 2005, wo er an einem gewissen Phil Taylor scheiterte. Auch im darauffolgenden Jahr schaffte Wez es in die Semis in Vegas, wo er gegen John Part verlor. In den folgenden Jahren spielte sich "The Warrior" in der Order of Merit stetig nach vorne.



2009 gewann Newton sein erstes Player Championship Turnier. Bis heute gewann er fünf dieser Wettbewerbe, wobei er zwei davon 2010 an einem Wochenende eintütete. Seinerzeit gelang dies erst fünf Spielern. Mit diesem Kunststück schaffte er es in die Top 16 der Order of Merit. 2011 folgte dann das erste Major Finale. Mit 8 zu 11 unterlag er nur knapp James Wade bei den UK Open. Nach diesem Match wurde Peter Manley sein Manager. Bei den UK Open 2012 schaffte Wez dann eine Sensation, indem er den amtierenden Weltmeister Lewis rauskegelte. Im Viertelfinale scheiterte er dann knapp am späteren Sieger Thornton. Beim folgenden World Matchplay spielte The Warrior dann sein erstes perfekte leg vor Fernsehkameras. Zwar verlor er seine Zweitrundenpartie gegen den damals brillant aufspielenden Justin Pipe, konnte aber als fünfter Spieler überhaupt einen Neundarter bei diesem Turnier spielen:

(Klick)

Nach seiner zweiten Major Finalteilnahme bei den European Darts Championship 2012, welches gegen den Wizard verloren ging und einer Halbfinalteilnahme beim Grand Prix segelte die erste Einladung zur Premiere League ins Haus. Dort konnte Newton jedoch nur zwei matches für sich entscheiden, bevor er nach der neu geschaffenen Judgement Night ausschied. In den folgenden Majors blieb Newtons Performance hinter den Erwartungen zurück. Bei der Weltmeisterschaft schaffte es der Engländer dann aber zum zweiten Mal ins Viertelfinale. Obwohl er gegen den späteren Finalisten Peter Wright verlor, war es auch diese Leistung die ihm eine erneute Premiere League Teilnahme bescherte.



Erneut spielte Newton schwach auf und überstand nicht die Judgement Night. Im Laufe von 2014 konnte er dann erstmals seid 2007 kein einziges PDC Turnier gewinnen. Im World Matchplay gelang ihm zwar noch eine Viertelfinalteilnahme, dann ging es aber bergab. Bei Grand Prix, Masters und European Championship kam es jeweils zum Erstrundenaus. Darüber hinaus konnte Wez sich erstmals seid fünf Jahren nicht für den Grand Slam qualifizieren. Die Saison konnte er trotzdem noch mit einem positiven Ergebnis beenden: bei den Players Championship Finals spielte er sich bis ins Halbfinale, wo er an Adrian Lewis scheiterte. Die WM 2015 lief dann aber wieder schlecht für den "Krieger". Sein Auftritt im Ally Pally brachte dabei eines der kuriosesten Matches der Turnier Geschichte hervor.

(Klick)

Newton musste in der ersten Runde gegen den, bis dahin eher unbekannten Cristo Reyes spielen. Der Spanier trat bei seiner zweiten WM alles andere als gehemmt auf und führte völlig überraschend schnell mit 2 zu 0 in den sets. Wez als damalige Nummer 13 der OoM legte dann aber ordentlich nach und gewann die folgenden zwei sets. Das Match schaukelte sich bis zum 5 zu 5 in den legs hoch. Nun stand ein Ausbullen für das Sudden Death an. Nachdem Reyes seinen dart auf die Boardmitte warf, brach Schiedsrichter Hinks das Prozedere aber ab und ließ ihn ohne das Newton seinerseits aufs Bullseye werfen konnte das letzte leg beginnen. Als beide Spieler um die 200 Punkte gescored hatten, informierte dann Russ Bray den Caller auf der Bühne über seinen Fehler. Im folgenden Ausbullen ging Reyes dann als Sieger hervor und gewann anschließend das Sudden Death leg. Nicht nur die Kommentatoren wunderten sich, dass ein Schiedsrichter einen derartigen Fehler machen konnte. Das zwischen zeitige Durcheinander auf der größten Bühne des Darts brachte beide Spieler um ihren flow und Wez Newton einen Grund sich nach der Niederlage auf Twitter alles andere als begeistert zu den Geschehnissen zu äußern. Die Leistung seines spanischen Gegners schmälerte er dabei aber zu keinem Moment und erkannte dessen starken Auftritt an.



Die folgende Saison stellte leider keine Kehrtwende dar. Newton fiel aus den Top 16 heraus und verpasste somit erstmals seid 2008 das World Matchplay. Auch bei den verbliebenen großen Events konnte er sich nicht qualifizieren oder schied früh aus. Bei der Weltmeisterschaft 2016 kam es dann zum Rematch gegen Cristo Reyes. Beide Darter zeigten dieses mal nur einen Bruchteil ihres Könnens. Mit einem 77er Average gewann Newton und bezeichnetet seine Leistung im anschließenden Interview als seine "schlechteste aller Zeiten vor TV Kameras". In der zweiten Runde konnte er sich nicht steigern und wurde von James Wade mit 4 zu 0 "überrollt". Er konnte sich anschließend zwar für die UK Open qualifizieren, verlor dort aber bereits in der zweiten Runde gegen einen Newcomer namens Rob Cross. Wez rutschte immer rasanter in der OoM hinab und war nach der WM 2017 bereits nur noch die Nummer 59. Er verlor seine Tourcard und muss sich somit seitdem in der Q School probieren. Seid Anfang des Jahres spielt Newton auch Turniere der BDO und steht beim Konkurrenzverband mittlerweile auf Platz 29.



Wesley Newton gehörte zu den vielversprechendsten jungen Dartprofis auf den Circuit. Sein Potential und sein zweifelsfrei großartiges Talent brachten ihn bis in die Premiere League. Er galt als einer der "Klassenclowns" auf der Tour und genoss große Beliebtheit unter den Mitspielern. Lange Zeit wurde spekuliert wieso er so krass abgestürzt ist. Ende 2016 gab The Warrior dann bekannt, dass er lange Zeit an einer Schulterverletzung laborierte. Wenn man sich seine Technik anschaut, kann man sich sehr gut vorstellen, dass diese (noch mehr als bei anderen Profis) durch ein derartiges Handycap stark beeinflusst werden kann. Das gepaart mit dem auferlegten großen Druck durch sein Potential, wird wohl letztlich den Ausschlag für den Karriere Knick gegeben haben. Ob es bei einem "Knick" bleibt und sich Newton wieder zurück kämpfen kann, bleibt abzuwarten. Nachdem sein Vetrag mit Unicorn Anfang letzten Jahres ausgelaufen ist, fand er jüngst in Red Dragon einen neuen Ausrüster. Die neuen Signatur Darts werden auf deren Website als "comeback darts" betitelt. Es ist zu hoffen, das der sympathische Blackpooler mit diesen neuen Werkzeug sich wieder ins Rampenlicht spielen kann.


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gooner

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Wednesday, October 3rd 2018, 6:23pm

Unicorn Wez Newton gold Purist 22 gramm



Wes Newton wurde lange Zeit von Unicorn ausgerüstet. Mit den vorliegenden darts fuhr er seine größten Erfolge ein. So spielte er sie beispielsweise in der Premiere League. Neben den naturals, die anschließend vorgestellt werden, gab es auch ein Vorgängermodell, welches nur minimal anders designed war. Zwischenzeitlich experimentierte Newton auch mit Prototypen, die einen Grip ähnlich dem der Gary Anderson Phase 3 hatten. Das Grunddesign, also ein langer barrel von Grip komplett überzogen stellt stets die Konstante dar. Es gibt neben den goldenen Newtons noch eine DNA Version, die sich (in meinen Augen zurecht) keiner großen Beliebtheit erfreute. Aufgrund dessen findet man diese rainbow Warriors noch am ehesten, wenn auch zu horrenden Preisen. Newton hält den Dart weit hinten und spielt für gewöhnlich mit short stems sowie standart shape flights.



Schon seid langem sind diese Einhörner nur noch sehr sehr schwer zu finden. Gerade die goldene Version findet man so gut wie gar nicht mehr.
Hierbei handelt es sich um die Purist Edition. Die gleichen Darts gab es auch als Teil der Maestro Golden Reihe mit Setup und wallet. Wie alle purist sets haben auch diese Newtons das Gewicht, das auch der namens gebende Profi auf der Bühne spielte.







Das Design der Newtons ist sehr schlicht gehalten. Der barrel ist komplett gleichmäßig mit Ringen überzogen. Selbst etwas breitere glatte Flächen, wie sie bei fast jedem dart zu finden sind, sucht man vergeblich. Lediglich die Nase fällt etwas aus dem Muster bleibt dabei aber genauso puristisch. Recht untypisch wurde auch auf eine Spielersignatur verzichtet. Nur ein einfacher "Unicorn" Schriftzug prangt ganz vorne auf besagter barrelnase.



Überzogen sind die darts mit einem goldenen Titanium coating. Wie ich schon oft gesagt habe, gefällt mir diese Beschichtung mit am besten. Es bleibt dabei: "das beste coating ist gar kein coating". Jedoch gehört das goldene noch zu den haltbarsten auf dem Markt. Dazu kommt ein sehr angenehmes Griffgefühl und ein schnelles "Warm- werden" der barrel. Darüber hinaus gefällt mir persönlich einfach auch der Look. Gerade den Newtons steht das Gold ausgezeichnet.







Man hat es hier mit einem relativ langen barrel zu tun, der zudem auch nicht gerade dünn ist. Das hat zur Folge, dass die darts mit einem standart setup (medium stems und flights) sehr flach im Sisal stecken. Natürlich hängt das auch von der individuellen Technik und dem Release ab! Ich spiele die Newtons aber aufgrund dessen vor allem mit short stems und standart flights. Mit diesem setup komme ich dann aber auch bestens mit der Länge klar und die Pfeile fliegen stabil gen board. Vom Band sind die Standart Unicorn Spitzen eingepresst.





Der Grip aus dünnen Rillen zieht sich über den gesamten barrel und bietet einen soliden Halt. Ich empfinde die Griffigkeit als genau richtig. Nicht zu stark und nicht zu lasch. Auf der Skala von 0 bis 10 eine 7-8.
Das komplette Fehlen von breiten glatten Rillen oder anderen Orientierungspunkten kann sicherlich kritisiert werden, ich empfinde eher genau das Gegenteil. Man hat hier keinerlei Ablenkung und kann seine Technik durchziehen. Ähnlich sehe ich das bei glatten Darts, wie den Jenkins oder den Piemans. Hier ist es durch den gleichmäßigen Grip genauso.
Das coating sorgt zusätzlich für etwas Halt, da es sich etwas wärmer anfühlt als das pure Tungsten.



Da die Rillen den kompletten Barrel bedecken, werden keine Techniken "ausgeschlossen". Als Reargripper (für die der dart ja konzeptioniert worden ist) findet man genauso Halt wie als Front- oder Middlegripper. Das macht die Newtons zu einem perfekten Allround dart. Auch der hinreichende Durchmesser begünstigt das "Handling".



Als Rear Gripper gefallen mir die Newtons hervorragend. Die stolze Länge der barrel hat mich lange Zeit abgeschreckt, doch mit short stems fällt diese kaum mehr ins Gewicht. Der Grip ist geradezu perfekt und bietet genügend Halt ohne an den Händen zu kleben. Das goldene coating sorgt darüber hinaus für ein sehr angenehmes Gefühl und einem schicken Look. Die darts sind wahre Allrounder und bieten für viele verschiedene Techniken beste Vorraussetzungen. Mir gefallen die Teile so gut, dass ich sie derzeit als Matchdarts regelmäßig spiele.
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Wednesday, October 3rd 2018, 6:24pm

Unicorn Wez Newton Maestro 22 gramm



Bevor Newton zu den gold beschichteten darts griff, spielte er diese natural Version. Hin und wieder wechselte er auch zwischen den sets. So sah man diese darts auch in seinem Match gegen Reyes bei der 2015er WM, bevor Wez beim rematch 2016 wiederum die goldenen spielte. Dieses set ist noch seltener zu finden als seine beschichteten "Brüder". Neben dieser Edition, gab es auch eine etwas neuere mit einem luxus wallet aber gleichem Zubehör.



Ich konnte dieses Set bei Automaten-Richter im online shop ergattern. Die Bestellung lief reibungslos und konnte jederzeit per Sendungsnummer (Hermes) verfolgt werden. Die Darts waren sicher verpackt und kamen zügig an. Der Preis von 44,90 Euro (die Versandkosten entfallen ab 40Euro) ist für ein so seltenes Set absolut in Ordnung und entspricht wohl dem Neupreis beim Release des sets. An dieser Stelle also ein großes Lob an Service und auch Support (schnelle freundliche Antwort) von Automaten-Richter. Soviel Zeit muss sein.





Die naturals sind den golden Maestros im Grunde identisch. Bis eben auf das "golden". Aber auch ohne coating machen die Newtons was her. Das puristische Design mit dem gleichmäßigen dünnen Rillen überzeugt hier genauso. Der klassische Look lässt sich mit jedem beliebigen setup kombinieren, ohne unpassend zu wirken. Ein kleiner Vorteil gegenüber der goldenen Version.



Was den Look angeht gefallen mir die goldenen Newtons ein wenig besser. Das liegt aber lediglich an meinem Hang zu goldenen darts. Ansonsten sind keine Unterschiede zwischen den sets auszumachen. Auch hier findet sich keine Spielersignatur und nur ein Schriftzug des Herstellers.





Wenn man die naturals und die goldenen Newtons ganz genau mit feinen Messgeräten untersuchen würde, könnte man mit Sicherheit Unterschiede in den Maßen finden. Ich bin mir aber sicher das diese so gering wären, dass sie nicht erwähnenswert sind.





Der Grip ist wegen dem fehlenden coating nur geringfügig weniger stark als bei den goldenen Newtons. Hier würde ich ihn bei 7 von 10 verorten.



Groß schreiben, was nicht bereits bei den golden Maestros geschrieben wurde, kann ich hier nicht. Die Darts unterschieden sich nur durch die fehlende Beschichtung. Aufgrund dessen sind sie zwar etwas weniger griffig, bieten aber eine echte Alternative zu den darts der erfolgreichen Newton-Zeit. Zudem haben sie einen entscheidenden Vorteil: die Marker werden nicht so schnell sichtbar sein und dieses set somit besser "altern" als ihre goldenen Brüder.


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Wednesday, October 3rd 2018, 6:25pm

RedDragon Wez Newton 22 gramm



Da sind sie also. Die "comeback" darts von Wes Newton. Recht überraschend und unter dem Radar wechselte The Warrior zu RedDragon. Erst vor kurzem wurden dann diese darts released.



Für 46,95 Euro bekommt man dieses set direkt bei RedDragon . Inklusive Versand sind wir also bei rund 50 Euro. Für einen Signatur Dart mit einen so außergewöhnlichen Grips ist das ein normaler bis günstiger Preis. Gerade angesichts der aktuellen Preislage stellen diese Pfeile wohl sogar eine der günstigeren Player darts dar. Die Verpackung spricht ebenfalls gegen den aktuellen Trend. Kein auf Newton zugeschnittenes besonderes Design, weder ein Foto noch sein Nickname findet sich. Lediglich auf der Rückseite steht ganz klein dann der Spielername. Für reine Vitrinen Sammler und Unboxing Fans sind die Dinger also eher nichts.



Im Lieferumfang sind drei darts, ein set Nitro Tech stems und ein set flights inbegriffen. Ursprünglich wurde auf der Produktseite auch ein Trifold Wallet mit angegeben. Nachdem ich dann lediglich die Schachtel bekam, setzte ich mich mit RedDragon in Verbindung. Nun ist ein Wallet auf dem Weg zu mir und die Angebotsseite wurde korrigiert. Den Support der Engländer kann ich an dieser Stelle also nur loben.





In der barrelform gleichen die neuen Newtons ihren Einhörner Vorgängern. Auch die Nase vorn, ist mit denen der Unicorns identisch. Hier wurden aber zudem die RedDragon Tridentpoints eingesetzt. Diese sind rot und ergeben mit einem gleichfarbigen Setup ein stimmiges Gesamtbild. Mir persönlich gefallen Tridents besser als Stormpoints, da sie die "Grundform" der Spitzen nicht verändern. Ich lege meinen Mittelfinger an den Ansatz zwischen barrel und point unter die Spitze und genau diese Technik ist bei Stormpoints weniger intuitiv möglich. Schwarze Tridents würden mir in Kombination mit den schwarzen Spitzen aber besser gefallen.



Das Design wird natürlich weniger von den Spitzen, als von dem außergewöhnlichen Grip bestimmt. Es handelt es sich um abgerundete Ringe, die von vertikalen Rillen durchbrochen werden. Im Ergebnis haben wir hier einen schuppig-artigen einzigartigen Look. Aufgrund dessen stechen die RedDragon ihre Vorgänger in Sachen Aussehen aus.





Die Maße gleichen wieder denen ihrer Vorgänger. Es sind wieder die Spitzen, die hier etwas aus der Reihe tanzen, da sie etwas kürzer und spitzer als die Unicorn Standartpoints sind. Ansonsten sind die barrel rein von den Maßen fast mit ihren Vorgängern identisch.





Kommen wir nun also zu dem wirklich interessanten: dem Grip. Die Ringe sind anders als bei den Unicorns nicht glatt, sondern abgerundet. Die vertikalen Rillen sorgen für ein ganz neues Griffgefühl. Am ehesten lässt es sich mit denen der Peter Wright Mambas vergleichen. Wobei der Grip hier in meinen Augen angenehmer ist, weil er eben etwas abgerundet ist.



Ich muss wirklich sagen, dass ich den Grip sehr sehr angenehm finde. Wir haben hier wirklich starken Halt, ohne Kleben und Hängen-bleiben. RedDragon hat es somit geschafft den Unicorn Grip noch etwas aufzupolieren und zu verbessern. Auf der Skala verorte ich den Halt allerdings genauso wie bei den Unicorns bei 7-8 von 10. An dieser Stelle muss ich aber nochmal daran erinnern, dass Grip eine sehr individuelle Geschichte ist. Meine Handinnenflächen sind meist trocken und dementsprechend empfinde ich die barrel Oberfläche hier als sehr griffig. Über die Newtons habe ich aber auch Stimmen gelesen, die den Grip eher als rutschig empfunden haben. Der ungewöhnliche Grip scheint ähnlich wie etwa Pixelgrip sehr individuell unterschiedlich wahrgenommen. Somit bleibt noch viel mehr als sowieso schon die Devise: Selbst ausprobieren.



Die neuen Newtons sind wirklich schicke darts, die roten Tridents gefallen mir zwar eher weniger, doch der eigenartige Grip sorgt für ein schicken Look. Ich persönliche habe einen solchen Grip noch nicht in der Hand gehalten und bin wirklich etwas begeistert davon. Es ist auch von anderen Spielern zu lesen, die den Grip eher enttäuschend wahrgenommen haben. Ich denke das hat einen zentralen Grund. Die ersten Produktbilder der Darts waren sehr irreführend. Die Ringe und die queren Ausfräsungen wirkten schärfer als sie tatsächlich sind. Dadurch entstand wohl der Eindruck, man habe es hier mit einem besonders scharfen starken Grip zu tun. Wie gesagt, auf den ersten Abbildungen sahen die Pfeile etwa den Mambas sehr ähnlich. Die neuen Newtons sind aber eben eher weniger griffig. Ich empfinde das aber gerade als positiv da bei mir ein sauberer Release erreicht wird. Am Ende lässt sich die Oberfläche einfach sehr schwer mit etwas schon dagewesenen vergleichen.
Die Vielseitigkeit teilen sich die RedDragons mit ihren Vorgängern und sind somit für eine breite Zahl von Spielern eine Option.



Ich bin wirklich sehr sehr gespannt ob die Pfeile wirklich als "comeback" darts für The Warrior taugen. Ein Tipp für alle Spieler, die darts mit einer solchen Form zocken sind sie aber in jedem Fall. Gerade der ungewöhnliche Grip sticht heraus. Viele werden den Release dieses Sets gar nicht mitbekommen haben (wir im dartn Forum werden ja von allen Seiten schnell informiert) umso mehr kann ich dieses Set empfehlen.



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gooner

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Wednesday, October 3rd 2018, 6:26pm

Vergleich




Zuerst einmal: mir gefallen ale drei sets sehr sehr gut. So gut, dass ich sie derzeit abwechselnd als matchdarts spiele. Die goldenen Unicorns sind in meinen Augen die schicksten. Die RedDragons dagegen haben einen geileren sicheren Grip. allerdings werde ich sie wohl noch repointen, da mir die Unicorn Spitzen besser als die kurzen RedDragons gefallen.





Wer die Newtons früher schon gespielt hat, sollte die neuen RedDragons unbedingt mal austesten. Insgesamt haben wir hier drei Allrounddarts, die für viele Spieler funktionieren sollten. Vor allem reargripper sollten sich die Teile mal anschauen. Ein vergleichbarer kompletter Grip von vorne bis hinten findet sich bei sehr wenigen Darts.




:pfeil: Das war es für heute. Bis zum nächsten Set! :pfeil:
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Tille98

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Wednesday, October 3rd 2018, 6:49pm

Du bist ein Hammertyp :) Vielen vielen Dank für deine Reviews die sind so klasse. Ich finde es auch cool dass, du auch immer so ein Laufbahn Teil des Spielers veröffentlichst. Mach weiter so, schön das du so viel deiner Zeit opferst um dieser Community so geile Reviews zu liefern.
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Albert Einstein

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Wednesday, October 3rd 2018, 7:29pm

Du bist ein Hammertyp :) Vielen vielen Dank für deine Reviews die sind so klasse. Ich finde es auch cool dass, du auch immer so ein Laufbahn Teil des Spielers veröffentlichst. Mach weiter so, schön das du so viel deiner Zeit opferst um dieser Community so geile Reviews zu liefern.
Danke Danke! :) freut mich das du gerne reinliest!
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mad_house

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Wednesday, October 3rd 2018, 7:29pm

Wie immer spitze :thumbsup:

Aber du sollst doch nicht immer schreiben, dass man die unbedingt mal ausprobieren soll! :popohaue:

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theblindPew

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Wednesday, October 3rd 2018, 7:35pm

Super Review :thumbup:

Obwohl ich kein Fan von langen, geraden Barrels bin, stachen mir diese beim diesjährigen RedDragon-Release sofort ins Auge. Und wenns nur als Allround-Dart für Freunde beim Dartabend ist.
Ich habe beim Grip aber auch enttäuschte Stimmen vernommen, die besagen dass die Querfräsungen viel Grip "klauen". Interessant, dass Du es andersrum einordnest. Bleibt wie immer wohl nur ein Selbstversuch ;)
Pew

gooner

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10

Wednesday, October 3rd 2018, 7:44pm


Wie immer spitze

Aber du sollst doch nicht immer schreiben, dass man die unbedingt mal ausprobieren soll!
Danke! ^^
Naja Probieren geht halt über studieren ;)


Super Review

Obwohl ich kein Fan von langen, geraden Barrels bin, stachen mir diese beim diesjährigen RedDragon-Release sofort ins Auge. Und wenns nur als Allround-Dart für Freunde beim Dartabend ist.
Ich habe beim Grip aber auch enttäuschte Stimmen vernommen, die besagen dass die Querfräsungen viel Grip "klauen". Interessant, dass Du es andersrum einordnest. Bleibt wie immer wohl nur ein Selbstversuch
Ich bin mittlerweile eigentlich auch völlig weg von dieser Art dart. Aktuell gefallen mir zB. auch Hamiltons sehr. Aber wie gesagt mit Short stems gefallen mir die Newtons echt gut.

Sowas habe ich tatsächlich auch gelesen. So recht kann ich das aber nicht einschätzen, da die Ringe da sie abgerundet sind sich nicht mit denen der Unicorns vergleichen lassen. Ich hab’s eher so empfunden, das die Querfräsungen mehr Fläche bilden und somit mehr Grip.
Aber wie du sagst, am Ende muss Mans selbst probieren wie so oft beim darten :wand: :lollol:
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volla

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Wednesday, October 3rd 2018, 9:42pm

Tolles Review, Gooner.

Schade, dass Wes so abgestürzt ist, ich würde ihm ein Comeback gönnen.

Vom Grip der neuen RD Darts bin ich auch enttäuscht, ich hatte mir die völlig anders vorgestellt. Viel griffiger. Aber das ist ja eh ein subjektiver Eindruck.

Mach weiter so mit deinen Reviews. Ich lese die wirklich gerne.

gooner

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12

Wednesday, October 3rd 2018, 10:02pm

Tolles Review, Gooner.

Schade, dass Wes so abgestürzt ist, ich würde ihm ein Comeback gönnen.

Vom Grip der neuen RD Darts bin ich auch enttäuscht, ich hatte mir die völlig anders vorgestellt. Viel griffiger. Aber das ist ja eh ein subjektiver Eindruck.

Mach weiter so mit deinen Reviews. Ich lese die wirklich gerne.

Ich habe mir den Grip von den Fotos her auch anders vorgestellt. Das die Rillen zusätzlich abgerundet sind, konnte man auf den Bildern ja überhaupt nicht sehen.
Schätze mal viele haben so einen Mamba Grip erwartet. Ich brauche ja sowieso nicht soviel Grip, und durch die zusätzlichen Einfräsungen finde ich ne Menge Halt. Ich bin da tatsächlich positiv überrascht worden. die zusätzlichen Rillen sorgen einfach für etwas mehr Struktur ohne da mega scharfen Grip zu produzieren. Wären die Dinger so scharf wie man es auf den Fotos vermuten konnte, hätten sie mir letztendlich wohl nicht so gut gefallen wie jetzt :D

Danke Dir fürs Mitlesen!
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gooner

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13

Thursday, October 4th 2018, 1:41pm

(kleines) Update zum Grip der RedDragons

Nachdem ich weitere Stimmen zu den neuen Newtons vernommen habe, die den Grip völlig anders empfunden haben als ich es tat, habe ich die Pfeile nochmal intensiv getestet. Im Ergebnis bleibe ich aber bei meiner Einschätzung und habe erneut gemerkt wie individuell darts, insbesondere Grip so sind.
Nichts desto trotz habe ich das Kapitel "Grip" sowie das Fazit im Review der neuen Newtons um ein paar Hinweise darüber ergänzt.

Es bleibt am Ende wie so oft: Selbst Probieren und Testen! Der neuartige Grip der RedDragon Newtons lässt sich sehr schwer mit anderen bereits bestehenden Techniken vergleichen. Und so gehen die Erfahrungen auch auseinander.

Good Darts!
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volla

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14

Thursday, October 4th 2018, 2:48pm

Den Grip möchte ich so beschreiben......

Nanu was ist denn das... Soll ich dich jetzt mögen oder nicht..... fühlt sich erstmal gut an aber Mist, das rutscht ja irgendwie..... doch gut..... Neee doch eher nicht.... Neeeeee das ist nix für mich.... Oder doch...... etliche 26er und 7er später NEIIIIN

Aber wie Gooner schon sagte, jeder empfindet es anders, probiert es aus

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15

Thursday, October 4th 2018, 2:54pm

Den Grip möchte ich so beschreiben......

Nanu was ist denn das... Soll ich dich jetzt mögen oder nicht..... fühlt sich erstmal gut an aber Mist, das rutscht ja irgendwie..... doch gut..... Neee doch eher nicht.... Neeeeee das ist nix für mich.... Oder doch...... etliche 26er und 7er später NEIIIIN

Aber wie Gooner schon sagte, jeder empfindet es anders, probiert es aus
Ganz genau, was man nach dem "Soll ich dich jetzt mögen oder nicht" für ein Fazit zieht, muss man leider Gottes selbst heraus finden. ;)
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Speedmaster

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16

Monday, October 8th 2018, 10:56am

Tolles Review.
Ich spiele die Newton in Gold und Rainbow und war auch am überlegen mir den neuen zuzulegen.
Beim Grip und deinen Bildern werde ich aber skeptisch ob mir die nicht zu glatt sind.
Die sehen auf den ersten Bildern tatsächlich griffiger aus als auf deinen Bildern.
Ich kann Dich so ignorieren das Du an Deiner eigenen Existenz zweifelst.

gooner

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17

Monday, October 8th 2018, 11:01am

Tolles Review.
Ich spiele die Newton in Gold und Rainbow und war auch am überlegen mir den neuen zuzulegen.
Beim Grip und deinen Bildern werde ich aber skeptisch ob mir die nicht zu glatt sind.
Die sehen auf den ersten Bildern tatsächlich griffiger aus als auf deinen Bildern.
Erstmal super zu lesen, das dir das review gefällt (gerade als jemand der die dinger selbst spielt).
Was die reddragons angeht: im vergleich zu den unicorns sind sie denke ich auf jeden Fall griffiger. Ob dir der Grip mit seinen Eigenarten gefällt steht natürlich auf einem anderen Blatt. :D
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mad_house

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Thursday, October 18th 2018, 6:28pm

Also ich muss sagen, dass sich der RD-Grip super anfühlt - ist halt mal was anderes, aber ich finde ihn sehr angenehm :thumbup:

Leider musste ich wieder mal feststellen, dass mir die Barrelform nach wie vor so gar nicht liegt :huh:

Falls also jemand Interesse hat, selbst zu probieren, kurze PN genügt!

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19

Thursday, October 18th 2018, 6:44pm

Also ich muss sagen, dass sich der RD-Grip super anfühlt - ist halt mal was anderes, aber ich finde ihn sehr angenehm :thumbup:

Leider musste ich wieder mal feststellen, dass mir die Barrelform nach wie vor so gar nicht liegt :huh:

Falls also jemand Interesse hat, selbst zu probieren, kurze PN genügt!
Bist du auf Bomb Style Barrel umgestiegen?
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mad_house

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Thursday, October 18th 2018, 6:49pm

Mag ich gerne, aber jedenfalls kürzer und dicker, wie zB die Beatons oder auch die neuen one80 Nighthunter Stings :thumbup:

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