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An alle Neulinge: Bitte lest euch diesen Thread als erstes durch BEVOR ihr ein eigenes Thema eröffnet, viele typische Anfängerfragen werden darin bereits beantwortet: Dart Neuling? Welche Dinge sollte ich beachten? (Pfeile, Board, Wurftechnik etc.) - Danke !!!

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1

Friday, March 30th 2018, 6:49pm

Wie bekomme ich den Schulter- Nackenbereich aus meinen Würfen heraus?

Hallo zusammen,

Ich hab ein großes Problem, undzwar spüre ich beim Training immer meine Schulter und mein Nacken. Nach dem Training habe ich in dem Bereich eine Art Muskelkater, das bahnt sich schon während des Trainings an.
Mir ist bewusst, dass man lediglich aus dem Arm heraus werfen und andere Bewegungen möglichst vermeiden soll.
Nur hab ich so gar kein Gefühl dafür, wie ich den Schulter - Nackenbereich aus meinen Würfen bekomme.

Wie habt ihr es am Anfang geschafft, die Schulter und Nackenpartie aus euren Wurf zu entfernen? Weiß da echt nicht mehr weiter.. :S

MfG
Scoda

ferwagner

Turnier-Darter

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2

Friday, March 30th 2018, 7:04pm

Ich habe zwar keine Ahnung wie du wirfst bzw. stehst, aber spontan würde ich sagen weniger schräg zum Board stehen, also so dass du den Kopf weniger drehen musst. Und den Ellenbogen etwas tiefer nehmen.

brachial

Schwarzwald-Darter

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3

Tuesday, May 15th 2018, 4:09am

:cursing:

This post has been edited 3 times, last edit by "brachial" (May 15th 2018, 4:50am) with the following reason: Verdrückt


brachial

Schwarzwald-Darter

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4

Tuesday, May 15th 2018, 4:52am

Volle Konzentration auf Nacken-Schulterpartie sie still zu halten --- bildlich vorstellen du wärst in Beton gegossen - körperspannung muss hergestellt werden - und da wird Problem liegen !!! .... arm der die darts hält muss am Körper anliegen damit Stabilität in Oberkörper rein kommt !!-- wurfarm bei Aufwärtsbewegung strecken damit Schulter nach vorn kommt !!! ... und wenn perfekte Stellung des wurfarm's erreicht ist weniger wie 90 Grad - da nochma Ellenbogen Richtung board strecken für maximal Spannung . ..... alles kopfsache - dein Kopf sagt was Schulter macht also konzentrier dich. .... und mach den ganzen Ablauf in Zeitlupe hilft dich besser zu konzentrieren bis es läuft und dann kannst schneller werden im Ablauf! !! .. immer probieren - drehen an den vielen drehschräubchen bis Gefühl gut is .... und vllt filmst dich mal dabei - so versteht dein Hirn ehr wo Hase im Pfeffer liegt - visuell verstehen. .... Konzentration alte Säule :cursing:

5

Tuesday, May 15th 2018, 7:42am

Es kommt auch ein bißchen drauf an, wie lange man schon spielt. Wenn man gerade angefangen hat und plötzlich vermehrt Muskeln beansprucht, wie man es vorher nicht tat und der Versuch Körperspannung aufzubauen und gerade zu stehen noch etwas verkrampft sind, dann ist ja ein Muskelkater etwas völlig Normales.
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Meine kleine Darts-Seite – Liga-Software und Pro-Darter-Videos. Meine Online-Spiele streame ich über meinen Youtube-Kanal.

de Bauer

21-Darter

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6

Tuesday, May 15th 2018, 7:46am

Man kann in diesem Bereich aber auch Probleme bekommen, wenn man ihn ruhig hält. Denn dieser Bereich ist während des Wurfs angespannt, gerade wenn man ihn ruhig halten möchte.

Grundsätzlich meine ich aber immer, macht euch nicht so viele Gedanken um Nichtigkeiten. Geht hin und werft. Und dann verbessert euren Wurf durch regelmäßiges spielen. Dadurch entwickelt sich der Wurf, die Haltung, der Stand und was weiß ich auch immer, von ganz allein. Nur wenn ich immer denke, ohh hier muss ich noch was machen und das ist nicht toll... So wird das nichts. evtl. geht es ja auch schnell besser. Aber es entwickelt sich nicht dein Wurf. Der Wurf, der am besten zu dir passt. Dieses immer wieder verstärkt eine Sache zu verhindern oder verbessern erinnert mich immer an früher, als man noch Linkshänder auch die rechte Hand umgewöhnt hat. Ja, das geht, und es geht auch gut. Aber besser ist immer noch der natürliche Drang. Wichtiger als alles gut zu machen ist immer die gleiche Bewegung zu machen. Und wenn sie noch so kompliziert ist. WEnn sie immer gleich und erfolgreich ist. Gut so.
180er: unzählig
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Avg: Irgendwo zwischen 70 und 90

Don't Panic

7

Tuesday, May 15th 2018, 9:31am

@deBauer

Diese These mit dem natürlichen Wurf, also der, der sich von ganz alleine entwickelt ohne darüber nachzudenken oder von außen korrigiert wird, woher kommt die?

Gerade in der Phase wo die neue Bewegung erworben wird, ist darauf zu achten das hier alles gleich "richtig" gemacht wird. Wenn du, wie so viele Anfänger sehr aktiv aus dem Schulterbereich und Oberarm wirst, also mehr stößt als wirfst, wird es seh schwierig das von alleine "wegzutrainieren".
In allen Sportarten gibt es technische Leitbilder, an diesen angelehnt wird ein Traininer seine Schützlinge so ausbilden, dass ihr persönlichen Gegebenheiten (Armlänge, sportliche Vorbildung usw.) diesem Leitbild näher kommen. Dabei bilden sich zwangsläufig unterschiedliche Wurfstile aus.
Aber sie werden in Schlüsselpunkten alle Gemeinsamkeiten aufweisen.

Wenn jemand zum Anfang aber mehr den Anschein macht, dass er einen Kogel stößt, als einen Dart wirft, bekommt er das ohne bewusstes Training nicht heraus, denn DAS ist seine natürliche Bewegung.

Das ist sein erlerntest Bewegungsmuster.

Ich habe da ein kleines Projekt am laufen, ein Spieler hat eine Wurf, da geht der Ellenbogen in der Phase des zurück ziehens bis vor dem Release ca. 20 cm hoch und runter.
Wie soll sich im weiteren Trainingsverlauf das abstellen? Das geht nur durch geeignete Maßnahmen und Übungen, die das Bewegunsgefühl erarbeiten.

Und da kann man einiges machen auch ohne Darts.



Edit: In dem Punkt das man nicht ständig über seinen Wurf nachdenken soll, ist natürlich richtig. Daher halte ich es auch für sinnvoll das die Anleitungen von außen kommen und man sich voll auf seine Sache konzentrieren kann. Also wie im Kindersport, wo die Kinder Spaß am lernen und Spielen haben und der Trainer von außen die ganze Sache steuert.

This post has been edited 3 times, last edit by "dartblog" (May 15th 2018, 10:02am)


8

Tuesday, May 15th 2018, 10:48am

@Dartblog Guter Input, mir ist unter Dartern die paischale Überzeugung vom "individuellen natürlichen Wurf" auch zu verbreitet. Wahrscheinlich ist da so weil es viele Spieler gibt, die über die Jahre gelernt haben klare Bewegungsfehler erstaunlich gut zu kompensieren. Das heisst aber noch lange nicht, dass sie ohne diese Fehler noch zu ganz anderen Leistungen instande gewesen wären.

Zum Thema: Die Frage wie man die Belastung im Schulter-Nackenbereich reduziert ist aus meiner Sicht völlig legitim und grundsätzlich auch wichtig. Leider habe ich keine pauschale Antwort dazu da hier unterschielichste Ursachen in Frage kommen. Allene mit "ruhig halten" ist es aber aus meiner Erfahrung aber nicht getan. Grundsätzlich hilft aber auf lange Sicht regelmässig in den eigenen Körper "reinzuhörchen" und zu fühlen, an welcher Stelle im Bewegungsablauf die Belsastung passiert und sich so Schritt für Schritt heranzutasten.

9

Tuesday, May 15th 2018, 11:06am

Grundsätzlich hilft aber auf lange Sicht regelmässig in den eigenen Körper "reinzuhörchen" und zu fühlen, an welcher Stelle im Bewegungsablauf die Belsastung passiert und sich so Schritt für Schritt heranzutasten.
Das ist glaube ich das große Problem. Wenn du noch nicht das richtige Gefühl erlangt hast, kannst du das auch nicht so einfach selbst angehen. Da habe viele Recht, die sagen mach dir nicht soviele Gedanken. Denn das muß von außen kommen, da muß sich jemand anders Gedanken machen und dir Unterstützung und Korrektur geben.

Und je mehr Input in unterschiedlicher Art du bekommst, desto eher wird sich dieses Gefühl bilden. Dann bist du auch in der Lage darauf zu reagieren wenn es nicht richtig läuft.

Ich habe vor ein paar jahren eine neue , komplexe Sportart erlernt, und das erstmal auf Homealone Basis. Dann bin ich zu einem Verein und konnte erstmal all den Scheiss, den ich als richtig angesehen habe, umlernen. Jetzt kann ich behaupten zu erkennen wo meine Fehler sind und daran trainieren/arbeiten.

Es ist schwer, sich etwas alleine beizubringen und umzusetzen, wenn man nicht von außen korrigiert wird. All diejenigen, die das gesachfft haben und gut in ihrem Sport sind, sind definitiv Talente.

Nur mal als Überblick wie man Bewegungen erlernen kann. (Quelle: https://www.sportunterricht.ch/Theorie/motorik.php)

Tips zum Bewegungslernen

  • Learning by doing
  • Vorzeigen - nachmachen
  • Lernhilfen und Korrekturen müssen lernwirksam sein
  • Korrektur innerhalb 20 Sekunden nach Bewegungsabbruch
  • Immer nur einen Fehler korrigieren
  • Sich selbst und andere beobachten
  • Codierung von Bewegungsempfindungen mit Bildern
  • Sinnsysteme vielfältig trainieren (Koordinative F.)
  • Gegensatzerfahrungen machen lassen
  • Bewegungsgefühl verbalisieren lassen (Rhythmus)
  • Bewegung in Zeitlupe ausführen
  • Vom Einfachen zum Schweren
  • Üben - üben - üben !!!
  • Bis zur Automatisation: mind. 500 Wiederholungen ! (da gibt es auch andere Werte in der Literatur)



Ziel jeden Bewegungslernens ist
das Erreichen der

Situativ - variablen Verfügbarkeit !

aemkes

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10

Tuesday, May 15th 2018, 11:43am

Schultern sind ein sehr komplexes Thema und die Kontrolle der Schultern steht und fällt mit dem Körpergefühl des Werfers.
Ein Anfänger, der vorher nie Sport etc. gemacht hat, tut sich mit der Körperkontrolle sehr schwer. Dem zu sagen, er soll die Schultern ruhig halten, führt eher zu mehr Verspannung, als Entspannung.

Die Kontrolle kommt aus dem Kopf und daher wäre mein Tipp a) wie Fastdrin, dass der Werfer in sich reinhören muss um zu sehen, wann die Verspannungen beginnen und b) vor allem WENIGER oder mit mehr Pausen trainiert, dass es erst gar nicht zu den Schmerzen kommt.
Ansonsten einfach mit seinem Körper spielen, nach dem Motto, was tut mir jetzt gerade gut und was nicht, was passiert, wenn ich mal so und mal anders werfe. Das ist zwar schlecht für den Punktedurchschnitt, aber gut für's Körpergefühl.

Wenn das steht, ist man nicht mehr weit vom "individuellen natürlichen Wurf" entfernt.
Und ich bin sicher, dass dies alle Spieler im Laufe ihrer Dartskarriere so gemacht haben und immer noch machen.

11

Tuesday, May 15th 2018, 1:06pm

Es ist aber schwer etwas zu sagen, wenn man die Voraussetzungen nicht kennt. Ist da jemand (wie ich in meinem ersten Beitrag schon schrieb) der einfach nur etwas forsch beginnt und wegen der ungewohnten Belastung einen völlig normalen Muskelkater hat, dem kann man sagen üben, üben, üben, nach zwei Monaten ist das weg. Oder ist es jemand, der in seinem Drang alles perfekt zu machen, voller Verkrampfung soviel falsch macht, dass eine Sondereinheit aus Orthopäden und Diplomsportlehrern einschreiten muß. Und dann die vielen Möglichkeiten dazwischen.

Zu der Frage, wie es bei uns war: Bei mir war Ersteres der Fall ich habe von 0 auf 100 angefangen und es hat gar nicht lange gedauert, da tat nach 10 Minuten der Oberarm weh und am nächsten Tag der ganze Nacken. Nun ist alles soweit ok. Scheinbar habe ich jetzt die nötigen Muskeln im Nacken.
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Bertso

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12

Tuesday, May 15th 2018, 2:03pm

Bei mir tat am Anfang nach einiger Zeit das Knie weh.
Also hab ich mich anders, bequemer hingestellt und das Problem trat nie wieder auf.
Gut, im Knie wird man auch nie einen Muskelkater verspüren. Also stand ich definitiv falsch für meinen Wurfstil.

Ich ziehe auch mit dem linken Arm meine Pfeile aus dem Dartboard und werfe mit dem rechten. Man soll nicht unterschätzen wie sich das auf die Schulter auswirkt.

Hebt aus Spass 50x mal den Arm (am besten den linken :cool: ). Da fängt iwann die Schulter an zu zwiebeln. Ich komme aus dem Kraftsportbereich. Frontheben war nie ohne. Aua, Aua.
2018
180: 17 // Low Leg: 1x 16 // HF: 120 (insgesamt 4x 100+)

This post has been edited 3 times, last edit by "Bertso" (May 15th 2018, 2:08pm)


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