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Wednesday, January 15th 2020, 7:57pm

Zeitlupenstudie offenbart Fehler beim Zurückziehen

Vorneweg: "Zeitlupenstudie" ist ein großes Wort. Ich habe einfach mal mit dem Smartphone gefilmt und die Zeitlupen -Funktion genutzt.

Offenbart hat sich mir dadurch, dass ich zwar still stehe, nur der Arm sich bewegt, ich einen schönen Follow Through mache, aber beim zurückziehen - ich sage gerne "Laden" - des Darts gehe ich immer unterschiedlich weit zurück. Sehr oft zucke ich quasi nur, was meine Darts verhungern lässt.


Wenn ich mich sehr darauf konzentriere und komplett zurückziehe, sodass der Flight neben der Wange ist, erziele ich meine besten Ergebnisse. Der Dart fliegt super... es fühlt sich einfach korrekt an. Wenn der Fokus aber sehr darauf liegt, drücke ich meine Darts manchmal, also der Ellbogen geht runter und die Darts gehen wieder auf Tiefflug. Konzentriere ich mich darauf, ziehe ich wieder nicht richtig zurück...


Nur 1,70m zu sein ist da sicherlich nicht förderlich, aber wenn es Kinder schaffen konstant hoch auf das Board zu werfen, muss das auch für mich möglich sein.


Irgendwelche Tipps das reinzukriegen? Nur auf eine Sache konzentrieren und andere Fehler hinnehmen, bis man eine Sache automatisiert hat?

2

Wednesday, January 15th 2020, 8:06pm

Vielleicht hilft es dir wenn du dir abends auf der Couch einfach ein Haufen Shafts nimmst und sie einfach konstant in einen Eimer wirfst? Hört sich auf den ersten Moment vielleicht doof an an. Aber so bekommst du eine konstante Bewegung in dein Wurf..
"I'm young, I'm fit and I don't have a belly" - Jelle Klaasen :thumbsup:

3

Wednesday, January 15th 2020, 8:37pm

Den Fokus auf eine Bewegung zu lenken ist nicht geeignet, um seine Bewegung zu automatisieren.
Es gibt aber etliche Übungen, wie man seinen Wurf trainiert und automatisiert. Auch kann man sich mit Hilfsmitteln Rückmeldungen geben, damit man nicht ständig um den inneren Fokus kümmern muss.
Hummel hat irgendwo eine Post verfasst, wo man sowas sehen kann. Ich habe auf meine YT Kanal meine Variante vorgestellt (irgendein Adventskalender Video) wo ich das mit einem Mikrofonständer mache.
Aber generell sollte einem die Grundbewegung schon klar sein, sonst wird das ein hin und her.
Alles rund um "Darts -Training" findet ihr auf ► Boardfinale oder Youtube ► Dartblog

4

Wednesday, January 15th 2020, 9:00pm

Ich glaube lieber Datrblog, Du nennst das"technisches Leitbild". Das habe ich. Ich weiß wie mein perfekter Wurf aussieht und sich anfühlt. Wenn der klappt habe ich gerne mal 100er oder 140er.

Das Problem ist, dass das ein bis zweimal funktioniert und ich dann nicht mehr richtig zurückziehen und meine Darts ganz jämmerlich unter die T20 fliegen. Manchmal sogar bis zum Bulls Eye.

Ich weiß ja woran es liegt. Nur das konsequent umzusetzen klappt nicht.

This post has been edited 1 times, last edit by "Andreas30" (Jan 15th 2020, 9:01pm)


5

Wednesday, January 15th 2020, 10:09pm

Für mich klingt das wie nachlassende Konzentration. Das kann innerhalb einer Aufnahme sein - man konzentriert sich auf den ersten Wurf - der klappt. Man konzentriert sich auf den zweiten Wurf - klappt. Man meint nun gerade den richtigen Wurf drin zu haben und will einfach nur genau so wie die ersten Beiden und so schnell wie möglich den dritten Dart hinterher werfen. Dabei geht die Konzentration flöten, man wirft nur irgendwie und der Dart eiert sonstwohin. Oder es kann zwei, drei Aufnahmen gut laufen und man verkackt die Nächste oder es ist innerhalb eines Spiels, dass man zwei Legs sogar gut spielt und dann erst die Konzentration verliert.
Ich arbeite bei mir am selben Problem, nur dass es bei mir nicht um das Ausholen geht, bei mir geht in der Ausgangsposition der Ellenbogen immer weiter runter.

6

Thursday, January 16th 2020, 9:40am

Phil Taylor ist 1,73
Darren Webster, der wieder mal geile Darts bei der WM gespielt hast, ist 1,67 (genau wie ich)

Also die Körpergröße sollte kein Grund sein, das ist kein Basketball und wir stehen alle gleich weit weg. Die Darts sind keine 30g und schön klein. Oder andersrum gedacht sollten "wir kleinen" dann ja auf T19 n Vorteil haben, wenn die große die T20 treffen ;)

Zum Wurf:
Ich wiederhole mich offenbar in letzter Zeit oft, aber auch hier gilt. Werfen, werfen, werfen und konzentriert bleiben! Nicht salopp die Dart auf die Scheibe pfeffern. Es gibt kein "richtig" kein "falsch" und auch nicht die Technik für jeden. Ich halte von den ganzen Zeitlupen und Fernanalysen gar nichts, aber du weißt offenbar wo dein Fehler liegt. Du wirst fahrlässig und bewegst den Arm nur halbherzig. Konsequenz: Üben und bewusst den Arm richtig bewegen, keine Würfe aus Spaß sondern ruhig 100x am Stück ganz bewusst nur auf ein Feld.

This post has been edited 4 times, last edit by "Narbennarr" (Jan 16th 2020, 9:44am)


stoffi03

Ton-machine

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7

Thursday, January 16th 2020, 10:09am

Nur 1,70m zu sein ist da sicherlich nicht förderlich, aber wenn es Kinder schaffen konstant hoch auf das Board zu werfen, muss das auch für mich möglich sein.


Der vergleich mit dem Kind greift hier meiner Meinung nach nur bedingt. Kommt auf die Umstände an. Ich gehe davon aus, dass du einen Knirps hast, der auch auf dein Dartboard spielt?

Mein Sohn ist 7 Jahre, ca. 130 cm groß und spielt auch auf mein Board, weil wir einfach noch keine Möglichkeit hatten, ihm eins in "seiner" Höhe zu installieren.

Nun, er steht etwa auf Hälfte der Oche-Länge und wirft nach oben, mit Ellenbogenlänge ist das vielleicht 1 Meter wenn nicht sogar weniger Flugbahn des Darts.

Bei uns Erwachsenen bei Ochelänge von 2,37m sind das schon, je nachdem wie weit man sich vorlehnt, gute 2 Meter die der Dart da zurücklegt.


Wenn er nun den Ellenbogen eins, zwei Zentimeter nach links oder rechts verschiebt, dann stellt das am Ende eine kleinere Abweichung dar als bei uns.

Logischerweise öffnet ein Winkel mit zunehmender Länge ja immerweiter. Somit ist der kleinste Fehler bei der Armhaltung schon eine riesen Verschiebung zum vorherigen Dart.

Wenn ich gegen meinen Sohn spiele kann ich somit kein Gut oder Schlecht vergleichen.

Sicherlich ist er extrem Treffsicher für sein Alter, aber einen Vergleich mag ich hier nicht anstellen.

Bin zur Zeit auch wieder total raus, Wurf fühlt sich nicht gut an, Lockerheit fehlt, Arm verkrampft spätestens beim dritten Dart usw.

Für mich ist das aber kein Anlass an meiner Technik rumzubasteln oder die Fußstellung, Beinhaltung oder nach vorne lehnen oder nicht zu ändern.

Mein Stand ist wacklig, gehe beim Werfen teils mit nach vorne und so geht dann auch die Power flöten. Kopfsache.

8

Thursday, January 16th 2020, 10:12am

Konsequenz: Üben und bewusst den Arm richtig bewegen, keine Würfe aus Spaß sondern ruhig 100x am Stück ganz bewusst nur auf ein Feld.

Kannst du das genauer erklären? Vielleicht anhand einer Übung oder Denkmuster? Danke
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This post has been edited 1 times, last edit by "dartblog" (Jan 16th 2020, 10:13am)


9

Thursday, January 16th 2020, 10:43am

Naja ich rede da konrekt von seinem Fall. Er schreibt ja "konzentriert er sich, zieht er den arm ganz zurück und trifft"
Daher kann der Weg nur sein ganz bewusst immer den Arm zurückzuziehen. 140er 140er sein lassen, ich würde nicht mal 501 spielen. Hinstellen 100 Darts auf die T20 schmeißen. Nicht schnell, und nicht aufs scoring achten. Sondern 100x den Arm bewusst zurückziehen werfen, auch wenn es vlt langsam geht. Dabei sehr konzentriert bleiben und sofort stoppen, wenn es falsch ist. Das ruhig 2-3 mal am Tag.

Irgendwann geht das schon ganz von allein und man fragt sich, wie man je ohne das zurückziehen werfen konnte.

as_ATARI

11-Darter

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10

Thursday, January 16th 2020, 11:00am

Sondern 100x den Arm bewusst zurückziehen werfen, auch wenn es vlt langsam geht. Dabei sehr konzentriert bleiben und sofort stoppen, wenn es falsch ist. Das ruhig 2-3 mal am Tag.

Um damit den Fokus nur auf den inneren Fokus setzen?
Glaube nicht das dieses Vorgehen zu einer Automatisierung führen wird. Evtl zu einer Verbesserung - aber keiner Automatisierung, die auch in "Druck"situationen funktionieren wird...
"Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
(Antoine de Saint-Exupéry)

theblindPew

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11

Thursday, January 16th 2020, 11:07am

Den Fokus auf eine Bewegung zu lenken ist nicht geeignet, um seine Bewegung zu automatisieren.
Es gibt aber etliche Übungen, wie man seinen Wurf trainiert und automatisiert. Auch kann man sich mit Hilfsmitteln Rückmeldungen geben, damit man nicht ständig um den inneren Fokus kümmern muss.
Hummel hat irgendwo eine Post verfasst, wo man sowas sehen kann. Ich habe auf meine YT Kanal meine Variante vorgestellt (irgendein Adventskalender Video) wo ich das mit einem Mikrofonständer mache.
Aber generell sollte einem die Grundbewegung schon klar sein, sonst wird das ein hin und her.


Der Vollständigkeit halber:

Pew

Matz300

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12

Thursday, January 16th 2020, 11:46am

Wegen der Körpergröße: Es gibt ja eigentlich auch das Gerücht, dass es kleinere Leute leichter im Darts haben als Größere. Ich glaube John Part hat das einmal erwähnt...
LG.

13

Thursday, January 16th 2020, 11:57am

Nach unten werfen finde ich zumindest Arsch schwer. D3 ist son richtiger Asi :) Will mir gar nicht vorstellen wir das fürn 1.85 Typ ist^^

14

Thursday, January 16th 2020, 1:08pm

Die D3 ist aber nur im Kopf schwer, weil man unbedingt treffen muß. Man hat beim Verfehlen nur die Wahl zwischen Rest 3 Stellen, den man nur mit einer 1 zum Madhouse umbauen kann oder Überwerfen. (Ganz außerhalb verfehlen mal außer Acht gelassen.) D19 oder D17 sind ja technisch nicht viel schwerer als D3, was das nach unten Werfen angeht, aber da überwirft man sich nicht mit den Nachbarfeldern. Aber ich hab gut reden, ich bin mit 1,74 Größe in Wurfhaltung mit dem Dart undgefähr auf Höhe großes Dreier-Segment. Ich muß also immer nur halbwegs geradeaus oder leicht nach oben werfen. Technisch ist das ganz angenehm.

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Thursday, January 16th 2020, 1:27pm

Ich treff die D3 nie, auch nicht bei Round the World oder so. Mit meinem normalen Wurf landet ich immer auf hhöhe T3, also weeeeeit weg. Ich muss den Dart ganz kraftlos fliegen lassen für D3^^

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Thursday, January 16th 2020, 2:06pm

(Ohne jetzt zuweit abschweifen zu wollen) Ich spiele Round the World immer zwei Runden auf die Doppel und treffe Einige gleich und Andere gar nicht. Das sind aber in jeder Runde jeweils andere Zahlen. Das war von Anfang an so, deshalb haben sich bei mir die Angstdoppel eingenistet. Außer dass die Ungeraden mathematisch natürlich ungünstiger sind, finde ich keins schwieriger zu treffen als Andere.

17

Thursday, January 16th 2020, 3:09pm

Wegen der Körpergröße: Es gibt ja eigentlich auch das Gerücht, dass es kleinere Leute leichter im Darts haben als Größere. Ich glaube John Part hat das einmal erwähnt...
LG.
Also ich empfinde es als nicht so angenehm hoch auf das Board zu spielen. Leider sitzt da die T20.

Ich weiß aber, dass es an der Technik liegt und es eher psychologisch bedingt ist. Wie hier im Thread erwähnt ziehe ich nicht immer zurück und manchmal sinkt im Wurf der Ellbogen.

Man muss sich eben immer in den Kopf rufen, dass Frauen, Mädchen und auch Jungen, die kleiner und schwächer sind
es ja auch hinkriegen.

Die amtierende Frauenweltmeisterin Suzuki ist übrigens auch nur um die 1,50m

Aber einen Nachteil haben für mich kleinere Spieler: Es fühlt sich natürlicher an den Arm einfach gerade durchzustrecken. Wenn man klein ist, muss der aber ein bisschen abgewinkelt nach oben sein, wenn man hoch auf das Board wirft. Der Follow Through zeigt also hoch.

Ich hab extra Würfe von kleineren Spielern wie etwa Martin Schindler studiert und die müssen das auch alle machen.

Ich glaube deswegen sinkt mein Ellbogen auch so oft ab, weil das keine natürliche Bewegung ist.

theblindPew

15-Darter

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18

Thursday, January 16th 2020, 3:35pm

Nichts am Dartwurf ist natürlich. Kein Kind stellt sich mit einem Bein nach vorne, verlagert das Körpergewicht und wirft dann seitlich zum Board. Ob Dein Arm jetzt ein paar Grad weiter nach oben zeigt oder nicht spielt keine Rolle, sonst wärs wie beim Basektball und die Profis wären alle mit Schulterhöhe um die 1,80 gesegnet.
Hast du nicht irgendwo geschrieben, Du neigst nicht zum Zerdenken? Ich finde Du bist gerade auf dem besten Wege dazu ;)

P.S.: Für meinen Großvater wäre der Follow Trough mit erhobenem Arm übrigens durchaus eine gewohnte Bewegung gewesen :duw:
Pew

This post has been edited 1 times, last edit by "theblindPew" (Jan 16th 2020, 3:45pm)


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19

Thursday, January 16th 2020, 3:43pm

Ich treff die D3 nie


Für mich ein Traumdoppel......ich gehe da öfters bei Rest 18 drauf, wenn ich 3 Darts habe

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Thursday, January 16th 2020, 8:10pm

Hast du nicht irgendwo geschrieben, Du neigst nicht zum Zerdenken? Ich finde Du bist gerade auf dem besten Wege dazu ;)
Seinen Wurf zu analysieren und zu versuchen Fehler daraus zu erkennen und abzustellen ist ja nicht "Zerdenken".

"Zerdenken" sind dann eben eher so Sachen wie: Rotiert mein Dart?

Ich versuche das Zurückziehen jetzt einfach einzuschleifen. Mir hilft es z. B. langsamer zurückzuziehen. Habe ich heute heraus gefunden. Und der Rhythmus wird so auch besser.

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