Granboard

  • Ey, Micha, bisschen Phantasie bitte. Mir gefällt das Konzept. Damit lassen sich Produktionskosten senken. Keine Displays und nur halb so viel Elektronik im Board. Und das Design ist sehr ansprechend. Was mir nicht gefällt, und das ist vermutlich bei vielen, wenn nicht allen Home-Edart-Boards so, ist, die Matrix. Da würde ich mir mechanische Schalter wünschen -- wie bei einer mechanischen Computertastatur. Die Tasten meiner Cherry-Tastatur halten 50 Millionen Anschläge aus. Folientasten werden irgendwann brüchig.

    Ich bin kein Edarter. Das liegt aber nur daran, dass es keine guten Edart-Boards gibt, also keine, die technisch auf demselben Niveau sind wie ein Löwenautomat. Ich mein', wer rennt denn heutzutage noch in Spielhallen, um Computerspiele zu spielen? Sind das nicht geldspielsüchtige Leute? Wenn es nur ums Spielen ginge, könnten sie das auch auf einem PC oder einer Spielkonsole. Technisch wäre es gar kein Problem, ein Edart-Board in der Größe des Granboards zu realisieren, das dieselbe oder eine höhere Lebensdauer wie ein Löwenautomat hat. Und zwar für 10% des Preises eines Löwenautomaten und um die 2% der Größe und Materialmenge eines Löwenautomaten. Und das ganze bei wesentlich mehr Komfort, denn die Software des Granboards ist ausgelagert.

    Vielleicht kauft man sich in 20 Jahren auch nur noch eine Matrix und die Platine mit der Elektronik, die die Signale verarbeitet und zum PC sendet. Den Rest druckt man sich im Copyshop auf einem 3D-Drucker aus.

  • 'schbin ja auch hetero. Liegt aber nur daran, dass ich noch nicht den richtigen Edart-Board gefunden hab'. Wenn schon nicht weich wie Sisal, dann wenigstens nicht hässlich. Und schon gar nicht so nuttig wie ein Automat, der nur willig ist, wenn man ihm Geld gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von D-O-S (4. April 2015 um 12:56)

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