As used by the pro ???

  • Im Zuge des Winmau Launches, hat die Dartsschmiede auch ihre Website neu aufgemöbelt.
    Das war wirklich dringend notwendig und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

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    Interessantes Detail bei den neuen Spieler Bereichen: man liest endlich die tatsächlichen Maße der darts, die der jeweilige Profi spielt.
    Vielen war zwar schon immer klar, dass die Playerdarts im Ladenregal nicht zwingend gleich schwer sind, wie die Pfeile, die tatsächlich auf den Bühnen geworfen werden. Doch es ist schon was neues, dass auch direkt beim Ausrüster zu lesen!

    Warum das so besonders ist, sieht man an folgenden Beispielen.

    Andy "the Viking" Fordham etwa spielt laut Profil darts im Gewicht von 21 gramm. Laut eigener Aussage wirft er uralte, abgerockte darts die weit weniger wiegen. Nun kann man Winmau keinen Vorwurf machen, dass sie nichts von "15gramm" schreiben, da Andys alte darts vermutlich nicht mal von Winmau produziert worden sind. Was allerdings auffällt: die aktuell verkauften Fordham darts gibt es gar nicht in 21, sondern nur 23 und 25 gramm.

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    Ein weiteres Beispiel wäre Dennis Priestley Auf der alten Website stand tatsächlich er spiele mit 21gramm darts. Im neuen Profil stehen nun 17gramm. Auch diese Version kann man aber gar nicht mehr bei Winmau kaufen. Mittlerweile gibt es seine Pfeile nur noch in 21 bis 25 gramm.

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    Auch bei anderen Ausrüstern findet sich dieses Problem. So wechselte Colin Lloyd zu reddragon. Die bauten ihm einen durch aus schicken dart. Den gibt es aber nicht in seinen präferierten 18gramm. Er selbst hingegen spielt auf Exhibitions tatsächlich mit einem prototypen in diesem Gewicht. Auf reddragons Website steht dann aber er werfe tatsächlich die im Angebot stehenden 22er darts.
    Bei meinem kürzlich geschriebenen Review zu Paul Lim war es sogar noch verzwackter: die darts, die er selbst wirft werden zwar verkauft aber nur in Asien da dort die Nachfrage nach rear Gripper darts größer ist.

    Darts geht immer weiter in eine Richtung, bei der es darum geht besonders viel zu verkaufen, mehr Märkte und zahlende Kunden zu erreichen. Eine an sich gute Entwicklung wenn der Sport größer wird. Nur blöd wenn Authentizität dabei auf der Strecke bleibt. Ein anderes Phänomen sind die steigenden Preise und die neuen Verpackungen, die immer schicker für Vitrinen sein müssen.
    Wer sich nicht so sehr fürs Material interessiert, sieht es dagegen beim wachsenden Party Publikum bei den Bühnen Events.

    Man kann das alles mögen, man kann es hassen und es kann einem völlig Banane sein. Eins sei aber gesagt: Augen auf beim dartskauf und Versprechungen wie "as used by the pro", "matchweighted", etc.


    Good Darts!

    Einmal editiert, zuletzt von gooner (3. November 2018 um 13:32)

  • Gut beobachtet. Wobei mir ziemlich egal ist, welches Gewicht ein Spieler bevorzugt. Die Darts sollen ja mir passen, da nutzt es mir nix dass Spieler XY mit 26g super Ergebnisse erzielt.

    Aber die Werbung damit ist schon blöd. Winmau hat im englischsprachigen Nutzforum dazu schon Stellung bezogen und Verkaufsargumente angeführt. Machts zwar nicht besser, aber wenigstens ehrlich...

    Pew

  • Gut beobachtet. Wobei mir ziemlich egal ist, welches Gewicht ein Spieler bevorzugt. Die Darts sollen ja mir passen, da nutzt es mir nix dass Spieler XY mit 26g super Ergebnisse erzielt.

    Aber die Werbung damit ist schon blöd. Winmau hat im englischsprachigen Nutzforum dazu schon Stellung bezogen und Verkaufsargumente angeführt. Machts zwar nicht besser, aber wenigstens ehrlich...

    Ja klar an sich ist es mir auch banane was der Spieler tatsächlich wirft. Dieser nennen wirs mal Sammler Aspekt spielt für mich keine Rolle. Allerdings ärgerts mich doch schon, dass zB. die Lloyds nicht in 18 gramm heraus kommen. Ganz einfach weil ich seine targets und unicorns in dem gewicht (und der entsprechenden Länge etc) immer sehr gerne gespielt habe. Alles wird in einen Einheitsbrei gerührt, damit man möglichst viel verkauft.

    Wie du schon sagst, immerhin ehrlich aber an sich schon ne Sauerei zumal sich die Hersteller ja teilweise wirklich auf die Fahne schreiben man hätte es mit genau den Maßen des Profis zu tun.

    Einmal editiert, zuletzt von gooner (3. November 2018 um 14:59)

  • Mensch, hier wollte ich ja eigentlich mal antworten und dann den Thread vergessen.

    Naja dann entstaube ich den Thread mal heute.

    Es gibt so manche Darts, die fühlen sich nur echt an in einem bestimmten Gewicht. Zum Beispiel die Taylor Darts, die er in 26g gespielt hat, spielt man die in z.B 22g fühlen sich zwar noch gut an, aber irgendwie haben die nicht mehr dieses besondere was halt einen Taylor Dart ausmacht. Zum Glück ist der Name von Taylor groß genug, dass seine Darts natürlich in dem Gewicht erschienen sind in denen er sie spielt. Wobei Target ja auch, bis auf den Sonderfall mit Lim, die Darts immer im Gewicht auf den Markt gebracht hat, das der Spieler auch selber benutzt. Bunting und Lloyd sind hier die Spieler die mir direkt mal einfallen.

    Ebenso Unicorn, wobei die ja auch eigentlich größtenteils ihr Geld mit Spielerdarts verdienen und damit ja auch werben, die wären ja doof die Darts dann in einem anderen Gewicht auf den Markt zu bringen.

    Lloyd und Fordham sind dann halt am Ende sicher auch Sonderfälle. Wir reden ja hier von Spielern, deren beste Zeiten schon etwas zurückliegen, dass man da dann die Darts nur noch in massetauglichen Gewichten anbietet, kann ich gut verstehen. Ist halt schwer zusagen, ob sich das noch lohnt deren Darts in einem Sondergewicht anzubieten.
    Die Masse der Leute kauft halt Darts zwischen 20 und 25 Gram.

    Lloyd und Fordham sind ja eigentlich Fälle, wo der Spieler nur wegen dem bekannten Namen noch unter Vertrag steht, vor Kameras spielen, wird man beide nicht mehr sehen. Da ist dann vermutlich auch egal, was der Spieler eigentlich wirft und wo man den Namen am Ende draufpackt. Hauptsache das Design passt zu dem, mit was man den Spielernamen verbindet.

    Wenn man das aber so bewirbt, als würde man den exakten Dart kaufen, den der Spieler so spielt, geht das natürlich nicht. Das gehört sich einfach nicht. Mit ner minimalen Änderung des Aussehen wie bei den Rob Cross Darts habe ich kein Problem, aber anderes Gewicht und Maße geht einfach nicht. Das muss man dann entweder erwähnen, oder halt einfach nur mit dem Namen bewerben ohne einen Zusatz wie "as used by..."


    Das die großen Dartsmarken relativen Einheitsbrei an Gewichten anbieten stimmt natürlich. Da gibt es mal hier und da einen Ausreißer nach oben, wie bei den neuen Harrows Razr Darts, die es noch in 30g gibt und manchmal erbarmen sie sich noch und bringen einen 18g Dart raus.

    Muss man halt mit leben, veröffentlicht wird, was sich verkauft und hier in Europa kann man leichte Steeldarts halt so ziemlich vergessen, die spielen halt nur sehr wenige.
    Will man was anderes muss man aktuell in die Richtung der asiatischen Dartschmieden gucken. Cosmo und Trinidad haben dann doch überraschend viele leichte Steeldarts im Angebot und sogar Spieler unter Vertrag, die die werfen. Scheint es also doch zu geben.

    Am Ende gilt halt für den Dartsmarkt das selbe wie für alle anderen Märkte. Hauptsache die Kohle stimmt, alles andere ist nebensächlich.

  • Es liegt natürlich auf der Hand, warum wir hier von Spielern wie Priestley, Lloyd und Co. reden. Und trotzdem wie du schon sagst ärgerlich.
    Du sprichst auch noch einen weiteren Punkt an, den ich genauso sehe: Stichwort Taylor dart usw. Spieler darts sind ja genau für das eine Gewicht zugeschnitten und designed. Die Buntings zB. spielen sich vom Schwerpunkt usw. in 12gramm einzigartig und sich mit ihrer 21gramm Version schwer zu vergleichen. Auch der Nano Grip entfaltet nur beim Fliegengewicht seine Stärken. Ähnlich zu beobachten bei Hankeys in 14 oder 25gramm. Um bei den genannten Spielern zu bleiben: die Priestleys in 17gramm (so wie sie the Menace spielt) spielen sich völlig anders als die 21er. Klar logisch wegen dem Gewicht aber eben auch wegen dem Design und der Barrelform, die sich durchaus unterscheiden.
    In der Regel spielen sich Player darts auch am geilsten in dem Gewicht, für das sie ursprünglich gebaut worden sind.

  • Kommt halt immer auf den Einzelfall an. So ein Phase 3 Dart von Anderson, der spielt sich auch in den anderen Gewichten sehr gut, aber halt so speziellere Darts wie die Buntings oder früher die leichten Priestleys oderLloyd verlieren halt schnell ihre besondere Charakteristik in den normalen Gewichten.

    Deshalb mag ich es, dass Target bei den Buntings neben den 12g auch noch eine 17g Variante veröffentlicht hat. Leicht, aber nicht ganz so extrem, sozusagen ein Zwischenschritt.

    Am Ende ist halt ein Spielerdart in genau einem Gewicht, so wie er perfekt für den Spieler designt ist, andere Gewichte müssen sich ja automatisch irgendwo unterscheiden. Gut können die natürlich auch sein, aber man spielt halt nicht mehr das "Original".

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