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Dart: Talent oder einfach nur Übung

  • Da fällt mir noch was ein. Da bin ich beim Nachdenken über den Vergleich mit dem Schach gestolpert. Beim Dart ist das Ganze ja auch noch ein Kompromiss.

    Als Schachspieler kann dazu auch sagen das man beim Dart und beim Schach das Problem hast wenn man im nachteil ist es es nicht mehr ohne fehler des Gegner ausbügeln zu können. Das ist auch ein Mentaler punkt. Bei anderen Sportarten kann man noch was "erzwingen " mit mehr Körperlichem Einsatz. Beim Boxen zb bist fast KO landest Glückstreffen gegner KO . Das geht bei Schach und Dart halt so nicht.

  • Als Schachspieler kann dazu auch sagen das man beim Dart und beim Schach das Problem hast wenn man im nachteil ist es es nicht mehr ohne fehler des Gegner ausbügeln zu können.

    Nur, wenn du gegen einen Schachcomputer spielst. Beim Dart kannst du nur auf den Fehler des anderen hoffen, aber beim Schach kannst du schon versuchen, den Gegner durch dein Spiel zu einem Fehler zu drängen.

    Meine Lieblings-26er: T5-D5-S1, T1-T1-S20, S13-S12-S1

  • Ich wundere mich trotzdem wie es sein kann, das Dart oder die komplette Dartszene trotz medialer Aufmerksamkeit über die letzten Jahre trotzdem noch so stark auf Hobby ausgelegt ist. Klar ich bin jetzt der klassische Späteinsteiger, der eine andere Motivation hat wie ein junger Hüpfer. Aber zum Beispiel der neue Qualifikant Hempel hat auch gezeigt genauso wie ein Price das man auch noch später einsteigen kann und dann Profi wird.


    Klar wird hier wohl wieder die Frage im Spiel sein, ist das Talent oder Übung oder Mentale Kraft. Wahrscheinlich alles, aber eigentlich sollte man mit den medialen Vorrausetzungen schon hinbekommen professionelle Strukturen zu erschaffen. Dann wird sich die Frage ob Talent oder nicht wahrscheinlich weniger stellen.


    Was ich persönlich als nicht ideal ansehe, das die YouTube Darter mir Vorliebe Werbung für irgendwelche Produkte macht, und man bekommt dadurch das Gefühl das sie wenig dazu beitragen das Dartspiel auf ein neues Niveau zu heben. Marcel Althaus ist hier mit Sicherheit das allerbeste Beispiel.

  • bt, dass bei den Profis ein "klassischer Trainer" keinen Sinn macht, für den Vereinsport oder Jugendbereich aber schon. So hab ich das zumindest verstanden. Vielleicht hat er ja bei anderer Gelegenheit oder zu einem anderen Zeitpunkt die Aussage getroffen, wie du sie wiedergibst.

    Das hat er bei einer anderen Gelegenheit gesagt

  • Ich wundere mich trotzdem wie es sein kann, das Dart oder die komplette Dartszene trotz medialer Aufmerksamkeit über die letzten Jahre trotzdem noch so stark auf Hobby ausgelegt ist. Klar ich bin jetzt der klassische Späteinsteiger, der eine andere Motivation hat wie ein junger Hüpfer. Aber zum Beispiel der neue Qualifikant Hempel hat auch gezeigt genauso wie ein Price das man auch noch später einsteigen kann und dann Profi wird.


    Klar wird hier wohl wieder die Frage im Spiel sein, ist das Talent oder Übung oder Mentale Kraft. Wahrscheinlich alles, aber eigentlich sollte man mit den medialen Vorrausetzungen schon hinbekommen professionelle Strukturen zu erschaffen. Dann wird sich die Frage ob Talent oder nicht wahrscheinlich weniger stellen.


    Was ich persönlich als nicht ideal ansehe, das die YouTube Darter mir Vorliebe Werbung für irgendwelche Produkte macht, und man bekommt dadurch das Gefühl das sie wenig dazu beitragen das Dartspiel auf ein neues Niveau zu heben. Marcel Althaus ist hier mit Sicherheit das allerbeste Beispiel.

    Gerade bei Marcel Althaus bin ich bei Dir - er hat gerade bei Jugendlichen eine unglaubliche Reichweite und könnte für den Dartssport ganz viel bewirken... leider ist das an der Stelle extrem ausbaubar.

  • Was ich persönlich als nicht ideal ansehe, das die YouTube Darter mir Vorliebe Werbung für irgendwelche Produkte macht, und man bekommt dadurch das Gefühl das sie wenig dazu beitragen das Dartspiel auf ein neues Niveau zu heben. Marcel Althaus ist hier mit Sicherheit das allerbeste Beispiel.

    Es ist Marketing. Was sollen sie denn für einen Mehrwert hervorbringen?


    Wenn ein Profifußballer während seiner aktiven Zeit Tipps geben möchte, hat er oft unter sehr guten Trainer trainiert. Oftmals noch unterschiedliche. Er kennt Stile, Methoden, Inhalte usw. Nach seiner aktiven Zeit, kann er dann einen Trainerschein mache. Das ist fast in allen Sportarten so möglich.


    Im Dart ist das so nicht möglich, da der Großteil keine Ahnung von Trainingsmethoden oder Trainingslehre hat. Wo soll da der Mehrwert herkommen.


    Und Wissen kann man natürlich überall abgreifen und aufsaugen. Aber dafür muss man enorm viel Zeit und Geld investieren. Dann kommt noch ein sehr wichtiger Fakt hinzu, die Erfahrung. Die kann man nur durch Zeit erlernen.


    Daher machen sie das, was sie können. Und das ist Geld verdienen und aus meiner Sicht nicht verwerflich. Ich möchte meine Ausgaben für Bücher, Ausbildungen und Zeit auch refinanziert bekommen.

  • Ich wundere mich trotzdem wie es sein kann, das Dart oder die komplette Dartszene trotz medialer Aufmerksamkeit über die letzten Jahre trotzdem noch so stark auf Hobby ausgelegt ist.

    Na, das ist aber fast überall so. Selbst bei etablierten Sportarten, von denen man weiß, dass die Vertreter im Leistungssport haben, geht man ja erstmal von Hobby aus, wenn ich jemandem begegne, der mir erzählt, dass er Tischtennis spielt, denke ich doch »Och ja, schönes Hobby.« und das selbst beim Fußball, wo der Profibereich ja ein populärer Bestandteil in der Wahrnehmung Gesellschaft ist.

    Dazu kommt, dass neben der Differenzierung »Amateursport–Profisport« bzw. »Hobby–Leistungssport«, beim Dart noch das bekannte Problem »Kneipe–überhaupt Sport« dazu kommt.

  • ...Der Avg und Konstant gingen in der ersten Etappe hoch. Viel dann aber trotz mehr Training wieder... ne Phase die vielleicht der an oder andere kennt. Ich begann mehr "buch zuführen " mich zu beobachten etc. Mein Niedriger schnitt kam einfach davon das es Wurfbild "besser" wurde aber weniger Punkte. Beispiel ? auf t20 Werfen dafür t 12 und t18 treffen viel Weg, dafür mehr t 5 t1 etc. Da musste ich erstmal Kapieren und akzeptieren ,das dies "gutes" Ist ... und kürzlich hab ich gemerkt das es Wurfbild nochmal "konstanter wurde , die knappen t1 , 20, t5 gehen jetzt öfter in die t20....

    genau da fängt man ggf. einmal an seinen Wurfstil zu ändern, weil man vom Average her schlechter wird und an sich zweifelt. Den Fehler hatte ich auch damals gemacht. Über eine Auswertung aber festgestellt, dass ich genauer geworden bin, nicht schlechter. Irgendwann ging es dann nochmal aufwärts vom Schnitt.

  • Da hier auch Vergleiche mit anderen Sportarten und dem Training dort kommen:

    - im Schwimmen hat es in den 90er Jahren noch gereicht, ohne strukturiertes Training (einfach über Masse) bis zu den deutschen Meisterschaften zu kommen.

    - Im Radsport hat es in den 90ern noch gereicht, ohne strukturiertes Training bis zu deutschen Meisterschaften zu kommen.


    Beides heute undenkbar. zumindest in zweiter Sportart hat man heute den "gläsernen" Athleten, wo jeder "Furz" ausgewertet wird.


    Im Tischtennis: selbst auf Verbands- und Landesliga-Niveau gibt es Spieler, die noch nie in ihrem Leben strukturiert trainiert haben. Die kommen in die Halle, spielen sich 5 Minuten ein und spielen dann 4-5 Spiele gegen ihre "Standard-Partner" und gehen dann wieder nach Hause. Im Spitzensport ist das sicherlich anders.


    Ich glaube, das "Problem" des Darts in Bezug auf "Training" hat zwei wesentliche Komponenten:

    - Dart wird vielfach als Spiel und Kneipensport angesehen. Man nähert sich dem ganzen spielerisch und erreicht auch durch "einfach nur spielen" in der ersten Zeit beachtliche Steigerungen. Und wenn man dann stagniert, gewinnt man "in der Kneipe" immer noch gegen die meisten "Normalspieler".

    - Der Erfolg im Training ist relativ schwer messbar (außer das Ergebnis dann im resultierenden Wettkampf). Was macht gutes Training im Dart aus? Beim Radfahren kann ich sagen: Die Anzahl der gefahrenen KM, die getretenen Watt etc. Die Anzahl der geworfenen Darts ist es nicht (das ist wie "Junk Miles" im Radsport => Stehen zwar auf dem Tacho aber haben keinen/kaum Trainingseffekt). Auch der Score bei Around the Clock oder 100 Darts@ xx ist nur bedingt aussagekräftig. Im Spiel kommts dann nämlich nicht nur darauf an, die T20 zu treffen (wie bei 100 Darts@20) sondern auch noch diese kleine gemeine Doppelfeld. Und dann manchmal auch noch das blöde Single-Feld zum stellen. Ebenso ist die Steigerung des Averages und der Doppelquote in 501-Spielen nur ein begrenzter Indikator. Es kann sein, dass ich besser werde, aber mein Average sinkt (Reduzierung der Streuung, dadurch mehr 5er und 1er, besseres Treffen der Höhe, dafür mehr T5 und T1 statt S20...).


    Und: Letztlich bedeutet Training immer "Arbeit". Es ist anstrengend und macht nicht immer Spaß.

  • Darts ist wie jede andere Sportart auch, der Spieler lebt zu einem großen Teil von seinem Talent.

    Ich spiele seit knapp 25 Jahren, teilweise 2-3 Stunden täglich und in meiner besten Phase bin ich kaum über einen

    65er av. hinaus gekommen. Warum? Weil ich nicht besonders talentiert bin. Mit meinem Trainingspensum und ich spiele nicht nur 501

    ,sondern auch Cricket, trainiere Doppel mit +10/-1 usw. müßte ich locker Bundesliga spielen können. Ist aber nicht so.


    Wenn man alles über Anatomie weiß und der tollste Mediziner ist, wird man trotzdem kein Chirurg wenn man keine ruhigen Hände hat.

    Das ist beim Darts nicht anders, bestimmte koordinative Fähigkeiten muß man mitbringen.


    Ein RvB der 2 Wochen keine Darts anpackt und trotzdem Europameister wird ist auch so ein Beispiel...


    Training macht einen Spieler besser, keine Frage aber ohne dementsprechendes Talent wird man es nie nach ganz oben schaffen.

  • So kleines Update, jetzt knapp 50.000 Darts, starte ich den Monat April und gleich im ersten Online Match meine erste 180 im April (6. Überhaupt) und eine 75 Finish mit 2 Darts Single Bull, Doppelbull.


    Und genau das ist das was ich am Dart liebe, ich verliere das Match aber ich nehme nur Glücksgefühle mit nach den 2 Ereignissen.


    Das ganze auch noch recorded mit der Kamera. Natürlich bin ich immer noch unkonstant aber konnte einen 41 Average ehrlich über 7 Legs halten was für mich absolut okay ist.


    Ich bleibe dran

  • Och, alles was ohne Triple nicht geht, kann man auch über Single-Bull versuchen und wenn der Erste auch trifft, hat man einen schönen Marker für DB. Das man es eher nicht spielt ist da weniger die Sinnhaftigkeit, sondern der Überheblichkeitsfaktor, wie bei Tops-Tops zu der Zeit, als Phil Taylor noch jung war. Das ist inzwischen ja auch salonfähig. Und irgendwie hat ein Bullfinish für Viele immer noch etwas Besonderes bzw. macht eine besondere Freude.

  • ohne tripple nicht geht, hab ich was verpast wurde die T17 vom Board gestrichen ? Genau bei einem 41er avg schon Überheblichkeit, dann spielt er bei einem 85er dann 60-60-D1 bei 122 ? Aber genau diesen Überheblichkeitsfaktor merke ich mir und wenn Spieler 1 Tops Tops probiert und Spieler 2 die 132 auf Bull anfängt, dann stelle ich beim nächsten Mal Spieler 2 auf.

  • ohne tripple nicht geht, hab ich was verpast wurde die T17 vom Board gestrichen ?

    Triple 17 ist doch ein Triple und ohne ein Solches geht es nicht. So meinte ich das. Also man kann sich bei 75 Rest weder mit einem Single, noch mit einem Doppel ein Doppel stellen. Man braucht unbedingt ein Triple. Einzige Ausnahme SB, also kann man auch gleich das größere SB versuchen.

    Wenn man weiß, dass der TC das nicht versteht, wirft man eben SB und staunt dann selber. »Hoppala, der ging aber daneben. Ich habe doch auf T17 geworfen. Na dann muß ich wohl ein Bullfinish versuchen. – Hui, das ist ja gerade nochmal gut gegangen.« Das macht dann nebenbei auch gleich noch den Gegner mental irre, weil der das für zufälliges Glück hält.

  • macht man eigentlich nur wenn man 200 Punkte Vorsprung hat, wenn überhaupt! bei mir gibt es dafür ein Spiel sperre in der Mannschaft!

    zum glück ich nicht bei dir. Spiele letzte Zeit viel über Bullseye. Warum ? weil ichs recht gut treffe

  • Genau bei einem 41er avg schon Überheblichkeit

    Du magst im Grunde nicht Unrecht haben (mit dem Finishweg, nicht mit der Unterstellung). Aber einem bekennenden Beginner, der sich über seine Leistung freut, könnte man ja auch mit etwas mehr Wohlwollen begegnen.

  • Du magst im Grunde nicht Unrecht haben (mit dem Finishweg, nicht mit der Unterstellung). Aber einem bekennenden Beginner, der sich über seine Leistung freut, könnte man ja auch mit etwas mehr Wohlwollen begegnen.

    doch ich würde mich nicht zu dem thema melden, aber wenn jemand meint ein 85er erreichen zu wollen durch blödes auf die Scheibe kloppen und dann ein brutales 75er feiert. Er hat ein Spiel verloren mit 180 und die super 75, damit soll er sich beschäftigen mit seiner Niederlage!! theblindPew ich weiss was Du meinst aber ich trainiere diese 41 avg Anfänger schon lange und einige sind schon in der 2 Liga gelandet! Aber in unserem Sport hat Überheblichkeit nix zusuchen, wenn Flo mal 52 mit D13 D13 als PDC spieler ausmacht alles gut!! Aber wenn jemand solche Ziele hat, fühle ich mich dazu berufen den Finger zu heben!!

  • ohne tripple nicht geht, hab ich was verpast wurde die T17 vom Board gestrichen ? Genau bei einem 41er avg schon Überheblichkeit, dann spielt er bei einem 85er dann 60-60-D1 bei 122 ? Aber genau diesen Überheblichkeitsfaktor merke ich mir und wenn Spieler 1 Tops Tops probiert und Spieler 2 die 132 auf Bull anfängt, dann stelle ich beim nächsten Mal Spieler 2 auf.

    In der Mannschaft in der ich spiele, wärst Du nach so einer Aktion die längste Zeit Kapitän gewesen. Da würden

    wir dich sofort aufstellen und zwar draußen auf dem Parkplatz.

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