Dart geht auf die Knochen

All In - "Time to Dart": Sportradio Deutschland kooperiert mit dartn.de

  • Der Dartsport boomt und in diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr, eine Kooperation mit dem "Sportradio Deutschland" bekannt geben zu dürfen. Ab sofort spricht unser Redakteur Kevin Barth jeden Samstag Vormittag live in der Sendung "All In" mit Moderator Oliver Faßnacht in "Time to Dart" über die fliegenden Pfeile. Mal zum aktuellen Geschehen, mal hintergründig. Hin und wieder könnte auch ein anderes Mitglied unseres Teams dort zu hören sein. Jedes dieser rund 25 Minuten langen Gespräche gibt es anschließend auf unserem YouTube-Channel. Wir freuen uns darauf, diesen faszinierenden Sport einem noch größeren Publikum näherbringen zu können.


    Hier geht es zur ersten Ausgabe:


    Lieblingsspieler: Gary Anderson, Michael Smith und Danny Noppert

  • Gestern haben wir in der neuesten Ausgabe über die World Series gesprochen und in dem Zusammenhang gab es auch einen kleinen Schlenker zum E-Dart:

    http://www.dartn.de
    Lieblingsspieler: Michael Rasztovits, Zoran Lerchbacher, Kim Huybrechts, Jelle Klaasen, Dimitri van den Bergh, Antonio Alcinas, Ian White, Gabriel Clemens

  • Ich spiele ja nur zu Hause Darts und zwar auf einer E-Dart-Scheibe (Granboard 132, 'Turniermaße') und kenne mich deswegen mit den verschiedenen Ligen im E-Dart nicht gut aus. Aber vieles, was Kevin Barth über E-Dart da rausgelassen hat, na ja, ich will es mal so sagen: da hätte man sich vielleicht nochmal informiert und sich auch weniger despektierlich gegenüber den E-Dartern ausdrücken können. Nur ein Beispiel: DIe DSAB erlaubt jetzt schon seit einiger Zeit ein Pfeilgewicht von 20 Gramm, plus Fehlervarianz, sodass man mit 21 Gramm-Pfeilen werfen kann. Bei der PDC darf man zwar maximal 50 Gramm werfen, aber wer macht das schon? Es wird ja schon immer hervorgehoben, dass Ryan Searles Pfeile 32 Gramm wiegen, die meisten spielen doch irgendwas zwischen 21 und 26 Gramm. Andersherum hätte man ja auch Bunting mit seinen 12-Gramm-Darts nennen können. Natürlich sind im Steeldart die Pfeile meistens schwerer (dort wird ja auch nur das Barrelgewicht genannt, im E-Dart geht es um das Gesamtgewicht), aber die prinzipielle Aussage '18 Gramm im E-Dart, 50 Gramm im Steeldart' ist schon sehr wertend. Übrigens, auch im E-Dart werfen die meisten Spieler den Pfeil mit der Spitze nach vorne, es ist nicht die Regel, mit den Flights eine 180 zu erzielen...

    Meine Lieblings-26er: T5-D5-S1, T1-T1-S20, S13-S12-S1, D12-S1-S1

  • Dann vielleicht kurz zur Erklärung: Ich spreche mit dem Moderator vor der Sendung das Grundthema ab (das war in diesem Fall die World Series). Wir hatten E-Dart im Vorgespräch auch mal kurz thematisiert, aber wir haben über so viele Dinge allgemein gesprochen, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass jetzt ausgerechnet E-Dart wieder zur Sprache kommt. Das mit dem DSAB hatte ich in dem Moment nicht auf dem Schirm. Dennoch gilt: Es gibt national und international so viele Verbände, dass es keine einheitliche Gewichtsvorgabe gibt. Das Beispiel, dass ein Flight an die Scheibe anschlägt und dann schon Punkte gezählt werden können, war ein extremes. Am Ende habe ich versucht, hier auch klar zu sagen, das es meine Meinung ist und man das nicht als allgemein gültig hinnehmen muss. Gerade deshalb wurde von mir auch noch mal erwähnt, dass viele heutige deutsche Spitzenspieler im Steeldart eigentlich vom E-Dart kommen. Da kann sich dann ja jeder seine Meinung bilden, was da jetzt gut oder schlecht ist. Die Kürze der Zeit (in der Regel weniger als 25 Minuten) sorgt manchmal dafür, dass man Dinge runterbrechen muss. Das habe ich versucht und damit wahrscheinlich nicht den Ton von jedem getroffen. Ich wollte niemanden persönlich angreifen.

    http://www.dartn.de
    Lieblingsspieler: Michael Rasztovits, Zoran Lerchbacher, Kim Huybrechts, Jelle Klaasen, Dimitri van den Bergh, Antonio Alcinas, Ian White, Gabriel Clemens

  • Wir gehen in Serie
  • Im Endeffekt ist das "Grundproblem" im E-Dart, das dafür sorgt, dass es keinen hochentwickelten Profibereich gibt, eh ein ganz anderes als die unübersichtliche Marktsituation. Bei der PDC sind die Spieler selbst das zu vermarktende Produkt, im E-Dart sind sie lediglich Werbeträger/Testimonials für die Automatenhersteller bzw. -aufsteller, die Otto Normaldarter dazu bringen sollen, auf den jeweiligen Maschinen zu spielen.


    Deshalb gibt es dort auch keinen Grund für die Turnieranbieter, wirklich attraktive Preisgelder anzubieten - sie müssen lediglich hoch genug sein, dass man eine ausreichende Zahl von einigermaßen bekannten Spielern zusammenbekommt, die als Zugpferde für Amateurspieler dienen. (Nicht umsonst sind im E-Dart häufig die professionellen Turniere eingebettet in Veranstaltungen, auf denen noch hunderte bis tausende weitere Teilnehmer in Dutzenden Kategorien spielen können.) Ob der Star einer Veranstaltung dann Boris Krcmar, Larry Butler, Paul Lim, Haruki Muramatsu oder auch mal Jelle Klaasen oder Dimitri Van den Bergh heißt, ist völlig egal. Und alle auf einmal braucht man definitiv nicht.


    Gelegentlich gibt's dann mal Unternehmen, die neu in den Markt eintreten und ein bisschen mehr Geld reinbuttern, aber das hält dann immer nur so lange, bis sie sich als weitere Alternative etabliert haben. Danach stagniert die Entwicklung wie bei allen anderen Firmen.

  • Dart is Punk

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