Manche Wirte in der Filstalliga verlangen sogar einen Trainingstag vom Team bevor eine Mannschaft zur Saison gemeldet wird und auch das finde ich in Ordnung wenn ich an die Vergnügungssteuer denke.
Eben, und ohne Vergnügungssteuern könnte man sich diesen Zwang für die Mannschaften sparen, denn Trainingstage sollten freiwillig sein weil man seine Leistung verbessern möchte und nicht vom Wirt vorgeschrieben (werden müssen). Auch ich möchte daß mehr Dart gespielt wird, egal ob E-Dart oder Steeldart (siehe oben) und eine Steuer auf Automaten steht diesem sicherlich im Wege...
Und ungerecht ist auch daß viele andere Gemeinden Dart als Sportart definieren und gar keine Steuer auf Dartautomaten erheben. Und soweit ich gehört habe soll man in den Gemeinden gegen die Steuer klagen können, da es offensichtlich einmal ein Grundsatzurteil gegeben hat in dem für Kicker, Dart und Billard definiert wurde wofür Vergnügungssteuer zu erheben ist und wofür nicht. Und dabei ist wohl gfestgestellt worden daß der "Teil" des Sport- (Vergnügungsgerät) der ursächlich zum spielen benötigt wird und von dem das Vergnügen ausgeht besteuert werden sollte. Nach diesem Urteil wäre das beim Kicker die Spielfiguren (und die sind fest montiert, daher fällt beim Kicker Vergnügungssteuer an), beim Dart und beim Billard sind es jedoch Dart bzw. Queue. Und genau diese befinden sich bei "Sportlern" im Privatbesitz und werden mitgebracht, daher soll nach der Definition dieses Urteils Dart und Billard NICHT zu besteuern sein (Bei weiterem Interesse an diesem Urteil muss ich mal meine Rechtsabteilung daran setzen das genaue Aktenzeichen des Urteils herauszufinden) ...
Versteht mich nicht falsch, aber morgen oder übermorgen kommte eine Gemeinde wie Münster oder Mönchengladbach auf die Idee eine "Waffensteuer" auf Steeldarts zu erheben etc. pp. -> Auch das wäre sicherlich nicht sehr förderlich für unseren Sport...