Beiträge von EdwardTeach

    Das fast es schon ziemlich gut zusammen.

    Rest 61,63,65 gibt bei Single-Bull ein Doppelfeld - 63 sieht man nicht so häufig, weil D19 nicht wirklich zu den ganz tollen Doppelfeldern gehört

    Rest 81,83,84,85 mit dem letzten Pfeil, um in der nächten Aufnahme ein 2-Dart-Finish zu haben / Rest 82 sollte SB bei einem oder drei Pfeilen eigentlich immer angespielt werden (BB macht Rest 32)

    Rest 91,92,93,94,95 mit drei Pfeilen in der Hand, wenn ich einen sicheren Checkdart haben möchte (Bsp: 94 Rest - SB -> 69 Rest - S19 -> 50 Rest, ein Dart aufs Doppel)

    Rest 121,122,123,124,125 mit dem letzten Pfeil in der Hand, um für die nächste Aufnahme ein Zwei-Dart-Finish zu stellen

    Rest 132,135 mit drei Pfeilen in der Hand (Bsp: 132 - SB = 107 -> Finish möglich / 132 - 20 = 112 -> Finish nicht mehr möglich)

    Rest 141,142,143,144,145 mit dem letzten Pfeil in der Hand, um für die nächste Aufnahme ein einfacheres Finish zu stellen (Bsp: 142 Rest - SB = 117 / 142 Rest - 20 = 122 Rest // 117 wäre ein 3-Dart-Finish mit einem Triple auf ein großes Doppelfeld, bei 122 mit einem Triple bekommst du maximal einen Dart aufs Bull)

    Rest 151,152,153,154,155 mit dem letzten Pfeil in der Hand, um für die nächste Aufnahme ein einfacheres Finish zu stellen (Bsp: 151 Rest - SB = 126 / 151 Rest - 20 = 131 // 126 reicht eine T19+S19 um ein Checkdart zu bekommen, 131 brauchst du definitiv zwei Triple)

    Rest 192,195 mit dem letzten Pfeil in der Hand, um ein Finish zu erreichen

    Mahlzeit,

    dein 1-Dart-Average von 16,xx führt zu einem 3-Dart-Average von 48-51 Punkten. Mit dem Average beendest du Legs durchschnittlich nach 30 Pfeilen.

    Aus deinem Post aus einem anderen Thread entnehme ich, dass du meistens gegen einen Vereins-/Turnierspieler spielst, der auch tendenziell gegen dich gewinnt und besser spielt. Somit wird dein persönlicher Average auch von deinem Gegner deutlich profitieren und deshalb diese Höhe erreichen.

    Die von dir genannten Werte sind für einen reinen Hobbyspieler schon recht ordentlich. Damit würdest du (gesetz dem Fall - wie Julian92 schon eingeworfen hat - das du die Leistung auf Liga/Turniere reproduzieren kannst) in den niedrigeren Ligen vermutlich viele Spiele gewinnen.

    Grundsätzlich ist es sicherlich nicht unmöglich, in 2-3 Monaten mit täglichem Training (vom Trainingsumfang wird hier gar nicht berichtet, auch nicht was in den Monaten Januar-Mai passiert ist) einen Average von ca. 50-55 zu erreichen. Mit einer Portion Talent & Fleiß kann man in den genannten Bereich tatsächlich recht schnell kommen - ob sich das nahtlos auf den Wettkampfmodus übertragen lässt, sei mal dahingestellt.

    Mich würde allerdings mal interessieren, woher du diese Zahlen beziehst. Sind das Gefühlswerte oder nutzt du technische Unterstützung, um deine Werte tatsächlich zu messen?

    Du widersprichst dir definitiv, wenn du von einem Average von 50-55 sprichst aber pro Leg im Schnitt 25 Darts brauchst. 25 Darts pro Leg entsprechend einem Average von etwas über 60 und passen also gar nicht zu deinen genannten Averagewerten.

    Und was möchtest du uns mit einer schwankenden Doppelquote von 25-40% sagen? Heißt das, dass deine schlechteste Doppelquote aktuell bei 25% liegt und deine beste bei 40%? Hast du nie schlechte Tage, wo mal weniger rein geht? Und nie gute, wo mal mehr klappt? Über welche Distanz misst du diese Doppelquote?


    Für mich persönlich liest sich das tatsächlich etwas "zusammengeschrieben aus dem Bauch heraus". Und in diesem Fall solltest du die Werte vielleicht wirklich mal technisch festhalten und auch die schlechten Legs berücksichtigen. Bleibt das Bild dann das gleiche?

    Moin Moin!

    Wie viel Zeit investierst du denn "regelmäßig" ins Dart-Spielen?

    Grundsätzlich hast du doch in knapp einem Jahr eine super Entwicklung genommen. Angefangen hast du mit Pfeilen, die vermutlich auf dem ganzen Board verteilt gesteckt haben. Ein Average von 48 zeigt, dass du doch mittlerweile recht genau dahin kommst, wo du hinmöchtest. Das deine Entwicklung mal über längere Zeit stagniert oder sogar negativ verläuft ist völlig normal, dass haben andere schon viel schlimmer erlebt. Wichtig ist, dass du den Spaß und Ergeiz nicht verlierst und bei der Sache der bleibst, dann gehts auch bald weiter aufwärts.

    Zu den Trainingsspielen gibt es im Forum bereits Threads wie Sand am Meer - Klick dich doch einfach mal da durch, ist eine Menge interessantes dabei. Ansonsten wird es dich sicherlich weiterbringen, wenn du deine Turnier- und Wettkampferfahrung ausweitest. Nimm die Turniere mit, die du mitnehmen kannst.

    Ich kann es im übrigen überhaupt nicht nachvollziehen, dass es noch kein einziger Deutscher Spieler geschafft hat, einen wesentlichen, lukrativen Sponsorenvertrag zu generieren. Meine persönliche Meinung: Die deutschen Spieler stecken viel zu wenig Zeit in die Gewinnung von umfangreichen Sponsorings. Die Übertragungs-/Sendezeiten und deren Konsumenten auf z.B. Sport1 haben inzwischen derartige Größenordnungen angenommen, dass das für Sponsoren einfach hochinteressant sein muss. Günstiger kann ich ja kaum ins Fernsehn kommen.

    Hallo zusammen,

    die oben genannten Darts habe ich vergangenes Wochenende auf einem Turnier gewonnen. Da ich sie selber nicht nutzen werden, möchte ich sie hier anbieten.

    http://mcdart.de/804/phil-taylo…ls-natural.html

    Das sollten die Pfeile seien, die Pfeile werden bei mcdart.de mit knapp über 50,00 Euro gehandelt. Würde dir Pfeile inklusive Versand etwas günstiger abgeben, wenn Interesse besteht, bitte per PN mit Preisvorschlag melden.

    Die Pfeile sind selbstverständlich in der OVP, absolute Neuware!

    Grüße

    Die beiden Holländer zogen eine Fresse als ob Sie etwas besseres wären und der Russe mit der Brille hatte das Publikum auf seiner Seite. Enttäuscht war ich von den Pfiffen gegen Simon Whitlock, können solche Idioten nicht einfach zuhause bleiben.

    Da komme ich nicht ganz mit. Der nette Russe mit der Brille hat von den frenetischen Fanbegleitungen bei jedem Pfeil ganz sicher nicht profitiert - Hat das aber nicht gezeigt. Seinen Doppelpartner hat man aber mehrfach sehr deutlich fluchen und gestikulieren gesehen.

    Bezüglich Simon Whitlock: Die Pfiffe gegen Team Australien waren doch mehr als im Rahmen, da hat sicherlich seine Popularität bei Deutschen Fans geholfen. Ich erinnere mich an ganz andere Spiele der Deutschen (z.B. Finnland!), wo die Gegner schon von Beginn an bei jedem Pfeil gnadenlos ausgebuht wurden und somit überhaupt keine Chance auf Doppel hatten...

    Andererseits, woran sollte man sich dann orientieren, wenn nicht an dem AVG bzw. Doppelquote? Irgendwo muss man sich doch einordnen können, was die Spielstärke betrifft.

    Ich kann vollkommen verstehen, dass man sich - gerade als Anfänger bzw. als recht neuer Spieler - einordnen möchte. Ich gebe dir auch Recht, dass die Vergleichbarkeit am besten über statistische Werte funktioniert, z.B. über den Average oder über die Doppelquote. Das hat aber eine ganze Menge an Problemen, die das ganze eigentlich ad absurdum führen.

    1) Damit ein Average mit Werten anderer Spieler vergleichbar ist, müssen die Grundvoraussetzungen dafür die gleichen sein. Das lässt sich praktisch aber kaum darstellen.

    Dein Average hängt ganz wesentlich davon ab, ob du einen Gegenspieler hast oder nicht. Und vorallendingen, wie Spielstark dein Gegenspieler ist. Ein deutlich stärkerer Gegenspieler wird dir nicht viele Darts auf das Doppel lassen, dadurch wird dein Average besser sein (logischerweise, denn die "0-Scores" fehlen oder fehlen zum Teil). Bei einem deutlich schwächeren Gegner wirst du sehr viele Darts auf das Doppel müssen, weil dein Gegner noch nicht soweit ist. Dein Average wird folglich eher schlechter sein.

    Dein Average hängt von der Spielsituation ab. Gegenspieler erzeugen Drucksituation. Die eigene Freundin oder der regelmäßig gleiche Trainingspartner wird schnell keinen oder nur noch sehr wenig Druck erzeugen. Ein Spiel unter Wettkampfbedingungen (Liga- oder Turnierspiele), mitunter gegen unbekannte Spieler, erzeugen erheblich mehr Druck. Ich kenne kaum Dartspieler, die sowas vollkommen außen vor lassen können. Der Average wird im Wettkampf also in den meisten Fällen schlechter sein.

    Dein Average wird durch weitere äußere Faktoren beeinflusst. Der "eigene Dartraum" schafft Wohlfühlatmosphäre, entsprechende Lautstärke in Kneipen oder auf großen Turnierveranstaltungen können an der Konzentration nagen. Auch Geschwindigkeit oder Eigenarten bei meinem Gegenspieler können sich negativ auf mein eigenes Spiel auswirken.

    Dein Average erhält erst durch eine Vielzahl von Werten eine statistische Aussagekraft. 50 gespielte Legs heute und 50 gespielte Legs morgen können sich vollkommen anders verhalten. Du kannst somit also über eine längere Laufzeit durchaus Entwicklungen "registrieren", Standpunktbetrachtungen sind aber schwierig. Dein eher geringer Trainingsaufwand von 1-2 Stunden die Woche liefert da kaum inhaltsvolle Zahlen.

    Und das Kernproblem ist jetzt folgendes: Natürlich könnte ich dir jetzt sagen: Wirf mal 200 Legs 501 D.O. zu Hause, ohne Lautstärke und Gegner und ich mache das gleiche. Dann sagst du vielleicht "Average 50" und ich sage "Average 60". Daraus kann ich vielleicht ableiten, dass ich unter den oben genannten Voraussetzungen besser spiele wie du. Aber was hat das für einen Nutzen, wenn wir gegeneinander spielen? Da kann ich trotzdem Lack bekommen, vorallendingen, weil die Distanzen ja erheblich kürzer sind.

    Mein Tipp und der geht eindeutig in die Richtung von Echses Post: Hol dir deine "Spielstärkeneinordnung" doch in einer anderen Dartmannschaft. Hol sie dir, indem du hier und da ein Turnierchen besucht. Du wirst bald merken wo du stehst und in welche Richtung du dich orientieren solltest.

    Anbei zwei gescheiterte, ärgerliche Finishversuche von gestern. Zunächst ein tolles 146er Finish, bei leider nur 132 Rest, der letzte hätte die D6 sein sollen :wacko: . Und dann drei Doppel getroffen, leider sollte eigentlich schon der erste dieser drei Darts in D1, war nämlich bei 2 Rest. :cursing:

    146 & 132, noch zwei Restwerte, die zeigen, wie komplex Finishwege sein können.

    146 Rest:
    Die meisten Finish-Tabellen weisen wahrscheinlich T20 / T18 / D16 aus.Grundsätzlich ein schöner Weg. Erfahrungsgemäß ist es aber - gesetz dem Fall, der erste Pfeil steckt attraktiv im Bord - einfacher, zweimal das gleiche Triple zu treffen wie zwei verschiedene Triples.
    In der Praxis spiele ich zum Beispiel bei 146 Rest eher T19 / T19 / D16. Oft sieht man es auch, dass nach dem ersten Dart in der T20 weiter auf die T20 gefeuert wird. Dann wird plötzlich ein T20/T20/D13 daraus.

    132 Rest:
    Unter Druck (=Gegner auf Check) sieht man bei besseren Spielern fast immer, dass auf DB/SB begonnen wird. Vorteil: Selbst bei einem SB hat man mit 107 Rest noch ein Finish. Beginne ich auf T20 und verpasse, ist meine Check-Chance bereits dahin. Ist mein Gegner allerdings noch nicht auf Check, ist der Weg über das Bull ziemlich sinnfrei, hier bieten sich die normalen Triple-Wege wie T20/T20/D6, T20/T16/D12 oder ähnliches an.

    Fazit: Der ideale Finishweg ist erstmal von den Restpunkten meines Gegners abhängig. Wenn mein Gegner
    1) einen Check hat, sollte ich versuchen den Weg zu wählen, der mir zu einer höchstmöglichen Wahrscheinlichkeit einen Doppelwurf erlaubt
    2) keinen Check hat, kann ich vordergründig eigene Präferenzen einfließen lassen, z.B. das Ziel meines Lieblingsdoppels.

    Und letztendlich kann der optimale Finishweg dann sogar noch von meinem ersten Dart beeinflusst werden, (Beispiel: T20/T20/D13) weil es schlichtweg wahrscheinlicher ist, auf Doppel werfen zu dürfen - auch wenn das vielleicht nicht zu meinen Lieblingsdoppeln gehört.