@ Mod vom Dienst: Die fett gedruckten Wörter sollen nicht meine Egomanie betonen, sondern leichter erkennbar machen, dass es sich um einen Erfahrungsbericht subjektiver Art handelt, wie im ersten Posting dieses Threads gewünscht. Ich bitte daher darum, von weiteren Hinweisen auf meinen Charakter, meine gemeimsten Gedanken, Intentionen und Fehler für dieses mal gnädigerweise abzusehen.
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Ich habe früher auch Bi gespielt, Turniere und Ligaspiele E- und Steel wild durcheinander. Daher kann ich berichten, was sich - ohne Anspruch auf Übertragbarkeit - bei mir bewährt hat. Das war nämlich zwei Sätze von Darts zu verwenden, die sich in Durchmesser, Material und Flugeigenschaften möglichst glichen, im Gewicht jedoch mit 18 und 24 Gramm durchaus unterschiedlich waren.
Ich werfe bei E-Darts und bei Steel-Darts zwei etwas unterschiedliche Wurfstile: Bei E-Darts hatte ich besseren Erfolg, wenn ich die Pfeile möglichst grade und fest reinhämmerte. Beim Steel-Darts waren bei mir eher weichere Bogenlampen erfolgreich, da ich hier mehr mit den schon steckenden Pfeilen arbeite und zum Beispiel den letzten Dart auf die schon steckenden "drauflege" - oder es zumindest versuche. Dafür müssen die Darts für mich aber ein gewisses Gewicht haben. Mit den 18ern und Stahlspitzen stecken die Darts, wenn weicher geworfen, einfach nicht so tief im Board. Außerdem hat mir das etwas höhere Gewicht dabei geholfen, den Dart während des Wurfs besser zu spüren.
Mein persönliches "Traumpaar" sind Handmade Darts von Jochen Weißmann. Der 24er Steel ist im wesentlichen eine Unicorn Bob Anderson-Kopie mit etwas besserer Verarbeitung vorne und normaler Dicke beim Gewinde hinten. Der E-Dart ist genauso dick, lang, auch aus 95er Tungsten, auch normales Gewinde hinten, allerdings 18 g und M3-Gewinde vorne. Der Dart ist deswegen teilweise ausgehöhlt, um schweres Material bei relativ geringem Gewicht zu erreichen. Die Folge ist ein unglaublich stabil fliegender E-Dart. Ich merke beim Wechsel fast keinen Unterschied! Vorher hatte ich Unicorn Bob Anderson 18 und 21 g, das ging auch ganz gut.
Long story short: das unterschiedliche Gewicht lässt sich IMHO gut verkraften, wenn die Darts ansonsten möglichst ähnliche Eigenschaften haben. Ich kann mich im übrigen nur Echse anschließen, was die "Wechselitis" von Darts angeht. Ich habe schon Spieler an Darts-Zweifeln zugrunde gehen sehen. Eon Kumpel hat sich immer neue und ausgefallenere Darts herstellen lassen - und wurde trotzdem nicht wirklich glücklich, sondern durcheinander. Er spielt heute nicht mehr. Meine vergleichsweise teure Lösung hatte einen positiven Effekt auf mich, indem ich dann endlich überzeugt war, dass der Dart jetzt für mich perfekt ist und der Rest wohl oder übel durch Training meinerseits kommen muss. Mit anderen Shafts oder Flights gibt es ja noch genug Einflussmöglichkeit.
@ Echse: Da haben wir also im Resultat ähnliche Erfahrungen gemacht. Die angesprochenen Rosenauer Darts sind echt cool, jedoch leider nur in 19 g Steel (und 18 g Soft) zu haben, schade. Aber wenn das zum Wurfstil passt und man mit Unicorn klar kommt (Shafts!) sind sie sicherlich eine gute Wahl. Und die Fake Powerpoint-Spitze ist einfach sexy!
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