Beiträge von Hulk Afroman

    73 ist auch so ein Beispiel geht alles ohne ein Triple werfen zu müssen (bei 3 darts in der Hand). SB, 16, D16.


    Und was ist hier genen eine gute, altmodische 19 für 16 oder 54 Rest einzuwenden? Außer natürlich, dass man eine 3 streuen könnte und dann mit zwei Darts in der Hand 70 Rest - und damit das eine Problem schön sauber auf das andere zurückgeführt - hätte. :) Ich versuche bei 70 übrigens eher 60 - D5, aber das hab ich nur laut gedacht und nicht wirklich geschrieben, das bildet ihr euch nur ein, dass das hier steht.

    Kann mir das bitte nochmal einer erklären, da komm ich nicht mit.
    Meint er vielleicht das er ein langes und schmales Barrel dann hat und nicht über 18,5 Gramm kommt, und sich die Steel und Softbarrels in der Form gleichen

    Ich meine, dass der Barrel des E-Darts tiefer aufgebohrt ist als der des Steel-Darts. Dadurch, dass er jetzt sehr viel weniger massiv ist als der Steel-Dart, ist er bei gleichem Durchmesser und Material 6 Gramm leichter.

    Warum habe ich es nicht so gemacht wie vorher und das Gewicht durch anderes Material ausgeglichen, also wie üblich einfach den gleichen Dart in 80 % Tungsten? Weil dieses Material durch den Schweiß recht schnell korrodiert, siehe den dritten Pfeil auf dem Bild. Es kommt nicht so gut rüber, aber die 95-Prozenter sind und bleiben blank, der 80er ist grau und auch rauher. Das muss ja nicht schlecht sein, griffig ist er auf jeden Fall, bruchfester und billiger auch. Aber ich mag nun mal das 95er Material sehr gerne.

    Fakt ist: E-Darts nehmen mit Steel-Schraub-Spitze funktioniert (bei mir) überhaupt nicht.

    Kennt jemand diese neuen Plastikspitzen für E-Darts, die spitz und extrem steif sind und zum Einsatz am normalen Board gedacht sind? Und gibt's die auch in M3? Ich hörte, diese seien offiziell erlaubt. Ich habe sie nur ein mal gesehen und fand die Sache sehr interessant, da Steel-schraub-spitzen auch bei mir die Flugeigenschaften immer zu stark verändert haben.

    @ Mod vom Dienst: Die fett gedruckten Wörter sollen nicht meine Egomanie betonen, sondern leichter erkennbar machen, dass es sich um einen Erfahrungsbericht subjektiver Art handelt, wie im ersten Posting dieses Threads gewünscht. Ich bitte daher darum, von weiteren Hinweisen auf meinen Charakter, meine gemeimsten Gedanken, Intentionen und Fehler für dieses mal gnädigerweise abzusehen.

    -------------------------------------------------------

    Ich habe früher auch Bi gespielt, Turniere und Ligaspiele E- und Steel wild durcheinander. Daher kann ich berichten, was sich - ohne Anspruch auf Übertragbarkeit - bei mir bewährt hat. Das war nämlich zwei Sätze von Darts zu verwenden, die sich in Durchmesser, Material und Flugeigenschaften möglichst glichen, im Gewicht jedoch mit 18 und 24 Gramm durchaus unterschiedlich waren.

    Ich werfe bei E-Darts und bei Steel-Darts zwei etwas unterschiedliche Wurfstile: Bei E-Darts hatte ich besseren Erfolg, wenn ich die Pfeile möglichst grade und fest reinhämmerte. Beim Steel-Darts waren bei mir eher weichere Bogenlampen erfolgreich, da ich hier mehr mit den schon steckenden Pfeilen arbeite und zum Beispiel den letzten Dart auf die schon steckenden "drauflege" - oder es zumindest versuche. Dafür müssen die Darts für mich aber ein gewisses Gewicht haben. Mit den 18ern und Stahlspitzen stecken die Darts, wenn weicher geworfen, einfach nicht so tief im Board. Außerdem hat mir das etwas höhere Gewicht dabei geholfen, den Dart während des Wurfs besser zu spüren.

    Mein persönliches "Traumpaar" sind Handmade Darts von Jochen Weißmann. Der 24er Steel ist im wesentlichen eine Unicorn Bob Anderson-Kopie mit etwas besserer Verarbeitung vorne und normaler Dicke beim Gewinde hinten. Der E-Dart ist genauso dick, lang, auch aus 95er Tungsten, auch normales Gewinde hinten, allerdings 18 g und M3-Gewinde vorne. Der Dart ist deswegen teilweise ausgehöhlt, um schweres Material bei relativ geringem Gewicht zu erreichen. Die Folge ist ein unglaublich stabil fliegender E-Dart. Ich merke beim Wechsel fast keinen Unterschied! Vorher hatte ich Unicorn Bob Anderson 18 und 21 g, das ging auch ganz gut.

    Long story short: das unterschiedliche Gewicht lässt sich IMHO gut verkraften, wenn die Darts ansonsten möglichst ähnliche Eigenschaften haben. Ich kann mich im übrigen nur Echse anschließen, was die "Wechselitis" von Darts angeht. Ich habe schon Spieler an Darts-Zweifeln zugrunde gehen sehen. Eon Kumpel hat sich immer neue und ausgefallenere Darts herstellen lassen - und wurde trotzdem nicht wirklich glücklich, sondern durcheinander. Er spielt heute nicht mehr. Meine vergleichsweise teure Lösung hatte einen positiven Effekt auf mich, indem ich dann endlich überzeugt war, dass der Dart jetzt für mich perfekt ist und der Rest wohl oder übel durch Training meinerseits kommen muss. Mit anderen Shafts oder Flights gibt es ja noch genug Einflussmöglichkeit.

    @ Echse: Da haben wir also im Resultat ähnliche Erfahrungen gemacht. Die angesprochenen Rosenauer Darts sind echt cool, jedoch leider nur in 19 g Steel (und 18 g Soft) zu haben, schade. Aber wenn das zum Wurfstil passt und man mit Unicorn klar kommt (Shafts!) sind sie sicherlich eine gute Wahl. Und die Fake Powerpoint-Spitze ist einfach sexy!
    [Blockierte Grafik: http://www.unicorn-darts.com/upload/products/options/main/f245.jpg] [Blockierte Grafik: http://www.unicorn-darts.com/upload/products/options/main/f412.jpg]

    Und nein, anders als du meine ich es auch so.

    Du musst mir unbedingt das Gedankenlesen beibringen! Diesmal ging's allerdings daneben, also schön weiterüben. :)

    seh ich anders


    Du stehst da mit Deinem "Dagegen!"-Schild in der Hand und verrätst nicht, warum. Und bewertest dann auch noch nach Lust und Laune meine Intentionen. Das ist entweder überhaupt nicht nett, oder ich habe Dich falsch verstanden, was ich hoffe.

    Ich gebe mir doch schon alle Mühe, mögliche Einwände zu finden, warum man den gegenwärtigen Namen behalten sollte. Meinst Du, ich möchte mich hier mit falschen, blöden Argumenten lächerlich machen?

    Also lege bitte Argumente auf den Tisch. Ich lasse meine alte Meinung fallen wie eine heiße Kartoffel und schließe mich sofort Deiner an, wenn Du mich überzeugst!

    Wer an eine Akteptierung andere Meinungen Bedingungen knüpft akzeptiert nicht, sondern legt Doktrinen vor.

    Das Wort Doktrin passt hier nicht.

    Und zu den Bedingungen: Ich habe doch nicht gesagt, dass ich nur akzeptiere, wenn ich einen Keks bekomme, sondern nur eine Art Selbstgespräch (feiner ausgedrückt eine Reflexion) über die Möglichen Argumente geführt, die ein Dart-Verband Befürworter anführen könnte.

    Macht deutlich weniger Sinn als sich über Dart und Darts zu ereifern.


    Was Bedeutung von dies? ?( Was macht weniger Sinn?

    mal drüber nachgedacht zu haben hat ... irgendwie auch nur Zeit vergeudet ;)

    Gell? Das machen wir hier: Zeitvernichtung mit Niveau. Schau mal, Toffi, die Menschen sind verschieden. Sonst wäre die Sache langweilig, und es würde im Prinzip ein einziger genügen. Was wir uns hier über Darts unterhalten ist für Außenstehende lächerlich.

    Hallo Toffi, schön, dass Du Deine Meinung äußerst!

    ich spiele Dart in meinem Dartverein, ebenso auf Dart-Turnieren.

    Du beziehst Dich, wenn ich Dich richtig verstehe, auf die Bezeichnung, unter der Du Darts in Deutschland kennengelernt hast: Dart. Das kann ich gut nachvollziehen, ich spiele wie Du in einem Dart-Verein in Deutschland. So habe ich es kennengelernt, das ist mir so vertraut.

    Heißt ja auch nicht Füßeball, auch wenn di eMehrheit meist 2 davon mit Gepäck hat.

    Jetzt kommst Du zu dem Punkt, auf den ich aufmerksam machen wollte. Fast alle Pfeilewerfer auf diesem Planeten sind der Meinung, dass der Sport, den sie ausüben, darts heißt. Für sie ist das deutsche dart genau so komisch, wie es für uns Füßeball wäre.

    Händebälle, Tischtennisse, Hockeysse. Ich weiß ja nicht ...

    Ich auch nicht. :) Ich finde, das würde sich dämlich anhören. Genau so, wie sich für die meissten darts players der Begriff Dart Spieler einfach nur falsch anhört. Wir sollten unseren nationalen sprachlichen Alleingang nach 28 Jahren anlässlich des Ritterschlags für unsere Sportart, den die Aufnahme in den DOSB nun mal darstellt, überdenken und voller Demut einen Rückzieher machen und uns dem Standard anschließen - das ist meine Meinung.

    Als andere Meinung akzeptieren könnte ich die Ansicht, dass Dart die nunmehr tradierte Bezeichnung für darts in der deutschen Sprache ist, und wir daher im vollen Bewußtsein der Abweichung unseres Namens selbstbewußt beschließen, dabei zu bleiben - es ist schließlich nur eine Frage der Zeit, bis wir nach der linguistischen auch die sportliche Lufthoheit übernehmen werden. ;)

    International ist ja bereits von der German Darts Organisation die Rede, wenn der DDV gemeint ist. Also steht einem zweisprachigen Nebeneinander beider Bezeichnungen im neuen Webauftritt des DDV nichts im Wege? Außer natürlich, dass "Deutscher Dart-Verband" aus internationaler Perspektive einfach nur falsch ist. "Dart" und "darts" sind keine deutschen Wörter, und daher sollte man einen Übertragungsfehler nicht dauerhaft zum Standard erklären! Zumindest kann man es nicht, ohne unfreiwillig komisch und inkompetent zu wirken.

    "Dart" als Name des Sports war ein Übertragungsfehler, und mehr Argumente als "nun ja, die letzten paar Jahre hatten wir's halt so genannt" gibt es im Grunde nicht.

    Holger Frommann, TSV Ginnheim

    Kingandy: Kein Problem, ich helfe gerne.

    Wir sprechen hier überwiegend Deutsch. Die Engländer sprechen etwas anderes, nämlich Englisch. Sie haben das "3 Pfeilespiel" in der heute gebräuchlichen Form entwickelt und nennen es "Darts".

    Das deutsche Wort für "Darts" scheint "Dart" zu sein. Das ist eigentlich auch ein englisches Wort und bedeutet dort "Wurfpfeil"*, und das angehängte -s weist im Englischen auf die Mehrzahl (Plural) hin. Ein dart, mehrere darts. Wenn man von darts in der Einzahl spricht (z.B. Darts is a funny old game... statt Darts are...) dann ist klar, dass das Spiel gemeint ist.

    Ist das deutsche Wort für darts also Dart? Wir haben hier in Deutschland ja mit dem Duden so eine Art Schiedsrichter, und der ist nicht der Meinung. Dort steht, dass das Spiel "das Darts" heißt. Ich werde noch mal nachsehen, seit wann es diesen Eintrag im Duden gibt - vor oder nach dem Jahr 1 unserer Zeitrechnung, 1982.

    Es gibt also berechtigten Grund für die Annahme, dass die weisen Gründerväter unseres geliebten DDV die Sache einfach nur völlig verpeilt haben. Als Resultat haben wir einen Verbandsnamen, der IMHO (meiner Meinung nach) sprachlich falsch ist.

    Es gibt Menschen, die finden das peinlich. Es gibt Menschen, die stört sowas überhaupt nicht. Ich bin übrigens der Meinung, dass Rechtschreibung generell überbewertet ist, die Duden-Lobby bei einer vernünftigen Rechtschreibreform ihrer Geschäftsgrundlage beraubt wäre und diese daher behinderte. Außerdem kann man per Rechtschreibung Kinder aus Elternhäusern, die nicht so ganz so oft Bücher lesen und lieber fernsehen, ganz prima effektiv am Schulerfolg hindern und so weiter da halten, wo sie herkommen - am unteren Ende des durch Bildung bestimmten und nur durch scheinbare Chancengleichheit legitimierten Systems. Aber das ist jetzt nicht mehr Darts oder Linguistik, sondern das ist Politik und gehört damit nicht hierher.

    Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.

    * gemeint ist das Nomen. Das Tunwort to dart bedeutet sowas wie losstürzen, hervorschnellen. Das Tunwort für das Spiel wird in Kombination mit to play gebildet und heißt dann to play darts.

    Aber ich bin davon überzeugt, dass der ndvpräsi das gar nicht in Abrede stellt.

    Das glaube ich auch. Ich wollte hier nichts unterstellen, sondern nur den Gedanken aufgreifen.

    Ist also vermutlich ein allgemeineres gesellschaftliches Problem für welches eine praktikable Lösung (sowohl in der "großen" Politik als auch beim DDV) gefunden werden muss.

    Genau! In der echten Politik gibt es zum Beispiel auch das grundsätzliche Problem, dass im Extremfall Greise per Wahl die Entscheidung legitimieren, welche Schulform in der Grundschule zu präferieren sei oder Leute über 50 dafür votieren, in den nächsten 30 Jahren den Rest der fossilen Brennstoffe doch praktischerweise auch noch zu verballern. (nicht bös gemeint, ich darf auch bald bei den Senioren starten...)

    Auf Darts übertragen ist es das Problem, dass Wir-haben-das-schon-immer-so-gemacht-Fossilien per Willensbekundung / Funktionärswahl / Lobbyarbeit verhindern, dass Entscheidungen getroffen werden, die sie selbst in absehbarer Zeit zur Minderheit werden ließen. Was ist also mit den demokratischen Rechten der Darts-Spieler, die wegen ausgrenzender Regelungen keine DDV-Mitglieder werden? Richtig, sie haben keine, warum auch. Und das muss auch so bleiben, denn sonst würde die reine Lehre des Ordens vom heiligen Gral des Dartsports verwässert. :unsch:

    Wobei diese konservative Meinung ja noch nicht mal so verkehrt sein muss, denn das Bewahren von Bewährtem hat ja auch was für sich. Unterschätze nie einen 80-jährigen Söldner, schließlich ist er vermutlich nicht ohne Grund in seinem Beruf so alt geworden! Ich bin ehrlich dankbar für die in großen Teilen hervorragende Arbeit des amtierenden Präsidiums.

    Bitte haut mir meine Paraphrasierungen nicht mit aller Wucht um die Ohren, ich habe, wie es meine Art ist, etwas überspitzt formuliert und hoffe darauf, dass ihr versteht, was ich damit sagen will.

    -------------------------
    Statt eines Banners: Lieber "House of the L(iqu)ord" als uninspiriert! ;)

    DDV ist das Acronym von Deutscher Dart-Verband. International wird jedoch von Darts und nicht von Dart gesprochen, wenn unser Sport gemeint ist. Sollte man daher den DDV in "Deutscher Darts-Verband" (also mit Plural-s) umbenennen?

    Die Umfrage erlaubt zwei Antworten. Sinnvollerweise sollte man eine der ersten beiden Antworten und eine der letzten beiden ankreuzen, so man sich denn beteiligen möchte. Ja, man könnte auch alles richtig finden oder für die Konservierung der Veränderung stimmen. Muss man aber nicht. Es würde mich interessieren, wie ihr so darüber denkt. Es ist ein altes Thema, auf das mich Richard Sohlbach aufmerksam gemacht hatte. Gibt es dazu vielleicht alte offizielle Stellungnahmen eines Verbandes?


    Einige mögliche Argumente:

    PRO:

    • Anpassung - fast alle nationalen Verbände schreiben in ihrem Namen das Plural-s, vgl. dartn.de: "Verbände und Organisationen" (Ausnahme übrigens die "Dansk Dart Union")
    • Rücknahme einer Peinlichkeit - man stelle sich vor, der DFB macht ein Spiel gegen eine Auswahl des "X-ländischer Fußbälle-Verband" :lach:
    • Abgrenzung - viele E-Dart-Organisationen bezeichnen sich als "Dart-xxx"
    • Letzte Chance für die Korrektur - bisher war der DDV quasi ein "Geheimbund", mit Aufnahme in den DOSB ändert sich das
    • Deutliches Zeichen für eine neue Ära des Darts-Sports in D (Stichworte: DDV 2.0, DOSB, Anti-Doping, ...)


    Kontra:

    • Aufwand und Kosten - neues Logo, neue Homepage, ...
    • Noch mehr Aufwand - BDV (Bayerischer Dartverband), BWDV (Baden-Württembergischer Dart Verband), HDV (Hessischer Dartverband 1985) usw. müssten konsequenterweise folgen
    • Verwirrung - bis zur Etablierung Verwirrung, ob "The Sportverband formerly known as Deutscher Dart-Verband" das gleiche ist wie das Original
    • Rechtfertigungsproblem - nicht jeder ist sprachlich gleich sensibel, als überflüssig empfundene "Klugscheißerei" birgt Konfliktpotential
    • Warum ich? - Sollen sich doch alle anderen umbenennen, "Darts" ist falsch, "Dart" ist korrekt! (beweise erst mal das Gegenteil... )
    • Analogie - es heißt schließlich auch "Dartboard" und nicht "Dartsboard"
    • "Die Macht der Gewohnheit " - oder eher "Das macht die Gewohnheit"?

    Die Präsidiumsmitglieder des NDV e.V. betrachten sich als Funktionäre im Sinne dieses Wortes. Sie erhalten Anweisungen ihrer Mitglieder und fungieren, in dem sie diese auszuführen haben.

    Ich persönlich wäre enttäuscht von phantasie- und visionslosen Mehrheits-Befehlsempfängern nach der beschriebenen Bauart, die lediglich bereits bestehende Erwartungen erfüllen. Der Hauptauftrag der Mitglieder an ein Präsidium ist doch, frei formuliert, "Vertretet unsere Sache so gut, wie ihr es unter Einsatz euren unterschiedlichen Qualitäten hinbekommt. Entwickelt unsere Sache weiter, sorgt für Beständigkeit, aber habt auch den Mut für Veränderungen, denn Stillstand ist das Ende. Wir vertrauen auf euch!".

    weil er noch sauer ist über die Zuschauer


    Phil Taylor hatte noch nie Bedenken über die Zuschauer-Wirkung auf seinen Gegner wenn er diese während andauernder ".. walking in a Taylor wonderland..."-Gesänge abfertigte. Zumindest hat er sie gut verborgen. OK, was soll er machen, er kann natürlich nicht gegen seine Fans vorgehen und hat auch alle Berechtigung dazu, sich in seinem verdienten Ruhm zu sonnen.
    Er sollte sich IMHO allerdings genau deshalb auch nicht kleiner machen, als er ist, indem er nach einer verdienten Niederlage auf dem Publikums-Verhalten herumreitet. Es ist immer noch die größere Schlagzeile, dass Phil NICHT gewonnen hat, als dass Scotty gewonnen hat. Das muss ihm mal einer nachmachen!

    Leider doch. Zumindest die enthaltenen Wirkstoffe.

    Ja, tatsächlich, in der neuen "The 2011 Prohibited List" vom 18. September 2010, die ab 1.1.2011 gelten wird, sind Beta-Blocker für Darts enthalten und somit ab diesem Zeitpunkt im Wettkampf verboten. In der aktuellen 2010er-Verbotsliste steht es noch nicht. Übrigens hat der WDF auch für 2011 keinen Antrag auf ein Verbot von Alkohol-Doping gestellt, siehe gleiches Dokument.

    Das hatte ich noch nicht gelesen, da war ich also noch auf dem Stand von ungefähr 2 Monaten. Das meintest Du doch bestimmt, als Du schriebst, die Inhaltsstoffe seien verboten? Oder was? Das zitierte Interview von Stephan Mischke war vom 3.8.2009 (und bei news.de, nicht in der SZ abgedruckt). Er war also seiner Zeit weit voraus. ;)

    Ich halte das Verbot übrigens für einen gespielten Witz. Zu hohe Herzfrequenz ist ja sonst nicht unbedingt der häufigste Vorwurf an Dartsportler. Hoher Blutdruck schon eher, aber diesen als Ziel von Doping zu vermuten, das muss mir jemand erklären, das verstehe ich nicht. Zum Doping nur noch abschließend, dass ich die Wirksamkeit von Alkohol eher in seiner enthemmenden, aufputschenden und nicht zuletzt schmerzstillenden Wirkung sehe, nicht in der beruhigenden. Vielleicht ist das aber auch zusammengefasst gar nicht so weit weg von der Pro-Standardantwort "beruhigen": wenn mir nichts weh tut, ich mich angeregt und "ready to go" fühle, dann beruhigt das eben auch. Verständlich? Sonst anderer Thread, das sehe ich auch so, Brummi.

    An die Berichterstattung zu den Berlin Open '94 erinnere ich mich auch noch mit Grausen. Allerdings gab es doch auch viele sehr interessante und gute Zeitungsberichte, vor allem die Artikel unter Beteiligung von Gordon Shumway, kamen ohne die üblichen Zutaten aus. :daumen:

    Im Übrigen behaupte ich jetzt mal, dass Synchronschwimmen keine Sportart ist, ich habs noch nie wettkampfmäßig gemacht und es sieht irgendwie im Fernsehen nicht anstrengend genug aus. Außerdem weise ich darauf hin, dass ich nicht versucht habe, jemandem das Recht auf eine eigene Meinung und die Äußerung derselben abzusprechen. Wenn die Meinung allerdings völlig daneben ist, darf ich unter Ausnutzung des selben Rechts auch darauf hinweisen. Was jetzt in meinem Beispiel alle tun könnten, da meine "Meinung" zum Synchronschwimmen offensichtlich Unsinn ist. Wie die Ansicht, dass im Reitsport nur die Pferde arbeiten oder dass das hin und her laufen die wesentliche Komponente des Schießsports oder des Darts-Sports ist.

    Ne, das hat nämlich eine zu geringe beruhigende Wirkung.


    Wer sagt denn, dass es beim Darts auf eine beruhigende Wirkung des Dopingmittels ankommt? Ach ja, Mischke, der ja Betablocker in der SZ als Doping erwähnt. Betablocker stehen zwar gar nicht auf der Doping-Liste, aber Hauptsache egal. Kompetent wirkt das nicht, Herr M.

    Zu Sport im engeren Sinne würde ich Dart nicht zählen, aber Minigolf, Angeln oder Reiten auch nicht - höchstens für das Pferd.


    Ein schönes, weiteres, ebenso unnötiges Beispiel dafür, dass man sich nicht über Sportarten äußern sollte, von denen man offensichtlich nicht den geringsten Dunst vom Hauch einer Ahnung hat. Sorry, aber irgendwann, wenn sich genügend Einradfahrer über Darts und Freizeit-Darter über Tischfußball, Golf, Reiten und zu allem Überfluss auch noch zu Darts geäußert haben, dann erkläre ich dieses "Extreme-Aneinanderhänging von generalisierenden Vorurteilen" auch zur Sportart. Und mache mit, das scheint ganz lustig zu sein. Ach ja, immer ein "für mich..." oder "manche würden sagen..." etc. anzuhängen, mach es auch nicht immer besser.

    was war der Inhalt, was war Phils Antwort?

    Phil meinte, man müsse die Körpergröße bei der Wurftaktik berücksichtigen. Allerdings war meine Theorie, die ich ihm vorstellte, ohnehin fehlerhaft gewesen, und Phil war einfach nur höflich.
    (Ich hatte vermutet, dass er im Gegensatz zu mir die T20 eher von oben anwerfen könne, da er die Pfeile eher von unten an bereits steckende Pfeile werfen könne, während für mich das "drauflegen" auf bereits steckende Pfeile eine Taktik der Annäherung "von unten" empfehlen würde. Das ist natürlich Banane, und Phil macht das auch natürlich nicht so.)

    Ich war, zu meiner Entschuldigung, damals Anfänger, Kreisliga, und außerdem noch verwirrt, weil ich nur wenige Minuten zuvor einen gewissen Kai Pfeiffer kennengelernt hatte. Was Du dazu gesagt hast, madHouse, ist gehaltvoller und erklärt endlich die irre Flugbahn, die man bei Zeitlupen-Aufnahmen von Phil sieht.

    Hi, habe noch nie online Darts gespielt und suche einen Freiwilligen für einen kurzen Test. Vermute, ich brauche auch noch ein klein wenig technische Unterstützung... muss ich noch einen Port freischalten? Wie genau?