Beiträge von Hulk Afroman

    Sollte kein Stöckchen sondern nur eine Präzisierung sein, aber eine entscheidende. Warum mach ich mir die Mühe, mich eher auf Bull als auf was scheinbar leichteres zu stellen? Wie viele hundert Mal habe ich schon gehört, dass man "Bull eh nicht trifft" u.s.w.
    Wie oft habe ich schon gesehen, dass Leute den Weg über Bull nicht zum Zweck des Finishen gehen, sondern nur um "alles richtig gemacht" zu haben, ohne davon überzeugt zu sein?

    Nein, der Zweck muss klar sein: eine Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, dass jemand GAME SHOT brüllt (oder wenigstens jemand ein Kreuzchen macht). Wenn diese Wahrscheinlichkeit steigt, ist es gut. Wenn sie sinkt, ist es schlecht. Wenn ich sie mit Doppel-Doppel erhöhe, ist dieser Weg der richtige. Wenn es der Weg mit dem Bull am Schluss ist, dann eben dieser. Wenn nicht, nicht. Simple as that.

    Ist man "in Gefahr", dann muss die eigene Strategie darauf zielen, das Risiko, NICHT auf ein Doppel zu kommen, zu minimieren. Das Ziel ist, sich selbst mit der höchsten möglichen Wahrscheinlichkeit wenigstens EINEN Dart auf Doppel zu ermöglichen. Denn dann habe ich selbst es in der Hand, der Gegner hat dann keinen Einfluss mehr. Es geht nicht um eine schönes Doppel oder ein Lieblingsdoppel, sondern schlicht um ein Doppel ÜBERHAUPT. Wenn ich es dann Versemmel (nomen est omen), selbst Schuld.

    Nein, diese Grundannahme ist ihmo falsch. Es geht um die höchstmögliche Wahrscheinlichkeit, den Rest zu beenden. Ob dies auch die Variante mit der größten Wahrscheinlichkeit auf einen Doppel-Pfeil ist, ist irrelevant. Kann so sein, muss es aber nicht.

    Falls das alles tatsächlich so gelaufen sein sollte, dann ist das m.E. in der Tat schon ein handfester Skandal. Und steht damit dann nicht auch die Frage nach der charakterlichen Eignung im Raum?!

    Ja genau, es ist ein Skandal, das Handeln der Funktionsträger war unmoralisch und lässt im besten Fall die für das Amt erforderliche Ernsthaftigkeit und allgemein die Achtung der anderen Diskussionstelinehmer missen.

    Agitation, Propaganda und Manipulation der üblen Sorte

    Also: Ganz normales politisches Handeln. Man macht es dort normalerweise ähnlich, wie wir es hier wohl erleben durften. Gezielt lanciertes Leaken von Informationen bzw. Äußerungen von Nobodies als Test für ihre Wirkung sind ja ein beliebtes Mittel von politischen Schwergewichten vom Minister aufwärts. Wenn man das mangels Untergebenen selbst machen muss, ist das natürlich peinlich und erinnert mich das Geklapper der Ritter der Kokosnuss. Wenn man sich jedoch zum Spaß an sich selbst reibt, dann ist das noch unproduktiver, und ein Wort dafür gibt es auch schon.

    Was würde passieren, wenn die Chefs der Hotelkette A dabei ertappt werden,

    Da liegt doch der Hund begraben, und das habe ich gemeint. Der Schaden ist erst mit dem Ertappen entstanden, bzw. mit der folgenden Veröffentlichung.

    Wie schon mal geschrieben, das "Schach" ist noch nicht aufgehoben.

    Ja klar, das Wort ist völlig angebracht und beschreibt die Situation treffend. Ich möchte auch seit fast einer Woche einfach nur ein richtiges Statement dazu haben, und ich kriege es nicht.

    die Gewissheit, selbst der Allerschlaueste unter lauter Blödmännern zu sein ... und dann noch 'ne gehörige Portion "schlechter Charakter"!

    Das mit dem Blöd haben wir ja inzwischen soweit geklärt. Aber man muss trotz allem auch die Kirche im Dorf lassen. Was hier passiert ist, das ist eine echt unglückliche Panne. Ich hätte wahrscheinlich keinen einzigen Freund mehr, wenn jeder immer alle meine Gedanken lesen könnte! Und ich bin echt harmlos, ich mag normalerweise fast alle Leute und denke tendenziell gut über sie. Aber wenn etwas, das niemals hätte rauskommen dürfen, plötzlich öffentlich wird oder mir zugeordnet werden kann (im Resultat das selbe), dann hat man den Salat. Man steht mit runtergelassenen Hosen da und es ist einfach unfair, die Äußerungen alle so zu beurteilen als wären sie offen erfolgt. Das wären sie nicht. Ich jedenfalls werde die beteiligten Menschen weiterhin nach dem beurteilen, was sie mir in's Gesicht gesagt bzw. geschrieben haben und nicht nach dem, was in ihrem Tagebuch über mich steht. Da keine unverzeihlichen Vorwürfe im Raum stehen, ist das für mich die beste Art, damit umzugehen. Eine Aufarbeitung mit ein paar Entschuldigungen würde jedoch hierbei helfen, mein Bild von den Menschen, die hier in der Kritik stehen, wieder gradezurücken.

    Ich fände es Interessant die Meinung eines Psychologen dazu zu hören/lesen .

    Denn sind wir uns mal ehrlich , normal ist das doch nicht ?

    Stimmt, ein Psychologe könnte dazu bestimmt was sagen. Na ja, was so alles normal ist... Menschen sind schon komisch. Normal ist bestimmt der Frust, der sich einstellt, wenn man in einer Funktion nicht immer so reden darf, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Über versteckte Eigenzitate kann ich jedoch auch nur den Kopf schütteln, wenn man jedoch erstmal damit anfängt, so ein Forum als Privat-Spielplatz zu sehen, dann ist das wohl der logische nächste Schritt. Aber ich bin ja auch kein Psychologe.

    Diese ganze Nummer ist meiner Meinung nach eine Serie von bedauerlichen Eigentoren: Erst das Verhalten der Spaßaccountbetreiber, die sich in ihrer Glaubwürdigkeit so unnötig wie dauerhaft beschädigt haben. Dann die unnötige Aufdeckung der Geschichte, die den Investigativjournalisten genau genommen nichts als Ärger bringt, oder täusche ich mich da? Erst waren es nur ebenso kleine wie unwichtige und unbeachtete Sticheleien von Foren-Nobodies - nach den "Enttarnungen" werden daraus allseits peinliche "Messer mit DDV-Gravur" in diversen Rücken. Denn es ist peinlich und menschlich bestimmt eine große Enttäuschung, wenn Leute mit bester Reputation, zurecht gutem Ruf als langjährige Kenner der Materie und vielen Freunden in den Foren - wie zum Beispiel Gordon - durch die Enttarnung doch etwas vorgeführt werden. Ich kann das gut nachfühlen. Jetzt ist es zu spät, die "schwere Folge" ist durch die Kombination der Eigentore eingetreten und steht im Raum. Und nur mal nebenbei bemerkt halte ich es für schlimmer, auf der Autobahn mit 160 dicht auf einen LKW-überholenden Kleinwagen am Rande seiner Leistungsfähigkeit aufzufahren und links zu blinken. DA kann wirklich was passieren.

    Echt überflüssig das alles.

    Fred zu "Basiswissen Statisitik"


    Ich glaube, das wäre interessant. Darf man sich was wünschen? 1. Thema: Die mittlere absolute Abweichung von Mittelwert (MAD) ;)

    :offtopic: Aaaaaber... generell ist es doch oft so, dass hier in interessanten Diskussionen viele gute Ergebnisse zustande kommen, die dann anschließend in den Tiefen des Forums langsam kompostieren. Die Forensuche hilft nicht immer bzw. nur bei getroffenem Suchbegriff. Wenn wir jedoch parallel zur Diskussion im Forum ein Wiki produzieren würden, in das die Ergebnisse geordnet übertragen würden, entstünde ein nützliches Nachschlagewerk. Dieses könnte man dann eventuell sogar nach einiger Zeit als Druck veröffentlichen und so die Seite finanzieren helfen. Hatte Echse schon mal gefragt, ob das technisch ginge, aber leider noch keine Antwort erhalten.

    Kann man sich so vorstellen, dass bei gleichem Mittelwert, derjenige Spieler besser (weil kontrollierter und somit reproduzierbarer) ist, der eine geringere Streuung aufweist.

    Ich denke mir zwei Spieler A und B, beide mit einem gewissen Average von X. Wenn mein eigener Average X+10 beträgt, wünsche ich mir den konstanten Spieler A als Gegner, denn ich werde ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit besiegen. Bei dem stark schwankenden Spieler B kann ich mir da nicht so sicher sein, denn er hat in seiner Streuungsbreite auch Spiele mit sehr viel besserem Average. Selten, aber es gibt sie. Und diese würden dann dazu führen, dass ich in Normalform gegen B verlieren würde. Anders ausgedrückt kommt B im Schnitt bei Turnieren nicht so weit wie A (weil er öfter gegen schwache Spieler verliert), hat aber dafür an einem guten Tag die Möglichkeit zu einem Turniersieg (weil er manchmal auch bessere Spieler schlägt).

    Wer ist "besser"?