Beiträge von olli783

    Jelle hat sich falsch verhalten, aber es selber zeitnah gegenüber den Medien und der Justiz vertreten, und deshalb wird er jetzt auch nach den Holland geltenden Gesetzen behandelt werden.

    Ich will sein Fehlverhalten weder beschönigen noch gutheißen, aber für mich steht eins fest; wenn Jelle seine juristische Strafe hinter sich hat und wieder auf einer Dartbühne erscheint, werde ich Ihm jeden Respekt zollen und im das beste Spiel seines Lebens wünschen.

    Ich sehe für mich aufgrund seines Fehlverhaltens keine Grund ihm die zweite Chance zu verwehren!

    Ich habe schon viel in den Finish-Threads gelesen, und als eigentlich Steeldarter auch immer schön DO-Wege mitgedacht.

    Obwohl ich seit einigen Jahren E-Dart zusätzlich spiele, hab ich mich da noch nicht so mit beschäftigt, aber irgendwie scheinen E-Darter doch richtig gut rechnen zu können.

    Klar kannte ich bisher die Variante zwischen 101-105 über Bull zu beginnen, und ich wußte auch wann man am Besten 14-11-8 einsetzt, aber da scheint es ja noch deutlich mehr
    Master-Out-spezifische Finishes zu geben.

    Aufgefallen ist mir das in nem DYP - Turnier als mein Partner ( mit jahrelanger E-Darterfahrung) in ner Drucksituation mit 2 Darts in der Hand bei 90 Rest auf 14-11 geworfen hat.
    Er hat nicht gecheckt, danach fragte ich ihn was das sollte und er erklärte mir was ich (blinder Hornochse) noch NIE gesehen hatte. T11 läßt 57 und T14 48 Rest. 2 Schöne Zahlen für den Checkdart, und dann meinte er noch,
    es gäbe sonst nur noch die Möglichkeit mit T10 T15 mit zwei nebeneinander liegenden T-Felder auf Check zu stellen.

    Danach haben wir dann noch über 1-2 MO-Checks diskutiert, z.B. 105 mit 3 Darts über T19 zu beginnen anstatt T20, oder 55 mit 2 Darts über 19-7 anstatt 15.

    Und seitdem intressiert mich das Thema, also erzählt mal, welche Erfahrungen habt Ihr mit MO-Finishs gemacht und warum macht es Sinn die anders als im DO anzugehen?

    Ich nehme das Thema auch ernst, aber keiner kann was dafür. Wurde ja schon ausgiebig diskutiert hier. Alles halb so schlimm und mal schauen vielleicht bleibt es ja in deiner Nähe wird halt nur teurer. Und als Querschläger nicht diskutierbar.

    Clubspieler

    Wenn ich sowas lese stelle ich mir nur eine Frage; nämlich was Du rauchst bevor Du hier postest?

    Sorry aber ich bin hier aus dieser Diskussion mit Dir raus.

    Und nun zum Thema zurück. Wenn der DDV wirklich etwas mit Namen "Erhöhungsgarantie" beschließt, dann mit der Absicht die Turniere zu verbessern, bzw. den möglichen Turnierausrichtern Anreize zu bieten die Attraktivität der Turniere zu steigern. Deshalb erstmal Ball flach halten, abwarten was der DDV dazu erläutert, hoffen dass ein es ein WDF-Nachfolgeturnier in D gibt, und ich persönlich hoffe, dass es in der Region bleibt.

    Aber du scheinst ja was zu wissen :rolleyes: :rolleyes:

    Wenn "Du" von Erhöhungsgarantie auf einem WDF/DDV-Turnier sprichst, muß die ja einer der beiden Verbände beschlossen oder zumindest diskutiert haben? ODER was bezeichnest Du sonst als "stillen Walde"?

    Und glaub mir wenn ein DDV/WDF-Turnier in meiner Nähe wegfällt nehme ich es ernst, und erst recht wenn es wiedermal Querschläger aus deiner Richtung gibt.

    Warum immer dieser OT - Mist???

    Clubspieler die Idee ist zwar nicht neu, aber in meinen Augen keine Schlechte weil:

    - der Veranstalter kassiert das Geld im Vorfeld was ihn deutlich flexibeler in der Kalkulation macht
    - Die Verzehrkarte könnte erst bei der Einschreibung mit ausgegeben werden
    - Dadurch überlegt es sich ein angemeldeter Spieler zweimal ob er nicht anreist oder absagt
    - evtl. kann der Veranstalter die Einnahmen der Absager an die anderen Teilnehmer weitergeben indem er z.B. bei Voraussahlung 13,50 Euro kassiert und ne 15Euro Wertkarte ausgiebt
    - Es wäre ein guter Kompromiß zwischen Parkplatz-Brauerei und Veranstalterausschank geschaffen
    - Hohe Preise für Hochprozentiges zur Abschreckung haben dann nochimmer Ihre Wirkung

    Nachteilig wäre m.E. höchsten:
    - erhöhter Einschreibeaufwand
    - Was geschieht mit der Vorrauskasse wenn der Veranstalter vor dem Turnier aus irgendeinem Grund zahlungsunfähig wird?
    - Spieler die wirklich kurzfristig unplanmäßig nicht teilnehmen können verlieren neben dem Startgeld auch den Verzehr.
    - Die Aussendarstellung der Parkplatz-Brauerei wird verrringert aber nicht gänzlich verhindert.


    In meinen Augen überwiegen aber die Vorteile!

    Bouncer-Probleme sind ein ganz altes Thema. Als in den meisten Kneipen noch auf Pro-SFB oder andere Boards mit Runddraht geworfen wurde, war das eine echtes Problem.

    Wenn Du jetzt seit einem Jahr spielst, wirst du jetzt wahrscheinlich den Zeitpunkt erreichen, in denen Du die Pfeile enger gruppierst, und somit beim auftreffenn der Spitze häufiger vorher teile anderer Darts das einschlagen in die Scheibe behindern.

    Es gibt m.E. 3 Wege das Thema in zu verbessern.

    - Für Abpraller vom Flight, kannst Du Shäfte mit drehbarem Shaftende verwenden, dann hat der nachfolgende Dart beim auftreffen weniger wiederstand.
    - Für ein besseres "vorbeigleiten" des nachfolgenden Darts gibt es die "Trident180" Kappen, die verhindern bestmöglich eine Ablenkung durch den kantigen Übergang von Spitze zum Barrel.
    - Und als letztes das System der ausgekoppelten Spitze. Wenn der Pfeil eingeschlagen ist, ist die Spitze im Barrel nicht mehr fixiert und der ganz Dart bietet in Drehrichtung kaum noch Wiederstand für den auftreffenden Folgedart. Ich habe jahrelang die Harrows-Powerpoint Variante davon gespielt insbesondere wegen den dicken Runddrähten. Es gibt sie aber m.W. nach auch noch als Winmau Cyclone und ggf. als Hammerhead.
    VORTEIL: Das hilft auch bei Draht-Bouncern.
    NACHTEIL: Dafür benötigst Du spezielle Barrels, die Spitzen mit solchen beweglichen System aufnehmen können.

    Steffen:

    Ich lenk das Thema mal ein bischen in eine andere Richtung! Denn ich glaube es gibt für Dich bessere Alternativen um deine Wurfkonstanz zu verbessern, ohne mit den Darts zu experimentieren.

    Allein schon die Wurfhaltung in deinem Profilbild deutet auf so viele Quellen für "Fehlwürfe" hin.

    1. Durch diese Haltung bist Du gezwungen während der Wurfbewegung dein Handgelenk abzuknicken und nicht erst nach dem loslassen!
    2. Umgreifst Du den Dart mit sehr viel "Fläche" deiner Hand, was bedeutet, dass Du auch sehr viel Fläche gleichzeitig vom Dart wegbewegen mußt wenn Du loslässt.
    Das erschwert zum einen die Koordination und führt dazu, dass bei "falscher Koordination" der Dart sofort beim loslassen irgendwo "aneckt" und die Flugbahn verändert!

    Und durch extremen Grip wird die Flugbahnveränderung aufgrund des "anecken" nur noch verstärkt, weil der Dart ja aufgrund der größeren Reibung in seiner Bahn stärker beinträchtigt wird.!

    Ein Wurfstil der weniger fehleränfällig ist bringt Dir glaube ich mehr als die Tüfftelei mit zig verschiedenen Darts. Solange Du neue "Dartvariationen" in der Hand hast ist Dein Gehirn immer viel aufmerksamer, und macht die Bewegung richtig. Die Kunst ist aber doch die Bewegung automatisiert richtig zu gestalten, und dass ist, wie ich anhand Deiner Wurfhaltung annehme, sehr schwierig.