Und da ist der Hauptunterschied zwischen DDV und DSAB -> DSAB ist eine kommerzielle Organisation, wo von oben bestimmt wird, es wird jetzt so oder so gemacht. Der DDV ist eine Dachorganisation eienr anerkannten Sportart mit sich selbständig verwaltender Landesverbände, da kann nicht einfach von oben diktiert werden, dass es jetzt so und nicht anders gemacht wird. Dies wird von vielen nicht beachtet, da sagt man dann nur, der DDV tut nichts und will keine Veränderungen, sei mit dem Status Quo zufrieden.
Ja der DSAB ist kommerziell, aber nur dadurch ist er in der Lage sein Angebot so "spielerfreundlich" aufzubauen. Denn er hat es im Gegensatz zum DDV mit seinen LV's gesschafft in Dartdeutschland sich flächendeckend zu verbreiten. Und die Spieler die dort spielen wissen dass Sie für Ihr Hobby Geld bezahlen müssen. Natürlich bietet der DDV demokratisches Mitbestimmungsrecht, aber wir leben nunmal in einer Spaßgesellschaft und der durchschnittliche Darter (ca. 70% der DSAB Darter sind C und B Ligadarter die ein Hobby betreiben) will in seinem näheren Umfeld spielen und, sich nicht mit vereinszwängen auseinandersetzen.
Natürlich kann man durch Mitbestimmung alles ändern, aber überwelchen Zeithorizont reden wir den hier? Hat der DDV (oder NWDV) den kein Interresse daran, sich den Entwicklungstendenzen im Dartsport zu stellen, und mal selber aktiv Weichen zu stellen, als nur immer zu reagieren? Ein nicht ganz unbekannter Darthändler sprach letztens von einem ungeheuren Dartboom in Deutschland, der in erster Linie im eigenen Keller, vor dem Fernsehen und beim E-Dart stattfindet.
Dieser geht aber am DDV - Steeldart fast gänzlich vorbei weil die Einstiegshürden gefühlt viel höher sind als beim E-Dart.