Ja, das ist so eine Sache mit dem Spielen. In 8er-Teams komme ich mir immer wie ein Zuschauer vor. Mit einer egal wie guten Leistung kann ich maximal an 2 Punkten von benötigten 7 beteiligt sein. Das dauert 2 x 20 Minuten, den Rest des Abends bin ich Fan, Schreiber, Rumsteher, (Mit)-Fahrer, und zwar ungefähr von 18:30 bis 23:00. Die Pro-8er-Team-Argumente sind schnell aufgezählt und noch schneller widerlegt: Internationale Kompatibilität? Irrelevant mangels internationaler Vergleiche (die bitter fehlen, viel mehr als Preisgeld in der BuLi). Nationale Kompatibilität? Eine Frage der Konvention. Und so weiter. Tradition, Strukturen etc. siehe Echses Beitrag oder die Praxis in der NHDL (Nordhessischen Darts Liga), die das schon immer etwas cleverer als der HDV machen.
Mit 4er-Teams - die ich seit 1996 predige - kommt man zu mehr Spielen und trägt mehr individuelle Verahtwortung, es reduzieren sich die Fahrtwege durch höhere Team-Dichte, die Spiele werden spannender, Aufstellungsglück verliert an Bedeutung, ...
Aber das ist ja eigentlich Ländersache.
Wie schon geschrieben, warum das Ländersache ist, verstehe ich nicht so wirklich. Beim DSAB (E-Dart) gibt es, soweit mir bekannt, bundesweit nur 4er Teams mit mindestens 16 Einzel (Doppel varrieren).
"Zuschauer" finde ich bei 8er Teams schon sehr passend beschrieben ![]()
P.S.: Es wurde ja schon einiges über Kosten geschrieben: bei 4er Teams hätte man die Fahrtkosten schon mal halbiert
(ich weiß: Milchmädchenrechnung)