Da wir uns jetzt wieder alle lieb haben, kann ich dazu nichts mehr sagen.
Manchmal ist es hilfreich Ironie zu erkennen.
Was mir spontan dazu einfällt? 1996 nicht in Nationalmannschaft gekommen wg. 50 bei 75 Rest, 1999 2. Platz bei der E-Dart WM in Orlando dank 50 bei 65 Rest, 2009 Major League 50 bei 61 Rest gegen Rosi = 2:3 statt 3:2, --> Niederlage --> Halbfinale Austria Siegdorf (mein lieber Schwan...)
Okay, hier muss man natürlich differenzieren. Bei 75 Rest würde ich niemals auf Bull werfen, auch wenn Du der bessere Spieler von uns beiden bist (davon gehe ich jetzt einfach mal aus). Für 61 Rest gilt das Gleiche. Habe über die ganze auch nochmal nachgedacht. Es kommt hängt von der Tagesform ab. An Tagen, an denen es nicht gut läuft, gehe ich dann auf die 15, die macht ja auch wirklich Sinn (warum dürfte auf der Hand liegen), aber jedes andere Triple iergibt einfach kene Logik (bei 2 Darts in der Hand).
Zeugt nicht eben von meiner Lernfähigkeit, oder? Es ist eben so verlockend. Wie oft "trifft" man 25 und wie selten 50? Der Mensch merkt sich eben manche Sachen besser als andere - und zieht daraus dann die falschen Schlüsse. Ich auch.
Habe eben mal probiert, wie Advokat Single Bull zu werfen. Resultat: Ich hätte gerne ein Poster von ihm zum neben die Scheibe hängen. Was erscheinen die Trebles doch plötzlich so groß vergleichsweise. Ich hab jedenfalls keine Chance, das kontrolliert zu schaffen.
Du hättest wohl lieber ein Poster von mir auf der Scheibe hängen ...
Die Schlussfolgerung ist falsch. Die spielerische Klasse sagt leider nicht immer etwas über die erworbenen Kenntnisse aus. Kai ist hier eher die Ausnahme, die die Regel herausfordert. Er spielt saugut und ist obendrein reflektiert. Aber wie schnell sollte z.B. Usain Bolts Trainer laufen können, um Usain noch etwas beibringen zu können? Wie gut muss Phils Fitness-Coach Darts spielen, um DIESEN Aspekt von Phils Gesamtperformance optimieren zu helfen? Ist es nicht manchmal sogar der gescheiterte Sportler, der sehr viel mehr über die Sache nachgedacht hat als ein Naturtalent?
Ich persönlich war damals, als ich angefangen habe, nach kürzester Zeit wirklich gut. Und? Zu welchen Aussagen in der Theorie legitimiert mich so was? Hab ich dann automatisch immer Recht, wenn ich dauernd um die 100 score? Nein.
Wenn jemandem etwas unglaublich leicht fällt, dann kann er sich nicht besonders in Probleme anderer hineinversetzen, weil er diese nicht aus eigener Erfahrung kennt. Das stört eher! Er weiß noch, wie er es gelernt hat, aber nicht, wie man helfen kann, wenn es hakt oder gar nicht klappt. Aber es ist natürlich auch wahr, dass es überzeugender ist, sagen zu können "Das hat zumindest bei mir geklappt" als sagen zu müssen "Das könnte vielleicht klappen, tat es bei mir aber leider nicht".
Ich finde es immer wieder ärgerlich wenn auf meine Argumente in keinster Weise eingegangen und dafür einfach polemisiert wird. Ich habe nicht geschrieben, dass Leute die nicht selbst gut waren keine Ahnung haben, ich sage nur, dass die Dauer des Dartens nun wirklich kein Argument für Kompetenz ist.
Ich habe keine Ahnung wie schnell Bolts Trainer gelaufen ist als er jung war. Weisst Du es? Das Argument mit Taylors Fitness Coach ist natürlich mehr als unsachlich (ich denke das weisst Du auch selbst), da Fitness nunmal nicht direkt mit Dart zu tun hat (es ist "nur" eine Beikomponente). Im Übrigen halte ich jeden für naiv, der Taylor sein "Fitnessprogramm" abnimmt.
Wenn Du nach kurzer Zeit wirklich gut warst, hat das wohl etwas mit Talent zu tun. Jetzt ist die Frage wie man gut definiert. Hohe Scores machen Dich zwar besser als die meisten anderen. Für mich gehört zu gut, dass man ein komletter Spieler ist, also auch beim stellen intelligent spielt. Wenn Du das auch von Anfang gemacht hast, konntest Du Anfängern in der Tat schon besser weiterhelfen als so mancher der schon 30 Jahre lang Dart spielt.
Da das nun wieder sehr stark
ist, biete ich Dir, wie ich es auch mit Quad gemacht habe, den Rest per PN zu klären (falls noch Bedarf vorhanden ist).