Ich denke, die Finishwege sind immer abhängig von der Tagesform und dem eigenen Gefühl. Hat man schon ein paar Mal das Finish über Bull versaut, weil man DB oder die 3 oder sowas getroffen hat, wird man in der spielentscheidenden Situation einen Bogen drum machen, wenn möglich. Hat man aber genügend Vorsprung, wird man vielleicht erst recht auf Bull gehen, nur um sich selbst zu bestätigen, dass es funktioniert (oder auch nicht). Selbst die Pros haben keine festen nicht veränderbaren Wege. Früher stellte sich Barney häufig Doppel 18, heute eher D20, Taylor hatte eine Phase, da vermied er die D16 wie der Teufel das Weihwasser (die Phase dauerte glaub ich sechs Legs). Es gibt auch unorthodoxe Wege, die einem persönlich aus welchen Gründen auch immer mehr liegen.
Sicherlich ist alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Das Problem ist jedoch, dass man sich selbst richtig einschätzen muss. Wenn man einem Anfänger sagt, er soll in einem Ligaspiel auf die große 16 oder 8 werfen, wird er dies verständlicher Weise nicht tun. Die Wahrscheinlichkeit, dass er hierüber mehr Punkte als über die anvisierte 20 wirft, ist jedoch je nach Größe des Streufeldes höher.
Es gibt nur gewisse Grundregeln, die beachtet werden sollten. Man sollte sich so früh wie möglich ein Finish stellen (also 159 ua. Rest vermeiden). Man sollte die Doppel, egal welche, treffen
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