Ich wollte hier nicht in eine Diskussion einsteigen. Bin nicht der große Forenschreiber. Ich wollte ja eigentlich nur ein Statement zu meinem Rücktritt abgeben.
Ich danke für die vielen netten Worte, kann aber auch mit Kritik umgehen, wenn sie denn stilvoll bleibt.
Jetzt melde ich mich hier noch einmal kurz und antworte lediglich auf eine Frage von Gordon. Mehr möchte ich nicht mehr schreiben. Ich respektiere eure Meinungen, respektiert bitte auch meine Meinung und Einstellung.
Bei den letzten German Masters 2008 in Erlensee bekam man beim Betreten der Turnhalle Augenkrebs, weil der Boden mit Tetrapack-Fehldrucken ausgelegt war. Das gesamte Ambiente war in der Nothalle des Ausrichters schlichtweg kein Ambiente.
Hier hat nicht nur Stephan dringenden Handlungsbedarf gesehen und reagiert.
Seit 2009 richtet der DDV -sprich das gesamte Präsidium- die German Masters im Seepark Kirchheim aus. Die Hauptorganisaton liegt in den Händen von Stephan Mischke.
Stephan hat den Seepark nicht erfunden, hat die Location quasi von der PDC Europe "abgekupfert". Schöne Sache, dass der DDV versucht, von den Profis zu lernen, oder?
Der DDV hat Dank Stephan den Spring Cup im Gelsenkirchener Maritim-Hotel ausgerichtet. Klasse, war wesentlich schöner als der Spring Cup in Mülheim, der in einer Turnhalle stattfand.
Stephan hat mit unserer Hilfe den Jugendeuropa-Cup in Kalkar ausgerichtet. Den Löwenanteil an organisatorischer Arbeit hat Stephan gestemmt.
Tolle Veranstaltung, die Teilnehmer waren begeistert. Die einzige, wirklich einzige Kritik, die wir uns anhören mussten war: ihr ward zu gut, habt den Maßstab für alle weiteren Ausrichter zu hoch gelegt.
Selbst der gute alte Bobby George war rundum glücklich.
Der nächste Jugendeuropa-Cup fand im Seepark Kirchheim statt, weil die Location Kalkar nicht mehr bezahlbar war. Auch hier haben sich alle sehr wohl gefühlt. Einziges Manko dieser Veranstaltung war, dass es viel zu heiß war an diesem verlängerten Wochenende.
Stephan hatte keinen Einfluß auf das Wetter, wohl aber an der Hauptarbeit im Vorfeld und auch vor Ort.
Gemeinsames Manko bei allen aufgeführten Veranstaltungen: sie finden quasi unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Das Interesse in Deutschland würde gegen Null tendieren, wenn nicht ein paar Eltern und Angehörige dabei wären. Wer die Veranstaltungen nicht miterlebt hat, kann natürlich nichts positives finden. Sie haben jedoch dazu beigetragen, dass wir internationales Ansehen genießen.
Ab 2011 wollten wir gemeinsam die Deutschen Meisterschaften im Bonner Maritim-Hotel unter Federführung des DDV ausrichten. Wer hat hier wohl die Verhandlungen geführt?
Wir haben uns beworben für den Europacup der Senioren und für 2012 den Zuschlag bekommen. Austragungsort soll das Maritim Hotel & Congress Center Dresden sein. Wer hat denn hier seine Finger schon wieder im Spiel?
WIr haben die Anti-Dopingrichtlinien in unsere Regelwerk aufgenommen. Am besten kennt sich Stephan Mischke mit den Regularien aus. Es ist ein heftig dicker Schmöcker, den man erst (wenn überhaupt) nach mehrmaligem Lesen versteht.
Wir stehen zum ersten mal wirklich vor der Tür des DOSB, der über unseren Antrag auf Aufnahme morgen eine Empfehlung oder Absage für die nächste Delegiertenversammlung abgeben wird. An dieser Baustelle hatte hauptsächlich Fabian Herpel gearbeitet. Vor dessen Amtszeit durfte Stephan die meiste Vorarbeit leisten.
Das alles sind zugegeben nur kleine Schritte, die allerdings auch viel Aufwand erfordern. Dazu nur geringe finanzielle Mittel und dann auch noch ausschließlich Ehrenamtler am Werk.
Aber das hier Aufgezählte finde ich bis dato gar nicht mal soo schlecht.
Viele Grüße
Dietmar