@all
So interessant das Verfolgen Eurer Diskussion auch ist, so wenig denke ich, dass Ihr zu einer einhelligen Meinung kommen werdet;
das liegt m.E. sowohl an völlig verschiedenen, über die Jahren entwickelten, Verhaltensmustern am Oche, als auch an der gänzlich unterschiedlichen Ausprägung von spezifischen koordinativen Fähigkeiten: während beim Dartsport eine hervorragende Differenzierungsfähigkeit von nöten ist, kommen bei veränderten äußeren Bedingungen, wie eben dem Wegsehen, Augenschließen usw. die sogenannte Umstellungs- & Orientierungsfähigkeit zum tragen. Und diese sind per se für einen Dartsportler nur bedingt erforderlich.
Es sei denn, man will sein Publikum damit beeindrucken. Beide Fähigkeiten können die Differenzierung natürlich unterstützen...aber notwendig? Wir sprechen hier schließlich nicht von lauter Musik, Publikum oder dartrasselnden Gegenspielern, die u.U. die Konzentration beeinflussen.
Zum Thema zielen: ich finde es immer wieder beeindruckend Leuten wie Ron Meulenkamp oder Remco van Eijden zuzusehen...die werfen 3 Darts in 1,5 Sekunden...da bleibt nicht viel Zeit zum anvisieren. Wenn du dagegen Dennis Priestley beobachtest; der scheint das t 20 Feld förmlich fressen zu wollen...