Beiträge von Paul_Phoenix

    Hallo, ich melde mich nochmals, weil es immer noch ein paar Fragen für mich und meinen Kopf gibt und ich einfach endlich Sicherheit haben MUSS. Wie bereits vor einiger Zeit ersuchte ich schon um genauen Rat, WIE genau ich nun am besten meinen Dart festhalten kann. Da ich den Ausführungen zu Barneys Haltung leider nicht 100 prozentig folgen konnte und auch die Fotos nicht weiterhalfen, muss nun einfach nochmals ein neuer Versuch gestartet werden.

    Da ich davon las, John Lowes Haltung sei wegen der Knubbel Darts okay, legte ich mir solche zu. Ich weiß immer noch nicht, ob ich jene richtig halte, ich habe zwei finger am Barrel und einen an der Spitze und meine Streuung ist in letzter Zeit extrem zurückgegangen, ich treffe also zumindestens immer sehr sehr in die Nähe von dem was ich treffen will und die Pfeile stecken kerzengerade und fest im Board, aber trotzdem: Wer gibt mir Garantie, dass die Dinger wirklich perfekt festgehalten werden und dementsprechend losfliegen?

    Und was ich trotzdem wissen will: Wie sollte man denn dann einen langen, glatten Barrel wie von Jenkins oder Hankey "perfekt" halten? Kann das jemand zufällig mit guten Bildern erklären und darlegen? Das wäre genial.

    Aber auch zu meinen Ausführungen zu den Lowe Darts darf sich gerne geäußert werden.

    Vielen Dank im voraus für die hilfreichen Antworten :daumen:


    ps. Ists eigentlich okay, mit nur zwei Fingern am Barrel zu werfen oder ist das wenig zu empfehlen? Vielleicht gäbe es da ja einen kopflastigen Barrel der dazu geschaffen ist. Aber alles nur unter der Voraussetzung dass man sowas (Expertenmeinung gefragt) auch gut empfehlen könnte.

    Hat Mervyn KIng beim Wurf eigentlich Zeige, Mittel und Ringfinger in den Mulden oder lässt sich dies nur vermuten, ist aber falsch?

    Und noch mal was: Wenn ihr den Pfeil loslässt, zeigen eure finger dann gerade auf die Scheibe (So, als ob ihr sie angefaucht hättet ;D) oder gehen sie seitlich auf die Scheibe ab. Auch eine interessante Frage für mich, denn eins von beiden muss ja "richtig" sein.

    Könntest du vielleicht mal ein Bild zeigen, wo man das haargenau sieht oder meinst du da taugt das von Barney am ehesten?

    Denn allein über Wörter ist das recht schwer zu verstehen.

    Achja, ich wollte nochmal wissen, was du grundsätzlich von dem Penhold hältst.

    Grundsätzlich verstehe ich schon, was du meinst, aber es scheint halt schwer umzusetzen zu sein und das ist ein wenig ärgerlich - leider.

    Madhouse, ist das, vom Prinzip her, jene Variante, welche du als die beste ansiehst, weil man dadurch den Pfeil "einklemmt" oder läuft da noch irgendwas falsch?

    Es fühlt sich sehr ungewohnt an, und es geht irgendwie arg auf meinen Ellenbogen, obwohl ich darauf achte nur den Unterarm zu schleudern, aber wenn das besser sein soll, gewöhne ich mich daran, bis es normal für mich ist und ich dann mit dem eingeklemmten Dart besser werfe :)

    Klar geht es optimaler. Deshalb frage ich hier ja aber auch die ganze Zeit nach Antworten und Meinungen und gebe mich nicht damit zufrieden, dass das, was sich gut anfühlt, eben das richtige ist. Sondern ich frage und frage, um eine Lösung dafür zu bekommen, wie ich den Pfeil am besten greife. Und wie schon gesagt, ist das mit dem Daum sehr komisch und ich weiß nicht, wie ich da greifen soll ohne Schmerzen zu haben. Wobei man dazu ja auch sagen muss, dass man den Pfeil meist eh erst dann anfässt, wenn er sich noch ganz unten befindet. Also alles so eine Sache.

    Den von John Lowe beschriebenen Grip würde ich gerne mal in gutem Deutsch erklärt bekommen.

    Irgendwie ist die Frage für mich immer noch nicht ganz beantwortet und ich frage mich, was nun Sache ist. Madhouse, sag doch nochmal etwas dazu, was man tun kann, wenn man sich (ernsthaft) seine Sehnen dabei verknackst wenn man auch nur versucht den Daumen so nach hinten zu halten. Klar, bei Barney sieht das lockerleicht aus und ist womöglich auch nichts verkehrtes, aber trotzdem ist es unter gewissen Umständen dann doch ein wenig umständlich.

    Was diese Sache angeht, warum auch andere Spieler erfolgreich sein könnten, kann man eigentlich nur davon ausgehen, das Konstanz eventuell doch das wichtigste ist. Selbst wenn der Pfeil nicht richtig eingeklemmt ist, und sich minimal bewegt, man ihn aber immer wieder gleich fässt und möglichst gleich wirft, wo sollten denn dann große Unterschiede entstehen, solange man tirfft, was man will?

    Es ist so oder so ein interessantes Thema und bis es darauf eine final schlüssige Antwort geben wird, wird es vielleicht auch noch ein wenig dauern, aber Meinungen kann man nie genug bekommen. Also los! :cool2:

    Hab jetzt tatsächlich mal versucht, dass der Daumen ganz zum Körper zeigt und muss mir dabei alles total verkampfen und der Pfeil verschiebt sich sofort, und so zu werfen ist eher eine Qual, als alles andere.

    Jetzt frage ich mich, was das für eine Bedeutung hat oder ob ich irgendetwas falsch mache und wie ihr dazu steht.

    Aber Danke für die Ausführungen MadDog. Die Haltung von Lowe find ich schon viel humaner, Barneys wirkt für mich aufn ersten Blick verrückt, aber nun ja, dazu würd ich jetzt echt nochmal gern was hören.

    Madhouse, wenn es deine Analyse noch verfeinert: Das ist die Haltung, mit welcher ich anfange, auf das Board zu "zielen" Also so halte ich meinen Pfeil ganz zu Beginn. Das ist die zweite, besser funktionierende Variante. Ist eigentlich schon leicht nach hinten gezogen und bereit zum Abklappen. Vielleicht erkennt man es nicht genau, wie das nun aussieht, aber dass es dir hilft wäre dennoch möglich.

    Hier zwei Bilder, um das ganze einfach mal wesentlich besser veranschaulichen zu können. Auf dem ersten Bild seht ihr meine ursprüngliche Haltung, welche ich hatte, als ich anfing. Gewiss: So schreibe ich natürlich nicht :D Aber weshalb auch immer fühlte sich diese Haltung bei mir für einen Pfeil am besten und wohlsten an. Mein Handgelenk hat bei dieser Haltung eine andere Drehung und es sieht in der Tat ein wenig komisch aus.

    Die zweite Haltung ist die, welche ich mir vor kurzen angewöhnte, als ich damit anfing, den Pfeil so zu halten, wie einen Stift oder, wie man ja sieht, zumindestens so ähnlich. Bei dieser Haltung habe ich die Finger und mein Handgelenk so gedreht, dass sie direkt auf die Scheibe zeigen, was mir eigentlich ganz gut gefällt, weil man so der Illusion des Zielens besser näher kommt, was zu besseren Ergebnissen bei mir führt.

    Wie soll ich sagen: Mittlerweile sind beide Haltungen recht angenehm, aber da die zweite irgendwie effektiver ist, was jedoch auch andere Gründe haben könnte, frage ich mich, ob hier die Experten sagen: Mach so, wie du es für richtig hältst oder aber: Deine zweite Pfeilhaltung ist besser, weil du dort die Finger und das Handgelenk richtig gedreht hast, es der Kugelschreiberhaltung ähnlich ist usw.

    Über Antworten wäre ich echt sehr dankbar. Ich will wissen, auf was ich mich konzentrieren kann und dann wär das schon wunderbar, weil zur Zeit läuft es wirklich gut.


    PS: Achja, gerade wegen erster Haltung dachte ich: Jo, Mervyn King Darts müssen ja haargenau das richtige für mich sein. Aber auch wenn die zweite vielleicht sowieso besser ist, sagt einfach mal zu all diesen Dingen etwas. Vielen Dank.

    Nochmal zur Erinnerung:

    Klar, ich will Dart auch nicht unbedingt mit Golf oder Basketball vergleichen, aber es gibt dort eben Wege, die meiner Meinung nach unbestritten die besten sind. Früher habe ich auf der Tastatur auch immer mit zwei Fingern geschrieben und erreichte eine Geschwindigkeit, die locker dafür ausreichte, um Sekretär oder sonst etwas zu werden und ich dachte mir, dass ich nichts anderes brauchen würde und das eh schon so passt und es nicht besser geht. Individualität schätzte ich also höher als den gelehrten, also den 10-Finger-Weg ein, aber aufgrund der Schule und weil es mich schon immer irgendwo reizte, fing ich damit an, doch das 10-Finger-Maschinenschreiben zu erlernen. Zuerst war es natürlich ein hartes Brot, weil ich jahrelang falsch gelerntes wieder loswerden musste und neues zu lernen hatte, aber da ich mich pfiffig anstellte und die Sache konzentriert anging, war es schon bald geschehen, ich hatte die ganze Sache drauf und war noch schneller als jemals zuvor, was mir auch den vierten Platz beim Bundesjugendschreiben aus Deutschland einbrachte.

    Worauf ich hinaus will: Vielleicht gibt es beim Dart auch so etwas. Ich möchte einfach nichts falsches lernen, und meine Möglichkeiten limitieren. Denn ich weiß, dass das sehr viel ausmachen kann, selbst wenn du dich nur von 85 Prozent auf eben 100 steigerst, völlig egal, der richtige Weg, sofern vorhanden, ist meistens auch der beste, finde ich.

    Klar, ich will Dart auch nicht unbedingt mit Golf oder Basketball vergleichen, aber es gibt dort eben Wege, die meiner Meinung nach unbestritten die besten sind. Früher habe ich auf der Tastatur auch immer mit zwei Fingern geschrieben und erreichte eine Geschwindigkeit, die locker dafür ausreichte, um Sekretär oder sonst etwas zu werden und ich dachte mir, dass ich nichts anderes brauchen würde und das eh schon so passt und es nicht besser geht. Individualität schätzte ich also höher als den gelehrten, also den 10-Finger-Weg ein, aber aufgrund der Schule und weil es mich schon immer irgendwo reizte, fing ich damit an, doch das 10-Finger-Maschinenschreiben zu erlernen. Zuerst war es natürlich ein hartes Brot, weil ich jahrelang falsch gelerntes wieder loswerden musste und neues zu lernen hatte, aber da ich mich pfiffig anstellte und die Sache konzentriert anging, war es schon bald geschehen, ich hatte die ganze Sache drauf und war noch schneller als jemals zuvor, was mir auch den vierten Platz beim Bundesjugendschreiben aus Deutschland einbrachte.

    Worauf ich hinaus will: Vielleicht gibt es beim Dart auch so etwas. Ich möchte einfach nichts falsches lernen, und meine Möglichkeiten limitieren. Denn ich weiß, dass das sehr viel ausmachen kann, selbst wenn du dich nur von 85 Prozent auf eben 100 steigerst, völlig egal, der richtige Weg, sofern vorhanden, ist meistens auch der beste, finde ich.

    Mich hat das ganze unter anderem auch daher interessiert, weil ich zwischen richtig und falsch unterscheiden wollte und mir das mit meiner Drehung des Handgelenk eben aufgefallen ist. Beim Basketball z. B. gibt es auch richtig und falsch, was das Werfen des Balles angeht usw. Da gehts dann auch um das Handgelenk, abrollen und bla bla. Wegen dieser Drehung, aber auch sonst, möchte ich weiterhin wissen, was ihr beim Thema Dart dazu zu schreiben habt. ;)

    Interessante Diskussion. Ich bitte um mehr Antworten von erfahrenen Dartspielern, weil es für mich und bestimmt auch für andere von äußerster Wichtigkeit sein könnte, was nun das wahre oder das falsche ist oder ob sich die Meinungen die Waage halten, sodass man sich doch sein eigenes Urteil bilden muss. Nichtsdestotrotz, haut auf die Tasten.

    Edit: Und wenn ich Flights habe, die gut im Board stecken bleiben? :daumen:

    Danke für die Antwort the scientist.

    Wenn ich das richtig verstehe, könnte man rein theoretisch den Barrel auch in einer Faust festhalten und den Pfeil irgendwie total merkwürdig auf die Scheibe klatschen, WENN man damit zurechtkommt, richtig? Klar, ein paar Sachen sollte man schon beachten, aber ich denke, man versteht, worauf ich hinaus will.

    Also joa, die andere Pfeilhaltung gefiel mir eigentlich besser, aber man fragt sich halt, ob sie so okay ist, genügend Griffigkeit bietet und bla bla, aber damit hab ich die beste Wurfbewegung und die Pfeile stecken ordentlich im Board.

    Und ja :D ein paar Bemerkungen wie: "Wo bist du denn, beim Messerwerfen?" habe ich schon bekommen, aber das stört mich nicht im geringsten, als Spieler, der alles richtig machen will (auch wenn es nicht möglich ist) frage ich mich natürlich dennoch, wie es da eurer Meinung nach aussieht.

    Das mit der Drehung des Handgelenks war da so ein Beispiel, aber scheinbar scheint das ja gehüpft wie gesprungen zu sein.

    Guten Tag,

    ursprünglich hielt ich meinen Dart so, dass sich vier Finger am Barrel befanden (Den Daumen mit einberechnet), aber die Hand keine Drehung vollzog, sich also in dem Zustand befindet, in welchen sie sich auch befindet, wenn man einfach seinen Unterarm hochnimmt. Vor kurzen wollte ich es dann doch allerdings einmal mit der am meisten empfohlenen Variante ausprobieren und bei mir sieht das dann immer so aus, dass ich den Dart gut mit drei Fingern in den Händen halte, aber mein Zeigefinger quasi genau gerade aus auf das Board zeigt. Ich hoffe, das ist verständlich. Mein Handgelenk hat dann auch. Mein Handgelenk hat dann auch eine andere Drehung. Genau die, die man hat, wenn man einen Basketball korrekt wirft, falls euch das hilft.

    Es gibt Unterschiede bei diesen zwei Wurfhaltungen, wie klar sein sollte. Ich möchte einfach wissen, was besser ist oder ob eine Haltung mehr zu empfehlen ist, als die andere.

    Bulldog

    das mit den 44g in blei gegossen war natürlich nur ein scherz und galt einem beitrag zuvor, weil jemand mal wieder fälschlicherweise dachte ich würde die "ultimativen" superdarts suchen.

    Sven

    schön zu sehen, dass du den sinn des threads verstanden hast. ich weiß, dass ich nicht mal eben die perfekten darts finden werden, die für immer halten. zumindestens ist das möglich. aber die darts von james wade, 90% tungsten von unicorn machen wirklich was her und ich werde es mit ihnen versuchen.

    bei mir in der nähe gibt es weit und breit keinen shop in welchen man ernsthaft probewerfen könnte und es bringt einem wohl auch nicht wirklich unbedingt weiter, wenn man 1-3 stunden ne scheibe bearbeitet und dann denkt "jo, das sind sie". ist zwar wahrscheinlicher, dass sie dann was hermachen, aber man kann sowas einfach nicht pauschalisieren.

    nein, doch. vielen dank. aber ich bevorzuge jetzt doch die 44g schweren in blei gegossenen pfeile. die habens echt in sich.

    und was lernen wir daraus? man kann auch die größe haben von einer meinung etwas abzukommen, ohne ausgelacht werden zu müssen :P

    Ich habe mir auf jeden Fall fest vorgenommen, die ersten zu ordern.

    Ich finde sie wunderbar, der Grip sagt mir sehr zu und Wade, als Randerscheinung wie das Aussehen des Pfeils machen auch einiges her.

    Ich denke, dass ich damit sehr gut fahren werde.

    Da ich allerdings gerade ganz gut mit meinen 20g Speeren werfe, überleg ichs mir mit dem Gewicht nochmal. Dann würden sich nämlich doch vielleicht die originalen 20g schweren von ihm anbieten. Muss man mal sehen :)