Der Durchschnittswert ist genauso ein Bestandteil wie der Fakt ob du gesiegt hast oder verloren.
Wenn ich bei der Olympiade mit 16,74 Sekunden 100 m Olympiasierger werde, kann ich mich freuen gewonnen zu haben.
Aber jeder weiss das es entweder die Behindertenolympiade oder die Ü70 Olympiade war.
Genauso ist es mit dem darten, wenn ich mit einem 45 er Schnitt ein Turnier gewonnen habe kann ich mich persönlich nicht freuen, da einiges schief gelaufen sein muss.
Und das man nach einem Jahr einen 60 er Ave haben kann, damit meint man wohl die Talente, die gibt es nunmal.
Und wenn man sich und sein Training auf den Prüfstand stellen will, sehen will ob man sich verbessert hat oder wo es noch hakt, dann sind solche Werte und andere Statistiken eine solide Informationsbasis.
Ferner kann man anhand des Durchschnitts einordnen wo man steht, daher finde ich die Frage von Newbies auch völlig legimtim, die natürlich Angst haben sich mit anderen zu messen da es eine völlig neue Situation ist. Nur jemand, der lange dartet und für den sowas normal ist, der kann diese Fragen als unsinnig empfinden.
Wenn ich mit meinem Average auf einem ET Qualifier antreten würde, kann es passieren das ich ein oder 2 Partien gewinne, aber der reicht im Moment mit Sicherheit nicht aus um einen Startplatz zu ergattern, natürlich und das kenne wir alle, kann so eine Tag auch mal richtig perfekt sein und mit Losglück und Spitzenspiele dann mehr drin sein.
Aber genauso ist es auch eine klare Angelgenheit das ich nicht auf einem Feld und Wiesenturnier antrete um dort die Hobbyspieler abzuzocken.
Bei der WDA spiele ich auch lieber mit Leuten die Schnitte über 70 haben um mich mit geilchstarken oder Stärkeren zu messen. Das hier auch mal ein Spiel unter 60 ausgehen kann passiert, aber die Einstufung hilft einem als Orientierung.