Beiträge von hans

    Cola - ok!
    Chips - ok!

    Macht ruhig weiter, 's ist grad' so spannend...


    Im Ernst: ich fühle mich durch diese Antwortmöglichkeiten nicht repräsentiert. Natürlich ist es ein Hobby, aber ich versuche "meine" sportarten auch immer zu einem gewissen Teil als Leistungssport = Wettkampfsport zu betreiben.

    Okay, dafür muss ich noch einige Pfeile werfen, aber ein Phil Taylor fiel auch nicht so einfach vom Himmel... 8o (womit ich nicht gesagt haben möchte, das ich der nächste Phil Taylor werden möchte, dazu habe ich wirklich keine Zeit; aber nach "Ansage" treffen - das möchte ich schon gerne!).

    Peter

    Ich habe meine Vorzugsseiten, was Arme angeht.

    Allgemein kann man sagen, links bin ich kräftiger, aber schmerzempfindlicher, rechts halt nicht so stark, dafür schmerzunempfindlicher.

    Bei näherer Betrachtung sieht man auch den Unterschied.

    Rechts ist auch das dominante Auge (wie bei 97 % aller Menschen, deren dominantes Auge entweder links oder rechts ist). Ich schreibe mit der rechten Hand.

    Trotzdem werfe ich mit links, ist einfach das sicherere Gefühl! Okay, besondere Fußstellung (90° zur Oche, grosser Onkel zeigt auf Bull).

    Peter

    Nach den Kriterien der Journalisten (vor allem der "Welt", der BILD für Bildungsbürger) müsste ich sofort mit dem von mir für mich entdeckten Sport aufhören:

    - Übergewicht [check]
    - tätowiert [no check]
    - Alkohol [no check]
    - Wurstfinger [no check]

    Ach, was mache ich nur, ich armer Tropf?

    Nur so nebenbei:
    Ich gehe zu Ärzten, denen man ihren Alkoholpegel schon von der Ferne anmerkt. Wenn das die Grundlage ihrer medizinischen Diagnosegenauigkeit ist, sind diese Mediziner mir tausend mal lieber als abstinente, aber durchtrainierte Vollpfosten, die mir bei jeder Gelegenheit meinen ungesunden Lebenswandel vorwerfen zu haben glauben.

    Peter

    Na na na, wer wird denn gleich das Korn in die Flinte werfen?

    Ich bemängele nur, das die Medien die Sportarten aussuchen, über die sie berichten wollen, und zwar nach deren schon vorhandenem Bekanntheitsgrad, an dem dieselben Medien nicht ganz unschuldig sind! Und das der DOSB mit seinen ganzen Teilverbänden auch genau nach diesem Prinzip der medialen Aufmerksamkeit seine Gelder verteilt.¹

    Ein klassisches Beispiel: olympische Winterspiele 2010:
    Ach was wurden durch die öffentlich-rechtlichen Fersehsender Hoffnungen geschürt in den bei uns Deutschen ach so beliebten Wintersportarten (Skispringen, alpine Skirennen, Biathlon, Eishockey, Eisschnellauf) und schon sichere Bänke ausgemacht - sowohl bei den Damen wie bei den Herren.

    Hie eine Goldmedaille und dort wird es nicht weniger als Silber.

    Und ARDZDFRTL hat exakt diese Sportarten quasi in einer Endlosschleife immer wieder gebracht - bis zu 16 Stunden lang. Und prompt haben die Deutschen in diesen Sportarten komplett versagt. Aber diese Sender haben immer weiter gemacht.

    Die Medaillen wurden durch die Deutschen in den anderen Sportarten gewonnen. Davon aber kein Ton in den Öffentlich-Rechtlichen. Wenn mal eine Meldung kam, dann in den Kurznachrichten.


    ¹Welcher Teilverband, glaubst Du, bekommt vom DOSB die meisten Gelder? Richtig geraten, der Deutsche Fussball Bund. In Zahlen (lass mich lügen, es war höchstwahrscheinlich 2009): 92 % der Ausschüttungssumme. Verantwortlicher damals: Dr. Thomas Bach.

    Mit diesen Geldern soll der Nachwuchs in den Vereinen gefördert werden. Ich komme später noch dahin.

    Es geht weiter: Welcher Verein profitiert am meisten von den Geldern, die der DFB bekommt? Richtig, der 1. FC Bayern München. Diese Aktiengesellschaft bekommt 87 % der Zuteilung.

    Der einzige Nachwuchsspieler aus den Reihen des FC Bayern, der es in die A-Mannschaft dieses Vereines geschafft hat, ist Bastian Schweinsteiger.

    Honi soit qui mal y pense.

    Peter

    ...

    ...Wenn es in London bei der WM so weiterläuft wie bisher, werden wesentlich mehr neue Dartsfans gewonnen, als durch einen schlecht recherchierten Artikel verloren gehen.

    Gruß

    Hesse

    ... tja, leider ist Max Hopp heute rausgeflogen (war sogar ein Thema in den 19.00-Uhr-heute-Nachrichten wert! Hört, hört!).

    Der Dartsport in Deutschland wird also wieder in der ihm bekannten Versenkung verschwinden, sein unseliges Schattendasein fristen, da keine Erfolge zu verzeichnen sind (Herr Hopp ist jung + telegen - also perfekt für unsere mittelmäßige öffentlich-rechtliche Sportberichterstattung), wir werden mit erhöhter Wahrscheinlichkeit noch weniger Geld für unseren Sport bekommen (war 2008 beim Bogensport genau so - der DSB hat einfach ohne Ankündigung die Mittel für die Bogensparte ersatzlos gestrichen!), wir bilden keine Trainer mehr aus, die Jugend wird nicht gefördert, es fehlt also an Nachwuchs, und bei der nächsten World Trophy sind wir dann gar nicht mehr vertreten.

    So wird es kommen. Denkt an meine Worte.

    Peter

    ...


    Edit: Schach fällt mir bei der Gelegenheit auch noch ein. Gilt ja auch als Sport. Das Gehirn verbraucht jedenfalls ne Menge Energie. Da gibt es auch kein versoffenes, maskiertes, grölendes Publikum.

    Das glaubst aber auch nur Du! Karpow hat sich seinerzeit gegen einen Zuschauer gewehrt, der versucht hätte, ihn "per Telepathie in seinem Spiel zu stören". Dieser schachinteressierte Guru (in seinen liturgischen Gewändern) wurde tatsächlich des Saales verwiesen.

    Treppenwitz: es kam heraus, das er tatsächlich von Kasparow bezahlt wurde. Letzterer gewann übrigens, wie man weiss...

    Tja, exakt diese Menschen meine ich - und nicht diese hochgezüchteten, sprachgebrauchsmässig freundlicherweise von mir als medioker zu bezeichnenden medial hochgejazzten Hochleistungssportler.

    Deshalb schaue ich mir auch so gerne Radrennen/Segeln an: Menschen ab 30 fahren um die Wette. Jüpngere haben mangels Erfahrung kaum eine Chance.

    Meine Meinung.

    Braucht niemand zu teilen.

    Peter

    I think I spider!

    Nach nochmaliger Lektüre des Aufsatzes in der FAZ stimme ich User "derMicha" zu: Einem nicht allzu kleinen Teil der Bevölkerung mag gerade das dort Geschriebene durch den Kopf gehen.

    Andererseits ist die Bedienung von Klischees - gemäss User "Power98" - auch nicht gerade hilfreich, um einen Sport etwas Gutes zu tun und ihn endlich in seine verdiente Höhen zu schubsen.


    Mein Kommentar dazu:
    im Gegensatz zu den sowohl aussehenstechnisch wie auch von den Aussagen her austauschbaren Gestalten (seit 30 Jahren höre ich von Tennisspielern/Fußballern/SkirennläuferInnen: "Ich habe alles gegeben...") stehen beim professionellen Darts eher der Typus "Kumpel von Nebenan" an der Oche und erbringen Höchstleistungen, die allerdings medial nicht gewürdigt werden.

    Aber diese nur äusserlich gemeinten "Durchschnittstypen" sind vor allem mal Eines: echte Typen!

    Peter

    ...

    Ein bekannter Magier und Entertainer (Namen natürlich entfallen) aus den 30er Jahren wurde nach einen katastrophalen Zeitungsartikel über ihn gefragt :
    "Ärgern sie sich denn gar nicht , oder machen sie sich gar keine Sorgen über diesen Artikel und dessen Inhalt?" er meinte nur mit einem Lächeln , laut Überlieferungen :

    "Ich würde mir Sorgen machen wenn niemand über mich schreibt, denn solange mein Name im Gespräch bleibt, bleibe ich Interessant und die Zuschauer kommen in Scharen"

    ...

    ... das war Henry Houdini.

    Peter

    Ach Göttchen, dann lasst ihn doch!

    So ein Artikel sagt doch mehr über den Schreiber aus als über den Sport, über den er zu berichten versucht.

    Noch einmal:
    er hat den Sport richtig beschrieben, die meisten - nicht alle! - Athleten sind wohlgenährt, die PDC World Championship findet halt immer zu Weihnachten statt, wenn ihn das alles stört, hat er ein Problem.

    Das Phänomen tritt ja nicht nur unter Journalisten auf, sondern auch unter Ärzten, wie ich selbst vor einigen Wochen in Erfahrung bringen durfte.

    Präzisionssportarten (Bogensport/Schützensport, Pétanque, Curling, Golf ... eben auch Darts) werden von den meisten Menschen - vor allem aber Deutschen - nicht als Sport angesehen, weil es bei diesen Aportarten nicht primär auf körperliche Fitness ankommt, sondern auf geistige Leistungsbereitschaft. Das ist den meisten zu hoch angesiedelt, sie müssen das körperliche Erlebnis haben. Das intellektuelle Moment geht den meisten ab. Fussball, Skisport (vor allem Abfahrt), Handball, Tennis - alles mehr oder weniger gutaussehende, schlanke, durchtrainierte Gestalten, meistens jüngeren Alters. Mit anderen Worten: etwas das man gerne sieht, weil man es mit sportlicher Betätigung verbindet.

    Präzisionssportarten werden als Randsportarten gewertet, belächelt, abgetan mit den Worten "... da strengt man sich doch nicht so an, ist also kein Sport" (Aussage meines Sportarztes). Das diese Sportarten allerdings wenig mit dem Alter zu tun haben, beweist die indonesische Luftpistolen-Teilnehmerin bei den Olympischen Spielen 2008 - die Dame war 67 (sah allerdings wie 45 aus), und belegte in ihrer Disziplin den zweiten Rang, so viel wie ich weiss.

    Aufgrund des Daseins im Schatten der populäreren Breitensportarten haben diese Sportarten ein Problem, Nachwuchs zu finden, Trainer zu akquirieren, um aus diesem "Jammertal" heraus zu kommen.

    Beispiel aus dem Bogenschiessen:

    Die Deutschen haben in der Olympiaqualifikation für 2008 eine höhere Ringzahl erreicht als die Abonnementsieger aus Südkorea (nota bene: dort ist Bogensport ein Volkssport und wird auch so gefördert!). Bei Olympia 2008 - zum 100jährigen Bestehen dieser Sportart im olympischen Ablaufplan - wurden die Deutschen unter ferner liefen gehandelt - und haben auch dem entsprechend geschossen (vierter Rang). So wurde aus dem Fünkchen Hoffnung für diesen Sport wieder nichts:

    kein Erfolg
    -> keine mediale Aufmerksamkeit = keine Übertragung der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender
    -> keine Popularität
    -> keine Geldzuwendungen aus dem Topf des DOSB
    -> keine/wenig bezahlte(n) Trainer
    -> keine Nachwuchsförderung
    -> keine Qualifikation zu WM/Olympia
    -> kein Erfolg
    -> ...

    ... ich beginne unbeabsichtigt, mich zu wiederholen.

    Und damit fängt ein anderer Kreislauf an, den ich gerade im Bogensport beobachten konnte:
    - "ach, das sind die modernen Robin Hoods" (wie ich den Satz gehasst habe...)
    - "wie kommt ihr eigentlich auf die Ergebnisse, ihr könnt doch nicht zielen" ("ein Visier ist bei uns schon vorhanden" - "ach, dann ist es ja einfach...")
    - "das ist ein Sport für die ganz Reichen" ("nö, 'ne komplette Fußballausrüstung kostet genau so viel ... und muss immer erneuert werden")
    - "tolle Leistung..." (endlich mal einer, der...) - "... wie stellt ihr Euch ruhig? Joint oder so?" ("fällt bei uns unter Dopingmittel..." - "ha ha ha!")
    - "ich habe keine Ahnung..." ("man merkt's..." - "hey, werd' nicht frech" - "nö, ich stelle nur fest")


    Im Dartsport kommt noch erschwerend hinzu, das ihm immer noch eine gewisse "Bierseligkeit" zugesprochen wird, er aus dem "Muff der Eckkneipe" entstammt (ich frage mich, wo um Himmels Willen es bei uns in Deutschland noch Eckkneipen gibt).

    Leute, ich bin erst seit Anfang Dezember '14 dabei - aber ich habe immer bewundert, das es hier und da den einen oder anderen Verein gibt, der auch aktiv war.

    Deshalb wünsche ich Max Hopp viel Erfolg. Ein gutes Abschneiden im PDC World Championship kann nur von Vorteil sein.

    Peter

    P. S.: ich lese mir gerade die online-Ausgabe der FAZ durch. Doch ziemlich solide, auch mit Hintergrundwissen des Autors gefüllt. Vielleicht ist der obige Artikel nur ein Ausrutscher (kann dem Besten Journalisten unterlaufen) oder eine gelungene Ironie. Damit hätte er seine Aufgabe erledigt... :rolleyes:

    1. Ich war noch nicht in diesem Forum, als User "Henry" Herrn Hopp auf irgendeine Weise, die mir nicht erklärt wurde und für die User "Henry" sich jetzt entschuldigt angegriffen hat.

    2. Ich habe mich auch kaum für Darts interessiert.

    3. Ich kenne keinen aus diesem Forum persönlich.

    4. Nein ich werde jetzt nicht die SuFu bemühen, es ist mir einerlei, wie was wo wann warum geschrieben wurde.


    Deshalb nehme ich mir jetzt mal die Freiheit heraus, einige Dinge "von Außen" anzumerken.

    a) Herr Hopp war Mitglied dieses Forums und als solches wird er von User "Henry" in dem offenen Brief angesprochen. Das ist eine legitime Sache.

    b) User "Henry" griff aus einem unerfindlichen Grund Herrn Hopp aufgrund irgendeiner Aussage in irgendeinem Post an. Auch dieses ist legitim.

    c) User "Henry" wusste über die Entwicklung, die Herr Hopp durchgemacht hat, nicht Bescheid, und hat ihn aufgrund seiner mangelhaften Erkenntnisbasis angegriffen - dieses wird in diesem Brief deutlich.

    d) User "Henry" hat über diesen Eröffnungspost sehr lange nachgedacht. Da er das Gefühl hatte, die anderen User könnten den Eindruck bekommen, zwischen ihm und Herrn Hopp stimme die Chemie nicht, hat User "Henry" diesen Brief als "offenen Brief" gehalten. Dieses ist legitim.

    e) Es kann sowohl User "Henry" als auch den anderen Usern egal sein, ob Herr Hopp diesen offenen Brief nun liest oder ob er es - aus welchen Gründen auch immer - lässt. Auch dieses erachte ich als legitim.


    Es liegt in der Natur des Menschen, Entwicklungen durchzumachen, Entscheidungen zu treffen, richtige Entscheidungen zu feiern und falsche Entscheidungen zurücknehmen zu wollen. Letzteres ist hiermit geschehen.

    Ich empfinde es als eine saubere Sache.

    Respekt an den User "Henry".

    Viel Erfolg Herrn Hopp. Vielleicht kann dieser Erfolg unserem Sport zu deutlich mehr Popularität verhelfen (und ich weiss, was es heisst, einen Sport zu betreiben, der ähnlich populär ist wie Völkerball).

    Peter

    Hallo Gemeinde, salut, Fastdrin!

    Wie schon angesprochen, habe ich dieses Problem - allerdings genau andersherum wie der TE!

    Darüber hinaus besteht bei mir auch noch das Problem mit der Spezialisierung meiner beiden Arme: mit dem linken bin ich kräftiger, allerdings auch schmerzempfindlicher (bilde ich mir auf alle Fälle mal ein), kann damit aber Feinarbeiten bei erhöhtem Kraftaufwand besser ausführen; ich halte beim Essen das Messer links und die Gabel rechts. Deshalb ist es für mich ganz natürlich, den Dart mit Links zu halten.

    Meine rechte Hand ist die Schreibhand, schon immer gewesen, da wurde nix eingedrillt von wegen "ein Schüler schreibt mit Rechts oder gar nicht" - es ist einfach so. Rechts bin ich schwächer, habe aber wenig Schmerzempfinden dort. Allerdings: hier funktioniert die Koordination mit dem Auge besser, weshalb ich meine Rechte die "künstlerische Seite" nenne. Also nix für Darts...

    Ich bin erstaunt, von Deinen Erfolgen zu hören! Mach weiter auf Deinem Weg und lass Dir von niemandem etwas einreden. Es ist Dein Weg, also geh ihn :thumbup:

    Peter

    ohoooooo ... unser DOS kluchscheißt sich langsam warm. Er wird wohl bald zur alten Hochform zurückfinden :thumbup:


    Tja ... das haste nu von Deiner Laune, mein lieber Hans-Peter :D Was willste denn? Ist doch auch ein sehr schöner Name :thumbup: Also verglichen mit z.B. Adolf-Jerome, Cedric-Fritz oder gar Kevin-Wolfgang 8o


    haste Recht!

    Peter

    Die Atommasse besagt wenig über die Dichte der Atome der Elemente. Die Bleiatomkerne sind weiter voneinander entfernt als die Wolframatomkerne.


    ... tja, hätte ich in Chemie genauso gut aufgepasst wie in Mathematik ... wäre ich heute Chemiker/Physiker!

    Vielen Dank für die Aufklärung! Wusste ich tatsächlich nicht!

    (... und wieder gehe ich heute Abend ins Bett und bin um einen Fakt schlauer! Das ist ein schöner Tag!)

    Peter