Ich selber bin auch dem Steeldart wesentlich mehr zugetan als der elektronischen Variante, aber man muss einfach sehen das es da sehr nah am Puls der Zeit und der Nachfrage der Spieler gehalten wird - eben weil man kommerzielle Interessen hat und dazu viele zufriedene Spieler benötigt. Wenn man Dich hört kommt man zu dem Schluß das es egal ist ob die Teilnehmerzahlen im DDV sinken und Mitglieder eher unzufrieden sind - es war halt schon immer so und muss so sein, weil das eben der von Dir als traditionell richtig anerkannte Weg ist.
Es gibt Leute mit der grundsätzlichen Eisntellung, dass man nicht in einem LVs des DDV spielt, weil man da ja kein Geld verdient/bekommt. Nicht der Sport, sondern die Kohle steht im Vordergrund. Das sich dies in einem LV oder DDV ändern wird, wird für Einige ein Traum bleiben, denn genau dies ist nicht realisierbar.
Sicherlich gibt es Punkte, die diskussionswürdig sind, wo man tatsächlich nachdenken sollte, ob sie den Dartsport nach weiter vorne bringen.
DDV-RLT? Soll man diese weiter spielen oder eine Änderung einführen? Man könnte die DDV-RLT in ihrer jetzigen Form ja tatsächlich abschaffen und eine neue Regelung finden. In der Zeit August bis Juni setzt der DDV 36 feste Turniertermine [immer 1 Termin nur bundesweit 1 Turnier] fest und vergibt diese der Mitgliederstärke entsprechend an die LVs [z.b. die großen NDV, NWDV und BDV jeweils 7 und kleine wie SDV und SADV je 1]. Die LVs sind dann für die Durchführung verantwortlich. Jedes Turneir bekommt eine Gewichtung entsprechend der Teilnehmerzahl und der Anzahl der dort angetretenen Top64 der DDV-RL Entsprechend werden die RL-Punkte vergeben. Für die German Masters muss man sich weiterhin qualifizieren. Aus den 36 Turnieren ergibt sich dann die DDV-RL. Danach wird dann auch fürs Nationalteam nominiert.
Wäre ja z.B. eine Möglichkeit.
Oder man überdenkt bundesweit die Verringerung der Teamstärke auf z.B. 6 oder 4, die BuLi fängt damit an. Dann muss gleiche Teamstärke aber auch von allen LVs entsprechend übernommen und eingeführt werden.
Hier sehe ich aber das Hauptproblem. In den LVs im DDV gibt es unterschiedliche Teamstärken, Ligastärken etc. jeder LV wie es für ihn und seine örtlichen Gegebenheiten am Besten paßt. Es bestimmt nicht der DDV, dass die LVs jetzt dieses oder jedens machen müssen, hier sind die LVs selbstverwaltend.
Und da ist der Hauptunterschied zwischen DDV und DSAB -> DSAB ist eine kommerzielle Organisation, wo von oben bestimmt wird, es wird jetzt so oder so gemacht. Der DDV ist eine Dachorganisation eienr anerkannten Sportart mit sich selbständig verwaltender Landesverbände, da kann nicht einfach von oben diktiert werden, dass es jetzt so und nicht anders gemacht wird. Dies wird von vielen nicht beachtet, da sagt man dann nur, der DDV tut nichts und will keine Veränderungen, sei mit dem Status Quo zufrieden.