Vielen Dank, dann will ich mal weiter berichten.
Eine weitere Lärmquelle bei diesem Automaten sind diese absolut innovativen Darthalterungen. Das sind die Löcher unterhalb der Doppel16 und der Doppel15. Steckt man da jetzt tatsächlich einen Dart rein, ragt der Fight einem fast in die Doppelfelder rein so dass nicht nur Halbdilettanten die Flights von den dort aufbewahrten Pfeilen zusammenschießen. Was nützt einem ein Aufbewahrungsort für Darts wenn ich diese bei jedem Spiel alle entfernen muß? Gut, man muß diese Löcher ja auch nicht nutzen, aber gebraucht hätte es die Dinger trotzdem aus zwei Gründen nicht. Zum einem sind sie nicht gerade ein optischer Genuß und zum zweiten ist die Machart von diesen Darthalterungen etwas problematisch, was auf diesem Bild leicht zu erkennen ist:
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Es handelt sich hierbei also nur um eine Art Dübel, die einfach in die Frontplatte locker eingehängt sind. Mit anderen Worten: Bei jedem Einschlag vibrieren 12 Plastikdübel munter mit.
Nun gäbe es zwei Optionen diese Dinger zum Schweigen zu bringen.
a) Die Brachiallösung: Raus mit den Dingern.
Geht bequem mit einer leichten Drehung , denn sie sind ja nur locker eingehängt. Aber was nun machen mit den Löchern? Optisch hätte man sich nun ja auch nicht gerade verbessert. Man könnte versuchen die Löcher zuzukleben, aber da es sich bei dem Gehäuse um PE handelt ist das mit der Kleberei so eine Sache. Da hält ja nichts dauerhaft, zumindest nicht, was man im Baumarkt so bekommt. Nieten wäre eine Option aber ich denke es reicht, wenn die Nieten vorm Board stehen und nicht auch noch drinstecken.
b) Die sanfte Lösung: Schaumstoff
Geht nicht ganz so bequem weil das doch eine ziemliche Fummelei ist die ganzen Schaumstoffstückchen fest um die Dübel zu wickeln aber mit einem nicht ganz so weichen Schaumstoff ist das machbar.
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Somit sind die tollen Dartaufbewahrungen auch noch gerettet worden und weil man schon so schön geübt war mit dem Umgang mit dem Schaumstoff konnte man gleich die gesamten Hohlräume innerhalb des Dartautomaten ausstopfen.
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Somit wäre mal ein Schwingen und Hallen zumindest innerhalb vom Automaten unterbunden.
Allerdings gibt es immer noch ein paar Kleinigkeiten die mir bei diesem Kasten nicht so gut gefallen und bei denen ich noch einen gewissen Handlungsbedarf gesehen habe und dazu gehört vor allem die Aufhängung des Automaten.
Die Aufhängung der Scheibe gefiel mir von Anfang an gar nicht. Man hat zwei Ösen oben an der Rückseite der Scheibe mit denen man das Trumm in zwei Schrauben einhängen kann. Wenn man den Kasten nun einfach an diesen zwei Schrauben aufhängt rumpelt dieser bei jedem Wurf gegen die Wand. Das wäre bequem zu lösen indem man einfach eine Schaumstoffmatte hinten an den Kasten klebt. Dann ist es zwar ruhiger aber es bleibt ein anderes, auch lästiges Problem. Die Pfeile stecken nämlich ziemlich fest in den Löchern und man muß doch einen gewissen Kraftaufwand investieren, die Dinger wieder rauszubekommen. Der typische Automatenspieler ist ja leicht an der Hornhaut am kleinen Finger zu erkennen, der als Hebelfunktion beim Rausziehen der Darts dient, aber hier holt man sich nach ein paar Spielen trotz Hornhaut leicht einen blutigen Finger. Zieht man nun die Darts ohne den lädierten kleinen Finger raus nimmt man das gesamte Board mit. Da hat man doch Angst, dass die Plastikaufhängungen irgendwann brechen könnten.
Es empfiehlt sich deshalb, den Automaten auf ein Brett zu schrauben um den Kasten richtig fest an die Wand montieren zu können. Bevor man den Kasten nun schnell mal aufs Brett nagelt sollte man vielleicht daran denken, Löcher für die 14 Schrauben zu bohren um später den Automaten auch wieder zuschrauben zu können.
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Zur Dämmung zwischen Board und Brett wurden Schaumstoffmatten benutzt die man normalerweise als Unterlage für Aquarien hernimmt.
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Um nun jede Möglichkeit von Schwingungen innerhalb vom Automaten zu unterbinden wurden mit einem weichen Schaumstoff die letzten Hohlräume zugestopft.
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Auch die an der Rückseite des Automaten befindliche "Spinne" wurde verschaumstofft...
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... allerdings habe ich hier einen fürchterlichen Fehler gemacht der zu diversen Schreikrämpfen meinerseits geführt hat.
Unter diesem Schaumstoff befinden sich die 4 kleinen Löchleins für die am Anfang erwähnten 4 kleinen Schräubleins die die Martix an die Rückwand befestigen. Falls das mal irgendjemand nachbauen will, denkt unbedingt daran diese kleinen Löchleins irgendwie freizuhalten wenn ihr euch eine halbe Stunde Gefummele und Gefluche ersparen wollt.
Nach der Schrauberei sieht das dann so aus.
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Somit wäre eigentlich das Kapitel Dämmung fast abgeschlossen. Jetzt gilt es nur noch, das Ganze optisch ansprechend zu verpacken. Das wird im nächsten Post gezeigt.