Beiträge von Kadoffe

    Na hoffentlich schreibt der Kadoffe auch weiter und berichtet, wie's letztendlich ausging. Wäre echt schade, wenn er wegen EINER blöden Antwort die Lust verloren hätte :huh:


    Keine Angst, so etwas juckt mich nicht im gerinsten. Heute Abend bzw. nachts (lass mir doch den Judgement Day nicht entgehen) kommt der Rest nebst Testergebnissen. Deswegen hat das auch noch etwas gedauert denn ohne hinreichende Tests wäre der ganze Bericht eigentlich wertlos.

    Hi,

    so ganz uninteressant ist die Frage jetzt nicht. Wenn man mal genau schaut was die Darts vom Taylor Phil machen wenn die im Board einschlagen - die kommen in einem was-weiß-ich für einen Winkel bedingt durch die normale Flugbahn am Board an und bis die Pfeile richtig drinstecken richten die sich relativ genau waagrecht aus. Fällt mir bei anderen Spielern nicht so auf.

    Das liegt aber sicher nicht am Wurfstil.

    Man darf hier auch mal kurz anmerken, dass die Sport1 Redaktion scheinbar im Allgemeinen nicht so ganz Tabellenfirm ist. Wenn man deren Artikel über den letzten Spieltag durchliest kommt man auf folgende Aussage, die ich hier mal wörtlich zitieren darf: "Durch die deutliche Niederlage verschlechterte sich auch sein Legverhältnis entscheidend, sodass Lewis am nächsten Spieltag gegen Peter Wright auf einen deutlichen Sieg angewiesen ist."
    Wenn Lewis gegen den Papagei gewinnt ist er auf alle Fälle weiter, egal wie hoch.

    Vielen Dank, dann will ich mal weiter berichten.

    Eine weitere Lärmquelle bei diesem Automaten sind diese absolut innovativen Darthalterungen. Das sind die Löcher unterhalb der Doppel16 und der Doppel15. Steckt man da jetzt tatsächlich einen Dart rein, ragt der Fight einem fast in die Doppelfelder rein so dass nicht nur Halbdilettanten die Flights von den dort aufbewahrten Pfeilen zusammenschießen. Was nützt einem ein Aufbewahrungsort für Darts wenn ich diese bei jedem Spiel alle entfernen muß? Gut, man muß diese Löcher ja auch nicht nutzen, aber gebraucht hätte es die Dinger trotzdem aus zwei Gründen nicht. Zum einem sind sie nicht gerade ein optischer Genuß und zum zweiten ist die Machart von diesen Darthalterungen etwas problematisch, was auf diesem Bild leicht zu erkennen ist:

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/wEHgWxn.jpg]

    Es handelt sich hierbei also nur um eine Art Dübel, die einfach in die Frontplatte locker eingehängt sind. Mit anderen Worten: Bei jedem Einschlag vibrieren 12 Plastikdübel munter mit.

    Nun gäbe es zwei Optionen diese Dinger zum Schweigen zu bringen.

    a) Die Brachiallösung: Raus mit den Dingern.
    Geht bequem mit einer leichten Drehung , denn sie sind ja nur locker eingehängt. Aber was nun machen mit den Löchern? Optisch hätte man sich nun ja auch nicht gerade verbessert. Man könnte versuchen die Löcher zuzukleben, aber da es sich bei dem Gehäuse um PE handelt ist das mit der Kleberei so eine Sache. Da hält ja nichts dauerhaft, zumindest nicht, was man im Baumarkt so bekommt. Nieten wäre eine Option aber ich denke es reicht, wenn die Nieten vorm Board stehen und nicht auch noch drinstecken.

    b) Die sanfte Lösung: Schaumstoff
    Geht nicht ganz so bequem weil das doch eine ziemliche Fummelei ist die ganzen Schaumstoffstückchen fest um die Dübel zu wickeln aber mit einem nicht ganz so weichen Schaumstoff ist das machbar.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/fMWFvQD.jpg]

    Somit sind die tollen Dartaufbewahrungen auch noch gerettet worden und weil man schon so schön geübt war mit dem Umgang mit dem Schaumstoff konnte man gleich die gesamten Hohlräume innerhalb des Dartautomaten ausstopfen.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/n624112.jpg]

    Somit wäre mal ein Schwingen und Hallen zumindest innerhalb vom Automaten unterbunden.

    Allerdings gibt es immer noch ein paar Kleinigkeiten die mir bei diesem Kasten nicht so gut gefallen und bei denen ich noch einen gewissen Handlungsbedarf gesehen habe und dazu gehört vor allem die Aufhängung des Automaten.

    Die Aufhängung der Scheibe gefiel mir von Anfang an gar nicht. Man hat zwei Ösen oben an der Rückseite der Scheibe mit denen man das Trumm in zwei Schrauben einhängen kann. Wenn man den Kasten nun einfach an diesen zwei Schrauben aufhängt rumpelt dieser bei jedem Wurf gegen die Wand. Das wäre bequem zu lösen indem man einfach eine Schaumstoffmatte hinten an den Kasten klebt. Dann ist es zwar ruhiger aber es bleibt ein anderes, auch lästiges Problem. Die Pfeile stecken nämlich ziemlich fest in den Löchern und man muß doch einen gewissen Kraftaufwand investieren, die Dinger wieder rauszubekommen. Der typische Automatenspieler ist ja leicht an der Hornhaut am kleinen Finger zu erkennen, der als Hebelfunktion beim Rausziehen der Darts dient, aber hier holt man sich nach ein paar Spielen trotz Hornhaut leicht einen blutigen Finger. Zieht man nun die Darts ohne den lädierten kleinen Finger raus nimmt man das gesamte Board mit. Da hat man doch Angst, dass die Plastikaufhängungen irgendwann brechen könnten.

    Es empfiehlt sich deshalb, den Automaten auf ein Brett zu schrauben um den Kasten richtig fest an die Wand montieren zu können. Bevor man den Kasten nun schnell mal aufs Brett nagelt sollte man vielleicht daran denken, Löcher für die 14 Schrauben zu bohren um später den Automaten auch wieder zuschrauben zu können.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/GqJd3yk.jpg]

    Zur Dämmung zwischen Board und Brett wurden Schaumstoffmatten benutzt die man normalerweise als Unterlage für Aquarien hernimmt.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/zlZ0HGK.jpg]

    Um nun jede Möglichkeit von Schwingungen innerhalb vom Automaten zu unterbinden wurden mit einem weichen Schaumstoff die letzten Hohlräume zugestopft.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/c8sGza7.jpg]

    Auch die an der Rückseite des Automaten befindliche "Spinne" wurde verschaumstofft...

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/RBMHyob.jpg]

    ... allerdings habe ich hier einen fürchterlichen Fehler gemacht der zu diversen Schreikrämpfen meinerseits geführt hat.

    Unter diesem Schaumstoff befinden sich die 4 kleinen Löchleins für die am Anfang erwähnten 4 kleinen Schräubleins die die Martix an die Rückwand befestigen. Falls das mal irgendjemand nachbauen will, denkt unbedingt daran diese kleinen Löchleins irgendwie freizuhalten wenn ihr euch eine halbe Stunde Gefummele und Gefluche ersparen wollt.

    Nach der Schrauberei sieht das dann so aus.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/GEcmsAC.jpg]

    Somit wäre eigentlich das Kapitel Dämmung fast abgeschlossen. Jetzt gilt es nur noch, das Ganze optisch ansprechend zu verpacken. Das wird im nächsten Post gezeigt.

    Sodele, die Vorgeschichte ist erzählt, nun geht es ans Basteln.

    Um dieses Ding handelt es sich :

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/uqAczVL.jpg]

    Sieht etwas verloren aus und ist nun nicht gerade eine Zierde für ein Wohnzimmer.

    Zuerst wollte ich ja nur den Tip aus der Rezension umsetzen. Eine Trittschalldämmung für Laminatböden gibt es zwar in jedem Baumarkt, aber nette Verkäufer nicht. Man braucht ca. einen halben Quadratmeter von diesem Zeug, verkauft wird diese Matte allerdings in 25 qm Gebinden. Aber ich hatte das Glück einen netten Verkäufer zu finden, der mir einen Quadratmeter von solch einer Riesenrolle abgeschnitten hat und mir diese für einen ganzen Euro verkauft hat. Eine gute Alternative zu dieser Trittschalldämmung habe ich auch noch zu bieten: Man renne in den nächsten Elektrofachmarkt und kaufe sich dort schnell entweder einen Monitor oder einen Fernseher. Diese Geräte sind üblicherweise in eine dünne Schaumstoffmatte gehüllt, die ungefähr die gleiche Dicke wie die Trittschalldämmung hat und sich hervorragend für dieses Vorhaben eignet.

    Mit der Matte bewaffnet wurde der Kasten mal aufgeschraubt.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/CDfuq6g.jpg]

    Laut der Beschreibung in dieser Rezension sollte ein Kreis in der Größe der Matrix ausgeschnitten werden und einfach dort draufgelegt werden. Das einzige was hierbei noch zu beachten wäre ist, dass man für die 4 kleinen Schräubchen, mit der die Matrix an der Rückwand des Automaten festgeschraubt ist, jeweils ein kleines Löchlein freilegt. Das geht mit einem Locher ganz gut. Die freigelegten Löcher kann man auf dem Bild sogar halbwegs erkennen.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/TK3taQG.jpg]

    Die Lautsprecher sollten mit dem gleichen Material gedämpft werden. Dazu werden kleine Kreise ausgeschnitten, die in die Vertiefung vom Lautsprecher passen.

    [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/ZWILxc8.jpg]

    Somit wäre also schon der Rezensionstipp abgearbeitet.

    Einmal testweise das Gerät angesteckt und eingeschaltet - und der Kerl schreit mich schon wieder an. Man überlegt: Was faselt der Typ die ganze Zeit eigentlich. Er sagt die Zahlen an, die man gerade geschmissen hat und die in 10cm großen Lettern auf der Anzeige stehen. Sondertöne wie beim Löwenautomaten gibt es hier nur beim Bull (auch beim Single Bull) und beim Überwerfen - da lacht er recht dreckig. Ist ja ein-zweimal ganz lustig, beim 5. Mal geht einem doch langsam das Messer in der Tasche auf.
    Eine Millisekunde nach diesen Überlegungen befanden sich die Lautsprecher abgezwickt im Mülleimer.

    Auf einen Wurfversuch nur mit diesem Mättlein auf der Matrix habe ich mir gespart, denn an dem Kasten gab es noch einige andere Schwachstellen. Um die will ich mich im nächsten Post kümmern.

    Hallo miteinander,

    als Forenfrischling möchte ich etwas zu einem Thema beitragen, das mich eigentlich erst in dieses Forum gebracht hat - die laute E-Dartscheibe.

    Eine kleine Vorgeschichte dazu: Im Keller bei mir hängt eine schöne Sisalscheibe, aber meine Frau ist nicht dazu zu bewegen gewesen, selber mitzuzählen. Also mußte ein Dartkasten her, der auch noch im Wohnzimmer hängen sollte. Schnell wurde ein JX 2000 oder besser gesagt, dessen eigentlich baugleichen Nachfolger Premium Silver, gekauft und am gewünschten Ort im Wohnzimmer hingeschraubt.

    Im Grunde genommen ist das eine ganz gute Dartscheibe, allerdings hat die doch ein paar Macken. Die erste Macke fällt gleich beim Einschalten der Scheibe auf bei dem man angebrüllt wird dass man jetzt schön Dart spielen kann. Um den lästigen Sound abzustellen darf man erst mal alle Lautstärkestufen nach oben durchnudeln bis man endlich die Mute-funktion einstellen kann. Natürlich speichert der Kasten das nicht so dass man bei jedem Einschalten dieses Gebrülle hat.

    Wem bis dahin noch kein Blut aus dem Ohr läuft der werfe nun den ersten Pfeil. Gut, man weiß ja, dass diese E-Dartscheiben prinzipiell einen wunderbaren Sound beim Auftreffen der Pfeile haben und wenn man fleissig die Rezensionen von diesem Ding gelesen hat weiß man auch, dass gerade dieser Typ eine besondere Lautstärke an den Tag legt, aber mit solch einem Gescheppere habe ich nun nicht gerechnet. Ich hatte mal nach einer kleinen Trainingseinheit auf der Kellersisalscheibe noch nicht genug vom Spielen und habe ein bisserl den Dartautomaten bearbeitet und verwundert festgestellt, dass meine Würfe so ca. 10 cm unterhalb der anvisierten Ziele landeten. Das lag allerdings nicht an der Höhe der Scheibe sondern nur am unwillkürlichen Zurückziehen beim Wurf aus Angst vor dem Einschlag in der Scheibe. Das hat sich zwar nach ein paar Würfen erledigt, aber das hat mir dann doch gereicht.

    Eine Rezension bei einem großen Versandhändler berichtet von einem erfolgreichen Dämmversuch mittels einer simplen Trittschalldämmung von Laminatböden, die einfach auf die Rückseite der Matrix gelegt wird. Auch die Lautsprecher sollten laut dieser Beschreibung mittels dieser dünnen Schaumstoffmatte auf ein erträgliches Maß an Gebrülle gedämpft werden.

    Da mir die nackte Scheibe im Wohnzimmer überhaupt nicht gefallen hat und ich eh vorhatte ein kleines Cabinet zu basteln, dachte ich mir, das könnte man beim Herumbasteln doch auch gleich versuchen. Und von diesem Versuch möchte ich euch in den nächsten Posts in Wort und Bild berichten.

    Servus miteinander,

    dann will ich mich auch mal kurz vorstellen.

    Bin der Tom, bin 48 und komme aus dem Münchner Osten. Habe vor langer, langer Zeit den großen Automatendarthype als in jedem Stehausschank ein solcher Kasten gestanden ist und zwei-drei Mannschaften gemeldet waren, mitgemacht. Die letzten 15 Jahre habe ich keinen einzigen Pfell mehr in die Wand geschmissen, doch dann kam in der Arbeit einer auf die Idee mal zum Darten zu gehen. Das hat doch gleich wieder Spaß gemacht - also gleich neue Pfeifen gekauft und eine Scheibe in den Keller gehängt und sich gewundert, warum man nach solch einer kurzen Pause gleich gar nichts mehr trifft.
    Seit kurzem hängt nun im Wohnzimmer auch noch ein Dartautomat (weil die liebe Gemahlin zu faul zum Rechnen ist) und somit wird nun auf beiden Scheiben fleissig geübt. Darten kann man es noch nicht nennen, eher rumschmeissen, aber das wird langsam.