Beiträge von Ico

    Der beste Spieler ist der, gegen den keiner spielen will, weil sie meistens verlieren.

    Und ich denke, das ist (und nicht erst seit gestern) MvG.

    Das Gehampel gestern am Board - nun ja. Hat es Taylor geholfen? Eher nicht so - aber zieht die Aufmerksamkeit immer weiter vom Dartboard weg. Hat es bei MvG Wirkung gezeigt? Denke schon etwas, aber nicht viel. Aber wenn man mal nicht den besten Tag hat, dann wandert schonmal die Aufmerksamkeit weg vom Board. Glaub nicht, dass Taylor auf die Showeinlage im Nachhinein stolz ist, sondern eher den mangelnden Fokus bereut.

    Ich spiele aus den genannten Gründen auch schwarz/schwarz. Es lenkt den Blick nicht von der Scheibe ab; an manchen Spielorten ist auch schon ganz schön viel Licht im Wurfbereich, da huscht dann so ein grelles Ding direkt vorm Gesicht vorbei, das nervt mich eher mal. Und auf der Bühne ist es richtig hell - kann mir schon vorstellen, dass es da angenehmer ist, eher gedecktere Farben vor den Augen zu haben.

    Interessant ist, dass keiner transparent spielt. Da bleibt der Blick noch besser erhalten, wenn's im Board steckt. Nachteile sehe ich aber in der schwereren Ortbarkeit des Darts (sowohl für den Spieler als auch Zuschauer), außerdem lassen die sich natürlich nicht so schön personalisiert verkaufen.

    Für mich sind dunkle, gedeckte Farben da scheinbar der beste Kompromiss. Aber das mag bei anderer Stimmung auch wieder total anders sein. Und wichtig ist: Solange mich keiner dafür bezahlt, seine bedruckten Flights rumzuwerfen, muss es mir gefallen. :thumbup:

    Und dieses Neon-Zeug ja eher ein modischer Faux-Pas der 90er... kommt aber bestimmt wieder. :cool:

    Danke - nettes Video, bzw. Playlist - sind ja eine Handvoll Videos von verschiedenen Dartern.

    Kurios ist der Hinweis, dass sich der Ellbogen nicht nach oben bewegen würde. Tut er aber natürlich - und zwar bei allen. Geht auch kaum anders...

    Ich find's ja auch interessant, dass ein Dartboard in der Küche oder im Bad große Bedenken auslöst... ich weiß ja nicht, was Ihr so mit Euren Boards beim Spielen so macht?! Kackt Ihr da drauf?!

    Angst vor vierstelligen Schäden im Bad... Junge junge...

    Bei solcher Angst bleibt eigentlich nur, E-Dart in der Gummizelle zu spielen, aber bitte mit Motorradhelm und Vollkasko...

    Aber ich bin halt auch so'n ganz lockerer, ich nehme mir durchaus mal ein Getränk aus der Küche mit ins Wohnzimmer, eine Zeitschrift mit auf Klo, und hab auch schon mit einem Hammer in der Küche eine Kokosnuss geöffnet. Crazy, verwegen, furchtlos! :vic:

    Ich kenne die Legende auch so, dass J. Part mal meinte, dass 40 ein guter Score sei.

    Die 40 ist durchaus machbar und zu überbieten, aber an schlechten Tagen auch gnadenlos zu unterbieten. :S

    Find das Spiel auch gut - muss ich mal wieder auf den Plan rufen.

    (99 bringt auch mit 3 Darts die vollen 3 Punkte, bis 6 Darts dann 1.)

    Befeuchten heißt ja nicht, es ins Wasser zu tunken. Man man man...

    Wie hält man Zigarren feucht? Man steckt sie in den Humidor.
    Wie hält man Gitarren feucht? Man packt einen Wasserspender (z. B. sowas wie einen Schwamm) mit in den Kasten.
    Was macht man mit Massivholz vor dem Bauen? Man lässt es sich im Raum akklimatisieren.

    Allen ist gemein, dass es langsame Prozesse sind. Die Gegenstände passen Ihren Zustand der Umgebung an.

    Meine Güte - hier wird immer vom großen Risiko gesprochen. Für mein aktuelles Blade 4 habe ich ca. 30 Euro gezahlt. Selbst wenn's dabei drauf geht, hab ich ne Weile darauf gespielt, der finanzielle Schaden also einstellig. Weder wird man bei einem nagelneuen Board damit anfangen (und auch dann wäre es wohl kaum gleich hinüber), noch wird man bei Misserfolg das mit jedem weiteren Board machen.

    Der Preis des Boards ist wohl auch der Grund, warum ich da selber keine große Lust auf Experimente habe - der Sparfaktor ist einfach zu gering. Selbst wenn das Board 12 statt 6 Monate hält, für die 2-3 Euro im Monat Einsparung mache ich mir nicht die Mühe, das Ding regelmäßig irgendwelchen Prozeduren zu unterziehen. Grund wäre höchstens, dass deutlich weniger Darts rausfallen, was Möbel und Nerven schont.

    Wie würde ich's machen? Finde die Dampfnummer nicht so schlecht, also einfach über'n Kochtopf packen. Mit ins Bad nehmen beim Duschen. Für die Hausfrauen: Dampfbügeleisen.

    Ob's überhaupt was bringt, hängt vermutlich auch mit der Luftfeuchte im Spielraum ab. Beheizter Wohnraum im Winter ist meist trocken, Klimageräte im Sommer sind die reinsten Entfeuchter... wohl nicht ideal, aber nicht zu ändern.

    Hat hier denn niemand so ein cooles USB-Mikroskop und kann mal ein paar Sisal-Fasern in verschiedenen Feuchte-Graden untersuchen?

    Also sorry, auch wenn ich jetzt nicht das Befeuchten so generell befürworten möchte - auf welcher Grundlage wird denn hier so vehement dagegen gewettert und über den Mund gefahren, und die teilweise doch ausfallenden Kommentare dazu geduldet?

    Wo ist denn mal ein einziger belastbarer Hinweis, dass ein (maßvolles und bedachtes durchgeführtes) Befeuchten schädigt? Ich habe noch nicht einen einzigen Fall hier gesehen oder gelesen, der mehr ist als "ich habe mal gehört da hat einer gesagt der das mal wo gehört hat..." Dem gegenüber stehen stehen ein paar ganz konkrete positive Erfahrungsberichte, die als irrelevant unter den Teppich gekehrt werden.

    Irgendwie stelle ich mir da den Austausch aber vor allem auch den Umgang miteinander deutlich anders vor. :hmpf:

    Naja, ob nun "hart" oder "weich"... bei DDV-Turnieren hab ich schon öfters beides gehört für das gleiche Board. :)

    Einem Hersteller von Verschleißmaterial ist auch erstmal nicht daran gelegen, die Lebensdauer zu erhöhen. Dies steht im direkten Gegensatz zu seinem Primärziel: Gewinn erwirtschaften. Da kann man Ratschläge zwar lesen, sollte sie aber doch hinterfragen dürfen.

    Wenn ich so zurückdenke, wie vor 10 Jahren ein Eclipse nach heftigem Bespielen aussah (noch gut!) und wie sich die aktuellen "Top-Boards" im Zeitraffer auflösen, da glaube ich, hat man schon gut die Stellschrauben gefunden, um gute Optik und hohe Wechselintervalle zu kombinieren...

    Sisal ist ja schon eine holzähnliche Faser.

    Und Holz schwindet beim Trocknen und quillt wenn's feucht wird. Dieses Arbeiten sollte eigentlich jedem bekannt sein. Eine Vollholztischplatte kann je nach Raumklima ein paar cm größer oder kleiner werden, und das, ohne die Säge zu schwingen. Oder krumm, wenn falsch konstruiert. Gitarrenkörper brechen auf, wenn sie zu stark austrocknen (dort befeuchtet man auch - allerdings erhöht man die Luftfeuchtigkeit und sprüht nicht das Ding ein).

    Wenn die Scheibe nun durchtrocknet, werden die Fasern schmaler, ergo ist das Board "nicht mehr so dicht". Hauptursache würde ich beim Raumklima sehen, nicht beim Spielen. Klar, ein luftig zerpiektes Board hat eine größere Oberfläche und damit findet der Feuchtigkeitstransfer etwas schneller statt.

    Wenn man das Board nun besprüht, saugt es sich etwas voll, also wie erhöhte Luftfeuchtigkeit im Schnelldurchgang. Ob der Effekt dann sonderlich gleichmäßig bis zur Spanplatte geht - ich weiß es nicht. Ich denke, eher nicht. Denn man wird ja eben keine Staunässe erzeugen. Daher fängt das Board auch nicht an zu schimmeln. Das nicht aufgenommene Wasser - oh Wunder - verdunstet halt wieder. Ein feucht abgewischter Tisch schimmelt genauso wenig wie meine Kopfhaut nach der Dusche, und das Board fängt damit auch nicht nach einem kurzen Sprüher an. Ein Hemd, in die Feuchte Dusche gehängt, wird glatter, und schimmelt nicht...

    Die Variante mit dem Wasserdampf in der Küche klingt da gar nicht so schlecht und abwegig. Wie lange es generell vorhält - keine Ahnung. Und natürlich wird es nicht beschädigte Fasern reparieren.

    Warum das denn? Das spiele ich halt so und auf Krampf dann hätte ich es heute ja nicht schon 3mal gespielt........


    Weil es keinen Sinn macht.

    Über den Versuch, gleich zweimal D18 zu spielen mit 3 Darts lasse ich mich nicht groß aus - nur: zweimal Single gibt garantiert ein Double... geht der erste außerhalb des Boards, bist Du schon gekniffen und brauchst Double+ Double oder Treble+Double.

    Nun war der erste daneben, also 68 Rest. Du hast zwei Darts. Stehst Du unter Druck und musst ausmachen, zur Not mit Bull? Dann muss der erste auf die 18 gehen (sei es Richtung Treble, Double oder Single). Durch den Wurf auf die 12 sagst Du ganz klar: ich muss nicht sofort ausmachen!

    Nun triffst Du aus Versehen D9 und hast 50 Rest. Wie wir vorher gesehen haben, war unmittelbares Ausmachen *nicht* gegeben. Also gehört der nächste Dart auch nicht auf Bull geworfen sondern z. B. auf 10).

    So oder so - der zweite oder der dritte Dart war falsch, und eigentlich auch der erste.

    Fastdrin hat da die wesentlichen Punkte gut beschrieben..

    Du solltest Dir vor allem klar sein, was Du willst - und warum.

    Warum die plötzliche Änderung? Langeweile? Hat es durch Zufall mal für ein paar Würfe gut geklappt? Oder ist es gezielt, um irgendeine Schwäche zu beseitigen? "Schnell werfen" ist ja kein Selbstzweck.

    "in gerade dabei mir eine neue Technik zuzulegen bzw. versuche ich wieder zu meiner ursprünglichen Technik zurück zukehren" - klingt ja fast wie schon aufgegeben. Mach Dir klar: jede Änderung braucht viel Zeit, und da liegt häufig ein doofes Leistungstal mittendrin.

    Nur unter 5 % musste schon tausende Darts werfen, um statistisch halbwegs gesicherte Ergebnisse zu bekommen. Und wenn dieses Training Dich nicht über 5 % hievt, brauch Dich das Ergebnis nicht zu jucken. :cool:

    Hab das mal ausgefüllt.

    Für ein System, das mir gute Trefferbilder anzeigt und sammelt geht die Brieftasche sofort auf.

    Bei Turnieren seh ich das kritischer, bis die Genauigkeit bewiesen ist. Wie häufig sind die Darts doch so im Board, dass sie sich gegenseitig verdecken. Das letzte, worauf ich Lust habe, ist immer zu kontrollieren. Andererseits, wenn's gut funzt und den Schreiber entlastet und damit auch den Schrecken vorm Schreiben nimmt, ist es ein großer Wurf.

    Für Internetgames von zu Hause aus auch gut.

    Kommt halt auch alles etwas auf die zugehörige Software und Darstellung an - und da hab ich bisher noch nichts gesehen. Ob es ohne gehörigen Hardwareeinsatz befriedigend läuft?

    Oder S19 D19 D3 ...

    Wie schon geschrieben, gibt's ja schöne Forschung dazu, ab welcher Präzision es sich lohnt, wo zu spielen. Fängt in Bullnähe auf der 16 an, geht dann über die 7 hin zur 19 und springt dann auf die 20.

    Irgendwo auf die 7 zu zielen wäre für mich allerdings ein NoGo... da muss man sich selber schon ganz schön abgeschrieben haben, und die eingeplanten guten Ausrutscher machen einen Lernprozess irgendwie unmöglich.

    Stellt sich auch die Frage, wie groß der Unterschied im Spiel letztlich tatsächlich ist. Als ich für mich mal den Schnitt auf 19 und 20 bestimmt hatte, war das eher zu vernachlässigen - vor allem im Hinblick auf die Varianz.

    Spiele öfters gegen Gegner. Evtl reicht es schon, gegen Computer zu spielen (z. B. N01, auch auf iDem Handy oder Web).


    Spiel mal ein paar Legs 10.001 und Berichte, wie viele Darts das letztlich waren.


    Also ich spiel abwechselnd 1-20 und 20- 1 :)

    Das lässt immer noch beide Interpretationen zu: 1, 2, 3, 4, 5, ..., 20 und 20, 19, 18, 17, ..., 1 oder 1, 18, 4, ... ,20 und 21, 5, 12, ..., 1.

    Für mich ist es, wenn ich's mal mache, in natürlicher Reihenfolge (1, 2, 3, ...) aufwärts. Beim Warmspielen eher 20, 19, 18, ... eher auf die Triple und nur bis zur 7 - die darunter sind eher nutzlos.