Beiträge von Ico

    Das ist tatsächlich nur durch manuelle Eingabe zu lösen - häufig gesehen in der Frage an den User: "Anzahl verpasste Darts" mit Auswahl 1, 2 oder 3. Je nach geworfenem Score bzw. Anzahl geworfener Darts kann man schon vieles ausschließen und die Auswahl einschränken bzw. die Frage ganz sparen.

    Du kannst ja als Mensch schon nicht entscheiden, ob ein Spieler bei 34 Rest, wenn er eine 2 trifft, umbauen wollte oder daneben geworfen hat. Ähnlich bei 30 = 10 D10. Da hilft nur ein Blick ins Gehirn des Werfers, der einfach ehrlich zu seiner Software sein muss.

    Auch Bei Bull ist es nicht einfach... wie oft habe ich schon mit dem Dart die 18 oder 10 getroffen, und es war kein Umbau...

    Also ich stimm mal kurz mit ein... mein DartWrap von Gordon habe ich seit Anfang 2009 und regelmäßig mi Einsatz - ist immer noch absolut top. :)

    Seit ich mit Cosmo Flights spiele, habe ich allerdings noch von denen ein kleines Pack dabei für Ersatzflights.

    Zumindest das dartWrap Logo ist beim DPMA auch registriert und als Wort-Bildmarke geschützt. Wenn ich mich recht entsinne, ist das Geschmacksmuster auf das Teil selber abgelaufen, woraufhin Winmau zeitnah mit einem Nachbau auf den Markt kam.

    Ich glaube, das ist sehr unterschiedlich, und regional Unterscheiden sich auch die Ligasysteme. Und in den meisten Teams gibt's auch ne ganz schöne Schwankungsbreite.

    Geh einfach mal hin und schau, was die so spielen, und wer nett ist...

    Mit nem 80er Schnitt kannste jedenfalls locker Bundesliga mitspielen.

    Hab's auch und bin im Wesentlichen zufrieden. Wie schon geäußert: Der englische Originalton ist alleine schon das Geld wert.

    Leider setzt man dort noch voll auf das Steinzeit-Flash und bietet keine native Player für iOS an. Gängelung an den zahlenden Kunden halt, wie man es aus der Vergangenheit kennt.

    Habe auf dem iPad das ganze mal mit dem Browser "Puffin" getestet - und der Stream läuft ganz ok. Nicht ganz so toll wie am Rechner, aber läuft.

    Viele Fernseher haben ja auch schon Browser - unser Panasonic spielt es auch ab, aber hakt ab und an oder das Flash-Plugin stürzt mal ab. Da ist Streamen über z. B. AppleTV (oder direkter Anschluss an den TV) besser.

    Auge/Hirn haben es aber gelernt, damit gut umzugehen. Rechenleistung kaufe ich mal nicht ab, das dürfte den Kopf nicht groß fordern. Aus etwas schrägerer Sicht ist es auch einfacher, Tiefeninformation zu bestimmen. Ich denke, da muss man viele Aspekte berücksichtigen, von denen wir vermutlich nicht mal einen Bruchteil kennen geschweige denn verstehen. :)

    Nur - was ist in der Praxis jetzt relevant für uns? Ist es sinnvoll, genau "über" das dominante Auge zu zielen? Soll ich mich dabei gar entsprechend umpositionieren? So ganz das dominante Auge alleine scheint es nicht zu machen - beim Schließen des anderen ist der Wurf zwar noch "ok", aber leidet (im Vergleich anderes Auge alleine: geht gar nicht).

    Taylor meint auf seiner DVD ja, er hätte das gar nicht gewusst. Glaubt man's oder nicht... viel daran ändern kann man ja nun sowieso nicht. Immerhin steht er ja "passenderweise" quer zum Oche. Wobei dies bei allen Arten von Dominanz zu einer Annäherung führt.

    Ob es tatsächlich Einfluss von Dominanz und Wurfarm gibt? Ich mag es nicht ausschließen. Aber in welcher Richtung - ich würde mich nicht festlegen wollen. Da kann man auch über Links/Rechtshänder spekulieren, stabilieren Stand durch mehr Masse, körperliche Fitness, ... ich denke es gibt zig Aspekte die sich um ein Vielfaches stärker auswirken oder auch nicht (und darüber hinaus sogar beeinflussbar sind).

    Bauchgefühl und ein "erscheint mir logisch" ist irgendwie etwas dünn - und wenn man dann in Studien sieht, dass es zwar vielleicht einen Trend gibt, aber die Einzelergebnisse auch stark schwanken, dann hat man am Ende des Tages für sich selbst mal so gar nichts gewonnen.

    Aber Hut ab vor dem Experiment mit dem anderen Wurfarm. Beidseitig werfen zu können find ich klasse; kann mich nur nicht dazu durchringen, dafür Trainingszeit zu opfern.

    Vernünftiges Schuhwerk ist das, was Dir gut passt.

    Bei mir sind's zuhause meist die Betula Latschen. :vic: Ab und an spiele ich auch dort mit meinen "Business"-Schuhen, mit denen ich außerhäusig antrete.

    Beim Schuhkauf ruhig daran denken, wie Du stehst. Ich wette, die Schuhverkäuferin muss immer noch schmunzeln, als ich beim ausgiebigen Probestehen und -tragen Wurfhaltung eingenommen habe.

    Ansonsten viel Geschmackssache, ich bevorzuge eher festes Schuhwerk, aber nicht einengend, schließlich neigt man sich nach vorne oder über die Seite - da brauch man mehr Platz am Spann oder belastet die Kante stärker. Vernünftiges Material, in dem man nicht den Käse züchtet, ist zu bevorzugen. Wenn die Farbe nun noch schwarz ist, ist man für fast alle Eventualitäten gerüstet.

    Dennoch müssen sich Gelenke, Bänder etc. erstmal daran gewöhnen. Steht man vorgeneigt, ist z. B. die Achillessehne stärker belastet. Außerdem ruht das Gewicht ungewohnter weise mehr auf dem Vorfuß. Steht man seitlich, ist die Belastung wieder anders. Und das ganze zieht sich hoch, über Schienbein, Knie, Hüfte, Schulter, ...

    Sowas lernt der Körper nicht von heute auf morgen. :)

    Wikipedia ist sicherlich eine "Quelle", hatte vor einiger Zeit auch "seriöseres" gelesen, hab's aber gerade nicht mehr im Kopf... wenn's mir wieder über den Weg läuft, schreib ich's hier.

    Aber die Gegenfrage ist auch nicht uninteressant: Woher kommt die Vermutung, dass Kreuzdominanz abträglich ist?

    Ist doch nicht groß verwunderlich, dass es bei neuen Aktivitäten mit dieser Intensität erstmal "Beschwerden" gibt.

    Wer nicht vorher den ganzen Tag aktiv war, brauch ja nur mal eine Messe besuchen oder einen lahmen Kaufhausbummel von 2-3 Stunden praktizieren. Da ermüdet Fuß und alles darüber auch zackig. ;)

    Bequeme Schuhe sind natürlich Pflicht... und wer mal längere Turniere gespielt hat, der kennt weiß i.d.R. auch, dass es irgendwann etwas anstrengender wird. Man steht ja nicht wie ein nasser Sack am Board sondern schon mit Spannung und Konzentration.

    Darten direkt nach Bewegungssport geht, ist nach nach Ausdauertraining interessant und nach Krafttraining mal eine Erfahrung wert. Als Einsteiger tun es auch mal 10 Liegestütze vorm Werfen. Viel Spaß, auch am Tag danach.

    2-3 Stunden muss man wohl schon auf mehrere kleinere Sessions verteilen - so lange kann man kaum die Konzentration aufrecht halten. Nur Schmeißen alleine macht ja kein Training.

    Wie hier der ein oder andere auf den Regeln rumeiert...
    Bei der 20/40 frage zählt der Pfeil der das Bord berührt.

    Und wenn man sich bei einer Regel nicht sicher ist fragt man nach. Der Pelayo hat die Regel super erklärt, somit weiß ich nicht was es da noch falsch zu verstehen gibt ?

    1) Ich bin nicht unsicher. Wieso soll ich überhaupt jemanden fragen, wenn die Regel an sich doch klar formuliert ist?
    2) Wieso dann Pelayo fragen? Wieso nicht jemand anderen, der es vielleicht komplett anders interpretiert?
    3) Wieso ist Deine freie Interpretation denn gewichtiger als meine, die sich am Regelwerk orientiert?
    4) Auf welcher Grundlage soll dann eine höhere Instanz entscheiden, wenn nicht auf den Regeln?

    Wird allen ernstes von mir als Schreiber/Schiedsrichter erwartet, dass ich *entgegen* den verabschiedeten und veröffentlichten Regeln entscheide?!

    Auf den Regeln rumeiern... ja nun, auf was denn sonst?! Wenn es belanglos ist, was dort steht, kann man auch ganz ohne spielen.

    Ich kann mich als Spieler aber nur danach richten, was in den Regeln geschrieben steht, und nicht, was dabei (vielleicht) gedacht wurde.

    Der Wortlaut deckt zwar die angedeuteten Fälle wie abstehende Spinne und nicht übereinstimmende Boardfärbung ab, aber eben auch vieles andere.

    Dass ein Dart irgendwo "hängt" und dann geschaut wird, ob er das Board berührt, ist ja auch keine Seltenheit. Und dann wird ja genau auf diese Regel verwiesen: "berührt die Dartspitze nun das Board oder nicht". Erst durch diese Regel entsteht hier zählbarer Score. Und nun kommt die Perversion: Man nimmt also den zweiten Teil der Regel, um Punkte zu bekommen, und lässt den ersten Teil (die explizit genannte einschränkende Bedingung!) einfach weg...

    Nee, das geht so nicht...

    Wie man's dreht und wendet, irgendjemand wird schon unzufrieden sein. :thumbup:

    Einen Klassiker hab ich noch...

    Du wirfst, checkst, und dann sagt der Gegner oder auch der Schreiber "äh warte mal Du hast nicht 20 Rest sondern 40". Und auch wenn die Regeln hier glasklar (pro Check) sind, geht an dieser Stelle gerne das Gelaber los.

    In der Praxis wird das so aussehen, das der Wurf mit 180 gewertet wird, da niemand sagen kann, dass er zu erst in die 20 und dann in die 60 gelandet ist.

    Und wenn es Streit geben würde, fair Play und 180 aufschreiben. Im Zweifel für den Angeklagten.

    Ich sehe da auch eine 180 auf dem Score sheet. Vermutlich würde sich auch kaum jemand beschweren.

    Nur was daran fair sein soll, weiß ich absolut nicht. Fairness ist etwas, was beiden Spielern gerecht wird, hier wird einem gerade schon stark spielenden Spieler (120 Punkte sind in jeder Spielklasse ein guter Wurf) regelwidrig noch weiterer Vorteil geschenkt. Das ist geradezu die Ausgeburt von Unfairness.

    Tja, § 6 (2)

    "Die Punkte zählen für das durch den Draht begrenzte Segment, in das der Dart zuerst eindringt und wenn der Dart zugleich die Boardoberfläche mit der Spitze berührt."

    Und siehe da: Nach Regeln keine 180, denn das erste getroffene Segment ist nicht T20...

    Es könnte eine 140 sein. Oder eine 120. Dazu lassen sich die Regeln nicht aus.

    Verschiedene Veranstalter, verschiedene Regeln. Verschiedene Schiedsrichter, verschiedene Interpretationen eben dieser. ;)

    Nach DDV-Regeln ist meine Ansicht: Der Wurf ist vorbei, sobald der Schiedsrichter "Bust" anzeigt. Tut er's nicht und wartet lange genug, geht's ggf. weiter.

    Wenn Ihr ohne Schiedsrichter spielt, ist das Vorlaufen zum Rausziehen wohl als Anerkennung des Bust zu deuten...

    Meine Erfahrung sagt aber auch, dass die Interpretation der Regeln bei drei Leuten vier Meinungen gibt. Dazu gerne mein Lieblingsbeispiel: 1. Dart T20, 2. Dart T20, 3. Dart fliegt in die S20, prallt ab und landet auf den zwei anderen, so dass die Spitze nun auch T20 berührt. Score? Freiwillige vor! ;)