Auge/Hirn haben es aber gelernt, damit gut umzugehen. Rechenleistung kaufe ich mal nicht ab, das dürfte den Kopf nicht groß fordern. Aus etwas schrägerer Sicht ist es auch einfacher, Tiefeninformation zu bestimmen. Ich denke, da muss man viele Aspekte berücksichtigen, von denen wir vermutlich nicht mal einen Bruchteil kennen geschweige denn verstehen. 
Nur - was ist in der Praxis jetzt relevant für uns? Ist es sinnvoll, genau "über" das dominante Auge zu zielen? Soll ich mich dabei gar entsprechend umpositionieren? So ganz das dominante Auge alleine scheint es nicht zu machen - beim Schließen des anderen ist der Wurf zwar noch "ok", aber leidet (im Vergleich anderes Auge alleine: geht gar nicht).
Taylor meint auf seiner DVD ja, er hätte das gar nicht gewusst. Glaubt man's oder nicht... viel daran ändern kann man ja nun sowieso nicht. Immerhin steht er ja "passenderweise" quer zum Oche. Wobei dies bei allen Arten von Dominanz zu einer Annäherung führt.
Ob es tatsächlich Einfluss von Dominanz und Wurfarm gibt? Ich mag es nicht ausschließen. Aber in welcher Richtung - ich würde mich nicht festlegen wollen. Da kann man auch über Links/Rechtshänder spekulieren, stabilieren Stand durch mehr Masse, körperliche Fitness, ... ich denke es gibt zig Aspekte die sich um ein Vielfaches stärker auswirken oder auch nicht (und darüber hinaus sogar beeinflussbar sind).
Bauchgefühl und ein "erscheint mir logisch" ist irgendwie etwas dünn - und wenn man dann in Studien sieht, dass es zwar vielleicht einen Trend gibt, aber die Einzelergebnisse auch stark schwanken, dann hat man am Ende des Tages für sich selbst mal so gar nichts gewonnen.
Aber Hut ab vor dem Experiment mit dem anderen Wurfarm. Beidseitig werfen zu können find ich klasse; kann mich nur nicht dazu durchringen, dafür Trainingszeit zu opfern.