Verwunderlich nur 5 Antworten.
Gute Frage Steffen
Folgende Dinge müsste man berücksichtigen.
1. Erfahrung
2. Entfernung
3. Gewichtsanpassug
4. Barrelausführungen
5. Steeldartspitzen
(6. Zusatzgewichte)
Erstmal meine Erfahrungen bevor ich weiter auf die Punkte eingehe.
Benutze 18 gr. E- Darts mit Schraubspitze zum Steeldart spielen. Beim Softdart kommen die gleichen Darts zum Einsatz, welches in letzten Zeit sehr sehr selten der Fall war
Ursprünglich hatte ich mir ein Sisalboard gekauft und 18 gr.E-Darts. Der Verkäufer meinte ,auf der Scheibe könnte man beide Varianten spielen. Also nicht lange gefackelt, und ohne zu Testen beides mitgenommen. Dachte die Plastikspitzen würden weniger Lärm erzeugen, jein , sind zwar leiser, aber nicht entscheidend. Zudem wabbeln die Darts nach dem Auftreffen im Board. Furchtbar...
Die Darts verschwanden, nach ein paar Monaten, erstmal für etliche Jahre in der Schublade.
Als mich das Dartfieber heimsuchte, erblickten diese Pieker wieder das Tageslicht.
Mehrmals in der Woche wurde jetzt Soft- und Steeldart gespielt.
Gleiches Set- up , beides wunderbar.
Als das E- Dart Training überhand nahm , kamen die ersten Probleme beim Steeldart. Kurz Warmgeworfen Richtung Bull. Dann ein Trainigsspielchen.
Erster Dart mittig im 20 Feld? Vom Gefühl hätte er unter dem Triple Feld landenmüssen. zweiter Dart , Triple anvisiert, Anschlag Doppel 20?? Dritten Dart im gewohnten Rhythmus geworfen , Treffer. wieder ins Doppel ...Ah. Selbst nach ein zwei Legs war ich noch unsicher.
Daraufhin wurde Bimmeldart erstmal reduziert.
Dauerte etliche Monate bis der Wechsel reibungslos funktionierte.
Ich schiebe es eindeutig auf Punkt 2 !, was mir zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war.
Punkt 1
Hängt davon ,ob man blutiger Anfänger ist oder schon Erfahrung , in einer von beiden Dartvarianten gesammelt hat. Ein Steeldarter wird garantiert E-Darts mit den höchstzulässigen Gewicht bevorzugen. Ein Softdarter tendiert höchstwahrscheinlich zu leichteren Darts und kommt i.d.R mit schweren Darts nicht zu recht.
Mein Tipp erstmal Schraubspitzen verwenden. Kosten: ab 3 Euoro/Set
Wichtig: Gummirnge (Centartikel), nicht vergessen.
Mein Problem:
Selbst beim 20 gr. Barrel habe ich schon Probleme. Ich ziehe den Arm nicht 100 % durch bzw. stoppe die Bewegung kurz vorher ab, zudem habe
ich das Gefühl, ich würde den Dart über das Board werfen.
Schon erstaunlich was 2 gr. Differenz bewirken.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt?
Punkt 2
Hier ist die grösste Hürde. Ein nicht gerade kleiner Verband, ist sehr grosszügig und schenkt seinen Spardosenfüllern im Gegenzug 7 cm mehr „Freiraum“ No comment.
Punkt 3
Die Auswahl an Steeldarts im unteren Gewichtsbereich ist sehr bescheiden.
Eine grosse Produktpalette hat man erst ab 21 gr. Addieren muss man das Gewicht für Schäfte ,Flights und ggf. Flightschoner.
Im Endeffekt liegt man jetzt bei 21 gr. + 2 gr. ( Toleranz +/- 0,5 gr.)
Die meisten Automatenspieler benutzen 18 gr. Darts, dieses würde bedeuten, dass sie einen 16 gr. Steeldart benötigen.( Den es zu über 90 % nicht gibt)
Um das Gewicht zu bestimmen und Angleichungen vorzunehmen, wird eine Feinwaage benötigt. Küchen – oder Diätwaagen haben i.d.R. eine Abweichung von 1 gr. Sind also ungeeignet.
Das komplette Sortiment an unterschiedlichen Schäften (Länge und Material ) sollte bei den Umbauexperimenten vorhanden sein.
Punkt 4
Geringt , gerändelt usw. Schön , Darts und Barrels in unterschiedlichen Ausführungen .
Nur leider heisst das auch wieder anderes Gewicht.
Bei E-und Steeldartvarianten hat man oft das gleiche Problem, dass das Barrel eine völlig andere Struktur aufweist.
Warum??
Punkt 5
Schraubspitze ist nicht gleich Schraubspitze, Fingergripp usw. lasse ich mal aussen vor.
Hatte meine verbusselt, fix andere Spitze montiert, identische Länge, trotzdem flogen diese anders. Das neue Set, war für mich, komplett
unbrauchbar. Zum Glück gab es noch die alten.
Tippe es lag am Gewicht.
Punkt 6
Zusatzgewichte. Häufig Addagramms genannt.
Ob es da unterschiedliche Gewichte gibt, weiss ich nicht.
Bei mir fielen , diesen beim Test , auf einen geraden Barrel, durch. Der Dart flog sehr unruhig, dabei wir es egal wo ich die Gewichte anschraubte.
Die Balance war völlig weg, kontrolliertes werfen - Fehlanzeige.
Gruss Kenshi