Beiträge von Fürst Pückler

    Anderson noch mehr ein "Ausfall", als im PL-Halbfinale... Das ist bitter für ihn. Gegen Taylor spielt er gefühlt immer maximal ca97-98 im Schnitt und wenn Taylor darüber geht, verliert er. Das ist mittlerweile eine selbsterfüllende Prophezeiung, scheint es.

    Nana. Hier wollte bestimmt niemand irgendjemand lächerlich machen. Der Spaß, den sich Fastdrin geleistet hat ist halt dem ersten Fragezeichen geschuldet, das die Frage unwillkürlich aufwirft. Man kann dann nachdenken und realistische Möglichkeiten erörtern, oder man hat vielleicht gerade Gute-Laune-Scherzkeks-Stimmung (wer hat die nicht mal) und gibt sich überspitztem "Falsch-Verstehen" hin. Ich finde jedenfalls die Frage berechtigt und dennoch auch Fastdrins Beitrag zum Schmunzeln;)

    Auf diese Finale ist auch zu hoffen, da es die größte Ausgeglichenheit verspricht, aber Anderson ist für mich gegen Taylor immer leichter Außenseiter, da er einen Heidenrespekt vor Taylor hat und man das irgendwie oft merkt und weil Taylors Geschwindigkeit nicht so gut zu Andersons Spiel passt. Gegen van Gerwen ist es wieder andersrum. Da hat Anderson kein mentales Problem (im Gegenteil), sondern Taylor.
    Lewis sehe ich momentan nur mit zu vernachlässigender Siegwahrscheinlichkeit gegen MVG. Leider.

    Marjun, vielleicht bist du talentiert (kein Sarkasmus/Ironie!) und kannst es dir deshalb, ausgehend von dir, vorstellen, dass genügend Training einige von uns zum Top 100 Spieler machen könnten, aber da ist doch schon der Haken... Die, die Willens sind, trennt nur Trainig vor der Weltspitze? Eine Top 100 aus potentiell paar Tausend Menschen weltweit? Und wie entscheidet sich bei hypothetisch gleicher Trainingszeit und mentaler Stärke, wer erster wird? Oder 10ter statt 80ter? Ich sehe es genau anders herum, als du.
    Trainig kann aus jedem einen passablen Dartspieler machen, aber es gibt wenig Sportarten, wo konstante Topleistungen so auf Talent angewiesen sind, wie im Dart. Talent im Sinne von sensomotorischer Intelligenz, guter Auge-Hand-Koordination und sicher auch der mentalen Stärke. Du gibst dem einen Kind einen Ball und die Bewegungen sind schlüssig, du lässt das eine Kind an ein Instrument und es zeigt Musikalität und nach zwei Wochen flitzen die Finger über die Tasten/Saiten, du gibst einem Kind Darts in die Hand und die Pfeile fliegen nach zwei Minuten wie an der Schnur gezogen- ist das kein Talent? Was ist dann mit den 95% der Kinder, bei denen all das eben NICHT passiert?
    Das eben beschriebene Talent alleine macht sicher noch keinen Topspieler und jene Talente, die ihre Gabe nicht ausarbeiten, können von den ausschließlich Fleißigen natürlich eingeholt werden, aber die fleißigen Talente...die bekommt Otto-Normalverbraucher nie- egal was er macht.
    Was Talent ist, ob es das genetisch oder irgendwie von Geburt an vordeterminiert überhaupt gibt, darüber kann man sich streiten und es gibt Psychologen, die, ähnlich wie du, vermuten, dass theoretisch (rein körperliche Unterschiede außen vor gelassen) alle Menschen alles gleich gut erlernen können, aber dann das Leben mit seinen Prägungen und Formungen manches gib und manches nimmt, aber DE FACTO lernen Menschen unterschiedliche Sachen unterschiedlich gut. Wenn man so will, sind sie dann also talentiert oder untalentiert.
    PS: Man kann alles einigermaßen erlernen, aber muss es denn gleich die Weltspitze sein? ;)

    Da war er wieder, der Anderson von Weihnachten/Januar. So ein Wochenende mal beim Matchplay bringen und er hat die drei großen Titel beisammen (ja, für mich steht die Premier League in den top Drei der großen Titel). Tolles Wochenende von (fast) allen Beteiligten.
    Und, was soll ich denn sagen, Mehr der Ruhe? Natürlich hast du recht. Deshalb hat ein Anderson zB auch schon Fans in den Tagen "ohne" Titel gehabt.

    Wenn man glaubt, man hat schon das Bestmögliche gesehen... Wahnsinn. Über 18 Legs 115er Ave... Diese Konstanz zeigt Anderson doch sonst, wenn überhaupt, nur im Ally Pally... Und Barney auch munter dabei. Auckland holt bisher das Beste aus den Protagonisten raus.


    Wie die Zeiten sich doch verändert haben.


    Das mag wohl sein;) Bin zwar auch schon seit ein paar Jahre interessierter Dartfreund, gehöre aber zur Generation der DSF/Sport1-Infizierten, die sich dann ein Board zuhause aufgehängt haben. Das Board in der Kneipe habe ich erst nachträglich entdeckt. Ist aber bei der ansteigenden Popularität, der Vermarktung und den Sendezeiten eine logische Entwicklung, denke ich. Dem Dartsport tut das aber gut. Je mehr (ggf junge) Begeisterte, umso mehr Talente, umso höheres Niveau auch in Deutschland. Talente mit vergleichbaren Lerngeschwindigkeiten wie dartlee hier, gibt es immer häufiger und ich denke das oft beobachtete ungläubige Anzweifeln solcher Leistungen hier im Forum wird (hoffentlich) bald zurückgehen, da es logisch ist, dass bei steigender Anzahl an Anfängern die absolute Häufigkeit der Talente steigt.

    Zumal die Geschichte, die hier jetzt schon wieder aufkam, sich durch alle Threads zieht. Es gibt hier im Forum halt augenscheinlich 1-2 private "Fehden", oder was auch immer... Da kann der Fußball jetzt auch nichts für.
    Ich denke da wie Hyperion- ein Verbot aller Themen außerhalb des Dartsports kann nicht gesund sein.

    Hey Dartlee;)
    Das mit dem Rhythmus ist tatsächlich eine Umgewöhnung, wenn man, wie meist üblich, am Anfang nur alleine geworfen hat und es gewohnt ist, nach seiner Aufnahme direkt die nächsten drei Darts zu werfen. Da hat man nämlich oft noch das Gefühl für die 20 usw im Arm und kann quasi endlos reproduzieren (wenn es gut läuft)...
    Ich finde, dass dann beim Spielen mit anderen der erste Dart extrem wichtig wird. Vor diesem sollte man sich unbedingt sammeln und wenn er dann einigermaßen sitzt, wird die Aufnahme auch gut. Der Rest ist nur Gewöhnungssache. Je nach dem, wie empfindlich du auf andere Umstände als dein Board/deinen Rhythmus reagierst, ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis du auch mit anderen an deine Leistung alleine herankommst.
    Betonung liegt aber auf Gewöhnung... Das kann man alleine kaum trainieren, da nicht nur die Zeit zwischen zwei Würfen ein Faktor ist, sondern auch das Zuschauen müssen beim Anderen und das "Beobachtet werden" beim eigenen Wurf. Wie reagierst du, wenn der andere eine 7 wirft? Wirfst du dann selber trotzdem geradeaus, oder lässt du dich mit runter ziehen? Was, wenn er eine 140 reinknallt? Verabschiedest du dich dann geistig aus dem Leg? All diese Sachen haben dann viel größere Auswirkungen auf deinen "echten" Ave und natürlich deine Doppelquote, als einem lieb ist.
    Nichtsdestotrotz, ist dein Leistungsstand beim "Wohlfühlwerfen" daheim eine super Ausgangsbasis. Bleib dran;)
    Edit: Ein Klassiker ist auch, dass einem der erste gar in die 12 o.ä. rutscht und es einem vor dem anderen so peinlich ist, dass man anfängt zu kommentieren/unruhig zu werden und schon werden auch die nächsten beiden Darts mau. Auch das ist alleine nicht zu üben. Die Predigt, rauszugehen und sich nicht auf die Leistung daheim zu berufen, die hier alle Anfänger bekommen, hat also schon ihre Berechtigung... Aber auch daheim muss man erstmal einen 70er Ave werfen und wenn man will und vor allem kann, darf man aus diese Zahlen auch Selbstbewusstsein schöpfen!

    Höchsten Respekt an Neuseeland. Was ein Spiel. Harris zieht die Darts wie am Schnürchen und auch Parry auf die D16 sehr nervenstark. Da mussten die Schotten manchmal ganz schön durchschnaufen. Aber sie lhaben geliefert. Und das gilt auch für Thornton. Die 124 war der Dosenöffner.