Beiträge von theblindPew

    Die gibt's doch schon seit 2018. Und als Sammler kann man glaub ich entspannt bleiben. Kann mich an die damalige Diskussion bei den Dartnutz erinnern, dass die Maße der Darts sowieso nicht mit dem Original übereinstimmen. Von dem Aufdruck mal ganz abgesehen.

    Für mich nur eine weitere Kopie des gefühlt meistkopierten Darts überhaupt.

    Edit: hier ist der Thread von damals

    https://www.dartsnutz.net/forum/thread-34279.html

    Könnte für Sammler dann doch interessant sein. Der letzte Dart an dem Bristow wohl noch mitgewirkt bzw. ihn zumindest abgesegnet hat und vom Erlös ging oder geht nach dessen Tod auch was an die Hinterbliebenen...

    Keine Ahnung, aber ich glaube Sammler achten auf so Kram;)

    Der Mehrwert des Videos erschließt sich mir aber nicht. Ok. Ich weiß jetzt, dass auch Engländer scheisse in weißen Tennissocken aussehen. Aber dass jedes Board in die Knie geht, wenn ich es mit einer Nagelfeile malträtiere, hab ich auch vorher schon dezent geahnt.

    Ich stell euch hier mal ein Spielchen vor, das ein paar Freunde von mir erfunden haben...sie haben es Punktgenau getauft und es geht wie folgt:

    Im Prinzip basiertes auf x01 DO, wir bevorzugen 301...geht aber natürlich auch länger oder kürzer.

    Die größte Veränderung zum Original ist, dass man nur punkten kann, wenn man das exakte Ergebnis des Werfers zuvor erzielt.

    Bsp. Player 1 wirft 52

    • Player 2 wirft weniger, sagen wir 51...der Wurf ist ungültig und 51 ist die Vorgabe für den nächsten Spieler

    • Player 2 wirft genau 52 mit seinen 3 Darts...er macht somit 52 Punkte, die ihm von seinem Score abgezogen werden...52 ist die Vorgabe für den nächsten Spieler

    • Player 2 wirft mehr als 52 Punkte, sagen wir 76...Wurf ungültig und 76 ist die Vorgabe für den nächsten Spieler


    Hinzu kommen noch ein paar weitere Modifikationen:

    1. Player 2 erreicht den exakten Wert von Player 1 mit seinem 1.Wurf...okay, 52 ist für das Beispiel doof...aber sagen wir 54, dann bekommt er die 54 auf jeden Fall schonmal abgezogen und hat Dart 2 + 3 quasi als Freiwurf, mit denen er einen möglichst hohen Score erreichen kann (Anm.: in dem Spiel kommt es zu Situationen, wo das nicht immer hilfreich ist und man die Vorgabe für den nächsten Spieler möglichst klein halten sollte)

    2. Man muss immer alle 3 Darts werfen. D.h. in dem Fall, dass man mit dem 2. Wurf die Vorgabe erreicht, muss der 3. Wurf eine Null werden, da man sich ansonsten ja überwirft. 0 Punkte gibt es auf dem Außenrand zwischen Doppelfeldern und Zahlenkranz (klingt seltsam, ist aber tatsächlich ganz spaßig)

    3. Bei einem totalen Fehlwurf, also wenn man das Board komplett verfehlt (bzw. außerhalb des Zahlenkranz) oder einem Bouncer gibts nix und der nächste Spieler kann frei werfen

    4. Für den allerersten Wurf gibt es ja logischerweise noch keine Vorgabe. Da gibts unterschiedliche Möglichkeiten, einer wirft mit der schwachen Hand ne Vorgabe oder man würfelt mit nem W100 oder Player 1 muss irgendwas zwischen 50 und 75 treffen (da kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen)


    Für mich ist das Spiel perfekt in Teams...das läuft dann folgendermaßen:

    Bsp. Team A wirft 6 Darts (3 von jedem Spieler) und erreicht in der Summe als Beispiel 177 Punkte

    • Player 1 von Team B erreicht mit seinen 3 Würfen weniger, dann versucht Player 2 die Differenz zu den 177 zu treffen (unter Beachtung der obigen Regeln)

    • Player B1 erreicht die Vorgabe mit seinen 3 Würfen exakt, so hat Player 2B 3 Freiwürfe um möglichst hoch zu scoren (trifft er bei einer niedrigen Vorgabe bereits mit dem 1. gibts folglich 5 Freiwürfe)

    • überwirft sich Player B1, so kann Player B2 wiederum die Differenz durch seine 3 Würfe subtrahieren

    Im Großen und Ganzen wars das. Klingt am Anfang etwas verwirrend, ist aber tatsächlich vor allem in Teams, ne ganz nette Abwechselung. Ein sehr dynamisches Spiel. Man ist im Grunde gezwungen das gesamte Board zu bespielen, mit allen Triple + Doppel und lernt Finishwege ganz nebenbei. Und man kann es theoretisch mit einer unbegrenzten Spieler- bzw. Teamanzahl spielen.

    Die Grundidee haben wir auch öfter schonmal abgewandelt. Gerade die Geschichte mit der Subtraktion im Teamplay ist nicht immer gewollt, da es im anderen Fall auch durchaus seinen Reiz haben kann dem Gegner ne möglichst hohe (oder auch mal niedrige) Vorgabe zu machen.

    Probierts mal bei Gelegenheit aus. Meine Freunde wären für ein Feedback sehr dankbar.

    Vllt. hats der ein oder andere bemerkt... der Post war ursprünglich mal in einem andern Thread, ging da aber m.E. unter.

    Neben Blind-Killer und Elimination wird es bei uns immer wieder gerne gezockt. Gerade mit 4 Spielern kann man auch ganz gut unterschiedliche Spielniveaus ausgleichen.

    Servus und willkommen,

    zu Deiner Frage: Gute Frage. Training ist nicht gleich Spaß. Wenn ich an meinem Wurf arbeite, dann ziehe ich die Übungen schon durch bis zum Schluss. Da merk ich dann, wenn mir der Wurf verloren geht, mit der Zeit auch was und warum. Wenn ich da zu früh aufhören würde, würde ich genau das verpassen.

    Wenn ich aber just for fun Trainingsspiele mache, kommt es schonmal vor, dass ich da eben den "fun" verliere und abbreche. Gerade gestern erst passiert. War einfach ein Tag an dem es nicht passte.

    Ich bin nicht in den Genuss eines Darttrainings mit vorher entsprechender Evaluation meiner Grobmotorik gekommen. Leider gabs sowas damals noch nicht. Daher hier meine Erkenntnisse als Autodidakt, daher Vorsicht: Gefährliches (Nicht mal-) Halbwissen!

    An dem Follow Through arbeite ich heute noch. Was mir bis hierhin geholfen hat:

    - VOKS Trainingsdarts (ich weiß, wie bei so vielem gehen auch hier die Meinungen auseinander)

    - Keine Spiele zum Trainieren, sondern Board abhängen o.ä.

    - ein "nervöses Setup", damit meine ich eine Barrel-Schaft-Flight-Kombi, die im Grunde eigentlich scheisse fliegt, die mich aber dadurch zu nem sauberen Wurf zwingt. In meinem Fall ist das einfach. Ich komme nämlich mit langen, geraden Barrels nicht klar. Darauf noch ein langer Schaft und ein Kite oder Pear und ich muss mich wirklich konzentrieren.

    Ich habe dafür mal ein Bsp.Bilder beigefügt.

    Der linke Dart dient als Größenvergleich. Die riesigen Speere und meine VOKS Mosquitos habe ich gerade verliehen. Dann kommt ein japanischer Trainingsdart von D.Craft, der tatsächlich nur vernünftig im Ziel landet, wenn man einen sauberen Release hinbekommt. Dabei spielt es keine Rolle, ob man die Scheibe horizontal oder vertikal hält. Gar nicht so einfach, wie man vllt. denkt und wird gern als Handicap bei versch. Spielen benutzt.

    Der letzte "Dart" in der Reihe ist ne abgekupferte Eigenkreation des Users Ancientdarter aus dem dartsnutz forum. Ultraleicht, vom Effekt ähnlich wie die Mosquitos.

    Ich finde alle diese Dinger haben auf ihre Art ihre Daseinsberechtigung, wenngleich sie vllt. auch nicht eine fundierte Wurfanalyse ersetzen. Aber bis dartblog hier aufgeschlagen ist, gab es sowas schlicht nicht. Irgendwann probier ich auch das mal aus, versprochen;)

    Ich nutze die Dinger seit Jahren. Flugtechnisch kann ich keinen Unterschied feststellen. Der größte Vorteil liegt meines Erachtens darin, dass zumindest bei Systemen wie Cosmo, die doch recht teuren Flights durch die Spinning-Variante signifikant länger halten.

    Mittlerweile sieht man ja doch recht viele Spieler mit L-Style Equipment auf der Tour, aber da habe ich noch nie auf die Schafts geachtet. Wenn man sich E-Dart in Asien anschaut (leider wurde die Dartslive-Tour dieses Jahr ja abgesagt), sind die Spinning-Dinger aber sehr weit verbreitet.

    Die Vor- und Nachteile meines Vorredners kann ich so unterschreiben. Wobei L-Style Robin Hoods auch nicht ganz vermeidet. Das klappt zumindest mit den Caps trotzdem^^

    Ah sorry... Das war als Vorschlag gemeint, nicht als Frage. Mein Fehler.

    Ich würds mit beschichten Spitzen versuchen. Davon ab halten die auch besser im Board....wobei verrostet hat diesbzgl. bestimmt auch Vorteile. ;)