Beiträge von Smithi

    Sehe ich überhaupt nicht so. Fehlt nur noch die Evolutionstheorie warum Jungs besser ein Ball werfen können als Mädchen *smile

    Intervall Training findet Beachtung im Ausdauersport, aber bei den Schach ähnlichen Dart, wo hast du da eine körperliche Belastung, wo du deinen Max. Puls erreichen willst? Zudem spielen hier keine Kleinkinder sondern Erwachsene und hier kann man bestimme Bewegungen z. B. ein Pfeil werfen durchaus voraussetzen.

    Nach dieser Theorie müsstest man auf Riesenfelder werfen, jedoch nicht auf ein Practice Board, um Tripple bzw. Double Felder zu üben. Zudem sind Monotone Bewegungsabläufe z. B. 100x T20 sicherlich nicht fördernd am Anfang, warum also nicht 1x je Wurf T1 bis T20, so spielt man das ganze Board. Dieses üben dient wohl eher schon einen ohnehin perfekten Spieler, da dieser nach diesen 100x auf T20 Würfen sicherlich nicht mit seinem Training fertig ist und auch andere Übungselemente hin zu kommen.

    Da ich viele Sportarten bisher ausgeübt habe, die einen hohen technischen Bewegungsablauf erfordern, kann ich dir empfehlen Konzentration, Konzentration und nochmals Konzentration. Wenn du für 100 Würfe à T20 5 Minuten benötigst, werfe 20 Darts und konzentriere dich so, das du ebenfalls für 20 Würfe `a T20 5 Minuten benötigst. Der Erfolg wird sich nach kurzer Zeit zeigen.

    Die Perfektion der Hand Auge Koordination kann man nicht durch Monotonie erlernen sondern nur durch Konzentration. Bei Kleinkinder hilft diese Monotonie um ein Glas zu ergreifen, was allerdings auch so gar nichts damit zu tun hat, wie man gezielt trifft beim Dart siehe Thornton`s legendärer Titel den schlechtesten AVE bei der PDC geworfen zu haben. Eine jahrelang antrainierte Monotonie ersetzt auch hier keine Konzentration sondern man muss sich bei jedem Wurf erneut konzentrieren.

    Bei Thornton`s legendären Titel, kann wohl sagen, da hat seine Monotonie geworfen. Also für sein Niveau grottenschlecht.

    P.S.: Bitte nicht falsch verstehen, möchte dir nicht auf den Schlips treten sondern befürworte dein Anliegen, weil damit auch ein Austausch von Ideen stattfindet :thumbup:

    @ WhatEver FTW

    Da stimme ich dir zu, der Dart muss für dich perfekt in der Hand liegen und nicht für andere. Gerade bei so einer Präzisionssportart wie Dart, spielen schon die kleinsten Nuancen eine entscheidende Rolle. Soll heißen, wenn du ein perfektes Handling mit deinem Dart hast, muss das nicht zwangsläufig auch für andere gelten.

    Allerdings strebe ich mich dagegen, bestimmte Darts z. B. Barney greift sehr weit Vorne an und ich kenne jemanden, der den Dart von Barney mittig anfasst. Ich halte den Dart anders als Simon Whitlock (3. Finger + Daumen) und trotzdem passt der Dart perfekt zu mir.

    Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich bei anderen Sportarten ebenfalls einen anatomischen Griff als einen geraden, konkaven oder konischen Griff bevorzugt habe.

    Und ich denke, obwohl ich erst kürzlich mich mit Dart befasse, ist die Griffform entscheidend für einen Dartkauf siehe Handling (anatomisch, gerade, konkav oder konisch) die je nach Spieler unterschiedlich sein können. Danach nur noch das passende Gewicht und da hatte ich meinen persönlichen Favoriten. Passt und ist perfekt für mich...so habe ich jetzt mehr Zeit mich dem wesentlichen zu widmen, nämlich zu darten :thumbup:

    Positive Suggestion

    Das Dart Board ist mein Freund, ich habe den perfekten Wurf & Technik, stehe perfekt, mein Dart ist perfekt für mich und jedes Feld, was ich treffen will, treffe ich! Macht einen schlanken Schuh, auch wenn der Gegner um einen herum tanzt, hat man noch die Zeit, Ihn auf seine Schrittfehler anzusprechen.

    Konzentration auf den Punkt bringen.
    Auch hier gehört für mich positive Suggestion dazu, eben sich selbst die Gewissheit zu vermitteln, analytisch seinen ohnehin schon perfekten Wurf zu verbessern wie z. B. knapp am Feld vorbei, aber so knapp...eben das Glas halb voll sehen und nicht halb leer.

    Damit habe ich in allen Sportarten sehr gute Erfolge erzielt. Und falls man wirklich Meilenweit daneben wirft "gut das dieser Wurf jetzt gekommen ist, dann habe ich den schlechtesten Wurf wenigsten schon geworfen". Eben positiv bleiben.

    Und was ganz wichtig ist, jedenfalls für mich, die Leistung des Gegners anerkennen und wenn dieser einen perfekten hohen Checkout wirft, dann kann ich auch sagen "echt gut geworfen". Auch ein weiterer Faktor, vielleicht kennt das jemand, wo sich beide das Beste abverlangen, ist eine ganz andere Situation, als wenn man seinen Gegner nicht die Wurst auf dem Brot gönnt.

    Gute Leistungen braucht Freude am Sport.

    @ WhatEver FTW

    Der Schwerpunkt von Simon Whitlock Dart ist durch die Griffform
    vordefiniert, daraus resultierend hat man stets den gleichen Griff. Meine Freundin wirft auch einen anderen Dart und jeder der meinen Dart geworfen hat in meinen Freundeskreis, war überrascht vom guten Handling. Den Grip habe ich nicht erwähnt, weil Gripprobleme gar nicht existieren aufgrund der Griffform.

    Was die Toleranzen betrifft in Bezug auf dem Schwerpunkt des Barrels, die sind aufgrund der Ausfräsung präziser, wie es auch nur annähernd möglich wäre einen gleichförmigen Barrel vom Gewicht her gleichmäßig auszugleichen produktionsbedingt.

    Natürlich kann man nicht jeden Dart, jeden Spieler empfehlen. Und für 37 € inkl. guter Flights ist das Preis-Leistungsverhältnis Top. Und ehrlich gesagt, egal ob Darts von MVG, Taylor oder Barney etc., ich bezahle keine Weltmeister Titel (teilweise wollen die an die 100 € haben) sondern die Qualität eines Darts (Tungsten).

    Als Anfänger habe ich natürlich erst nach Trainingsmethoden gesucht, die hier erwähnt werden.

    Ziemlich schnell habe ich gemerkt, dass man die Basics sprich erst einmal die einfachen Zahlen trifft (Around the Clock) in den äußeren Ring (Double und Tripple zählen hier nicht). Als jedes einfache Feld im äußeren Ring getroffen wurde, mussten dann drei Darts bei Around the Clock in jedes äußere einfache Feld. Dies dann im inneren Ring wiederholt und siehe da, Double und Tripple gingen danach sehr gut. Hat gute 3 Wochen gedauert bei einer Trainingszeit von ca. 4 Stunden in der Woche.

    Für mich war es wichtig, dass man auch Erfolge sowie Fortschritte sieht, gerade wenn man anfängt sollte man sich nicht zu hohe Ziele setzen und die Basics müssen sitzen, aber nicht verbissen sondern mit viel Spaß und der nötigen Konzentration dabei sein. Und bei Around the Clock die inneren Felder jeweils dreimal treffen ohne Fehlwurf, war für mich eine enorme Leistung und gibt mir die nötige Sicherheit. In wie fern die Profis das beurteilen, ob das überhaupt nennenswert ist, weiß ich nicht, möchte hier aber meine Erfahrung an andere Anfänger weitergeben. Zudem ist mir aufgefallen, dass danach die Tripple bzw. Double kein Problem mehr für mich darstellen. Mit 3 Darts treffe ich jedes Double bzw. Tripple immer und das für ein Anfänger finde ich persönlich schon echt gut. Natürlich treffe ich diese Felder auch manchmal sofort, jedoch mit 3 Darts kann ich dies garantieren und ich bin mir sicher, dass ich demnächst diese Felder mit 2 Darts Maximum treffe.

    Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nicht freiwillig diese Methode gewählt habe sondern aus der Not heraus geboren wurde, denn meine Dartscheibe sitzt in einem Kabinett und ich hatte keine Lust auf die Doublefelder zu werfen und dabei mein Kabinett zu ruinieren :vic: Jetzt klappen die Doublefelder sehr gut und mein Kabinett sieht noch wie neu aus :thumbup:

    Zur Zeit spiele ich das ganze Board, unabhängig ob einfaches Feld oder Double bzw. Tripple und mein AVE steigt von Woche zu Woche. Wie gesagt, bei mir war es die Liebe zu meinen Kabinett :s?:

    Die Darts (24 g) liegen perfekt in der Hand und das auf Anhieb. Sehr gute Flugeigenschaften und zudem mit echt guten Flights (Wizard) bestückt. Habe nun den Dart etwas umgebaut, mit Carbon Shafts und Carbon Flights, was die Stabilität im Flug noch mehr erhöht hat und die Ausbalancierung des Barrels (Schwerpunkt) nicht, wie z. B. durch Alu Shafts oder ähnliche mit hohen Gewicht verändert. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich die Darts mit drei Finger + Daumen halte und dafür ist die Barrelform ideal für mich.

    Was ich besonders gut finde an diesen Darts von Simon Whitlock, die fliegen stets absolut Waagerecht ins Board, weder oben - noch unten lastig ausreichtet. Aufgrund der Form des Barrels besteht auch keine Notwendigkeit bei Tripple Feldern den Dart oben bzw. unten lastig zu werfen. Meine Fortschritte als Anfänger sind durch diesen Dart sofort stark nach oben gegangen. Der Preis für knapp 40,00 € für so einen professionellen Dart ist im Gegensatz zu den anderen Profi-Darts sehr günstig, eben Top Preis Leistungsverhältnis.

    Fazit: Klare Kaufempfehlung :thumbup:

    Das ist ja prima, dass Rheine ein guter Dartclub ist freuen wir uns schon sehr drauf ;) Dann werden wir uns den Dartclub Rheine ansehen. Wann werden denn die Meisterschaftspiele dort ausgetragen, vielleicht kann man euch dort zusehen bei Meisterschaftsspielen?

    Ich bin einer derjenigen Spieler, die ohne schlechtes Gewissen anderen für Ihr gutes Spiel gratulieren können. Und ich spiele lieber gegen stärkere Gegner als das ich gewinne (Lerneffekt). Von daher habe ich keine Nervosität sondern Spaß am Spiel. Und gerade das finde ich Toll, wenn es drauf ankommt sein besten Wurf zu zeigen, macht unglaublich Spaß und da habe ich echt Talent für * smile

    Jedenfalls scheint da etwas dran zu sein an diesem Spruch "Tripple score Double sales". Natürlich im vernünftigen Verhältnis betrachtet.

    Die D1 hat mich am Anfang geärgert, schön zu lesen, dass es nicht nur mir so ergangen ist ;) Diese Aufmunterung nehme ich gerne an. Also am liebsten üben wir so, dass einer ansagt auf welche Zahl bzw. ob Double oder Triple bzw. in Kombination. Dann geht es über das ganze Board, finde ich persönlich sehr schön. Und gerade Oben und dann Unten bzw. Rechts und dann Links, bekommt man ein sehr gutes Gefühl für das Board. Denn wenn ich nur auf eine Zahl werfe z. B. auf Triple 20, merke ich gerade noch als Anfänger, dass ich dann sehr Oben lastig werfe, soll heißen, tue mich dann mit den Zahlen unten sehr schwer. Anders sieht es aus, wenn wir das ganze Board nutzen, fühlt sich irgendwie harmonischer an, weiß nicht wie ich es sonst beschreiben soll.

    Andererseits werfe ich in einem Leg nicht immer auf die Triple 20, denn auch dann variiere ich sehr gerne auf die Triple 19, 18, 17 oder sogar 16. Ob man sich so eine Spielart auch auf Turnieren leisten kann, keine Ahnung? Aber wie bereits erwähnt, ich will jedes Feld treffen und das nicht nur wenn ich übe sondern auch gerade dann, wenn wir Matches spielen d. h. treffe ich das anvisierte Triple gehe ich zum nächsten, wenn nicht, bekommt das Triple noch einen zweiten Versuch. Also auch im Match versuche ich das ganze Board zu spielen.

    Jedenfalls danke ich euch für eure Tipps und Antworten, damit habt Ihr mir schon weitergeholfen.

    @ Hexer69

    Vorab danke für deinen Willkommensgruß

    Werfen at home und spielen 3 Sets a`3 Legs. Fortschritte sehen wir bei jedem Match, gerade beim Double-Out. War Anfangs stets unser Spruch, wir sehen uns an der Ziellinie wieder (wegen Double-Out), wenn eine(r) einen sehr guten Average hat, so ist es nun so, dass man sich sputen muss, bevor der Gegner(in) das Leg gewinnt siehe Fortschritte bei der Double-Out Quote.

    Kommen aus dem Münsterland und wollen uns demnächst in Rheine umsehen, dort soll ein Dartclub sein. Faktoren spielen sicherlich eine Rolle und hier hätte ich eine ganz direkte Frage, warum soll man auf ein bestimmtes Zahlenfeld bzw. Tripple oder Double gezielt üben als Anfänger?

    Ich meine, wenn ich ein Feld präzise treffe, kann ich jedes weitere x-beliebiges Feld auf dem Dartboard treffen. Und so spiele ich auch, die Würfe die ich tätige konzentriere ich mich auf die Wurftechnik sprich Präzision weniger auf das Ergebnis, von daher verstehe ich nicht die Masse an Würfen bei den Trainingsvorschlägen hier im Forum auf bestimmte Felder.

    Die Trainingsvorschläge auf bestimmte Felder z. B. 100x auf Tripple 20 finde ich sogar als hinderlich, gerade als Anfänger. Monotonie kann doch keine Wurftechnik (Präzision) ersetzen oder geht es beim Steeldart darum Mechanismen zu festigen durch stures Werfen auf ein bestimmtes Feld?

    Wie gesagt, ich habe keine Vergleichswerte und kenne diese nur aus meinen oben genannten Sportarten, dort wurde am Anfang Wert auf die richtige Technik gelegt sprich Präzision.

    Grüße,

    ich spiele erst seit einen Monat Steeldart und mein Average schwankt stets zwischen etwas über 70 andererseits kann im nächsten Match auch ein 35 Average heraus kommen. Spielen 501 Double Check-out 3 Sets.

    Ich muss dazu sagen, dass ich Präzisionssportarten bereits früher schon sehr gerne gemocht habe (Tischtennis & Bogenschießen). Dementsprechend war ich echt genervt, dass ich die Felder nicht gleich auf Anhieb so getroffen habe, wie ich wollte. Leider habe ich überhaupt keine Vergleichswerte, was man so als Anfänger wirft.

    Spiele 2x in der Woche stets ein 3 Set Match.

    Nun zur meiner Frage an euch, sind solche Schwankungen am Anfang normal?