Beiträge von Stefan S

    Klar, essen und trinken muss jeder, deswegen kann man da ja mal die Preise entsprechend wählen. Sich aber daran bereichern wollen, nur weil die Leute essen und trinken müssen, Entschuldigung, aber das geht gar nicht.

    Du glaubst ernsthaft das die Veranstalter hinterher eine Woche nach Malle fahren weil sie sich "bereichert" haben?

    Schau Dir mal die Kosten an die heute ein Veranstalter zu tragen hat, rechne die erbrachte Arbeitszeit der vielen Helfer nicht nur während, sondern auch vor und nach dem Turnier (und damit meine ich weit mehr als nur Auf- und Abbau) mit ein und setze das ins Verhältnis zu dem "Gewinn" der dort erwirtschaftet wird.

    Viele Turniere werden nicht mehr ausgerichtet weil man irgendwann als Veranstalter an den Punkt kommt das man wenn jeder statt einer Stunde Arbeit zu investieren 1 oder 2€ spendet am Ende mehr übrig bleibt. Und das ist dann der Grund warum Turniere nicht mehr ausgerichtet werden.

    Jeder will nur alles umsonst, das kann nicht gehen. Einer muss es bezahlten, und das ist realistisch ausschließlich über Getränke zu finanzieren, oder eben über ein immenses Startgeld. Wenn kein Umsatz mehr beim Ausrichter verbleibt kann der den Event eben nicht mehr anbieten.

    Auch eine schöne Übung um einfach nur zu werfen:

    Ein Post-It oder einen kleinen Notizzettel mit Nadeln an einer beliebigen Stelle auf dem Board befestigen. Dann immer auf den Zettel... Wer als erster den Zettel verfehlt bekommt einen Strich, wer 5 Striche hat verliert.

    Durch die Größe des Zettels ist der Schwierigkeitsgrad einfach zu ändern, wenn die beiden Spieler unterschiedlich stark sind kann man auf dem Zettel auch einen kleineren Bereich markieren der dann eben nur für einen Spieler gilt. (Im Juendbereich haben wir auch mit DinA5-Zettel und für den Gegner Post-It trainiert, dann kann auch ein Anfänger gegen einen starken Sppieler ordentlich trainieren ohne das es einseitig wird. Und wenn der "Schwächere 2 mal in Folge gewinnt faltet man ein Stück weg...).

    Form und Ort des Zettels sind beliebig - also Rund, Quadratisch, Dreiecke, über der 20 oder Bull, schön gerade oder beliebig gedreht - man kann sich damit voll von der "normalen" Zahlenanordnung und den Drähten lösen. Wenn das im Hintergrund stört kann man das auch noch komplett abdecken. Dann bleibt einfach nur werfen auf eine Fläche übrig, was komischer Weise mental viel einfacher ist!

    Das spielt so niemand der ein bissel mitdenkt beim Versuch zu checken!

    Viele der hier vorgeschlagenen Wege sind rechnerisch möglich, aber in der Realität wohl eher Blödsinn. Das sind Sachen die sicher theoretisch gehen, aber eben nur zu Hause gespielt werden wenn man es nicht besser weiss. Beim Bier sieht das dann toll aus, und wenn man Spaß mit Kumpels hat macht wohl jeder von uns aus Spaß mal lustige Sachen wie 52 über Bull etc.

    Ich hatte den Thread so verstanden das man Sachen empfiehlt die sinnvoll sind, aber das scheint bei vielen anders zu sein...

    Aber am Schluß hat der Recht der checkt! :daumen:

    Man sollte halt nur bedenken das die meisten von uns wohl realistisch auf die Doppel eine Quote haben die deutlich unter 30% liegt, vermutlich sogar sehr deutlich. Ehrliche Quote im Spiel, nicht bei Trainingsspielchen bei denen man 20 Darts auf Tops wirft! Und dann sollte man sich eben so stellen das man möglichst Chancen aufs Doppel bekommt - man braucht ja genug davon!

    Saugeil... :daumen:

    Aber bevor es jemand schreibt: Ja, kein Rechtschreibforum, BlaBla Bla... :duw:

    Es zeugt auch ein bisschen von Respekt dem anderen gegenüber wenn man sich ein bisschen Mühe beim Ausdruck gibt damit andere es verstehen können.

    Ich denke es gibt inzwischen mehr Spieler die Taylor an einem nicht so guten Tag schlagen können.

    Allerdings sehe ich kaum noch jemanden der Taylor mal an ein guten Tag schlagen kann. Barney konnte das früher, heute ist auch er nur noch einer von vielen die es eben schaffen können wenn Taylor halt nicht sein "normales" Level erreicht.

    Barney, Lewis, Anderson, Wade - die waren alle mal auf einem Level um Taylor auch zu schlagen wenn er sein A-Game zeigt. Aktuell sehe ich das nicht.

    Das ist schade, weil es eben kaum noch dazu kommt das Taylor wirklich auf lange Distanz mal alles geben muss wenn er sein Topniveau spielt. Ich glaube nicht das Taylor z.B. wie im PL-Finale 2 Neuner zeigt wenn er nicht gefordert wird. Zu dem Zeitpunkt hat Wade aber absolut mithalten können, und Taylor musste noch besser werfen - und hat dies mit den beiden Neunern (und dem 3. Versuch) ja eindrucksvoll gemacht. Ohne die Konkurrenz ist die absolute Leistungsgrenze wohl nicht zu erreichen, weil es einfach nicht nötig ist.

    Hätte, Wenn und Aber: Scheißegal!

    Taylor hat das Turnier gewonnen, nicht Newton, Hendriks oder der Postbote...

    Schade das es immer Leute gibt die nörgeln müssen wenn nicht der eigene Favorit gewinnt...

    Am Ende zählt halt das Ergebnis, und sonst nichts. Harte Realität.

    und zu stefan S. ----ähm hab ich richtig gelesen-- ..Taylor stellt sich 162 oder 159 ? .
    . :klugscheiss: ON .....hab ich jetzt den rechenknoten oder sind das nicht 2 der wenigen "bogeys"(scores die nicht mit einem doppelfeld abgeschlossen werden können) :klugscheiss: OFF

    Richtig, er stellt sich diese Zahlen. Das machen zum Beispiel die holländer alle nicht, die insgesamt mMn wesentlich mehr nach "logischen" Gesichtspunkten spielen. Bei Taylor wirft er bei 179 auf 20 weil er fest davon ausgeht das er das Tripple trifft. Barney, MvG, Klaassen würden immer die 19 gehen...

    Taylor ist es schlicht egal, weil er davon ausgeht das er gewinnt. Er zweifelt auch nicht daran ein Feld zu treffen - egal welches Doppel oder Tripple. Er glaubt, nein er weiss, das er trifft.

    Das ist normalerweise seine große und stärkste Waffe. Wenn es dann wie zuletzt gegen Thornton mal nicht klappt und er zweifelt, ist er ein Mensch wie alle anderen, der dann eben nicht oder nicht auf dem sonst üblichen Niveau trifft.

    Dart ist einfach fast ausschließlich Kopfsache.

    Wer ehrlich ist kommt schnell zum den Ergebnissen die hier Hamski, Peter usw proklamieren, und dann meist auch zum dem Punkt das ganze so anzugehen das man eben die von der Logik her besseren Wege nimmt.

    Sonst lügt man sich eben in die eigene Tasche und bleibt bei seinem "Lieblingsweg".

    Wer zum Beispiel bei 80 Rest "immer" über 16 geht "weil man da sicher ist" und dann mal ehrlich testet ob man z.b. auf dem Weg über die 20 bei einer längeren Versuchsstrecke nicht doch erfolgreicher ist wird vermutlich doch den logisch besseren Weg gehen.

    Dafür reicht aber eben ein Versuch am Abend nicht aus. Und wirklich ehrlich zu trainieren und es z.B. 50 mal zu versuchen, dazu fehlt vielen die Ausdauer.

    Man sollte nicht den Fehler machen und sich zu viel bei Spielern wie Taylor abschauen. Dem kann es fast egal sein was er Rest hat, weil er eben sowohl auf Doppel als auch die Zahlen zum Stellen vorher extrem sicher ist. Nur deswegen sieht man ihn auf 162 oder 159 Rest stellen - weil er einfach das Selbstvertrauen hat das in der nächsten Runde zu stellen und dann zu checken. Er zeigt damit natürlich auch ein gewisses Selbstvertrauen das der Gegner eben nicht checkt. Aber schlau oder logisch nachvollziehbar ist das deswegen noch lange nicht.

    Wer checkt hat Recht - und deswegen sind individuelle Vorlieben nicht prinzipiell schlecht. Wenn sie dafür sorgen das man z.B. mit großem Selbstvertrauen an den Check geht und ihn deswegen trifft ist das super. Problematisch wird es wenn es dann nicht klappt und man an andere Zahlen kommt denen man negativ voreingenommen begegnet. Da glaubt man selber eben nicht dran, und schon trifft man nicht.

    Alle Doppel sind gleich groß (ausser bull) und deswegen sollte man sie auch alle ähnlich gut oder eben schlecht treffen. Wenn man ab und an mal Round The Clock auf Doppel spielt stellt man auch fest das es wirklich so ist. Nur wenn man bei einzelnen Zahlen im Kopf hat sie nicht zu können, dann wird das schnell ein frustrierendes Problem - aber eben nur im Kopf, nicht für den Arm.

    Gerade nach der Veranstaltung ist es mit Bussen oft schwierig - viele Leute, wenig Busse... Deswegen ist eigentlich das Taxi die wohl beste Option. Allerdings nehmen die dann für die recht kurze Strecke bis in den bereich wo Du wieder Tube-Anbindung hast ~15 Pfund. Kann man auch laufen, sind aber sicher 2-3 Meilen.

    Das letzte Mal haben wir über 1 Stunde gewartet bis wir mit einem Bus mitkonnten!

    Wir waren nicht nur für Darts in London, deswegen haben wir das Hotel so ausgesucht das es für den Rest gut gepasst hat - mit der Tube kommt man dann auch locker zum palace.

    M.v.Gerwen hat doch mit 16 schon Herren-WDF-Turniere gewonnen...

    Auf diversen WDF-Turnieren habe ich auch schon im Herrenwettbewerb gegen Jugendliche gespielt, von denen einige deutlich jünger als 17 gewesen sein müssten. Warum auch nicht?

    Klasse Leistung von Thornton, er hat seine Chancen genutzt.

    Schade das Taylor so schwach auf den Doppeln war. Mit ein bisschen mehr Doppeln hätte das ein absolut spannendes Spiel werden können.

    dartos: Gibt es Zahlen wie Taylors Score ohne Doppel war? Ich denke mal da hatte er seine "Normalen" Werte, oder?