Beiträge von Noumard

    II. Trainingsspiele

    Bob's 27, Round the world, Catch 40, ... Als Anregung gibt es z.B. die großartige App my dart TrainingDa ist auch das Spiel 121 dabei, dass wohl unter Profis sehr beliebt ist.
    Durch Trainingsspiele wird man schon besser. Vorallem wenn man sich Spiele raussucht, bei denen das ganze Board bearbeitet wird und man nicht nur Highscore oder 501 zockt.
    Das Ganze nennt sich auch Einschleiftraining, da man (wenn auch mit verschiedenen Zielen) immer wieder die gleiche Bewegung durchführt und diese sich dadurch einschleift. Wenn die Bewegung grundsätzlich gut ist, funktioniert das und man gewinnt Sicherheit. Wenn die Bewegung eigentlich nicht so gut ist, schleift sie sich natürlich auch ein. Man wird also auch mit einer schlechten Bewegung besser, nur erreicht man dann früher oder später ein durch die Bewegung gesetztes Limit.
    Auf der positiven Seite machen Spiele natürlich Spaß und sind nicht so anstrengend. Man kann also ne Meng spielen und Freude dabei haben.


    Meiner Ansicht nach lässt sich dieser Ansatz nochmal in zwei (nicht klar trennbare) Kategorien aufteilen: Spielnahe und spielferne Trainingsspiele. Soll heißen, einige Trainingsspiele fördern quasi in konzentrierter Form Spielsituationen, das sind die Spielnahen Spiele. Häufig geht es dabei um Finishes, als die wohl wichtigste Situation beim Darten. Bei 121 zum Beispiel spielst du tatsächlich Zahlen wie in einem echten Spiel herunter, verschiedene Finishes müssen ausgemacht werden, je nachdem was du vorher geschmissen hast - viel näher kommst du an ein normales Leg 501 nicht mehr ran. Hier wäre noch Catch 40 oder Ten up one down zu nennen. Außerdem kann man zum Beispiel gegen eine festgelegte Zahl an Darts normal 501 spielen. Sagen wir, der gedachte Gegner wirft immer 30 Darts. Bei eigenem Anwurf reichen dir dann 30 Darts zum Sieg, im nächsten Leg musst du 27 packen. Das kann man dann an das eigene Niveau anpassen.
    Spielferne Trainingsspiele sind häufig eher Targettraining und geben keine konkrete Spielsitaution wieder. Bestes Beispiel ist das von Horst genannte Round the Clock auf Doppel. Trifft man dort mit dem ersten Dart, geht es weiter zum nächsten Doppel. Umgekehrt, geht der erste Dart ins Single, wirft man weiter aufs gleiche Doppel wie zuvor. Das würde so in einem Spiel nicht vorkommen, deshalb spielfern. Horst hat noch ein paar andere in der Art genannt, die JDC Challenge fällt auch darunter.
    Ob eines besser ist als das andere wissen nur die Darts-Götter. Eine Mischung aus beidem schadet aber wohl kaum :)

    Gruppe M
    Noumard 6:3 Gwiz https://lidarts.org/game/Cy942JIi
    Ein richtig schönes Match von beiden Seiten. Gerade zu Beginn - nach vier Legs stehe ich mit nem 72er Average da und liege mit 1:3 hinten. Gwiz meinte später auch, dass er noch nie so stark gespielt hätte. Das Niveau konnten wir dann beide nicht ganz halten, aber mein Scoring blieb über das gesamte Match gut, mit nur ganz wenigen Ausreißern. Ein paar verpasste Doppel drücken den Average am Ende auf 65 nach unten, aber ich bin Welten davon entfernt, mich zu beschweren.

    Danke an Gwiz fürs Spiel, wir treffen bestimmt nochmal aufeinander :)

    Das ist tatsächlich gar nicht so einfach. Gibt wenige Darts, die ganz hinten noch so breit sind. Eine Option sind die Steve Beaton Darts, die sind aber sowohl etwas länger als auch dünner als du haben möchtest: https://www.dartworld.de/steel-darts/wi…aton-tn?c=22302

    Edit: Die hat mein Vorgänger dir ja auch angeboten :) War nen Ticken schneller als ich
    Alternative: Winmau Sicario https://www.dartworld.de/steel-darts/wi…ario-90?c=22302

    Letzte 24 Rheinland-Pfalz
    Noumard 6:5 Steffen.501 https://lidarts.org/game/JjGAQEvf
    Eines dieser Spiele, bei dem am Ende der Gewinner zufrieden ist, eben weil er gewonnen hat. Aber hätte ich das nach einer 5-2 Führung noch weggeschmissen, wär ich die Woche wahrscheinlich nicht mehr glücklich geworden ^^ Steffen hat sich nach unzähligen verpassten Matchdarts meinerseits mit einem schönen Buil-Finish noch in den Decider gerettet und da sogar dominiert, es aber dann selbst nicht zubekommen. Ich hingegen konnte meinen ersten Dart aufs Doppel dann endlich zum Match versenken.Ansonsten: Danke Steffen für die schnelle Terminfindung und das schöne Spiel! Sehr angenehmes Spieltempo und schön spannend bis zum Schluss, so macht des Spaß :)

    Die Plätze 3 & 4 jeder Gruppe werden erstmals in ein Lucky Loser Turnier geworfen, für das man aber auch verzichten kann (dann gibt es an der Stelle ein Freilos). Hier gibt es dann auch noch Punkte für die Rangliste zu gewinnen.


    Das ist sehr cool, dankeschön dafür!

    Wünsche dann mal allen viel Spaß beim Turnier. Kevin, wir dürfen uns ja sogar persönlich auf die Nase geben ;)

    Nochmal fünf Pfennig von mir dazu:

    Ich spiele gerade in einer ziemlich großen Amateurliga (NHDL) mit meiner Mannschaft. Dort gibt es bereits ein gestaffeltes System mit 4 Spielklassen. Auch dort gibt es jedes Jahr (v.a. aufgrund der großen Distanz zu Auswärtsspielen) einige Aussteiger und gleichzeitig viele Neueinsteiger. Das führt mittlerweile dazu, dass die Ligaleitung einigermaßen überfordert ist, das Auf - und Abstiegssystem irgendwie fair zu gestalten. Das ist nichtmal unbedingt Kritik, es ist scheinbar einfach beinahe unmöglich. Jedes Jahr wird das halbe Ligensystem umgestellt, um irgendwie der aktuellen Mannschaftszahl gerecht zu werden.
    Das soll natürlich nicht heißen, dass es keine vernünftige Lösung für LiDarts geben kann, vielleicht hat ja hier jemand die passende Idee. Erfahrungsgemäß war es nur bisher so, dass sich kein nachhaltig angedachtes System länger als eine Saison durchsetzen konnte, die meisten Ideen sind schlicht an der Realität gescheitert.
    Ich bin prinzipiell bei Horst, als Einteilung weiterhin nach Averages, aber eben mit gestaffelten Spielklassen. Ich fänds nur cool, wenn man als Ligasieger dann die Möglichkeit hat, mal weiter oben mitzuspielen, auch wenn der Average das vielleicht nicht hergibt. Das würde einem Einteilungssystem nicht unbedingt widersprechen und trotzdem für etwas Durchlässigkeit zwischen den Ligen sorgen.

    Ob ein statisches System mit Abstiegs- und Aufstiegsplätzen und einer Neueinsteigereinteilung in die unterste Liga langfristig funktioniert, da bin ich doch skeptisch.

    Klar, das es immer Aussteiger und Neueinsteiger gibt ist natürlich in egal welchem System ein "Problem" (eigentlich ist es ja cool, dass das so flexibel geht).
    Vielleicht geht sone Art Mischform, jetzt mal spontan rumgesponnen: Jede Saison wird neu nach Averages eingeteilt, aber als Gewinner einer Saison bekommt man für die nächste Einteilung eine gedachte +2 auf den tatsächlichen Average. Also wenn ich die 46-50er Liga gewinne und auf Lidarts 49 im Schnitt spiele, werde ich für die nächste Saison als 51er Schnitt gewertet und habe so eventuell die Chance. höher zu spielen. Als Tabellenletzter dann eventuell genau umgekehrt.
    Ist jetzt nicht megadurchdacht oder so, einfach als Beispiel dafür wie man zu den fixen Zahlenwerten ne gewisse Durchlässigkeit bei guter Leistung einbringen kann (abgesehen davon, dass man bei guter Leistung womöglich seinen Average ohnehin stark genug verbessert um eine Liga weiter oben mitzuspielen)

    Joa das wär doch cool oder?

    Ich fänds trotzdem auch cool wenn man nach einer ursprünglichen Einteilung dann aufsteigen kann in eine Liga, die über deinem ursprünglichen Average liegt - eventuell kann man sich ja dann durch die bessere Konkurrenz auch selbst verbessern.
    Ist aber natürlich auch nur ein Vorschlag. Fände auch Horsts ursprüngliche Variante mit jährlicher Neueinteilung nach Averages besser als eine rein vertikale Einteilung von Liga 1 bis X :)

    Also das ganze quasi als einmalige Einteilung bzw. als generelle Einteilungsmöglichkeit für Neueinsteiger? Nach der ersten Saison würde dann nicht mehr der Average gelten sondern nur noch der Erfolg in der jeweiligen Liga?


    Fänd ich prinzipiell cool das auszuprobieren :)

    Also ich wage jetzt einfach mal zu sagen: Wenn man ein großes Major wie das World Matchplay, die WM, die UK Open oder den Grand Slam of Darts gewinnt, ist man bei der Premier League im nächsten Jahr dabei. Erinnere mich jedenfalls an kein Jahr, wo das anders war.


    Ich glaub Nicholson hat mal die Players Championship Finals gewonnen und war im Jahr drauf nicht dabei - zu dem Zeitpunkt hatte das Turnier glaube ich noch ein wenig mehr Prestige, war aber natürlich nicht zu vergleichen mit dem Matchplay. Und Nicholson hat den Rest des Jahres auch nix gerissen :D

    Direkt hintendran:

    Noumard 6:3 Garyan https://lidarts.org/game/62kjVuQQ
    Ein wesentlich besseres Match als das zuvor. Konstanteres Scoring und zumindest über 20% auffe Doppel, passt. Die einzigen Highlights kamen von meiner Seite und im gleichen Leg, dann aber so richtig: Ein 15er, mit 160er Finish!

    Damit ist meine Saison auch durch. Hat Spaß gemacht, die meisten von euch werd ich ja wohl nächste Saison wiedersehen. Freu mich drauf, bis denne!