Beiträge von de Bauer

    Um mal wieder einen alten Beitrag auszugraben.

    Was gibts neues an der Doppelfront?

    Ich trainiere inzwischen das Doppel nur noch

    • 41 +10/-1. Wobei ich immer bei 60 starte. Und es gibt 2 Varianten die ich spiele. Die eine ist, wenn ich z.B. bei 85 bei dem Versuch die T15 zu treffen diese verfehle und nur sie S15 treffe, dass ich dann bei T20 (oder T18) weiter mache. Bei der anderen Variante wird dann die S20 für Bull gespielt.
    • Catch 40
    • Bobs 27

    Ansosnten sehe ich es immernoch wie haehni: Es ist egal wo und was man trainiert. Man sollte so trainiern, dass man den anvisierten Punkt möglichst genau trifft.

    Ich weiß ja nicht wo das Problem ist wenn man nach oben hin von 4er- auf 8er-Team umstellen muss. Das funktioniert hier beim BWDV einwandfrei. Die Vereine, die auch stark genug sind, dass sie es in die Aufstiegsrunde der Bundesliga schaffen, haben auch ausreichend Zulauf, sodass man beim Aufstieg aus den unteren Teams entsprechend Personal abzieht, dass man ein 8er bilden kann. Dass dieses funktionieren kann und auch funktioniert sieht man ja auch daran, dass der BWDV schon bis zu 5 Bundesligateams gleichzeitig gestellt hat. Beim Abstieg ist es so, dass eben nur ein 4er-Team sich wieder in den unteren Lighabetrieb integriert. Die Teams darunter bekommen dann eben wieder Verstärkung. Zumal es ja auch meist so ist, dass beim Abstieg Abgänge zu beklagen sind.

    Langer Weg, kurze Spielzeit. Das ist das Kredo der DDV-Bundesliga. Ich möchte dieses einmal mit einigen Zahlen darlegen.
    Der Weg von unserem Heimspielort, Bad Waldsee, nach z.B. Welschbillig sind 473 km oder 4:35 Std Fahrzeit. Einfach. Das heißt das gleiche nochmal zurück. Man ist hier also 9 Std. auf der Straße unterwegs um als Team 5 Std. zu spielen. Der einzelne Spieler darf sich hier doch immerhin auf max. 1 Std. Spielzeit einstellen. Meist sind es jedoch weniger, da die Spiele schneller laufen. Wenn man Pech hat ist man Ergänzungsspieler oder hat nen gebrauchten Tag. Dann verkürzt sich diese Zeit. Das sind Netto-Zeiten. Es kommen hier noch einspielen vorher und Smalltalk hinterher dazu. Hier ist man dann doch 15 bis 17 Std. unterwegs. Und dies ist kein Einzelfall.
    Letzte Saison hatten wir zu den 5 Auswärtsspielen (mit Hin- und Rückweg) 3200 km. Das sind 32 Std. auf der Straße. Wenn alles gut läuft. Diesen 32 Std. Fahrzeit stehen 25 Std. Spielzeit gegenüber.
    Insgesamt waren in der vergangen Saison alle Süd-Teams 23.500 km zu den Auswärtsspielen unterwegs (im Schnitt 490 km). Dafür haben sie zusammen 247 Std. gebraucht (im Schnitt 5:15 Std). Die meisten km hatten Bad Waldsee und Welschbillig zu fahren (je 3200 km). Wobei Welschbillig das auf 6 Auswärtsspiele verteilte. Bad Waldsee nur auf 5. (Der neue Spielplan brachte hier keine Veränderungen. Wir spielen wieder an den gleichen Spielorten.) Die längste Zeit brauchte allerdings Kelheim, und das obwohl sie insgesamt 20(!) km weniger zufahren hatten. Sie brauchten im Schnitt für die einfache Fahrt 3:30 Std. Am besten hatte es Walldorf, da sie am zentralsten liegen. Sie waren 1740 km unterwegs mit im Schnitt 1:50 Std. einfache Fahrt.
    Dies sind Zahlen immer vom Heimspielort zum Auswärtsspielort. Natürlich ist das vom Wohnort der Spieler jeweils etwas anders.
    Solange dies die Zustände sind, werden viele gute Spieler das nicht mitmachen. Diejenigen, die das machen, die spielen Bundesliga mehr aus Enthusiasmus. Eine Liga mit kürzeren Wegen, durch eine Bundesliga in 4 Bereichen, anstatt wie bisher in 2, würde das alles sicherlich verbessern. Wenn man dann noch die Teams verkleinern würde und dadurch jeder Spieler mehr zum Spielen kommt, dann würde das die Attraktivität noch mehr erhöhen. Allerdings haben dann größere Vereine das Problem, dass man zu viele Teams hat. Und wenn man dann noch bedenkt, dass je Verein nur 1 Team in der Bundesliga spielen darf, dann ist das noch ein weiterer Hinderungsgrund. Jetzt bestehende Vereine würden sich aufteilen müssen.
    Ich bin (inzwischen) dafür es bei 8er-Teams zu belassen. Aber in 4 Bereichen zu spielen. Und dann noch die Aufstellung wie beim Tischtennis (also immer 1 gegen 2, 3 gegen 4….) vorzunehmen. Kürzere Wege, spannendere Spiele und öfters mal ein Derby.

    Das Problem, welches In-Go wg. der Vereinsgröße von z.B. dem DSC Bochum angesprochen hat, das sehe ich auch also echtes Hindernis. Solche Vereine bräuchten einen Spielort, an dem man parallel 3 oder 4 Ligaspiele laufen lassen könnte. Ansonsten droht die Spaltung eines solchen Vereins. Und es müssten erst mal zusätzliche Spielorte gefunden werden.

    Für die Spielstärke in Deutschland wäre es allerdings besser man würde 4er-Teams machen. Und dann wird der Spielmodus so umgestellt, dass immer jeder gegen jeden spielt mit 2 oder 4 Doppelspielen. Hier würde sich dann tatsächlich immer das an diesem Tag stärkere Team durchsetzen. Was bei dem derzeitigen Modus nicht immer der Fall ist.

    Die Lösung dazu steht sicherlich in der Büchse der Pandora. Aber die sollte man bekanntermaßen tunlichst nicht öffnen.
    Ein Teufelskreis.
    ;)

    Bei uns im BWDV wird (fast) durchgehend mit 4er-Teams gespielt. Erst an der Schnittstelle zum DDV (Quali zur Aufstiegsrunde zur Bundesliga, Quali für DDV-Cup bzw. -Pokal) werden 8er-Teams verlangt. Aber daran scheitern dann leider einige Vereine, die dann keine 8+ Leute zusammen bekommen. Aber ansonsten läuft der komplette Ligabetrieb toll mit 4er-Teams. :thumbup:

    ok. Ein kleines Problem erkannt. Der Trainer hat lt. Statistik 2 Checks mit einem Dart gemacht. Also eine Doppelquote von 200%. Harter Gegner muss man sagen. :S
    Spielsituation: Best of 3 Set Best of 5 Legs. Erstes Leg habe ich mit 3:1 gewonnen. Trainer macht gerade das Leg zum 1:1 im 2. Leg. Es werden hier also die Anzahl der benutzten Darts nicht richtig gerechnet.
    Nachdem er dann zum 2:1 gecheckt hat ist seine Doppelquote auf 150% bzw. 3 / 2 gesunken.

    Das klingt, als ob es verwerflich wäre, nur zuhause zu spielen und trotzdem den Wunsch zu haben, besser zu werden.

    Kneipenspiel muss man mögen. Wenn ich mir hier unsere Gegend anschaue, dann spiele ich lieber zuhause, als in den oft abgewrackten, vollgequalmten Dartkneipenräumen aus den 70er Jahren. Aber ich habe nur aus Spaß mit dem Spiel begonnen, ohne Ambitionen irgendmal € 50,-- bei einem Turnier zu gewinnen.

    verwerflich? Ne du, ist es nicht. Sonst wäre ich ja auch ein Verwerlicher! Auch ich spiele zu mind. 80% allein zuhause. In diese Richtung will ich nichts gutes oder schlechtes sagen. Nur zu 100% würde ich das auch nicht machen.

    Oh je. Hier sind wir ja schon wieder ganz schön Off-Topic. Aber das kommt im Gefecht ja immer mal wieder vor.
    Um mal wieder auf das ursprüngliche Thema zu kommen:

    aber meine wurftechnik war richtig

    gib mir noch 2 jahre bei meinem bisherigen trainigspensum und jeder, sich gut anfühlende, dart sollte im ziel sein, aber bisher geht es bei mir darum überhaupt jedesmal eine gleichbleibende technik zu haben und nicht immer wieder kleinere, deutlich spürbare fehler in der wurftechnik haben.
    Wahrscheinlich werde ich mit der zeit auch die kleinste abweichung in meiner technik spüren, aber bisher bemerke ich nur größere fehler
    Deswegen fühlt es sich bisher halt noch "perfekt" an und wenn ich es hinbekomme diesen wurf praktisch immer zu werfen, dann kann ich daran arbeiten die kleineren, bisher nicht spürbaren, fehler zu vermeiden und immer genauer zu werden.

    Aber jetzt geht es einzig und alleine darum immer wieder den selben wurf zu werfen :) dann kann ich auf mein können aufbauen

    aber meine wurftechnik war richtig

    gib mir noch 2 jahre bei meinem bisherigen trainigspensum und jeder, sich gut anfühlende, dart sollte im ziel sein, aber bisher geht es bei mir darum überhaupt jedesmal eine gleichbleibende technik zu haben und nicht immer wieder kleinere, deutlich spürbare fehler in der wurftechnik haben.
    Wahrscheinlich werde ich mit der zeit auch die kleinste abweichung in meiner technik spüren, aber bisher bemerke ich nur größere fehler
    Deswegen fühlt es sich bisher halt noch "perfekt" an und wenn ich es hinbekomme diesen wurf praktisch immer zu werfen, dann kann ich daran arbeiten die kleineren, bisher nicht spürbaren, fehler zu vermeiden und immer genauer zu werden.

    Aber jetzt geht es einzig und alleine darum immer wieder den selben wurf zu werfen :) dann kann ich auf mein können aufbauen

    Ein gleichmäßiger Wurf ist aber nur einer von vielen Punkten. Und es ist richtig, man sollte den Dartmuskel im Kopf so lange trainieren, dass immer der gleiche Wurf dabei raus kommt (Handhaltung, Wurfstärke). Das geht bei dem einen schneller, dem anderen reichen die, von dir anvisierten, 3 Jahre nicht. Neben dem Wurf ist aber immer auch der Stand wichtig. Und zwar die Position zum Board und der Stand des Fußes. klar, das kann man zuhause mit einer Markierung hin bekommen, aber sobald es auswärts geht muß dieser Punkt gesucht werden. Und noch etwas ist wichtig. Immer mit Schuhen spielen, mit Absätzen in der gleichen Höhe. Das spreche ich insbesondere wegen den Frauen an. Da sehe ich immer wieder, dass an einem Tag mit hohen Absätzen gespielt wird um am nächsten Tag ohne Absätze. 8|
    "Spüren" wirst du deine Fehlwürfe in einem Druckspiel so gut wie nie. Da wirst du nur die richtigen Klopse gleich spühren. In Druckspielen hast du keine Zeit das zu spüren. Das muss vorher schon alles fest sitzen.

    Und eins muß ich auch mal los werden. Hört echt mal auf immer an all die Quoten zu denken. Das sind Dinge, die haben mich 20 Jahre lang Null interessiert. Wichtig ist, dass man mit der Zeit seine normale Rundenzahl nach unten bekommt. Mit normal meine ich die Rundenzahl ohen die Ausreißer nach oben oder unten. Es bringt mir nichts, wenn ich immer die 8. Runde spiel und dann jede Woche ein Leg mit 4 Runden spiele. Verzichtet lieber auf die eine Runde (macht man natürlich nicht) und drückt mit Training usw. euer Spiel in die regelmäßige 7. Runde.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass fast alle Darts zuerst mal gut funktionieren. Erst mit der Zeit, wenn man nicht mehr so sehr auf alles achtet, man also auf den Standardmodus umgeschaltet hat, das dann die Zeit kommt wo man sagen kann gehts oder gehts nicht. Das das ist so nach 2 - 4 Wochen. Und bis da hin hat man auch alles so weit, dass es läuft. Oder nicht. Wenn nicht. Weg damit.

    Das Göppinger BWDV-Turnier ist kein Open-Turnier. Und somit aus meiner Sicht nur für Mitglieder des BWDV zugänglich. Du musst also ein Mitglied eines dem BWDV anhängigen Vereins sein, der dich dann aber auch noch vorher beim BWDV melden sollte.

    An Turnieren kann man unabhängig des aktuellen Averages teilnehmen. :klugscheiss: Also auch, wenn man unmittelbar vor dem Turnier zum aller ersten mal Darts in der Hand hat. Allerding, je höher der Average, desto höher die Chance länger dabei zu sein. Ein Avg. <50 könnte, bei glücklicher Auslosung sicherlich mal bis Runde 3 reichen. Ich z.B. habe in der Regel einen Avg. >70. Und für mich war es auch schon mal nach 2 Spielen vorbei. Trotz guter Leistung (Kein Leg > 7. Runde).


    Auf! Schnapp halt ein! :D

    ... für mich ist übrigens mal wieder etwas Community-Verständnis eingestürzt :huh: Bei DIR war ich mir eigentlich sicher, dass Du 'nen HaiFisch definieren und erkennen kannst. Herzlich Willkommen in den UntereGurkenKlassen der SoftDarter. Weil ... so ganz ohne Ahnung kann man einfach kein Steeler-BuLigist sein :duw:

    :sg: Da siehst du's mal. Man lernt nie aus. Aber ist ja auch egal. Hauptsache ich habe mein Bull & Bull - Finish untergebracht. ;)