Beiträge von enrgy

    Den "stärksten" Grip dürfte wohl die Stone Grip Serie von Target haben.

    genau so siehts aus. das sind wahre raspeln, da fühlt sich shark grip übertrieben gesagt an wie ein babypopo. ob soviel grip nun wirklich sinnvoll ist, muß man selbst ausprobieren.


    hab grade mal fingerprobe gemacht und wenn ich meine darts so absteigend sortiere, gäbe das folgende grip-hitliste:


    Target Alan Tabern (Stone Grip in Kombination mit Shark Grip)

    Winmau Sabotage (klassischer Shark Grip)

    Unicorn Phil Taylor Phase 1 (doppelte Rillen)

    v. Barneveld Black (Rillen mit zusätzl. Mikroschliff)

    Tayloer Phase 5 (wie Phase 1, aber kürzerer Grip)

    Target Mark Walsh (Stone Grip, einfache Rillen)

    Unicorn Steffi Lück (Microschliff)

    Unicorn Adrian Lewis (große Rillen)

    Red Dragon Andy Relf (Fingermulde mit Microschliff)

    Winmau Dennis Priestley (Große Rillen)

    Unicorn James Wade (kleine Rillen)

    Red Dragon Dragonflys (kleine Rillen)

    Winmau Simon Whitlock (wenige kleine Rillen)

    Unicorn v. Barneveld Silver Star (kleine Rillen mit glatten Bereichen dazwischen)

    McCoy Sniper (kleine Rillen)

    Winmau Andy Fordham (wenige kleine Rillen)

    Winmau Mervin King (3 Fingermulden glatt)

    Unicorn Terry Jenkins (komplett glatt, gestrahlt)


    wichtig ist imho nicht nur der reine grip in wurfrichtung, sondern auch quer dazu. da gibt es bei scheinbar gleichen grips deutliche unterschiede.
    die red dragon andy relf, mit denen ich derzeit sehr gerne spiele, haben in der fingermulde feine mikrorillen. grip in wurfrichtung ist ok, aber wenn ich den dart zwischen zeigefinger und daumen presse, kann es passieren, daß er rausflutscht. weil eben kein "quergrip" vorhanden ist. bei den steffi lück darts sind die rillenähnlich fein, er hat aber noch ein paar größere rilen, die dann "a bissi" mehr halt geben. ganz anders fühlen sich dagegen die barney black an. trotz microrillen hat man auch quer zum barrel recht guten halt mit den fingern. kann man gut testen, wenn man den dart mit der wurfhand fasst und mit der anderen hand zwischen den fingern dreht. bei den red dragon ist quasi kein widerstand, die barney black reiben schon ganz ordentlich.
    aber grip alleine macht nicht glücklich, die ganze konstruktion des barrels muß einem liegen. länge, durchmesser, schwerpunkt, tropfenform, torpedoform, konische form, fingermulde etc bla bla. alles ist möglich.
    aber selbst mit den ganz glatten terry jenkins hat man erstaunlichen halt am barrel, die dinger sind leicht gesnadtrahlt und bieten damit in alle richtungen sehr guten halt, ohne beim lösen der finger beim wurf irgendwie zu haken. das kann n ämlich ganz schnell mal bei shark grip oder den stone grip barrels passieren. dann segelt der dart sonstwohin, aber nicht ins anvisierte ziel. klar, auch an diesen grip gewöhnt man sich.

    nicht in meiner sammlung habe ich "knurled" darts (von harrows zb.), die sehen meiner meinug nach einfach nur billig aus, wie vom schlosserlehrling freitag nachmittag vor feierabend schnell selbst gedreht. der grip könnte aber auch nicht schlecht sein, vor allem da er längs wie quer halt bietet. aber wegen der optik will ich die nicht haben.

    kann das bestätigen. spitzen, welche die rillen zum barrel hin haben und wo die ersten 10 - 12mm glatt sind, lassen sich recht sanft aus dem board ziehen.
    sind die rillen vorne, rupft man gerne mal ein paar fasern mit raus. dafür "kleben" die regelrecht im board, auch wenn sie vom draht oder anderem barrel abgeprallt sind und kaum ins sisal reichen. ich spiele sie aber nicht gerne, weil mir das board zu schade zum zerrupfen ist. lohnt sich eher für den wettkampf, wo man sich bouncer nicht erlauben kann.

    Schade, dass Du nicht dem Brummi seine BoardAnTüre-Anleitung gelesen hast. Dann hättest Du Dir das HochHieven sparen können.

    vielleicht soll ja auch noch etwas licht durch die scheibe fallen, wenn man nicht spielt. dann hätte er statt holz eine plexiglasscheibe nehmen müssen, um das board an ort und stelle belassen zu können. aber mit dem stemmen des bretts wird ja gleich noch was für die fitness getan.

    zum thema "wo greifen profis das barrel"

    ich wundere mich jedes mal, wenn ich den grip von barney sehe. der packt das ding ja fast vorne an der spitze an. mir völlig schleierhaft, wie der den dart dann so aufs ziel bekommt, zumal er ja auch nicht sonderlich hart wirft.

    ich habe folgendes festgestellt:

    tropfenförmige darts, wie zb andy fordham, stecken bei mir nach oben geneigt im board, wenn ich sie im schwerpunkt packe. greife ich etwa 5mm weiter hinten (ende der rillen) dann stecken sie genau gerade im board.

    gerade barrels dagegen wie die barney, wade oder lewis darts stecken beim griff im schwerpunkt gerade und neigen ihr heck nach oben, wenn ich sie hinter dem schwerpunkt greife.
    dabei ist der anvisierte und der getroffene punkt in beiden fällen in etwa gleich. will sagen, wenn es klappt, stecken 2 darts gerade in der t20 und der dritte schräg, und das bei gleichem wurf.

    ich habe mich auch schon öfter gefragt, ob die pro´s nicht so eine art "kunstwurf", vergleichbar mit dem billard (kugel andrehen und um hindernis herumstossen), anwenden, um verdeckte ziele zu treffen. scheinbar wohl nicht, man geht lieber nen meter zur seite und wirft dann aus bedeutend größerem abstand schräg an den hindernissen vorbei. oder man hofft, daß der dritte dart irgendwie durch die anderen durchsegelt, was den jungs im tv erstaunlich oft gelingt. meine würfe werden dann oft am flight abglelnkt und stecken mit der spitze im nachbarfeld.
    ich habe es aber auch schon geschafft, mit der änderung des griffs den letzten dart um die anderen beiden herumzulenken. wundert mich halt, daß man das bei den profis eigentlich überhaupt nicht sieht. scheinbar ist sowas nicht nötig.

    Also ich spiele jetzt seit gut 4 Wochen das neue McDart Scopus Board...

    hab mir das gerade mal im webshop angeschaut. sind die hellen felder wirklich so hundekot-braun? gefällt mir optisch überhaupt nicht. wie 20 jahre in ner raucherkneipe gehangen. und was man zumindest auf dem foto sieht: es sind schon im neuzustand einige löcher in den ecken der felder. macht auf mich rein optisch keinen guten eindruck.
    klar, nem geschenkten gaul usw, aber 33eu +versand wären mir da eindeutig zuviel. für´n zwanni vielleicht, aber für 6eu mehr krieg ich schon bekannt gute markenware.

    zeigt doch mal ein bild von euren boards, ob es in natura genauso aussieht wie im shop.

    Fähnchen, Flys, Flies, Flights - Madrid oder Mailand, Hauptsache Italien!

    Viel wichtiger: Steel oder E-Dart? Ich befüchte letzteres, wenn schon von Kneipe und Cricket die Rede ist... :troll:


    ach ja, die Schmerzen hatte ich nach dem allerersten Tag auch. Aber nur da, dann nie wieder, auch nicht nach 2 Wochen Pause wegen Urlaub oder so.

    was soll das handtuch hinter dem steelboard? wand schützen? wirkung dürfte gleich null sein. oder spielst du mit edarts aufs brtistle board? dann sollte es funktionieren.

    im übrigen sollte man auch leds für die beleuchtung nicht außer betracht lassen. bei den wattzahlen, die halogenstrahler da jeden tag, stunde um stunde beim spielen verblasen, kann sich das bei den abzockerstrompreisen durchaus rechnen :whistling:

    Da wird keiner schreiben müssen weil sie die Spiele im Training wohl im Kopf rechnen ?(

    und das ultimative Spitzenlevel hat man erreicht, wenn man auch seine Würfe virtuell im Kopf durchführt... :!D

    Zitat

    Zitat von »DerDartagone«
    immer fleissig im Kopf rechnen ... das hält fit!

    Was nicht von der Hand zu weisen ist! Mir fällt das Runterrechnen von 501 oder Auswahl der Finshes auch viel leichter als noch vor knapp 2 Jahren, als ich die Plastepiekser in die Ecke gelegt hab.
    Ganz krass war das vor rund 30 Jahren im Studium, als das Nebenfach "Rechnungswesen" anstand. Als Maschinenbauer war man zwar gewohnt, komplizierte Formeln zu handhaben, allerdings immer mit dem Taschenrechner. In Rewe dagegen ging es ja "nur" um adieren/subtrahieren von 4 bis 6 stelligen Zahlen. Der Haken bei der Sache: die Klausur über 90min beinhaltete eine Bilanz, die man mit Kuli ohne Fehler auszufüllen hatte (Verschreiben/Verrrechnen = von vorne anfangen oder durchgefallen) und Taschenrechner waren selbstredend verboten. Was glaubste, wie wir damals nach dem Semester auf einmal fit im Kopfrechnen waren! Hätte ich nicht gedacht, daß ich dann so oft Sachen im Kopf gerechnet hätte, für die sonst ohne Nachdenken der Taschenrechner benutzt worden wäre. :daumen:

    Ups was ist denn mit deinem Surround los?Der sieht ja viel schlimmer aus als das Board.

    Mit Softdarts aufs Bristle gibt so gut wie keine Löcher, aber im Surround sieht man sie dann umso besser. Ist auch sicher so eins mit Stoffbeschichtung, dahinter dann aber pein PU-Schaum, sondern ne Art Styropor.

    also daß meine darts damit langsamer fliegen, habe ich noch nicht festgestellt. vielleicht bin ich einfach zu unsensibel oder glaube nicht an solche geschichten. ebenso wenig merke ich einen unterschied zwischen normalen und embossed flights.

    was ich allerdings bestätigen kann: haltbarkeit, flexibilität und formstabilität sind allererste sahne. da kommt kein plaste-flight ran.

    aktive oder ex-sportler als kommentatoren sind deshalb so wichtig, weil die hauptamtlichen sprecher doch so gut wie nie den jeweiligen sport auf höchstem niveau ausgeübt haben. ob das nun skifahren, tumspringen, racing oder darts ist. wer von den bei den sendern unter vertrag stehenden dampfplauderern war denn da schon jemals auf hohem niveau?

    aha, siehste, und deshalb braucht man zur auflockerung und darstellung echten hintergrundwissens eben die co-kommentatoren. fällt doch bai paulke recht deutlich auf, daß er zwar mal 3 darts geworfen, aber wohl noch kein größeres turnier gespielt hat.

    und shorty mach imho seine sache besser als roland, weil er schneller kommentiert, kleinigkeiten erkennt, die dem elmar komplett durchgehen (muß ja auch gleich wieder auf den klingelton hinweisen *kotz*) und eben aus eigener erfahrung sagen kann, wie sich der spieler da oben fühlt.
    roland ist sehr introvertiert, überhaupt keine laberbacke, hat dazu noch das verständliche sprachenproblem, da kommt dann der kommentar zur "situazie" schnell mal eine aufnahme später.
    also für meinen geschmack trifft der schorty mit seiner fischkopp-schnodderschnauze genau meinen nerv. da brauch ich keinen scholten mehr.

    und wie immer zum schluß: alles das ist jammern auf hohem niveau. sind wir froh, daß überhaupt dart im tv kommt und die übertragungen nicht weniger, sondern mehr werden. und für absolute elmar-shorty-roland-hasser gibts ja immer noch die streams mit orgiginalkommentar.