Beiträge von enrgy

    wenn ich schon nach den drei stufen rauf zur bühne die schweißtropfen auf der stirn stehen habe, würde ich mir als spieler einfach ein handtuch mitnehmen um mich einerseits während des spiels etwas trocken zu halten und auch danach wenigstens kurz durch gesicht gehen, bevor man den gegner mit seinem schweiß zuklatscht.
    manley hat ja scheibar auch noch ne vorliebe für diese asigen seidenhemden, die das ganze noch verstärken. da drehen sich mir die fußnägel auf. aber zum glück werde ich nie in die verlegenheit kommen, einen gegner wie ihn umarmen zu müssen. scheint aber ein reizthema zu sein, wußte ich nicht. werds nicht mehr erwähnen :lol:

    vielleicht hat er ja mehrere hemden gleicher optik dabei und wechselt dann gegen ein frisches ^^

    aber er schwitzt ja nicht so wie manley, der ja ständig aussieht, als ob er in der sauna steht. bei dem macht die umarmung nach dem spiel sicher "besonders" spaß :umwerf:

    Wie sagte Terry Jenkins mal so toll, beim Autorennen haben die Reifen mit dem besten Grip auch keine Rillen ;))
    daher haben seine Darts auch keine.
    ciao
    Ralf

    Nur daß er dann quasi schon auf der Felge fährt :!D

    Wenn er es schon mit Slicks vergleicht, muß er sich eine weiche Gummiummantelung um seine Barrels machen (lassen) :P

    Ich habe Darts mit Shark-Rillen und mit "normalen" Rillen und muß dagen, daß ich manchmal das Gefühl habe, daß die Sharks ab und zu nicht sauber genug aus der Hand gleiten, also noch einen von den Fingern "mitkriegen" und dann sonst wohin fliegen. Über Wohl und Wehe entschieden beim Dart leider meist kaum erkennbare Winzigkeiten, und es ist daher für Aussenstehende schwer, Fehler festzustellen. Und wie oft wirft man 2 Darts mit schienbar gleichem "Gefühl", die dann 20cm auseinander landen... :hmpf:

    Wieso sollen die anders voneineander abprallen als Barrels aus Wofram?
    Unbehandeltes Messing ist sogar noch einiges weicher als Wolfram (Mohshärte Brass= 2,5 bis 4, je nach Legierung; Wolfram = 7,5 , Diamant=10)

    Kann dann nur an der Verchromung liegen, die viele Messingbarrels zur länger haltenden Optik besitzen.
    Wolframbarrels sind in der Regel unbeschichtet bzw. maximal brüniert, also geschwärzt.
    Und relativ glatte, verchromte Barrels haken sich natürlich nicht so aneinander fest wie welche mit Sharkrillen, das mag stimmen.
    Liegt aber eher an der Form des Grips und der Beschichtung, nicht am Grundmaterial.
    Würde man Wolframbarrels verchromen, gleiten die wahrscheinlich auch leichter an einader vorbei oder prallen ab, als im Rohzustand.

    Ja, auch da könnte das durch den längeren Hebelarm des Langschafts erklärbar sein, den er gegenüber den kurzen zum Schwerpunkt des Darts hat.

    Da kommt mir doch gleich wieder eine Idee für meinen "ungewöhnliche Fragen"-Thread in den Kopf: gibt es eine maximale Länge für die Darts? Ich könnte ja auch mit 4 Meter Darts aufkeuzen, die ich dann in der Mitte anfasse und quasi aus 30cm Entfernung in die T20 "werfe". Aber wahrscheinlich bleiben die nicht stecken, bis die Punkte registriert wurden und reißen das Brett aus der Wand :ironie:

    Aus rein physikalischer Sicht haben die Slims eben weniger Fläche, um den Dart zu stabilisieren. Ich hab das auch festgestellt, daß alle Darts, ob Soft 12g, Soft 18g oder Steel 22g damit bei meinem Wurf heftig anfangen zu schlingern und dann "irgendwie" im (Steel)Board stecken. Bei Standartflights fliegen sie (halbwegs) normal. Ich denke, das ist ebenso wie mit schwereren (26g) Darts gegenüber 22g oder 20g, das Gewicht kann Unsauberkeiten im Wurf besser ausgleichen, ebenso ist es mit den Flights.
    Wer seinen Wurf durch zigtausende Stunden Training mal so automatisiert hat wie die Profis, kann dann wohl auch halbwegs gefahrlos auf kleinere Flights runterrüsten.

    So, meine ersten crazy questions wurden ja hinreichend erläutert, danke nochmals. Nun habe ich aber eine weitere:

    Es heißt ja "Steel-Dart", wohl weil die Spitzen der Darts aus Stahl sind, wer hätte das gedacht, schau an, ja ja ja. Da ich nach dem Kauf und Spielen auf E-Boards als nächstes ein Bristleboard, aber noch keine Steeldarts hatte, habe ich zunächst einfach mit angespitzten Softtips auf das Blöd4 geworfen. Funktioniert eigentlich prima, die Darts bleiben fast immer stecken (fast nie dort, wo sie sollen, aber das ist ein anderes Thema), federn natürlich leicht nach dem Aufprall. Aber wenigstens gibts keine Macken in der Tür und im Laminat.

    Nun zur Frage:
    Ist es bei Wettkämpfen überhaupt erlaubt, mit Softspitzen aufs Bristleboard zu werfen oder sind zwingend Steeltips vorgeschrieben? Eine Grauzone könnten ja auch diese Konversion-Tips aus Japan darstellen, die so unflexibel wie Stahl, aber leicht wie Plastik sind. Würden diese den Regeln entsprechen?


    PS:Inzwischen hab ich natürlich Steeldarts und die stecken wie eine 1 im Brett, macht richtig Spaß damit. Auch ein Surround hab ich nachgerüstet, nachdem ich 3 und meine Frau eine fette Macke in die Tür genagelt haben. Und einen Teppich (Aldi Hausflur-Schmutzfänger Matte für 9,90) gegen Laminatschäden und abgebrochene Spitzen liegt auch bereit.


    :danke:

    Brass = Messing und daher ist die spezifische Dichte geringer als bei "Tungsten" (=Wolfram)
    Das bedeutet, bei gleichem Gewicht muß der Barrel entweder dicker oder länger ausfallen, als beim gleich schweren Wolfram Barrel.

    Danke für die Hinweise! :daumen:
    Das mit dem "nur 1 Dart pro Wurf" ist natürlich klar, wenn man 501 spielt. Beim reinen scoren denkt man an sowas natürlich nicht. Aber egel, wie gesagt, waren halt so unorthodoxe Ideen, die einem als Neuling da so kommen.

    Moin zusammen,

    hab da auch mal ein paar Fragen zu nicht unbedingt alltäglichen Wurfsituationen. Kam mir im Laufe der Zeit so in den Sinn, auch wenn es eigentlich Quatsch ist. Aber Fragen kost´ja nix...

    Aaalso:

    1.) Muss man mit dem Gesicht zur Scheibe stehen, oder darf man auch "blind" über den Kopf nach hinten werfen (wie einen Brautstraußwurf) ?

    2.) Darf man nur 1 Pfeil werfen oder auch 2 oder alle 3 gleichzeitig?

    Klar, daß keiner auf die Idee käme, sowas in einem echten Spiel zu machen. 3 Darts gleichzeitig geht ja, manchmal kommt da bei einem Glückswurf mehr bei rum als 3 einzeln hintereinander. Bei mir zumindest. Rückwärts werfen birgt natürlich Verletzungsrisiken für Umstehende, also natürlich auch Käse. Trotzdem würds mich interessieren, ob sowas zulässig ist. Ich denke da analog zB. an die Kreiseltechnik beim Kugelstoßen. Machen ja auch manche, und die meisten stoßen wie eh und je. Aber das gab sicher lange Gesichter bei den Wettkämpfen, als der erste da im Ring anfing sich zu drehen wie ein Hammerwerfer.

    Anfangs hatte ich auch die Idee, daß man sich zum Wurf nur auf 1 Bein stellt und quasi das andere Bein als "Gegengewicht" hinten rausstreckt. So käme man dem Board nochmal nen halben Meter näher. Ich meine aber gelesen zu haben, daß man zum Wurf beide Beine auf dem Boden haben muß. Also Pech für Kunstturner. Die echten Kracks würden dabei wohl dank ihrer Wampe eh vorne über kippen. :whistling:

    So, und nun Feuer frei...