Beiträge von Buko

    Tja, die alte Leier bei Unicornbarrel. Die in Asien vergessen immer, die Gewinde anzusenken, damit die O-Ringe sich da rein setzen können.
    Dann nämlich läßt sich der Schaft mit Ring leicht von Hand anziehen und sitzt trotzdem fest.
    Die Unicörner störts nicht, die müssen die ja nicht werfen, nur verkaufen.

    Wenn beide Versionen des Darts den gleichen Schaft und Flight haben, ist das schon ausgeschlossen.
    Das kann man aber durch Aussuchen des Schaftes mit entsprechendem Gewicht und Flightgewicht ziemlich anpassen.
    Entscheidend zum Flug ist die Strecke vom Schwerpunkt zum Auftriebsmittelpunkt des Flights. Entscheidend für den Griff und Abwurf ist die Handstellung zum Schwerpunkt.
    Noch mal vereinfacht: ist die Strecke vom Schwerpunkt zum Flight bei beiden gleich, haben sie das gleiche Flugverhalten. Der schwerere Dart fliegt eine flachere Parabel (bei gleicher Abwurfbeschleunigung).
    Klingt kompliziert, auf einen Nenner gebracht, es ist immer eine unterschiedliche Sache. Alleine schon das Gewicht bedingt dies. Das muß man durch angepaßte Beschleunigung ausgleichen (Einwerfen).

    Na, ich glaube, bei den Geldern, die Unicorn da reinpumpt und in die Spieler, passiert da eher garnix.
    Übrigens liegt das nicht unbedingt am Board sondern oft auch an den Spitzen.
    Die Unicornspitzen rutschen sämtlich gerne aus meinem Board. Und das ist ein gutes. Meine Kollegen haben das gleiche festgestellt.
    Wechsel ich die Spitzen, ist für immer Ruhe damit.

    Wenn man die Arbeit an der Drehbank macht, ja.
    Trotz dem dieser Fräser eine Schneide über Mitte schneidend hat, empfiehlt sich bis zu einer Tiefe von 1x Fräserdurchmesser Vorbohren. Sonst rattert der Fräser möglicherweise, weil er noch keine Führung hat.
    Ansonsten sind Bohrer aber völlig ausreichend, da die Barrel ja hinten schon zentrisch gebohrt sind und der Bohrer sich darin ausrichtet.
    Ganz ehrlich, ich würde es nicht mit dem Fräser machen. Die Gefahr von Schwingungen ist einfach zu groß und schnell hat man das Barrel von außen durch die Aufspannung vermackt.
    Es ist übrigens nicht leicht, 4mm Fräser mit längeren Schneiden zu finden. 5-6mm sind meist schon die 2BA Gewinde tief.

    Viel Mühe heißt mit viel Kraft?
    Das liegt zum Einen am Schliff des Bohrers (Querschneide gespitzt?), und zum Anderen ob man vorbohrt oder nicht.
    Öl ist auf jeden Fall besser. Zur Not geht auch Olivenöl.
    Langsamere Drehzahl, etwa 500-600 1/min.
    Zwischendurch das Barrel immer mal auskühlen lassen. Das Material ist ähnlich zäh wie VA und kurzspanend.
    Es gibt da für die Industrie durchaus Bohrer für solche Zwecke und Materialien (Anbohrer), die da durchgehen wie Butter. Sind im Homebereich aber eher unüblich.

    Ja, bei mir in der Küche würde sich solch ein bemaltes Schränkchen sicher gut machen.
    Hmhm, da stelle ich mir gerade vor, wie das Schränkchen nach sechs Wochen Training auf die Doppel bei mir aussehen wird. Da habe ich nämlich ca. 30000 Pfeile auf die Scheibe geschmissen.
    Und das schöne Gefummel, wenn ich die Pfeile zwischen Schrankecke und Scheibe wiederhaben will.
    Und Staub auf der Scheibe? Na vielleicht, wenn man alle zwei Monate mal wirft. Ich werfe täglich zwei bis drei mal mind. eine Stunde. Da bleibt kein Staub liegen. :blink:

    Also das auf den Bildern ist nur Carbonoptik.
    Aus solchen Carbonmembranen (echt) werden die Flatterventile für Hochleistungs-Zweitaktmotoren gemacht.
    Dabei kommt es auf absolute Formstabilität an.
    Die wirklich guten Flights sind die, welche sich nicht verwinden (Drall, propellerartig). Der absolute Winkel von 90° ist nicht so entscheidend und spielt nur eine untergeordnete Rolle im Flugverhalten.

    Nun, daß Barrel vom Nenngewicht abweichen, habe ich schon oft erlebt.
    Bsw. die Sigma, mit 23g bestellt, kamen mit 23,5g und waren auch so beschriftet.
    Meine McCoy weichen bis zu 0,4g vom Nenngewicht ab aber haben alle nur Abweichungen von 0,03g pro Satz untereinander.
    Wenn Du wirklich auf Deinen Barrel mit 0,4g Differenz hängen bleibst und es Dich wirklich so stört, würde ich das für Dich machen. Aber versuche bitte erst die anderen Wege und die Profidartflüsterer.

    Ne ehrliche Antwort?
    Ok, streich mal das Surround des Steelboard in der gleichen Farbe wie die Säule. Das grün beißt sich mit dem Rotbraun. Dann harmoniert alles besser, sogar mit dem Reklameposter.
    Dann die Beleuchtung.
    Stelle mal den Deckenfluter ganz in eine andere Ecke. Am besten hinter den Werfer. Sonst zieht der immer wieder den Focuspoint des Werfers an.
    Und das Gleiche mit der Beleuchtung des Automaten. Die ist erstens zu nahe an der Scheibe (ich hätte da immer Hemmungen auf die oberen Doppel zu werfen), und zweitens sollte das indirektes Licht sein. Vielleicht ein 30° Strahler von der Decke über dem Werfer. Aber auf jeden Fall blendfrei.
    Ansonsten toffte. :daumen:

    Chris,
    das Bohren ist weniger das Problem.
    Einmal müßtest Du das Barrel genau senkrecht aufspannen. Das nächste ist das genaue Tiefenbohren.
    Mit einem 4mm Bohrer machst Du das Gewinde nicht kaputt, das Kernmaß vom 2BA ist 4,2mm.
    Mit einem 4mm Bohrer sind es über den Daumen geschätzt 0,3mm. Die Tiefe ist aber abhängig vom Material, bzw. dessen Wichte. Bei 80% Tungsten ist es nicht das selbe wie bei 95% Tungsten.
    Dazu kommt noch, daß eine Ständerbohrmaschine immer elastisch aufgehangen ist. Damit meine ich, daß die nachfedert und ein genaues Tiefenbohren damit sehr schwierig ist.
    An einer Drehmaschine ist das kein Problem.
    Ich habe hier aber irgendwo gelesen, daß jemand das prof. macht. Hat sich doch letztens jemand E-Darts auf Steel oder umgekehrt machen lassen.

    Ich bin Feinmechaniker und habe eine gut eingerichtete Werkstatt (Modellmotorenbau).
    Das Fertigen von Dartbarrel ist eigentlich ein Kinderspiel.
    Das große Problem ist das Material, bzw. die Beschaffung. Meine Darts sind aus einer Wolframelektrode. An dickeres als 6,3mm komme ich aber nicht ran (noch).
    Ja, Sebbe hat da ein sehr funktionelles Design.

    Hier dann mal meine "Werkzeuge".
    [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Dart2.jpg]
    In der Mitte stecken McCoy Barrel Shark in 22g. Mit denen spiele ich überwiegend.
    Links daneben sind Unicorn Eclypse XL Pro, dier sind für mitspielende Gäste. Ich bin mit denen überhaupt nicht zufrieden. Die Verarbeitung ist unter aller S. .
    Rechts daneben stecken die Gripper 3 in 25g. Die liegen mir sehr gut und mit denen habe ich heute meine erste 180 gemacht.
    Ganz rechts außen stecken McCoy Barrel 'Extra' in 18g., die nutze ich mit Plastikspitzen für E-Dart gegen zwei Kollegen.
    Ganz links stecken Tungsten 80% Eigenbau, ebenfalls für E-Dart.