Beiträge von Buko

    Die Darts müssennicht unbedingt waagerecht stecken.
    Das kann je nach Vorliebe etwas nach oben oder nach unten sein.
    Du kannst die Spitzen etwas mit Schmirgelpapier anrauhen. Einfach 180er oder feineres um die Spitze falten und dann den Pfeil drehen. Eine bis eineinhalb Umdrehungen reichen völlig aus.

    Bei jedem Board ist ein Befestigungsset dabei.
    Das besteht aus einem U-förmigen Stück Blech mit einem Schlitz von oben bis zur Mitte. Rechts und links ist eine Bohrung zum anschrauben.
    Dieses Blech kommt auf eine Wand, oder wie in Deinem Fall, auf das Holzbrett.
    In die Mitte der Scheibe kommt von hinten eine Schraube.
    Das Board wird dann von oben mit dem Schraubenkopf in den Schlitz gehangen.
    Also genau anders herum, wie man das von Bildern her kennt.
    Das Geheimnis ist die Schraube von hinten im Board. Die wird gerade soweit eingeschraubt, daß das Board stramm an der Wand (Brett) hängt, ohne zu wackeln.
    Das muß man etwas austesten.
    Dadurch, daß der Schraubenkopf von oben in den Schlitz gerutscht ist, kann man das Board drehen oder sogar nach oben wieder aushängen. ;)

    Man kann zur Schonung der Tür auch Schaumstoffplatten nehmen. Die gibt es in Shops, die Stoffe als Meterware verkaufen. Sind recht preiswert und lassen sich mit Teppichklebeband auf die Platte bringen. Zudem dämmen die die Schallübertragung auf die Tür gut.

    Zur Aufhängung kann man in die Holzplatte auch zwei Ösenschrauben oben rechts und links eindrehen und die mit einer Kordel verbinden.

    Aus einem alten Drahtkleiderbügel kann man sich einen einzelnen Haken biegen und die Kordel daran aufhängen - fertig.
    Hier mal als Beispiel:
    [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Board1.jpg]
    Die Schaumstoffplatte.
    Die Holzplatte habe ich mit Holzplatten umnagelt.
    Die zwei oberen Löcher darin hatte ich mal für eine vorherige Beleuchtung benutzt.
     [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Board2.jpg] 
    Und vorne habe ich grünen Filz draufgeklebt.
    Man kann auch sehr gut Rasenimmitat-Teppich nehmen. Sofern man Grün mag.
     [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Board3.jpg]

    Uff, so drastisch hätte ich mir das nicht vorgestellt. :umwerf:
    Ich frage mich, ob es geholfen hätte, bei den ersten Anzeichen daß der Spider herauswandert, diesen mit einem Stück Holz und einem Hammer wieder zurück zu schlagen.
    Bei meinem vorherigen Board hatte ich das erfolgreich gemacht. Dabei hatte ich den gesamten Spider bis auf ca. 1mm herausragender Höhe eingeschlagen.
    Ich hatte sogar den inneren Bullring herausgezogen, an der Drehbank die vielen Macken nachgearbeitet und den Ring wieder eingeschlagen.

    So, hier mal der Spider meines Bulls Blade 4.


    Der obere Draht von der T12.

    Wer genau hinsieht erkennt, daß die Schräge nicht bis zur Mitte läuft, sondern in der Mitte eine Abflachung geblieben ist.

    Hauptsächlich die ringförmigen Spider der Double- und Triplefelder sind so geschliffen, während die Strahlenförmigen der Einzelfelder zumeist eine scharfe Kante haben.

    Solange die Spitzen auf die Schrägen treffen, gleitet die Spitze ins Sisal ab.

    [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Spider1.jpg]

    Trifft eine Spitze genau diese flache Stelle ( hier noch zusätzlich schon stumpf abgerundet ), dann gibt es einen Bouncer.

    Am T20:

    [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Spider2.jpg]

    Das Material für die Bullringe ist aus Spritzguß (Zinkdruckguß) und so weich, daß bei mir ein Pfeil einfach im Ring stecken blieb.

    [Blockierte Grafik: http://kleinstdiesel.de/neu/Spider3.jpg]

    Ich habe die Stelle dann nachgearbeitet, damit hier nicht noch weitere Pfeile stecken bleiben.

    Ich hatte vorher ein Günstigboard mit den sogenannten Messerspidern. Die sind wesentlich dünner (z.Bsp. am Unicorn). An diesem Board hatte ich in vier Monaten intensivem Bespielen genau zwei Bouncer. An dem Blade 4 mind. schon 20 in zwei Monaten.

    Trotzdem würde ich mir wegen der anderen Qualitäten jedesmal wieder ein Blade 4 holen.

    Wenn 's so einfach wäre, hätten die 150er Flights eine Dicke von 0,3mm.


    Hamse aber nich.


    Die Wahrheit ist, daß die endlosen Kunststoffsteifen ähnlich wie beim Einlaminieren mit hohem Druck und Temperatur miteinander verschmolzen werden.


    Und, je nach Druck und Temperatur, und natürlich der Ausgangsstärke des Materials, ist das Ergebnis unterschiedlich.
    Und das ist je nach Hersteller und Kunden, für den der Hersteller die fertigt, unterschiedlich.


    Sicher ist, daß ein und der selbe Flight über einen langen Herstellungszeitraum gleich ist. Und die 150er sind dicker als die 100er.


    Von 50er habe ich übrigens noch nie gehört. ?(

    Die Schlitze in den Aluschäften kann man mit einer Zange auch vorsichtig zusammendrücken.
    Wenn es dann doch etwas zu eng für den Flight ist, einfach mit einem Messer hinten rein, werden sie wieder breiter.
    Das Problem gerade bei diesen Schäften ist, daß sie meist schief geschlitzt sind.

    Beschichtung ist gut, die schwarzen sind brüniert wie Waffen und bringen keinerlei Schutz.
    Nach einer halben Stunde sahen meine aus wie ein Sternenhimmel, von den unzähligen silbernen Macken.
    Mit normalen Standartflights und gekürzten Schäften sind die ganz brauchbar.
    Den Neupreis dafür würde ich mir aber nie antun.

    as_ATARI,
    Du hast vollkommen recht, mach Dir keine Sorgen. ;)
    Massen trudelnd zu bewegen kostet auf jeden Fall Energie. (Hier aus der Anschubkraft und den Kräften der Flights (bedingt höheren Widerstand))
    Mein Vergleich bezog sich aber auf Messing und Tungstenbarrel mit außen gleichen Maßen, gleichem Gewicht und gleichem Schwerpunkt.
    Zwangsläufig muß dann der Tungsten hohl gebohrt sein. Geht diese Bohrung komplett durch (quasi ein Rohr), dann ist auch die Massenverteilung identisch mit der des Messingbarrels. 8|
    Ja, zu den ganzen Überlegungen kommen natürlich auch die Standzeiten des Materials und die Griffigkeit hinzu. Dann noch die Optik und die Korrosionsfestigkeit.

    Ob der Tungstendart hohl ist oder nicht. Wenn er außen mit dem Messingdart gleich ist in Bezug auf Durchmesser, Länge und Schwerpunkt, dann sind die aerodynamischen Verhältnisse absolut identisch.
    Beim hohlgeborten Tungstenbarrel sind auch die Massenträgheitsmomente gleich, sofern nicht asymetrisch gebohrt wurde.
    Zu bedenken ist, daß man (außer mit technischen Tricks an der Drehbank) nur 4mm bohren kann, sonst ist das Gewinde weg.
    Der Schwerpunkt verschiebt sich selbst bei einem von hinten zur Hälfte hohl gebohrten Barrel, je nach dessen Gewicht und Länge i.d.R. meist nur um 1 -1,5 mm.
    Diese Schwerpunkt verschiebung wirkt sich durch den veränderten Abstand zum Flight ( Resultierende der Auftriebe als Bezugspunkt) aus und zum bisherigen Grippunkt (also wo man den Barrel faßt). Das ist in der Regel nicht viel.
    Aber etwas anderes kommt viel krasser zum Tragen:
    Das Gefühl in der Hand. Etwas kleines und schweres macht ein deutliches Gewichtsgefühl in der Hand als etwas größeres gleich schweres.
    Man fühlt die Masse beim Beschleunigen in der Hand und beim Loslassen plötzlich das fehlende Gewicht.
    Dies rührt daher, daß etwas kleineres schweres weniger Kontakt mit der Haut hat, dafür aber die Drucksensoren pro cm² Hand mehr angesprochen werden.
    Das ist gerade zum erlernen der Wurfbewegung sehr vorteilhaft und prägt sich besser ein.
    Darum hat Tungsten schon einen Vorteil.