Beiträge von Hesse

    Andree wird das sehr wenig kümmern, ob er jetzt 2-3 Interviews mehr oder weniger geben muss. Er ist sehr familienorientiert, und ich bin der festen Überzeugung, dass er Max Hopp sämtliche Aufmerksamkeit gönnt die er zurzeit kriegt. Andree hat schon viel erreicht, er muss es nicht allen unter die Nase reiben, dass in Deutschland die Nummer 1 ist.

    Ich glaube, es geht jetzt auch nicht darum, wen was kümmert oder nicht. Es ist vielmehr die Frage, wie ein 16-jähriger mit all dem, was er hier im Forum liest und mit all dem, was ihm in seinem direkten Umfeld "geraten" wird, umgeht.

    Das Kopfkino spielt ja bekanntermaßen eine sehr große Rolle im Dartsport. Was soll der Junge denn mit den vielen Ratschlägen und guten Wünschen machen? Ich denke, die Mehrheit der Erwachsenen, die in die gleiche Situation geraten, hätte ihre liebe Mühe damit, all das richtig einzuordnen.

    Meine Hoffnung ist, dass er nächste Woche in den Ally Pally einläuft und ausschließlich an einen Aspekt denkt, den niemand bestreiten kann. Der Druck liegt bei den gestandenen Profis, und nicht bei dem 16-jährigen Max Hopp. Der kann eigentlich nur zeigen, was man in diesem Alter leisten kann und wieviel Spaß das macht.

    Und wenn er es nicht zeigt, weil es eben an dem Tag nicht drin war, dann hat er Jahrzehnte Zeit, um es besser zu machen. Sollte aber in seinem Windschatten ein anderer Deutscher großen Erfolg haben, freuen wir uns doch auch.

    Gruß

    Hesse

    Ich war mir auch nicht sicher, wie die 15 weltmeistertitel einzuordnen sind. Nach den beiden finishes ließe sich aber vermuten, das die titel absicht waren... :buhuuu:

    ...und wenn doch Zufall im Spiel war, sind meine Chancen auf einen einzigen WM-Titel garnicht mal so schlecht.

    Im Übrigen tippe ich jetzt auf den kleinen Dicken, weil mir ältere Dartspieler sympathischer sind als junge. :gaga:

    Gruß

    Hesse

    Es handelt sich aber auch um sehr unterschiedliche Beispiele. Bei Scholten (Schulter) und Manley (Herzkreislauf?) lagen ja wohl zunächst einmal gesundheitliche Gründe vor, vorübergehend aus dem Turnierbetrieb auszusteigen.

    Die Rückkehr zum alten Spielniveau ist dann sicherlich nicht einfach. Aber was, wenn sich dann zwischenzeitlich das Niveau, auf dem die meisten anderen und vor allem die Newcomer spielen, deutlich gesteigert hat? Die ehemalige Spielstärke ist dann plötzlich nicht mehr das Maß aller Dinge, sondern man muss sogar besser als früher werden, um mithalten zu können.

    Dennis Priestley ist da natürlich der absolute Gegenbeweis für meine Theorie. Der, den es gesundheitlich am schwersten getroffen hat, steigt plötzlich wie Phönix aus der Asche und ist selbst von MvG nur sehr knapp zu bezwingen. Das zeugt von Charakterstärke, Disziplin und einer unglaublichen Liebe zum Dartsport. Vielleicht haben die anderen genannten "Altstars" wie Dudbridge, Mardle, Mason usw. genau da ihre Schwachstellen.

    Gruß

    Hesse

    ...und Barney sei Dank, dass zum ersten Mal einer meiner Tipps wahr geworden ist, und MvG dieses Turnier nicht gewonnen hat. :daumen:
    Ferner bin ich mir sicher, dass der kleine Dicke aus Stoke on Trent heute auch nicht gerade unglücklich über den Ausgang des Finales ist.
    Gruß
    Hesse

    OK, das erklärt natürlich einiges. Aber bei ca. 150,00 € für Nebenkosten werde ich an dem Abend schon ein paar Bierchen genießen können.

    Im Übrigen baut der kluge Mann vor. Deshalb schlummern 200,00 € Reserve für "unerwartete Ereignisse" in der Reisekasse. Man weiß ja nie. :!D

    Gruß

    Hesse

    Also ich komme mit dem Viertelfinalpaket von Thomas Cook (ca. 190,00 € inkl. einer Hotelübernachtung) und einem Lufthansa-Flug für 169,00 € auch deutlich günstiger weg. Insgesamt sollte ich für zwei volle Tage in London bei rund 500,00 € landen.

    Die Buchung erfolgte im August, wobei es allerdings beim Flug auch heute noch so günstige Lufthansa-Tickets bzw. noch billigere Ryanair-Tickets geben dürfte. Ob das bei den Eintrittskarten-/Hotel-Paketen auch so ist, weiß ich nicht.

    Über 1.000,00 € für drei Tage kommen mir da doch ziemlich überzogen vor.

    Gruß

    Hesse

    Die Möglichkeiten moderner Medien und die gestiegene Erwartungshaltung ihrer Nutzer nach schneller Aktualisierung stellen aber nur eine Seite der Medaille dar. Auf der anderen Seite steht nämlich eine deutlich gesunkene Bereitschaft der breiten Masse irgendein Ehrenamt zu übernehmen.

    Das heißt, es finden sich für Vorstandsämter in Vereinen und Verbänden häufig nur noch ein paar wenige Enthusiasten. Ob dann Charakter und Backround des Amtsinhabers zum Amt passen, kann in vielen Fällen nicht mehr als Wahlkriterium herangezogen werden. Hauptsache, das Amt ist überhaupt besetzt.

    So kommt es, wie es kommen muss. Es treten Konflikte auf, die in früheren Zeiten hauptsächlich auf Sitzungen und am Stammtisch eskaliert sind. Heute bietet die herrliche Forenwelt des Internets ganz andere Möglichkeiten und gibt auch dem einfachen Mitglied eine permanent hörbare Stimme.

    Damit ist aber auch eine Plattform geschaffen, auf der sich Hobby-Intriganten mit hohem Geltungsbedürfnis so richtig ausleben können. Da werden dann Mutmaßungen, Gerüchte und gezielte Anfeindungen genutzt, um das eigene Ego zu befriedigen und alte Rechnungen zu begleichen. Und das alles frei nach dem Motto "Ich will aber das letzte Wort haben und der Umgangston hier schert mich einen Dreck!".

    Das lese ich zumindest aus dem ein oder anderen Beitrag in diesem Thread heraus. Und an dieser Stelle kann ich dann jene Amtsinhaber verstehen, die sich auf den Schlips getreten fühlen und auf Stur schalten. Der bloße - aber berechtigte - Vorwurf, dass eine Rangliste viel zu lange nicht aktualisiert wurde, wird eher selten zu einer solchen Reaktion führen.

    Mit sportlichem Gruß

    Hesse

    Zitat von »Hesse«
    Wenn man in diesem Forum so liest, was sich bei Bundesligabegegnungen so alles abspielt, ist ein neutraler Schiri wohl unabdingbar.

    Ich möchte hier keine Schlammschlacht, aber konstruktiv hinterfragen. Wenn du also ohne Namensnennung ein paar Beispiele nennen kannst, wäre das hilfreich. Mir fällt es schwer vorzustellen, dass gestandene Dartspieler in der obersten Liga nicht selbständig einen BL-Spieltag "managen" können.

    OK! Hier eine unvollständige Liste von Beiträgen, auf die ich mich bezogen habe:

    Beitrag 31 im Thread "Der DDV und die Nada oder wie steht es mit Alkohol auf Dartturnieren"

    Beitrag 52 im Thread "Antidoping des organisierten Dartsports"

    Beitrag 123 im Thread "Neue Kolumne "Game on..."

    In allen genannten Beiträgen wird explizit über das Thema "Alkohol" in Zusammenhang mit Bundesliga-Spieltagen gesprochen. Natürlich haben wir im Augenblick keine öffentlich bekannten Probleme mit irgendwelchen Exzessen oder nachträglichen Protesten. Aber bleibt das auch so, wenn plötzlich kein ausgebildeter und neutraler Schiedsrichter vor Ort ist?

    Ich denke halt, man sollte es erst garnicht soweit kommen lassen und den geregelten Ablauf von Bundesligapartien nicht in die Hände des gastgebenden TC's legen.

    Gruß

    Hesse

    Dein Schreiben Hesse nenne ich das verziehen der Tatsachen und unterstellen falscher Motive. Jeder darf sich selber seine Meinung bilden und kann sehen das gerade dein Beitrag wieder mal nur zu der von dir vorausgesagten Streitkultur passt.Und das verwenden gewisser :wand: :wand: zeugt von deinem gewählten Weg.
    Doch wie du selber immer sagst: Genau den Nagel verfehlt. :lollol: :lollol: :lollol:

    Eisi

    Sag ich doch! Es geht dir nicht um Inhalte. Das hättest du uns nicht besser bestätigen können. :daumen:

    Aber nun zurück zum eigentlichen Thema. Grundsätzlich bin ich nämlich auch der Meinung, dass man nicht zwangsläufig einen externen Schiedsrichter für Bundesliga-Partien bräuchte. Mit etwas Vernunft und gutem Willen ließe sich die Arbeit auch durch den gastgebenden TC erledigen.

    Und genau daran, nämlich an der Vernunft und dem guten Willen, scheitert das Ganze nämlich. Wenn man in diesem Forum so liest, was sich bei Bundesligabegegnungen so alles abspielt, ist ein neutraler Schiri wohl unabdingbar. Man liest und hört immer wieder darüber, wieviel schon früh morgens gebechert wird und dass es auch mit der Regelkenntnis vieler Spieler nicht allzu weit her ist.

    Wenn man die Schlichtung eventueller Streitigkeiten dann dem gastgebenden TC überließe, wäre das Risiko nachträglicher Proteste ungleich höher, als mit einer höheren Instanz, die gleich vor Ort entscheiden kann. Sollte ich falsch liegen, und in Wirklichkeit ist in der Bundesliga alles bestens, dann lasse ich mich aber gerne belehren. Vielleicht ist es auch auf derart hohem sportlichen Niveau wie in der Dart-Bundesliga einfach von Natur aus geboten, immer mit einem externen Schiri zu arbeiten.

    Gruß

    Hesse

    Und wieder mal geht es recht schnell nur noch um persönliche Konflikte und das Begleichen alter Rechnungen. Die Sache selbst rückt in den Hintergrund, zumal Behauptungen aufgestellt werden, die für die meisten Leser hier sowieso nicht nachvollziehbar sind. Echt klasse!

    Und die Zahl der Beiträge, bis das Ganze vom Tonfall her gesehen ausufert, wird immer kleiner. Das nenne ich ein perfektes Beispiel für die gute deutsche Streitkultur! :wand:

    Gruß

    Hesse