Beiträge von Hesse

    Hallo in die Runde!

    Beim Mitlesen hatte ich zu Anfang den Eindruck, dass hier tatsächlich nur "ein Fass" aufgemacht wird und viele das Thema "Alkoholmißbrauch" zu sehr durch die Dartsbrille sehen.

    Grundsätzlich kann man nämlich davon ausgehen, dass z.B. im Amateurfussball nach dem Training oder im Umfeld von Turnieren genauso getrunken wird. Und auch dort gibt es neben Abstinenzlern und gemäßigten Genusskonsumenten eben jene exzessiven Säufer, für die die Veranstaltung selbst nur zum Rahmenprogramm gehört.

    Wenn man den Alkohol aber mit einer Droge gleichsetzt, ergeben sich zwei Ansatzpunkte, die schon einen besonders häufigen Alkoholmißbrauch im Dartsport nahelegen. Erstens handelt es sich nämlich um eine legale Droge, die für jederman zu erschwinglichen Preisen überall erhältlich ist. Da wir unseren Sport quasi an der Quelle des Bösen ausüben, wäre alles andere als ein besonders ausgeprägter Alkoholkonsum im Dartsport ein Wunder.

    Zweitens gibt es nicht wenige, die - berechtigt oder unberechtigt - darauf schwören, nur unter Alkoholeinfluss besser mit dem immensen Druck beim Dartspielen umgehen zu können. Ich weiß nicht, ob es wissenschaftlich erwiesen ist, dass Alkohol die Nerven beruhigt, aber ich bin zumindest geneigt, es zu glauben.

    Bliebe noch die viel diskutierte Frage, warum auch einige (oder vielleicht sogar viele) Profis massiv zum Alkohol greifen. Dazu fällt mir folgende Gegenfrage ein: Ist es eigentlich denkbar, dass jemand seine spielerischen Qualitäten über Jahrzehnte im englischen Pubs auf Weltklasseniveau anhebt und nach seiner Ankunft im Profizirkus plötzlich keinen Alkohol mehr konsumiert? Ich behaupte mal, dass solche Spieler eher eine Ausnahmeerscheinung sind.

    Mein Fazit lautet: Darts und Alkohol (leider auch zuviel Alkohol) sind recht eng miteinander verbunden.

    Gruß

    Hesse

    Hallo in die Runde!

    Abgesehen davon, dass ich massive Verständnisprobleme mit Beitrag 714 habe, fällt mir in dieser ganzen Diskussion eines auf. Kaum jemand beschäftigt sich bei der Frage, ob man die soeben gewonnenen 100.000 € in eine Dartkarriere stecken sollte, mit dem Alter eines ambitionierten Dartspielers.

    Natürlich spielt das Talent, die finanzielle Unabhängigkeit, das familiäre Umfeld und letztlich der eigene Mut zum Risiko eine große Rolle bei der Entscheidung, ob jemand den Schritt nach England wagt. Aber ich behaupte mal, dass das Alter schlicht und ergreifend ausschlaggebend ist.

    Hätte die Bild den gleichen Wettbewerb unter allen ambitionierten Dartspielern in Deutschland ausgeschrieben, die jünger als 25 Jahre sind, dann wäre doch eines unserer jungen Talente in den Genuss der Kohle gekommen. Zu dieser Gruppe gehören eher junge Leute, die weder familiär noch beruflich fest verwurzelt sind und darüber hinaus vielleicht auch den Mut zum träumen haben.

    Wenn so einer von Papa, Mama und Freundin noch ein paar ermutigende Worte hört, geht er vielleicht mit der Kohle nach England und versucht sein Glück. Ein sowohl beruflich als auch familiär gebundener Mann zwischen 30 und 50 Jahren wird das aus verständlichen Gründen eher nicht tun.

    Insofern hat man mit der Suche nach dem "Superdarter" sicher den aktuell besten deutschen Spieler, der sich unabhängig von dem viel diskutierten Format durchgesetzt hat, gefunden. Das "Supertalent", welches sich in England einfach über längere Zeit mal versuchen sollte, hat man damit sicherlich nicht ins Rampenlicht gezerrt.

    mit sportlichem Gruß

    Hesse

    Ok, du stellst also folgende Behauptungen auf:

    Erstens hat niemand was vom 30.Geburtstag des DDV mitbekommen.
    Zweitens findet nach der Wahl eines neuen Vorstandes keinerlei Neu-Organisation statt.
    Drittens ist niemand innerhalb des DDV-Vorstandes in irgendeiner Form mit dem DDV-RLT in Berlin beschäftigt.
    Und viertens werden andere - natürlich nicht näher benannte - Jubiläen gefeiert.

    Kannst du all das irgendwie untermauern? Wenn ja, dann tu es doch, in dem du Fakten benennst.

    Gruß

    Hesse

    Ich meine, dass es keiner gemerkt hat!

    Die Behauptung, dass niemand was vom 30.ten Jahrestag der DDV-Gründung gemerkt hat, könnte aber auch falsch sein.

    Vielleicht legt nur keiner besonders großen Wert auf die übliche Schulterklopferei. Noch wahrscheinlicher ist aber, dass die anstehende Neu-Organisation und die Vorbereitungen auf das erste DDV-RLT am kommenden Wochenende viel wichtiger sind.

    Also nicht wundern, sondern Pfeile werfen.

    noch'n Gruß

    Hesse

    Wenn abschließend allen "Usern" ausreichend Gelegenheit gegeben wurde, sich in den Details dieser unseligen Geschichte zu suhlen, lohnt ein Blick auf folgende Seite:

    //http://www.everythingdarts.com/

    Ich frage mich, warum dort deutlich distanzierter - ja geradezu besonnen - diskutiert wird, ohne dass das Ganze in eine Schlammschlacht á la dartn.de ausartet.

    Kurze Kommentare, keinerlei Beleidigungen und jeder lässt dem anderen seine Meinung. Was ist daran so schwer?

    Gruß

    Hesse

    Das der Schmale und der Hesse versuchen zu Spekulieren ist doch normal. Doch du Schwede bist doch eigentlich ein genormter User.
    Ihr könnt euch gerne Gedanken machen. Nur eines ist komisch, es sind immer die gleichen Anonymen(Schmaler/Hesse).

    Eisi


    ...und ich bleibe dabei, dass ein gewisses Maß an Anonymität zu den Grundrechten von Forumsnutzern gehört.

    Dies gilt für mich genau so lange, wie ich auf Schimpfwörter, Beileidigungen und haltlose Behauptungen verzichte.

    Wenn ich - durchaus ironisch formulierte - Fragen stelle, so resultiert das eben aus der Form deiner Beiträge. Dazu stehe ich.

    Sollten wir uns jemals begegnen, so kannst du dich darauf verlassen, dass ich mich zu erkennen gebe. Ob wir dann ein Bierchen zusammen trinken oder die Pfeile sprechen lassen, sehen wir dann.

    Bis dahin mit sportlichem Gruß (und ohne Ironie)

    Hesse

    ...immer schön nebulös formulieren, die kritisierten Personen niemals namentlich nennen, aber dafür massives Schulterklopfen für die eigene Klientel.

    Bislang waren die Berichte über Düsseldorf doch recht sachlich und informativ. Aber mit dem Erscheinen des Users "Clubspieler" wird es dann doch wieder sehr unübersichtlich und vor allem persönlich. Hört das eigentlich nie auf?

    Wenn ich so Sätze lese, wie "wir haben den Eintrag an ihn (James Wade) weitergeleitet" , dann löst bei mir der Fremdschäm-Sensor aus.

    Gruß

    Hesse :ohno_

    Wenn eine persönliche Meinung kein Kriterium ist, eine Diskussion zu starten, was ist denn dann bitte eins?

    ...da hast du den Clubspieler aber falsch verstanden bzw. zitiert. Er hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass persönliche Meinungen und die Auswahlkriterien kein gemeinsames Kriterium sind, um eine solche Diskussion auszulösen.

    Die persönliche Meinung für sich alleine betrachtet berechtigt ebenso zum Start der Diskussion wie die Auswahlkriterien selbst. Ist doch sonnenklar, oder?

    So, und nu geh ich wieder nur Dart spielen. Das wurde uns geraten.

    mit sportlichem Gruß

    Hesse

    Dieses Thema beschäftigt mich schon ewig.

    Zu Anfang (d.h. vor 8 Jahren) habe ich mich für den Mittelweg bzw. 22g Darts entschieden. Versuche mit leichteren Pfeilen scheiterten, weil ich gemerkt habe, dass ich dann mit mehr Kraft werfen muss. Das führte relativ häufig zum "Verreißen" des Wurfes.

    Trotzdem war ich nie wirklich zufrieden und habe immer mal wieder herum experimentiert. Seit etwa 6 Monaten spiele ich jetzt mit 25g Darts und habe seitdem einen wesentlich konstanteren Wurf. Ich habe das Gefühl - ohne dies wirklich begründen zu können - dass 3 Gramm mehr zu einer deutlich ruhigeren Flugbahn führen. Die Länge der Darts, die Art der Schäfte und die Form der Flights habe ich übrigens nicht verändert. Sonst könnte ich heute kaum Rückschlüsse auf die Ursache der Verbesserungen ziehen.

    Letztlich gilt aber in diesem Fall wahrscheinlich das Gleiche wie für den Stand, die Wurfbewegung und die Kleidung. Man muss sich einfach wohlfühlen.

    Gruß

    Hesse

    Charakter ist eine Tugend die man hat oder nicht-DDV 1.0 hat sie nicht
    Verschwörung und Hass sind deines eigenen Worte passt auch gut zu deinem Charakter anscheinend.
    Meinungen kann man teilen oder nicht- aber nicht romantisch Glauben.

    Lieber Clubspieler!

    Dass ausgerechnet du dich von Begriffen wie Verschwörungstheoretiker und Hassprediger angesprochen fühlst, wundert mich jetzt doch. Schließlich wusstest du in der Vergangenheit immer durch sachlich fundierte und wohlwollend formulierte Beiträge zu glänzen.

    Meine Frage nach dem Liveticker wurde u.a. von dir in eine Off Topic Diskussion umgewandelt. Eine einfache Antwort darauf - von wem auch immer - hätte eigentlich genügt. Zu den drei oben zitierten Zeilen aus deiner Feder fehlt mir allerdings der intellektuelle Zugang.

    ein letzter nächtlicher Gruß (gäääähn)

    Hesse

    ganz schön schwierig, einfach mal etwas als kleinen joke hinzunehmen...

    Sich selbst auf Schippe nehmen zu können, zeugt auf jeden Fall von Charakter!

    Dass man mit der einfachen Bitte um Aufklärung die üblichen Verschwörungstheoretiker und Hassprediger auf den Plan ruft, hätte ich mir eigentlich denken können. Aber für einen kurzen Moment bin ich mal wieder dem romatischen Glauben an das Gute im Menschen verfallen. Nichts für ungut, es kommt nicht wieder vor.

    Gruß

    Hesse