Beiträge von Dartliner

    Sollen sie das auch, wenn wie bei fast allen Anfängern der Oberarm extrem in die Höhe geht, bevor der Dart die Finger verlässt?
    Ich glaube eher an die Unsitte jedem Glaubhaft zu machen das er nur werfen soll und der Rest kommt von alleine.

    Es sollte aber vielmehr darum gehen, Euren natürlichen Wurf zu optimieren, indem Ihr versucht, dabei einige Grundregeln einzuhalten. Das wird hier in einigen Threads ausgezeichnet beschrieben (Körper muss ruhig sein, Schwung kommt ausschließlich aus Ellenbogen und Handgelenk, immer gleichmäßig den Follow Throw machen und nicht "abstoppen").

    Das beantwortet die Frage, glaube ich, von selbst. Ich habe das geschrieben, weil einer der Beiden meinte, er würde verschiedene Dinge probieren, Dart nach hinten, dann wieder Dart vor den Kopf oder so ähnlich. Das halte ich nicht für so gut. Man nehme seinen natürlichen Wurf eliminiere nach Möglichkeit die Fehlerquellen, würde ich sagen.

    Das Ding mit den Nerven ist auch völlig normal. Einige kriegen das in Jahrzehnten nicht raus, auch bei mir ist das tagesabhängig. Man muss diese Drucksituationen immer wieder hervorrufen, so trainiert man sie. Mit anderen Worten: Spiele weiter häufig gegen die Kumpels. Versuche mal, Dich selbst wahrzunehmen: Was denkst Du in solchen Situationen? Wie äußert sich die Nervosität konkret? Versuche vlt. Dir einzureden, dass Du eigtl zu Hause im Training bist, oder versuche, Dir ein Ziel zu setzen, z.B. eine Rundenzahl. Gegner ist dann nicht mehr Dein Kumpel, sondern "das Board", wie man so schön sagt.

    Hallo Julez und Merten,

    ich möchte Euch nur kurz ein paar Tipps geben, die Euch den Start etwas erleichtern.

    1. Schwankende Leistungen sind, gerade zu Anfang, völlig normal. Das hängt mit dem Trefferfeld zusammen. Je geübter man ist, desto kleiner ist der eigene Treffersektor. Natürlich ist auch zum Anfang das Wunschfeld im Treffbereich mit drin und man kann es vermehrt treffen. Das tut man dann auch manchmal, aber manchmal auch eben nicht, weil das Trefferfeld eben noch eine Größenordnung hat, das auch in den Nachbarfeldern liegt. Je trainierter man ist, desto kleiner wird der Treffbereich (von Ausreißern mal abgesehen), desto höher ist die Chance, Euer Zielfeld auch zu treffen.

    2. Tut Euch selbst den Gefallen und behaltet Euren standardmäßigen, natürlichen Wurf bei. "Seinen Wurf finden" ist eine Unsitte, die man automatisch gerne macht. Es sollte aber vielmehr darum gehen, Euren natürlichen Wurf zu optimieren, indem Ihr versucht, dabei einige Grundregeln einzuhalten. Das wird hier in einigen Threads ausgezeichnet beschrieben (Körper muss ruhig sein, Schwung kommt ausschließlich aus Ellenbogen und Handgelenk, immer gleichmäßig den Follow Throw machen und nicht "abstoppen").

    3. Es gibt Leute, die fangen an zu spielen und treffen auf Anhieb. Andere brauchen viel Training. Das trifft aber noch überhaupt keine Aussage über Euer Talent. Es ist nicht gesagt, dass ein Spieler, der von Natur aus ein kleineres Trefferfeld hat, im Endeffekt auch besser ist als Ihr. Diejenigen, die auf Anhieb gut sind, haben eben das große Glück, vom Start weg einen recht sauberen Wurf zu haben, mehr aber auch nicht.

    4. Thema Darts: Es wurde eigtl. schon alles gesagt. Julez: Wenn Dir der Dart öfter wegrutscht, ist das eigtl. eher ein Zeichen dafür, dass Du vorzugsweise aggressiveren Grip brauchst als weniger. Der Withlock Dart kann grundsätzlich gut sein, dazu muss man aber wissen, wie Ihr den Dart anfasst. Wenn Ihr den Dart auf relativ viel Fläche anfasst, würde ich einen etwas längeren Barrel empfehlen, hier wird immer wieder der Dart von Eric Bristow als super Einstiegsdart genannt. Der Barrel vom Withlock ist relativ kurz, deshalb würde ich den empfehlen, wenn Ihr den Dart weniger weitläufig anfasst. Wenn Ihr jetzt immer noch Interesse an einem Withlock - Dart habt, hätte ich hier noch Barrels rumliegen in 24g, schreibt mir dann einfach ne PN.

    Nun aber good Darts und viel Spaß beim Trainieren!

    :banana:

    Taylor wird nie wieder so dominieren, das denke ich auch. Wenn man sich die Averages in der PL z.B. anschaut, liegt es auch nicht unbedingt daran, dass die Anderen si viel aufgeholt haben, aber er spielt eben auch häufiger unter 100. Er selbst hatte aber schon letztes Jahr gesagt, dass er nicht mehr so viel trainiert und sich nur noch gehoben auf die WM konzentriert. Die hat er dann allerdings auch gleich mal gewonnen! Insofern ist auch er wieder ein Kandidat für Titel Nummer 17. Und man darf auch Eines nicht vergessen: Selbst mit weniger Training verliert er zwar mehr, gehört aber immer noch zu den Allerbesten.

    Ich glaube allerdings, MvG könnte noch während Taylors Karriere die 1 werden...weil dem das wohl nicht mehr so wichtig ist. Ich persönlich würde mir wünschen, dass Withlock und Anderson noch mal einen Sprung machen werden. Lewis oder sogar Chizzy könnten das mM auch. Wem ich vor Allem aber mal nen großen Titel gönnen würde: Ronnie Baxter :)

    Ich habe im Training - ohne Gegner - selten Averages > 60 gehabt, einfach weil mir der Druck gefehlt hat und ich auch gernevt war, wenn mehr als drei Darts am Doppel vorbei gingen. Da zu lernen sich zusammenzureisen und Mittel zu finden, sich selbst zu motivieren, also sich selbst Druck machen zu können, ist sehr wichtig. Sonst dreht man Partien auch gerne mal unfreiwillig und bringt den Gegner wieder ins Spiel. Ich habe selbst einige Partien gewonnen, in denen ich anfangs nervös war, aussichtslos zurück lag und dann vom gelangweilten Gegner wieder ins Spiel gebracht wurde.


    Das finde ich bemerkenswert, bei mir ist es genau andersherum. Ohne Druck spiele ich deutlich bessere Darts, und 60 ist da eigtl. normal, meist so um 63, aber gerne auch mal ü70. Das krieg ich unter Druck eher nicht so umgesetzt. Ich gehe davon aus, dass Du relativ viel Erfahrung hast?

    Ich kenne mich mit Motorsport nicht wirklich aus, aber ich verstehe, was Du meinst.

    Auch hier wieder: Gebe Dir zu 100% Recht. Dabei geht es wirklich nur um die Vergleichbarkeit eines Richtwertes. Das geht nun mal ohne gleiche Voraussetzungen nicht. Wenn wir in so einem Fall vergleichbare Daten erheben würden, wäre aber immer noch die Frage: Wie setzt der einzelne Spieler sein Vermögen in einem echten Spiel um? Insofern ist das doch der beste Beweis dafür, dass der Ave eben Hinweise geben kann, aber auch nur das...ein Richtwert eben, ohne das komplette Niveau eines Spielers konkret aussagen zu können.

    Da gebe ich Die 100%ig Recht, Thommy! Wobei ich trotzdem interessant finde, wie die Werte in den einzelnen Spielen oder Sessions schwanken.

    Außerdem kann man daran auch gut sehen, dass wir eben bisher nicht genau definiert haben, wie wir den Ave ermitteln. Alle Spiele? Die letzten 100? Die letzten 20? Gegen einen Gegner oder alleine? Wenn Gegner, welchen auf welchem Niveau?

    Die letzten 100 Legs, wenn Jeder ohne Gegner spielt...so ließe sich gut vergleichen.

    Was das Beispiel angeht, hast Du Recht: Wenn die Beiden so gegeneinander spielen, kommt es nicht zu 45 Darts und insofern wird bei entsprechendem Spieler dann ein höherer Ave herauskommen. Mir ging es auch lediglich darum, zu zeigen, dass der Ave lediglich ein Richtwert ist, und ich glaube, da kann man das Beispiel heranziehen, weil der vermeintlich schlechtere Spieler im Training im tatsächlichen Spiel der Bessere ist. Abgesehen davon gibt es ja auch etliche Beispiele, wo der Spieler mit dem schlechteren Ave trotzdem das Spiel gewinnt, da wurden ja auch schon welche genannt (Withlock . MvG glaube ich z.B.).

    Und die Theorie mit dem Computergegner wird dadurch ja eher bestärkt. Die Aussage ist doch, dass wir schwer Vergleiche ziehen können, weil unsere jeweiligen Gegner unseren Ave beeinflussen, und das bestätigst Du ja auch. Da wir alle unterschiedlich starke Gegner spielen, können wir also kaum unsere Aves vergleichen. "Kaum" deshalb, weil ich schon sagen würde, dass, wenn Du 67,xx mager nennst, Du vermutlich der Bessere von uns beiden bist :D 67,xx wäre für mich ein guter Wert. Zurück zum Thema: Vergleichen kann man immer dann am besten, wenn die Voraussetzungen gleich sind. Gehen wir mal davon aus, dass Jeder von uns auf anständigen Boards mit anständiger Beleuchtung spielt. Dann könnten wir im besten Fall dann Vergleichen, wenn wir den letzten großen Unterschiedsfaktor komplett eliminieren: Den Gegner.

    Übrigens stört mich das auch an der Formel 1...wie kann man den besten Fahrer ermitteln, wenn alle unterschiedliche Autos haben? Wenn jeder das gleiche Auto fährt, dann ermittelt man auch den besten Fahrer.

    Wahnsinn, dass man über eine prinzipiell klare Definition und - letztlich - ein wenig Grundschulmathematik seitenlang diskutieren kann

    Weil die Definition eben nicht so klar ist. Man kann doch zwischen Langzeit-Average und Spiel-Average unterscheiden. Der Langzeit-Average ist ein fester Wert, der sich aus daraus ergibt, dass man die Punkte, die man je gespielt hat, durch die Anzahl an Darts, die man je gespielt hat, dividiert.

    Der Spiel-Average bezieht sich auf den festgelegten Zeitraum, z.B. eine Trainingseinheit, dort wird letztlich genauso gerechnet wie beim Langzeit-Average, nur dass man eben ausschließlich die Daten der Trainingseinheit zugrunde legt. Der schwankt natürlich von Session zu Session. Wenn man seine Daten so erhebt, ist es völlig legitim, wenn man beispielsweise sagt: Mein Average liegt zwischen 55 und 60. Wobei richtiger wäre: "Meine Averages liegen..."

    Ich glaube, die Meisten von uns erheben ausschließlich die Session-Averages, und ich finde ehrlich gesagt, das macht auch am meisten Sinn. Der Langzeit-Average hat zwar den Vorteil einer punktgenauen Aussage, aber was ist diese wert? Sie sagt uns gar nichts über die aktuelle Qualität des Spielers. Beispiel: Michael van Gerwen...der hat meinetwegen einen Langzeit-Average von 90. Das ist ja ganz toll, aber momentan gewinnt der Bengel nahezu alles, was er spielt, weil er eben in letzter Zeit, mal die Ausreißer außer Acht gelassen, 97 bis 108 spielt. Welchen Wert hat also der Langzeit-Average, wenn man an diesem keinen aktuellen Bezug ableiten kann? Praxisorientiert finde ich es auch völlig legitim, von-bis - Werte zu nennen, da man daran sehr gut ablesen kann, was die Leute in der Spitze spielen und wie hoch die Konstanz dabei ist. Man selbst orientiert sich an seinen Spitzenwerten, weil man diese konstant halten oder sogar ausbauen will.

    Außerdem ist der Average, wie Viele schon sagten, ein guter Richtwert, aber eben auch nicht alles. Ein Spieler, der 3mal 21 Darts wirft und 1mal mit 45 Darts ein Leg verhaut (wie es bei den Meisten von uns durchaus mal vorkommen kann, obwohl 45 zugegeben schon hart ist), hat einen niedrigeren Ave als jmd, der konstant 4mal 24 Darts wirft. Würden diese beiden Spieler aber mit diesen Performances gegeneinander spielen, würde der Spieler, der hier den schlechteren Wert hat, gewinnen. Insofern ist der Ave ein guter Richtwert, man muss ihn aber auch immer im Zusammenhang sehen, wie er zustande kam.

    Das eigentliche Problem sehe ich aber darin, Averages hier vergleichen zu wollen, denn eigentlich geht das nicht, weil die Voraussetzungen unterschiedlich sind. Jeder bezieht sich auf Spiele mit Gegnern, und sei es nur der Computergegner. Da trainiert aber Jeder anders: Der eine sucht sich einen Gegner aus, der ebenbürtig oder sogar stärker ist, der andere übt das Checken oder holt sich Selbstvertrauen über schwächere Gegner. Echte Vergleiche lassen sich dadurch gar nicht ziehen. Ein Beispiel: Ein Spieler spielt gegen den Computer "Level 1", er gewinnt 9-1 nach Legs. Einen Tag später spielt gleicher Spieler gegen "Level 5", der ebenbürtig ist. Hier spielt er meinetwegen 5-5, wobei die Qualität seines Spiels die Gleiche war, wie am Vortag. Fakt ist (im Normalfall), dass der gleiche Spieler mit der gleichen Qualität am ersten Tag sicherlich einen schlechteren Ave hat als am Zweiten, weil die Voraussetzungen zur Erhebung wesentlich verändert wurden. Und deshalb können wir hier nur grob orientierungsmäßig Vergleiche ziehen. Richtige Vergleiche ergäbe es dann, wenn Jeder von uns seine Daten völlig ohne irgendwelche Gegner erhebt.

    Neben der Qualität der Flights kommt es auch sehr darauf an, wie flexibel der Dart ist. Ich spiele einen mittelgroßen Nylon-Shaft und das Slot Lock System. Da ist alles fest. Haltbarkeit der Flights: Eine bis anderthalb Wochen...mit gutem Willen ginge es vlt. auch 2 Wochen.Manchmal wechsele ich allerdings auch zu den sideloaded Shafts (Phil Taylor). Da ist das Endstück aus Nylon deutlich flexibler und ist auch Flightschoner zugleich. Haltbarkeit meiner Flights damit: Geschätzt etwa 1 Monat.

    in letzter Zeit sind mir einige coole Bull-Finishes gelungen. 125 mit DB, B, DB, 135 mit B, T20, DB und gestern auch 132 mit DB, DB, D16...den kann man, finde ich, auch dazu zählen. Außerdem ist mir im Training mal wieder ein 170er Finish gelungen, allerdings hatten wir auch 170 gespielt...trotzdem, geworfen ist geworfen :)

    Achja, und dann war da noch dieses 156er - Finish. Ok, das ist zwar ein wirklich hohes Finish, bei dem man aber vlt. nichts u-Btrabesonderes tun muss. Ich habe mich aber deshalb so darüber gefreut, weil ich die ganze Zeit die Abwurflinie längs tapern musste: Die erste T20 verdeckte das Segment so sehr, dass ich den zweiten Dart aus ziemlich spitzen Winkel von links treffen musste....danach zurück gestellt und D18 getroffen :)

    Das hört sich in Summe natürlich nach einem Weltklassedarter an, dem ist aber bei Weiiiiiitem nicht so. Ab und zu gelingen mir aber so ne Dinger.

    Hallo NoSports, wir hatten fast zeitgleich gepostet. Der Darts sieht wirklich gut aus, ist aber auch wirklich sehr dick. Vlt sollte ich mal kurz erklären, weshalb ich überhaupt suche:

    Ich habe mit etwa 26g angefangen, Steeldart zu spielen. Der Jones-Dart war nur so ne Art "Beikauf", weil ich sehr teure Darts gg preislich nicht ganz so hoch angesiedelte getausch hatte. Man kennt das ja: Zu Hause am Board, es läuft nicht wirklich...da tüdelt man gerne mal mit anderen Darts und so herum. Jedenfalls habe ich die Jones seitdem für mich entdeckt. Was auffällt: Ich werfe insgesamt einen höheren Ave, aber im Verhältnis weniger Aufnahmen mit 2 oder 3 Triples. Z.B. viele Tonnen, wenige 140. Ich gehe dehalb schon recht oft runter, trotz der Tatsache, dass ich oben getroffen habe. Da ich keinen komplett sauberen Wurf habe, stecken die Darts manchmal leicht quer, wobei sich auch das schon bessert. Dadurch prallt natürlich auch viel dahin, wo der Dart net hin soll. Nun suche ich einfach meinen Dart, der vom Gewicht her einfach n bisschen mehr Durchschlagskraft hat, um an den anderen Darts auch mal "vorbeizuwummsen" und reinzugehen. Damit ist das Prob vlt nicht komplett gelöst, vom Setup aber eben ideal.

    Hallo,

    vielen Dank für die ganzen Vorschläge und Eure Mühe.

    Es ist wirklich einiges Interessantes dabei. Der Walshie evtl., wobei ich relativ weit hinten anfasse und nicht weiß, ob das mit dem Grip noch klar geht. Den Withlock hatte ich schon mal...vlt ist da das Prob, dass er vorne fast gar nicht mehr zusammenläuft. Auch der Bulls V8 sieht interessant aus, der Grip endet hier aber auch relativ früh...ich bin mir da nicht sicher, ob das noch geht. Von der Form her sieht Putzis Dart tatsächlich vlt sogar der Jones - Vorgabe am ähnlichsten, das kommt aber leider vom Grip absolut net infrage. Ich brauche einen Grip, der weniger aggressiv ist, sonst verreiße ich meine Darts komplett nach links. Kein Grip, n smoother ringed Grip, das funktioniert. Was komischer Weise auch geht, ist knureled.

    Ich habe aber den Eindruck, wir sind nah dran! Wenn noch jmd was sieht oder liegen hat...ich guck jetzt mal exp0lizit bei Pure Darts in den vorgeschlagenen Kategorien. Hatte da mal geguckt, aber nun noch mal gründlich :)