Beiträge von Dartliner

    Da ich momentan ein Abendgymnasium besuche, werde ich nachher mal meinen Biolehrer befragen, ob es Merkmalsunterschiede zwischen Männern und Damen gibt, an denen man bezüglich dieser Frage ansetzen kann. Das Argument, es gäbe viel mehr Herren, die spielen, bekräftigt meiner Meinung nach die Aussage, dass auf 50 männliche Profis ein weiblicher Profi kommt (ich weiß...zweideutig ausgedrückt...). Dass im Vergleich in der Spitze aber ein so immenser Unterschied liegt, kann ich nicht glauben. Mir kommt es am wahrscheinlichsten vor, dass es da tatsächlich irgendwelche motorischen Unterschiede gibt. Mal sehen, ob der Lehrer hierzu Relevantes beizutragen hat...

    Hallo,

    neulich hat mein alter Herr mich mal ein wenig über mein Hobby ausgequetscht. Voller Enthusiasmus erzählte ich von unserem Sprt, von den Profis usw. Irgendwann zwischendurch fragte er mich dann, warum Männer und Frauen denn so unterschiedlich stark seien. Ich meinte nur, es gäbe eben viel mehr Herren. Das war allerdings auch das einzige Argument, was ich liefern konnte. 2,37 m werfen kann jeder, und in Sachen Konzentration und Kopf sollten die Damen doch eigtl. auch nicht benachteiligt sein. Trotzdem ist der Unterschied gewaltig, ob man nun die Weltspitze miteinander vergleicht oder auf die eigenen Ligen schaut. Kann mir irgendjemand glaubhaft klarmachen, weshalb das so ist?

    Hallo,

    ich hole das Thema mal heraus, weil ich auch Probs mit dem Remote Game habe.

    Ich habe mich als Server angemeldet und kann mich nun auch auf der Seite sehen. Nun ist die Frage, wie sich der Kollege nu in mein Spiel loggt. Was wir bisher probiert haben, funktionierte nicht.

    Hallo!

    Da ich bisher schon einige Teams hier bei uns auf die Beine gestellt und immer wieder Neulinge integriert habe, kann ich ein wenig aus Erfahrung sprechen:

    Welche Trainingsspiele Du von diesen insgesamt guten Tipps letztlich machst, ist nicht unbedingt das Allerwichtigste. Ich rate Dir aber, Dein Training anteilig immer bei spielerischen Element zu belassen, sonst wird es schnell müßig. Einmal Round The Clock und danach Cricket und 301 (auch 501), am besten mit einem Kumpel, der in etwa Deine Stärke hat oder vlt. sogar einen Tick stärker ist, das bringts auch langfristig! Aus meiner Efahrung bei mir selbst und mit anderen Dartern kann ich Dir noch einige Tipps geben:

    1. Lerne von Anfang an, ruhig zu stehen! Unnötige Bewegungen sind auch immer Fehlerquelle. Man sagt, das im Idealfall nur der Unterarm und das Handgelenk bewegt wird, der Rest des Körpers bleibt in leichter Spannung (nicht völlig steif) möglichst ganz ruhig. Zuviel Bewegung im Körper ist der größte Fehler, den wir Nichtprofis machen. Vlt. fragst Du Dich jetzt, weshalb das schon für einen Anfänger wie Dich so wichtig sein soll. Die Antwort ist: Wenn Du es von Anfang an richtig machst, wirst Du später, wenn diese Ruhigheit wirklich wichtig wird, niemals Probleme damit haben. Es ist wesentlich leichter, zu versuchen, Fehler von Anfang an nicht zu machen, als sich antrainierte Fehler wieder abzugewöhnen. Mir selbst wurde das damals nicht gesagt, so dass mein Wurf sowas wie "Kung Fu - Style" war. Später habe ich mich ewig damit herumgeärgert, und wochenlang schlechte Darts waren vorprogrammiert.

    2. Alle drei Würfe von Anfang an gleich ausüben! Viele Darter neigen dazu, vorrangig den letzten Dart von den Dreien so zu werfen, dass sie dabei schon Richtung Board springen oder quasi schon während des letzten Wurfes loslaufen, um die Darts vom Bard zu holen. Ich glaube, es ist logisch, dass das nicht gut ist. Die Regelmäßigkeit in Deinen Würfen macht die Musik. Auch hier gleicher Grund wie bei 1.: Wenn man sich den Fehler gar nicht erst antrainiert, hat man später keine Probleme damit.

    3. "Durchwerfen"! Wenn Du einen Dart abwirfst, hast Du, je nachdem wir geradlinig Du wirfst, einen gewissen Winkel zwischen Ober- und Unterarm. Hier sollte die Wurfbewegung noch nicht abbrechen, auch wenn der Dart schon losgelassen ist! Die Wurfbewegung sollte immer vollständig ausgeführt werden, bis der Arm samt Handgelenk vollständig durchgestreckt ist. Die Darter können so einfach technisch einen regelmäßigeren Ablauf erreichen. Gut sehen kann man das, wenn man sich mal ein Profispiel im TV anguckt. Geschätzt halten sich von 100 Profis mindestens 98 an diese Regel. Nicht umsonst. Der Grund von Anfang an darauf zu achten, ist wieder der Gleiche, wie bei den vorher genannten Punkten.

    4. Wenn Di einigermaßen fleißig bist, wirst Du schnell einen Qualitätsschub feststellen. Die Steigerungskurve in Sachen Qualität ist nirgendwann so groß wie am Anfang. Man kommt dann an einen Punkt, an dem diese Kurve erheblich abflacht. Das ist die Phase, in der viele Neulinge dann schon wieder das Handtuch werfen. Das brauchst Du aber nicht. Oft wird man auch dann noch besser, aber weil die Steigerungskurve eben nicht mehr so steil ist, merkt man es selbst gar nicht so, was bei Vielen zu Frust führt: Merke: Desto höher Du qualitativ spielst, desto flacher die verläuft die Steigerungskurve. Das ist völlig normal, trotzdem führ weiteres Spielen auch immer zu weiteren Steigerungen. Viele erfahrene Darter wechseln aus dem Grund häufig ihr Equipment, weil sie insgeheim und vlt. unbewusst hoffen, ihre persönlichen "Wunderdarts" zu erwischen, die diese Steigerungskurve wieder rasant ansteigen lässt. Auch wenn ein neuer Dart durchaus auch mal Erfolge mit sich bringen kann: Eigentlich passiert das so gut wie nie! Der ständige Wechsel führt eher dazu, dass man unsicher wird und dann mit gar keinem Set mehr richtige Erfolge feiert. Deshalb rate ich Dir: Suche Dir ein passendes Equipment, und dann behalte es möglichst bei, ganz besonders in Deiner Anfangszeit.

    5. Neben der genannten Steigerungskurve gibt es immer Einflüsse, die dazu führen, dass man mal Sch... spielt. Bevor Frust entsteht, lass Dir gesagt sein: Das ist völlig ok und völlig normal. Darten ist ein Sport, der in erster Linie im Kopf gespielt wird. Hatte man einen sch... Tag auf Arbeit, in der Schule, oder hat man sonst irgendwas, was einem im Hinterkopf herumgeht, wirkt sich das, ob man will oder nicht, eben mal auf den Kopf aus. Folglich hat man eben mal einen blöden Tag oder eine schlechte Phase. Davon braucht man sich aber nicht abschrecken lassen. Wir Darter neigen oft dazu, es in solchen Situationen erzwingen zu wollen. Das geht allermeistens nach hinten los. Das Darterleben ist eben von Ups und Downs geprägt, also einfach konzentrieren, so gut es geht werfen, und wenn es eben mal nicht läuft: Sch... drauf, die guten Darts kommen wieder!

    6. Ich weiß nicht, ob Du E- oder Steedart spielst. Wenn Du hier ein wenig herumliest, wirst Du über beide Arten verschiedene Meinungen hören. Ich persönlich ziehe hier Vergleiche zum Tennis: Beim Tennis gibt es Asche-, Rasen oder Kunstplätze, und das Spiel unterscheidet sich auch voneinander in manchen Bezügen. Aber egal, auf welchem Platz man spielt: Tennis bleibt Tennis! Worauf ich aber hinaus will ist, dass es als Anfänger auf jeden Fall Sinn mach, auch mal auf Steeldartscheiben zu werfen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Dort kann man nämlich sehen, wenn der eigene Wurf unsauber ist, weil die Darts nicht regelmäßig, sondern "kreuz und quer" stecken. Oft hilft ein kleiner Tick, die man den Darts anders hält, um das zu korrigieren, nur kriegt man das beim E-Dart nicht zu wissen, weil die Darts hier immer gerade stecken, weil sie sich durch die Löcher in den Segmenten ja auf jeden Fall geradlinig ausrichten müssen.

    7. Darts wird in Kneipen oder Vereinsheimen gespielt. Hier spielt Alkohol natürlich eine Rolle. Es gibt Darter, die nebenher eine Kleinigkeit trinken, wenn überhaupt. Und es gibt Trinker, die nebenher darten. Beides hat irgendwo seine Berechtigung, und ich will es nicht verurteilen. Unter sportlichen Aspekten rate ich aber auf jeden Fall dazu,nicht ständig alkoholisiert zu spielen. Das tue ich nicht, um "einen auf Moral" zu machen, sondern das hat eher diesen Hintergrund: Unter Alkohol macht man Vieles leichtgängiger, weil es alles irgendwie "egaler" wird. In abgeschwächter Form lässt Dich Alkohol ruhiger werden. Wie gesagt ist Darten Kopfsache, und oft ist der Druck ganz schön hoch, vor allen Dingen bei entscheidenden Darts. Insofern ist Alkohol als Beruhigungsmittel natürlich irgendwo ein gern genommener "Helfer". Spielt man jedoch, gerade als Anfänger, ständig mit "Pegel", führt das dazu, dass man komplett nüchtern gar nicht mehr anständig spielen kann, sondern Alkohol beim Darten in Drucksituationen quasi braucht, um die Nerven im Griff zu haben. Ich kenne einige Darter, die ohne ihren Pegel wesentlich schlechter spielen, als mit, und es wird häufig vermutet, dass sich das bis in den Profibereich durchzieht. Weil Alkohol für Dartergebnisse auch im sportlichen Bereich häufig förderlich sein kann, wird es eben auch gebraucht, was dazu führt, dass der so geile Sport, der von vielen hier praktisch "gelebt" wird, abgetan wird und in Verruf kommt. Generell ist nichts dagegen einzuwenden, in seine Kneipe zu gehen und beim Darten "etwas" zu zischen. Eine Abhängigkeit hinsichtlich der sportlichen Leistungen ist aber absoluter Scheibenhonig!!!

    8. Das Ganze ist aufgrund der "Romanhaftigkeit" hoffentlich nicht abschreckend, denn obwohl langer Text, ist das, was man m.M.n. beachten sollte, wenn man es einigermaßen ernst meint, recht simpel und in der praktischen Umsetzung ganz easy durchführbar. Ganz generell, um besser zu werden, gilt letztlich sowieso: Darten, darten, darten...

    Viel Spaß beim Spielen und Besserwerden in dieser wundervollen Sportart!

    Hallo!

    Da ich bisher schon einige Teams hier bei uns auf die Beine gestellt und immer wieder Neulinge integriert habe, kann ich ein wenig aus Erfahrung sprechen:

    Welche Trainingsspiele Du von diesen insgesamt guten Tipps letztlich machst, ist nicht unbedingt das Allerwichtigste. Ich rate Dir aber, Dein Training anteilig immer bei spielerischen Element zu belassen, sonst wird es schnell müßig. Einmal Round The Clock und danach Cricket und 301 (auch 501), am besten mit einem Kumpel, der in etwa Deine Stärke hat oder vlt. sogar einen Tick stärker ist, das bringts auch langfristig! Aus meiner Efahrung bei mir selbst und mit anderen Dartern kann ich Dir noch einige Tipps geben:

    1. Lerne von Anfang an, ruhig zu stehen! Unnötige Bewegungen sind auch immer Fehlerquelle. Man sagt, das im Idealfall nur der Unterarm und das Handgelenk bewegt wird, der Rest des Körpers bleibt in leichter Spannung (nicht völlig steif) möglichst ganz ruhig. Zuviel Bewegung im Körper ist der größte Fehler, den wir Nichtprofis machen. Vlt. fragst Du Dich jetzt, weshalb das schon für einen Anfänger wie Dich so wichtig sein soll. Die Antwort ist: Wenn Du es von Anfang an richtig machst, wirst Du später, wenn diese Ruhigheit wirklich wichtig wird, niemals Probleme damit haben. Es ist wesentlich leichter, zu versuchen, Fehler von Anfang an nicht zu machen, als sich antrainierte Fehler wieder abzugewöhnen. Mir selbst wurde das damals nicht gesagt, so dass mein Wurf sowas wie "Kung Fu - Style" war. Später habe ich mich ewig damit herumgeärgert, und wochenlang schlechte Darts waren vorprogrammiert.

    2. Alle drei Würfe von Anfang an gleich ausüben! Viele Darter neigen dazu, vorrangig den letzten Dart von den Dreien so zu werfen, dass sie dabei schon Richtung Board springen oder quasi schon während des letzten Wurfes loslaufen, um die Darts vom Bard zu holen. Ich glaube, es ist einigermaßen logisch, dass das nicht gut ist. Die Regelmäßigkeit in Deinen Würfen macht die Musik. Auch hier gleicher Grund wie bei 1.: Wenn man sich den Fehler gar nicht erst antrainiert, hat man später keine Probleme damit.

    3. "Durchwerfen"! Wenn Du einen Dart abwirfst, hast Du, je nachdem wir geradlinig Du wirfst, einen gewissen Winkel zwischen Ober- und Unterarm. Hier sollte die Wurfbewegung noch nicht abbrechen, auch wenn der Dart schon losgelassen ist! Die Wurfbewegung sollte immer vollständig ausgeführt werden, bis der Arm samt Handgelenk vollständig durchgestreckt ist. Die Darter können so einfach technisch einen regelmäßigeren Ablauf erreichen. Gut sehen kann man das, wenn man sich mal ein Profispiel im TV anguckt. Geschätzt halten sich von 100 Profis mindestens 98 an diese Regel. Nicht umsonst. Der Grund von Anfang an darauf zu achten, ist wieder der Gleiche, wie bei den vorher genannten Punkten.

    4. Wenn Di einigermaßen fleißig bist, wirst Du schnell einen Qualitätsschub feststellen. Die Steigerungskurve in Sachen Qualität ist nirgendwann so groß wie am Anfang. Man kommt dann an einen Punkt, an dem diese Kurve erheblich abflacht. Das ist die Phase, in der viele Neulinge dann schon wieder das Handtuch werfen. Das brauchst Du aber nicht. Oft wird man auch dann noch besser, aber weil die Steigerungskurve eben nicht mehr so steil ist, merkt man es selbst gar nicht so, was bei Vielen zu Frust führt: Merke: Desto höher Du qualitativ spielst, desto flacher die verläuft die Steigerungskurve. Das ist völlig normal, trotzdem führ weiteres Spielen auch immer zu weiteren Steigerungen. Viele erfahrene Darter wechseln aus dem Grund häufig ihr Equipment, weil sie insgeheim und vlt. unbewusst hoffen, ihre persönlichen "Wunderdarts" zu erwischen, die diese Steigerungskurve wieder rasant ansteigen lässt. Auch wenn ein neuer Dart durchaus auch mal Erfolge mit sich bringen kann: Eigentlich passiert das so gut wie nie! Der ständige Wechsel führt eher dazu, dass man unsicher wird und dann mit gar keinem Set mehr richtige Erfolge feiert. Deshalb rate ich Dir: Suche Dir ein passendes Equipment, und dann behalte es möglichst bei, ganz besonders in Deiner Anfangszeit.

    5. Neben der genannten Steigerungskurve gibt es immer Einflüsse, die dazu führen, dass man mal Sch... spielt. Bevor Frust entsteht, lass Dir gesagt sein: Das ist völlig ok und völlig normal. Darten ist ein Sport, der in erster Linie im Kopf gespielt wird. Hatte man einen sch... Tag auf Arbeit, in der Schule, oder hat man sonst irgendwas, was einem im Hinterkopf herumgeht, wirkt sich das, ob man will oder nicht, eben mal auf den Kopf aus. Folglich hat man eben mal einen blöden Tag oder eine schlechte Phase. Davon braucht man sich aber nicht abschrecken lassen. Wir Darter neigen oft dazu, es in solchen Situationen erzwingen zu wollen. Das geht allermeistens nach hinten los. Das Darterleben ist eben von Ups und Downs geprägt, also einfach konzentrieren, so gut es geht werfen, und wenn es eben mal nicht läuft: Sch... drauf, die guten Darts kommen wieder!

    6. Ich weiß nicht, ob Du E- oder Steedart spielst. Wenn Du hier ein wenig herumliest, wirst Du über beide Arten verschiedene Meinungen hören. Ich persönlich ziehe hier Vergleiche zum Tennis: Beim Tennis gibt es Asche-, Rasen oder Kunstplätze, und das Spiel unterscheidet sich auch voneinander in manchen Bezügen. Aber egal, auf welchem Platz man spielt: Tennis bleibt Tennis! Worauf ich aber hinaus will ist, dass es als Anfänger auf jeden Fall Sinn mach, auch mal auf Steeldartscheiben zu werfen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Dort kann man nämlich sehen, wenn der eigene Wurf unsauber ist, weil die Darts nicht regelmäßig, sondern "kreuz und quer" stecken. Oft hilft ein kleiner Tick, die man den Darts anders hält, um das zu korrigieren, nur kriegt man das beim E-Dart nicht zu wissen, weil die Darts hier immer gerade stecken, weil sie sich durch die Löcher in den Segmenten ja auf jeden Fall geradlinig ausrichten müssen.

    7. Darts wird in Kneipen oder Vereinsheimen gespielt. Hier spielt Alkohol natürlich eine Rolle. Es gibt Darter, die nebenher eine Kleinigkeit trinken, wenn überhaupt. Und es gibt Trinker, die nebenher darten. Beides hat irgendwo seine Berechtigung, und ich will es nicht verurteilen. Unter sportlichen Aspekten rate ich aber auf jeden Fall dazu,nicht ständig alkoholisiert zu spielen. Das tue ich nicht, um "einen auf Moral" zu machen, sondern das hat eher diesen Hintergrund: Unter Alkohol macht man Vieles leichtgängiger, weil es alles irgendwie "egaler" wird. In abgeschwächter Form lässt Dich Alkohol ruhiger werden. Wie gesagt ist Darten Kopfsache, und oft ist der Druck ganz schön hoch, vor allen Dingen bei entscheidenden Darts. Insofern ist Alkohol als Beruhigungsmittel natürlich irgendwo ein gern genommener "Helfer". Spielt man jedoch, gerade als Anfänger, ständig mit "Pegel", führt das dazu, dass man komplett nüchtern gar nicht mehr anständig spielen kann, sondern Alkohol beim Darten in Drucksituationen quasi braucht, um die Nerven im Griff zu haben. Ich kenne einige Darter, die ohne ihren Pegel wesentlich schlechter spielen, als mit, und es wird häufig vermutet, dass sich das bis in den Profibereich durchzieht. Weil Alkohol für Dartergebnisse auch im sportlichen Bereich häufig förderlich sein kann, wird es eben auch gebraucht, was dazu führt, dass der so geile Sport, der von vielen hier praktisch "gelebt" wird, abgetan wird und in Verruf kommt. Generell ist nichts dagegen einzuwenden, in seine Kneipe zu gehen und beim Darten "etwas" zu zischen. Eine Abhängigkeit hinsichtlich der sportlichen Leistungen ist aber absoluter Scheibenhonig!!!

    8. Das Ganze ist aufgrund der "Romanhaftigkeit" hoffentlich nicht abschreckend, denn obwohl langer Text, ist das, was man m.M.n. beachten sollte, wenn man es einigermaßen ernst meint, recht simpel und in der praktischen Umsetzung ganz easy durchführbar. Ganz generell, um besser zu werden, gilt letztlich sowieso: Darten, darten, darten...

    Viel Spaß beim Spielen und Besserwerden in dieser wundervollen Sportart!

    Also ich finde, wer sich so viel Mühe gibt und der im Mindesten deutschlandweiten Dartcommunity dermaßen helfen will, darf mit der Namensgebung ruhig ein wenig egoistisch sein. Ich würde also Deinen Namen oder Spitznamen irgendwie in den Namen integrieren.

    Deine zeitliche Einschätzung sagt mir, dass Du kein "Luftschlosstyp" bist, der eine Idee aber wenig Ahnung von der Materie hat. So ist es nämlich meistens eher der Fall. Will sagen: Deine realistische Einschätzung und die insgesamt richtige Herangehensweise macht Sinn und lässt mich nach anfänglicher Skepsis hoffen, dass da am Ende tatsächlich was herausspringt, was uns Dartern einschlägig Vorteile bringt. Ich glaube, das hat definitiv Unterstützung verdient!

    Also: Let there be Rock!

    Java ist nicht zwangsweise langsam, glaube ich. Ich finde die Idee großartig! Da will ich dann auch zumindest versuchen, Dir weiter zu helfen:

    Die Kriterien aus meiner Sicht:

    1. Bedienbarkeit
    2. Ansicht
    3. Trainingsmöglichkeiten
    4. Computergegner
    5. Statistiken
    6. Online - Spiele
    7. "Spielereien"

    zu 1 und zu 2 finde ich N01 top!
    Zu 3 finde ich Dartpro ganz weit vorne, allerdings kann man im Prinzip garnicht zu viele Spielmöglichkeiten integrieren, solange es übersichtlich bleibt. Wichtig finde ich, dass man auch komplett alleine spielen kann, also entweder für einen alleine oder für 2 Spieler oder Spieler+COM oder Spieler+saved Leg oder 2 Spieler online.
    zu 4. Grundsätzlich sollte es Computergegner geben. Diese sollten allerdings innerhalb ihres Schwierigkeitsgrades realistisch werfen. Am besten, man setzt dem PPD, den der COM generell haben soll, Grenzen von 2 Punkten nach oben und unten, die er innerhalb eines Legs nicht überschreiten darf. Seine Punkte sollte er entweder so werfen, wie es ein echter Darter auch werfen würde, oder es sollte gar nicht angezeigt werden, wie er die Scores macht. Bei N01 z.B. sind Aufnahmen wie T9-T18-T2 keine Seltenheit. Mich persönlich nervt das. Ein zweiter Punkt wäre, dass man zu den Com-Spielern auch gegen abgespeicherte Legs von einem selbst spielen können sollte, auch über mehrere Legs oder Sets sollte man gegen das saved Leg spielen können.
    zu 5. Vielen Dartern sind Langzeitstatistiken über Trainingseinheiten, Averages und Spielen neben denen des derzeitigen Spiels bzw. der derzeitigen Trainingseinheit wichtig. Stats sollten jederzeit Excel-kompatibel oder zumindest in einer Textdatei (PDF vlt...) exportiert können...
    zu 6. Ich weiß von 2 Programmen, dass sie das Spielen zweier Gegner online erlauben: Dartpro und KP-Darts. Dabei läuft dies nicht konstant zentral, sondern einer der Spieler muss als Server fungieren. Wie dem auch sei, ich kriege beide Programme dbzgl. nicht zum Laufen. Bitte bau was, dass aktuell (XP, Vista, 7) Herzinfarkt-frei funktioniert!
    zu 7. Einige hier tüdeln sich Russ Bray als Caller in bestehende Programme...ich gebs zu, hab ich auch gemacht :duw: Solche Sachen und irgendwelche Farbauswahlen machen immer Spaß und kommen glaub ich gut an.

    Wenn man dann natürlich noch Turniere in diversen Varianten verwalten könnte (auch mit Gruppen mit beliebiger Anzahl von Spielern, bei Dartuoso kann man blöder Weise nur ein paar Spieler pro Gruppe haben), wäre das aus meiner Sicht wirklich ultimativ!

    Es gibt das Board günstig, auch aus Deutschland. Ich habe aber in den letzten Wochen beide (Blade 4 und Target Pro Tour) neu gekauft. Ich bin mit beiden zufrieden, aber im Vergleich ist das Blade 4 besser verarbeitet. Das Pro Tour ist (wie gesagt, im Vergleich) etwas arg verklebt und härter. In Hinsicht der Langlebigkeit kann ich noch nicht so viel dazu sagen, beide sehen noch sehr gut aus.

    Tja, ich glaube die positiven Erfahrungen der meisten User hier im Forum wiederzugeben wenn ich sage: WINMAU Blade IV. Thema erledigt. Preis / Leistung ? optimal. ca. 40-50 €. Gruß. Steffen. Prost Neujahr !

    Man sollte schauen, dass man es eher für 40 statt 50 Euro bekommt, ansonsten findet das 100%ige Zustimmung!

    Umso weniger verständlich ist es, verschiedene Maße zu nehmen. Andersherum kämen zu denen, die ohnehin gewinnen, eventuell noch eine Hand voll Leute dazu, die die Umstellung mehr stört. Für Darts ist doch ganz generell die Gleichmäßigkeit und die Vergleichbarkeit wichtig. Dementsprechend sind gleiche Entfernungen völlig normal...eigentlich...
    Dasist zumindest meine Meinung.