Posts by Koelsche ScotsNuke

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    Nun ich gehe ja auf beides ein, sollte aus meiner Sicht ein Forum auch aushalten können. Ich verlange ja schließlich nicht das man es sieht wie ich oder ich kritisiere auch keinen der Ihn rein sportlich betrachtet und das gänzlich ausblendet... Darüber hinaus lese ich hier auch oft Dinge (oder ignoriere Sie halt ^^) die mir nicht passen....

    Ist ja auch in Ordnung, dass du dazu eine andere, sehr klare Meinung hast und man hat sich darüber ja auch schon mehrfach konstruktiv ausgetauscht. Was du aber immer wieder machst, in ganz normalen Beiträgen einfach nochmal einen mitzugeben - und das hat nichts mit einem Austausch über das Thema zu tun hat, sondern ist eine reine Diskreditierung von Nijman.

    Für die Spieler zum Beispiel die in der ersten K.O. Runde auf Althaus und Schlichting getroffen sind.

    Und die Alternative wäre gewesen Freilose für diese Spieler? Wie gerecht wäre das gewesen für die übrigen Teilnehmer im Feld?


    Das ist das was ich mit dieser Gerechtigkeitsdebatte meine. Irgendwen trifft es immer, du kannst keine 100 prozentige Gerechtigkeit herstellen.

    Also hier unter den nicht Beteiligten herrscht auf jeden Fall mehr Verständnis für die Entscheidung als unter den am Turnier beteiligten Spielern. Die waren teilweise echt sauer, dass sie eine Übernachtung im Hotel buchen mussten um morgens pünktlich da zu sein und andere sparen sich die Kosten und dürfen trotz einer Verspätung noch mit um das Preisgeld in Turnier 1 mitspielen.

    Und ich weiß alleine von einer Handvoll Spielern, dass sie Aufgrund der Ereignisse am Wochenende keine Next Gen Turniere mehr spielen werden, obwohl es vorher geplant war. Ich meine: die PDC Europe nimmt pro Next Gen Wochenende 46000 Euro an Startgeld ein und dafür war die Perfomance wirklich nicht gut.

    Danke für die direkten Einblicke.


    Ich kann den Frust der Spieler verstehen, aber um ehrlich zu sein, hat die eigene Turniervorbereitung nichts damit zu tun, was andere Spieler machen. Da steckt auch irgendwo wieder dieser Wunsch nach 100 prozentiger Gerechtigkeit drin, die es aber einfach nicht gibt. Was ist mit Spielern, die ganz entspannt 20 Minuten per Auto anreisen können? Die müssen auch kein Hotel zahlen und können mit ganz anderen Voraussetzungen in so ein Turnier starten. Und Schlichting und Althaus sind ja auch mit einem Zug angereist, der eigentlich rechtzeitig vor Turnierbeginn angekommen sollte. Hätten sie dafür jetzt die Bahn verklagen dürfen?


    Ich finde der Ärger sollte sich viel mehr auf die PDC richten, die aufgrund der Probleme nicht das Turnier bieten konnten, was sie versprochen haben und für das man angereist ist. Und nicht ob irgendein Spieler noch teilnehmen durfte, weil das Turnier später begann.

    Es wurde völlig unnötig ein Präzedenzfall geschaffen, in dem Spieler entgegen den Regeln ins Turnier integriert wurden, die bei Meldeschluss noch nicht anwesend waren. Beispielsweise würde ich als Spieler, der von Turnier 3 ausgeschlossen wird, weil er erst 5 Minuten nach Meldeschluss eintrifft, definitiv darauf hinweisen, dass das bei Turnier 1 ja auch möglich war...


    Eine Organisation, die ihre eigenen Regeln nicht einhält, bietet immer Angriffsfläche.


    PS. Dass mit Althaus und Schlichting 2 (relativ) grosse Namen verspätet integriert wurden, ist doppelt schlecht. Da nun der Verdacht im Raum stehen wird, dass für die bekannten Namen andere Regeln gelten, wenn das nächste Mal ein "No-Name" 2 Minuten nach Meldeschluss abgewiesen wird.

    Aber sind das nicht zwei völlig verschiedene Situationen? Im Normalfall wird das Turnier ja auch nicht neu gestartet, sodass klar ist, dass es eine Frist benötigt, an die man sich zu halten hat.


    So hatten Althaus und Schlichting eben Glück, dass das Turnier später (neu)startete und sie noch mit dabei sein konnten. Oder sehe ich das zu einfach?

    Wenn Bunting bei der Premier League so spielt wird er Woche für Woche nur kassieren.

    Bunting soll sich laut Elmar ja sehr über die Nominierung gefreut haben und sie scheint ihm unfassbar viel zu bedeuten. Aber ich befürchte stark, dass die PDC ihm damit überhaupt keinen Gefallen getan hat. Öffentlich wurde er schon davor so viel kritisiert wie nie, dazu nun diese sportliche fragwürdige Entscheidung, die massenweise Kritik hervorgerufen hat. Wenn er jetzt noch ständig verliert, wird es nicht weniger werden, was da von der Öffentlichkeit auf ihn zukommt und sein Selbstvertrauen droht noch weiter in den Keller gehen.


    Ich sag’s ganz ehrlich: ich mache mir etwas Sorgen um Bunting. Die Körpersprache gestern war sehr mies. Aber nicht im Sinne von zu viel Nörgeln wie man es von Humphries oder Smith von früher kannte, sondern geprägt von zutiefster Unsicherheit.

    Teil II


    Leon:

    inhaltlich: Trefferbild/Grouping verbessern, hier ist oft eine deutliche Streuung drin, die es sicherlich auch schwerer macht in einen Flow zu kommen (aber natürlich einfacher gesagt als getan), Doppel öfter in den entscheidenden Momenten mitnehmen - hier fehlt immer wieder das Timing

    Ergebnisse: dieses Mal die WM-Quali schaffen


    Czerwinski:

    Max hat im World Masters-Thread glaube ich genug gesagt zu seiner aktuellen Situation. Ich denke wir alle hier im Forum hoffen, dass er so schnell wie möglich aus der Krise herauskommt.


    Gotthardt:

    inhaltlich: das katastrophale erste Jahr wirklich komplett abhaken, den Blick auf das eigene Spiel lenken und erstmal weg von den Ergebnissen, Arbeit an den Doppeln, denn die killen auch immer wieder sein Momentum oder sorgen dafür, dass er sich für sein starkes Scoring nicht belohnen kann

    Ergebnisse: Blick weg vom Thema Tourcard, hin zum Ziel WM-Quali. Zudem dieses Jahr auch mal für die ET qualifizieren. Aber in erster Linie wirklich, das eigene Spiel konstant ans Board bringen, dann kommen Ergebnisse von alleine


    Merk:

    inhaltlich: es hatte in der Vergangenheit ja Probleme, am Training dranzubleiben und sich zu motivieren. Das hat er ja letztes Jahr gut hinbekommen, u.a. mit seinem Streaming. Ich hoffe, er schafft es da dran zu bleiben und einen Trainingsrhythmus zu bewahren, trotz des vielen Reisens auf der Tour. Die 90 im Jahresaverage zu knacken dürfte so der Wunsch sein vom Spielniveau.

    Ergebnisse: WM-Quali ganz klar, aber auch PC-Finals dürfte er anvisieren, dazu Grundstein legen für den TC-Erhalt


    Rupprecht:

    inhaltlich: Darts priorisieren, die Turniere spielen, konstant trainieren. Dann hat er definitiv das Niveau, um eine gute Rolle zu spielen. Zur Erinnerung: zweite Jahreshälfte 2023 hat er fast 95 Punkte im Average gespielt bei den PCs. Das jetzt direkt als Benchmark zu nehmen, wäre vermessen. Aber die 90 sollte er auch anpeilen.

    Ergebnisse: bei seiner Erfahrung und seinem Potenzial ebenfalls WM-Quali und ebenfalls Richtung PC-Finals schauen. Bei der ET sollte auch mindestens eine Quali herausspringen.


    Hofkens:

    inhaltlich: alles aufsaugen. In so jungen Jahren all die Erfahrungen zu sammeln, kann goldwert sein. Die Matchpraxis auf höchstem Niveau wird ihm sicher helfen. Ich kann ihn als Typ noch nicht einschätzen, aber zu hohe Erwartungen oder zu viel Ehrgeiz könnte kontraproduktiv sein bei dem Grundniveau, was er noch hat.

    Ergebnisse: einfach schauen, was geht


    Ehlers und Kraft:

    Die beiden kann ich vom Potenzial nicht einschätzen. Die Q-School-Averages waren für die Tour schon recht niedrig, aber mal schauen, ob sie mit dem höheren Niveau nicht wachsen können.

    Inhaltlich nicht falsch, aber nun bitte auch einen Post zu den fünf Deutschen, die sich durchgesetzt haben 8) super Abschneiden in meinen Augen!

    Damit keine Spekulationen zu meiner Wenigkeit auckommen: Bei mir gibts zwei Gründe. Hab mich leider letzte Woche am linken Fuß verletzt und kann deshalb nur begrenzt Dart spielen aktuell und befinde mich gerade in der grôßten Formkrise seitdem ich Dart spiele. Dementsprechend wird sich auch im Laufe des Jahres entscheiden, wie viel Protour ich spielen werde (auch wenn ich immer an den Aufschwung glaube und das es jederzeit auch wieder da sein kann)

    Danke, dass du uns trotz deiner schwierigen Situation diese Einblicke gewährst.


    Ich wünsche dir erstmal gute Genesung für deinem linken Fuß und dass du danach mit der Zeit die Freude am Spiel und deine Form wiederfindest.

    Entry list ist draussen. Neben Gurke lässt auch Ehlers aus von den deutschen tourcardlern.

    Kann ich sehr gut nachvollziehen. Für sehr viele Teilnehmer ist das Qualiturnier aus finanzieller Sicht auch höchst unattraktiv, da die Kosten/Nutzenrechnung nicht gut aussieht. Hinzu kommt der sonstige Aufwand extra dafür nach England zu reisen.


    Unterbuchner hätte sich sicherlich sogar Urlaub nehmen müssen? Und Barkhausen ist momentan nicht auf dem Leistungslevel, um eine realistische Chance zu haben.

    Ich möchte auch mal einen Ausblick geben, wo ich die Erwartungen und Ziele bei den einzelnen Spielern sehe. Mir ist es dabei oft wichtiger, die inhaltliche Ebene zu betrachten - mit mehr Fokus auf das eigene Spiel als auf die reinen Ergebnisse und sich daran zu orientieren.


    Martin:

    inhaltlich: 5er Aufnahmen reduzieren, die Problematik der schwachen/langsamen Starts bearbeiten und verbessern, weiter an der Balance aus Lockerheit und Anspannung arbeiten (hier hat er zum Jahresende mMn Fortschritte gemacht), auf dem Floor konstanter sein Niveau abrufen (weniger Spiele mit Averages unter 90)

    Ergebnisse: in den Top 16 etablieren, öfter die Finalsession auf der ET erreichen, bei den Majorturnieren regelmäßig in die Top 16 vorstoßen


    Ricardo:

    inhaltlich: den Fokus auf dem Floor schärfen --> genauso ans Limit gehen wie bei den Bühnenspielen, Konstanz in sein Spiel bekommen und die vielen Leistungsausreißer nach unten eliminieren

    Ergebnisse: um die Top 32 kämpfen, sowie darum wieder bei den PCs gesetzt und direkt für die ET qualifiziert zu sein (gute und konstante Pro Tour Ergebnisse sind hierfür nötig)


    Gaga:

    inhaltlich: kürzlich einen Post dazu gemacht, kurz zusammengefasst: Konstanz in sein Spiel bringen, sowohl übers Jahr gesehen, als auch in einzelnen Matches

    Ergebnisse: komfortable WM-Quali und sichere Quali für die PC-Finals, mehr ET-Qualis schaffen, wieder näher heranrücken was die Qualifikation für Majorturniere betrifft


    Niko:

    inhaltlich: den Fokus weglegen vom Erwartungsdruck (v.a. von außen), d.h. wieder mehr mit dem eigenen Spiel beschäftigen als mit den Ergebnissen, darüber auch wieder mehr Spaß und Lockerheit ins eigene Spiel bringen, zurück zur Scoringpower finden und auf dem Floor mehr als Leistungslimit gehen

    Ergebnisse: konstantere Ergebnisse auf dem Floor, Qualis für die Majorturniere schaffen, Angriff auf Top 32 zum Jahresende, in der Pro Tour OoM etablieren, sodass er für die PCs gesetzt bleibt und direkt für die ET qualifiziert ist

    Aber: auch wenn Profidarts natürlich letztlich von Ergebnissen bestimmt wird, halte ich es hier für sinnvoll, einen Schritt zurück zu machen und den Fokus auf die Basics des Spiels zu legen und das, was Niko stark gemacht hat


    Luu:

    inhaltlich: an die 2. Jahreshälfte anknüpfen, weiter an seinen Bühnenauftritten arbeiten hinsichtlich Spaß, Lockerheit, mehr Ruhe

    Ergebnisse: WM-Quali, PC-Finals erreichen, einige ET-Qualis schaffen


    Hopp:

    inhaltlich: Konstanz ist der Schlüssel, um regelmäßig Preisgeld einzuspielen auf dem Floor (ähnlich wie dieses Jahr), Wechsel auf die Triple 19 öfter integrieren, an den Doppeln arbeiten, v.a. in Situationen, wo er drei frische Darts auf Doppel hat

    Ergebnisse: Tourcard-Erhalt, WM-Quali, PC-Finals erreichen, 2-3 ET-Qualis schaffen


    Domi:

    inhaltlich: die Dartitis steht hier klar im Vordergrund, leider kann man nicht so einfach daran arbeiten und es verbessern. Trotzdem sollte der Fokus hier darauf liegen, so gut wie möglich in einen flüssigen Wurfrhythmus zu kommen

    Ergebnisse: echt schwer zu sagen, weil es vom Verlauf und der Stärke der Dartitis maßgeblich beeinflusst wird und Erwartungsdruck hier nicht als Antrieb herhalten kann. Wo es in der Jahresmitte 2025 flüssiger lief mit dem Wurf, waren die Ergebnisse auch da und er hat klar gezeigt, dass er Top 64-Potenzial hat.


    Es wird natürlich noch einen zweiten Teil geben.

    Ich bin beim Clemens Optimismus relativ zurückhaltend. Ja 3. Runde ist gut und das Spiel gegen humphries war top, aber bei seinen beiden Siegen hat er auch nur 91 und 90 gespielt, das ist jetzt keine vollkatastrophe, aber auch nur in etwa was er den rest des Jahres gespielt hat.

    Aber in beiden Spiele hat er Timing bewiesen, was ihm nahezu das gesamte Jahr abging. Bei Clemens wird es insgesamt weniger darum gehen, den nackten Jahresaverage hinaufzuschrauben, sondern konstant sein Spiel abzurufen. Das klingt zwar wie die abgedroschenste Phrase, aber wie oft spielte der Gegner 85 und Gaga kriegt’s nicht zusammen, spielt zwar zwei Legs in vier Aufnahmen zuende und verliert das Match trotzdem, weil sonst zu wenig Scoring kommt oder er in den entscheidenden Momenten auf Doppel auslässt.

    Meiner Meinung nach ist Phil Taylor nicht nur der erfolgreichste, sondern Stand jetzt auch der beste Spieler aller Zeiten. Rein die Averages heranzuziehen genügt mMn nicht für einen Vergleich. Ich bin hier bei schnizzel und Tomcat71 : Taylor kam viel seltener in den Genuss als MvG und erst recht die Spieler von heute, reine Scoringlegs spielen zu dürfen, die den Average natürlich nach oben treiben. Hinzu kommen die Faktoren, die glieder-martin aufgezählt hat, wie die dicken Drähte, die sicherlich auch das ein oder andere Triple verhindert haben.


    Luke Littler hat zuletzt das Niveau von Taylors Prime erreicht, allerdings darf man hier noch die Frage stellen, wie lange er in der Lage ist, das Niveau zu halten. Vielleicht kann er es aber sogar noch mehr steigern. Btw, der Jahresaverage ist für mich auch nicht so aussagekräftig zum Vergleich. Heutzutage gibt es mehr (mögliche) Spiele und v.a. bei Littler auch viele Spiele, wo er nicht an seine Leistungsgrenze geht. Da muss man eher bei den Majorturnieren auf die Zahlen schauen.

    Doc Dart Spannend diesen Aspekt in Frage zu stellen, aber ich kann diese Suche nach dem Besten auch sehr gut nachvollziehen und bin wie man sieht auch voll dabei ^^. Aber stimme dir zu, das Ganze hat immer seine Grenzen mit der Vergleichbarkeit. Aber mit ein bisschen Flexibilität ist das schon in gewisser Weise möglich finde ich... ich liebe es z.B. auch im Boxen gewichtsübergreifende p4p-Listen zu erstellen - das ist auch so eine Sache, die immer wieder zu Diskussionen führt in der Sinnhaftigkeit ^^.

    Ich habe dieses Jahr ganz bewusst die Entscheidung getroffen, noch nicht mal kurz reinzuschauen in die ersten beiden WS-Events. Denke werde es aber auf alle Turniere der WS ausweiten… dafür wird die Vorfreude aufs World Masters dann umso größer sein. :)

    Wenn Kai Gotthardt den Großteil der Turniere mitnimmt, bin ich überzeugt davon, dass er dieses Jahr deutlich weiter vorne landen wird.


    … Aber das hat eigentlich nichts mehr mit der Q-School zu tun. Wie auch immer, ich freu mich wie Bolle auf die Saison ^^