In der Tat sind Geschmäcker verschieden. Daher auch mal meine 2 Cent:
Mir sind Spieler der Kateogore Humphries, Aspinall, van der Velde, Dobey, Cross, Schindler, ... deutlich lieber als Spieler wie Littler, Price, van den Bergh und einige wenige andere.
Das liegt daran, dass ich zum Beispiel Luke Humphires als extrem guten Verlierer wahrnehme, der den Gegnern jeden Erfolg gönnt und der im Match nie mit Psychospielen oder fragwürdigen "Emotionen" (von der ab und an vorhandenen Negativität abgesehen) auffällt.
Ein Price war mit zu Beginn extrem unsympathisch,da er permanent versucht hat, die Gegner zu provozieren, Scharmützel provoziert hat (man denke an die Vorfälle mit Anderson beim Grand Slam, Clemens bei der WM, ...) und seine ständige Agressivität nicht mein Ding ist. Dazu kamen nach den Niederlagen (früher) beleidigtes Weggehen, keine Handshakes, Social Media Posts die dem Board, dem Publikum oder wem auch immer die Schuld geben und Posts am Rande der Selbstüberschätzung. Das hat sich seither gebessert - sympathisch finde ich ihn (u.a. auch ob seiner politischen Ansichten) dennoch nicht.
Ähnlich geht es mir leider mit Littler (das macht das Zuschauen schwer, da er ja fast immer gewinnt). Diese Attitüde des "Antivorbildes" für Jugendliche (Schulabbruch, nur Konsole und Darts, Ernährung, ..) gepaart mit seiner arroganten und im besten Fall gleichgültigen Art ist mir deutlich unsympathischer als das Verhalten von Spielern wie Humphries.
Ähnlich geht es mir bei van den Bergh oder Suljovic, die gefühlt immer versuchen, den Rhythmus des Gegners zu brechen, als sich selbst auf ihr Spiel zu fokussieren. Das mag helfen, ist für mich aber schwer anzusehen.
In der Tat kann ich eine Symapthie für Price durchaus verstehen, da er extrem fit ist, sehr motiviert und die Art auf der Bühne natürlich attraktiver, als die eines Nopperts oder Dobeys ist.