Beiträge von Carsten Arlt

    Na dann ich auch einmal

    - Taylor
    - Lewis
    - Wade
    - Whitlock
    - Newton
    - Barneveld

    diese Plätze sind fix (ja, auch Barney ist fix, denn selbst in England gibt es nach Taylor keinen besseren Publikumsmagneten)

    dazu noch

    - van Gerwen (für mich DER Topfavorit auf den Titel)

    für den letzten Platz wird es eng. Würde mich über Chizzy freuen, doch bei ihm lässt die Leistung wie auch bei Pipe aktuell nach. Wenn er aber in den 3 großen Turnieren, die jetzt noch anstehen, einigermaßen gute Ergebnisse hat, wäre es als Nr. 1 der Pro Tour Order of Merit verdient.

    Es gab mal Zeiten, da gab es wochenlang nach Sitzungen keine Infos.

    Nun gab es sie am Montag, also einen Tag später. Ich kann damit mehr als gut leben und mir ist es dann auch egal, ob ich die Info über den Bundes- oder einen Landesverband bekomme. Der BDV informiert seine Mitglieder wie immer umgehend über wichtige Änderungen, dies ist nicht unbedingt in jedem LV so.

    Das ist ja mal ein idealer Beitrag, um auf einige Sachen eingehen zu können.

    Das ganze wird den Deutschen Dartsport NICHT nach vorne bringen, von daher finde ich auch die Selbstbeweihräucherung "Meilenstein" fehl am Platz.
    Sollte man die Journalisten oder Teilnehmer beantworten lassen, ob dies dann wirklich ein Meilenstein war ;)

    Das System der SLDG ist an den WM-Qualifier des letzten Jahres angelehnt, wo 16 Spieler über ein Wochenende hinweg sehr viele Spiele auf hohem Niveau bestreiten mussten. Schon damals war der Ruf der anwesenden Spieler groß, so ein System als Turnierserie spielen zu können. Zumindest dieser Kreis wird die Super League Darts begeistert empfangen.

    So wie ich das sehe geht es doch nur um die Preliminary Round der PDC World Darts Championship 2014 UK.


    Das siehst du vollkommen falsch

    Nach dem Wegfall des Superdarters muss nun eben was neues her um die Wildcard/German Qualifier an den Mann zu bringen.


    Ach, da wätten wir wesenltich kürzere und schnelle Methoden gehabt, um die "unters Volk zu werfen"

    Dies wird aber Dartdeutschland nicht voranbringen, weil genau diese Deutschen sowieso schon im DDV gegeneinander spielen. Diese "Turnierserie" ersetzt keine Spiele auf internationalem Niveau !!!


    Was spielen die denn beim DDV? Best of 5 in der Gewinnerwunde und Best of 3 auf der Vierliererseite. Manchmal oder in späteren Runden dann sogar Best of 3/3. Das willst Du jetzt ernsthalf mit 15 Partien an einem Wochenende über Best of 11 Legs vergleichen???

    Daher bin ich der Meinung: Bringt Deutschland keinen Millimeter an den internationalen Dartsport heran.


    Hast Du Dir mal die Mühe gemacht, die Ergebnisse der Deutschen in den letzten Jahren auf der Pro Tour der PDC zu beobachten? Wir haben aktuell einige starke Spieler, die es mit nahezu jedem PDC-Profi aufnehmen können. Aktuelles Beuispiel der Sieg von Max Hopp gegen Terry Jenkins, einem der Topspieler der letzten 10 Jahre.

    Es ist aber immer wieder zu beobachten, dass es meistens bei einem oder zwei Siegen bleibt, obwohl die Gegner vom Papier her nicht schwerer wurden. Deutsche Spieler sind es nicht gewohnt, an einem Tag mehrere Mal über eine lange Distanz gehen zu mpüssen. Und hier kommt die SLDG ins Spiel. Hier müssen die Spieler zwei Tage lang von Anfang bis Ende voll da sein. Hier werden internationale Ansprüche simuliert. Wo sonst in unserem Land haben denn Darter die Möglichkeit, dies sonst zu machen?

    Und wie schon geschsrieben für die länge der Turnierserie sind die Preisgelder recht mager ;)


    Die SLDG ist ausgerichtet, 16 Spielern ein Training der besonderen Art zu ermöglichen. Klar wäre es schön, wenn man das Ganze als All-Inklusive anbieten könnte und den Spielern neben Fahrt- und Unterbringungskosten noch schöne hohe Preisgelder an die Hand geben könnte. Aber das muss ja auch alles refinanziert werden und neben der SLDG bigt es ja noch die einen oder anderen Projekte, die zu betreuen sind.

    Hier steht der reine Trainings- und Entwicklungsgedanke im Vordergrund. Und ich kenne viele Topspieler, die einiges investieren würden, um auf so einem Niveau trainieren zu können.

    Ein Meilenstein im Deutschen Dartsport:


    Die neue Turnierserie der PDC Europe: Super League Darts Germany

    München, 02.11.2012 - Die PDC Europe ruft 2013 eine neue, nationale Darts-Turnierserie ins Leben: Mit der Super League Darts Germany (SLDG) soll der deutsche Darts-Sport auf dem Weg zum nternationalen Spitzenniveau unterstützt werden. Mit der „BULL’S Players Lounge“ in Münster und dem „House of Darts“ in Rodgau, konnten ideale Austragungsorte für die neue Turnierserie gewonnen werden.

    „Der überragende Erfolg der PDC European Tour 2012 und das immer größer werdende mediale Interesse am Darts-Sport in Deutschland, weckt auch eine zunehmende Neugier auf unsere nationalen Spielerpersönlichkeiten“ sagt Werner von Moltke, Präsident der PDC Europe. „Diesem Interesse wollen wir Rechnung tragen und gleichzeitig versuchen unsere Spieler, die in diesem Jahr durchaus bemerkenswerte Achtungserfolge auf der internationalen Darts-Bühne verzeichnen konnten, auf Ihrem Weg in die Weltelite so gut wie möglich zu unterstützen“.

    Intensiver Wettkampf

    Das Turnierkonzept ist darauf ausgerichtet, den Spielern eine noch nie dagewesene Plattform zu schaffen, auf der sich die „Besten der Besten“ aus dem ganzen Land untereinander messen und so ihre individuellen spielerischen Fähigkeiten kontinuierlich steigern können. Die Super League Darts Germany wird dabei zum „echten“ Prüfstein: Über einen Zeitraum von insgesamt 5 Turnierwochenenden werden 16 Spieler, nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ (Round Robin) gegeneinander antreten. An den beiden Wettkampftagen eines Wochenendes wird jeder Spieler somit ein Pensum von 15 Partien (!) absolvieren und dabei über eine Distanz von „Best of 11 Legs“ pro Match gehen.

    Jedes Spiel zählt

    Die Ergebnisse aller 5 Turnierwochenenden fließen in eine Gesamtrangliste ein. Gewertet wird nach der Anzahl der erzielten Siege und Leg-Differenz. Alle Spieler, die sich für die Endrunde qualifizieren, haben bereits Preisgelder sicher. Die 8 bestplatzierten Spieler am Ende der Turnierserie qualifizieren sich für das Finale der Super League Darts Germany, dass in der „BULL’S Players Lounge“ ausgetragen wird. Dort werden in zwei Gruppen die Teilnehmer des Halbfinales ermittelt. Die Halbfinalgewinner spielen anschließend das große SLDG Finale aus, bei dem nicht nur eine Siegprämie von 1.000 €, sondern auch ein Startplatz bei der PDC World Darts Championship 2014 in Großbritannien winkt.

    Turnier- und Spielerentwicklung

    Alle Ergebnisse und Daten der Super League Darts Germany werden durch die PDC Europe erfasst undausgewertet. Jeder Spieler erhält auf diese Weise die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt der SLDG Saison seine individuelle Entwicklung anhand von Zahlen und Fakten nachzuvollziehen. Die aktuelle SLDG Rangliste und Spielerstatistiken werden auf der Homepage der PDC-Europe http://www.pdc-europe.net/ einzusehen sein.

    Teilnehmer / Teilnahmeberechtigung

    Im ersten Jahr der Super League Darts Germany (2013) werden 13 Teilnehmer direkt von der PDC Europe eingeladen, Bewerbungen für die Direktplätze sind möglich. Weitere 3 Startplätze werden über ein separates Qualifikationsturnier ermittelt, das am 05. Januar 2013 im „House of Darts“ ausgetragen wird. Der Spielmodus des Qualifikationsturniers ist abhängig von der Teilnehmerzahl. Nach Saisonende sind die Plätze 1 bis 13 der SLDG Rangliste automatisch für die Folgesaison 2014 qualifiziert. Somit verbleiben für die SLDG Saison 2014 noch 3 freie Plätze, die in einem Qualifikationsturnier ausgespielt werden. An diesem darf nur Platz 14 der Saison 2013 teilnehmen, während die beiden schlechtplatziertesten Spieler sich erst wieder für die SLDG Saison 2015 qualifizieren können.

    Das Konzept der Super League Darts Germany wendet sich nicht ausschließlich an namhafte Spitzenspieler, sondern auch an jüngere, ambitionierte Spieler. Jeder Spieler auf Topniveau, der an diesem exklusiven Wettbewerb teilnehmen möchte, kann seine Bewerbung für einen der 13 Direktplätze an den sportlichen Leiter der PDC Europe, Herr Thorsten Brock (thorsten.brock@pdc-europe.net) richten. Anmeldungen für das Qualifikationsturnier
    sind in Kürze über die Homepage der PDC Europe (
    http://www.pdc-europe.net) möglich.

    Preisgeld:

    1. Platz: 1.000 € + Startplatz für die Preliminary Round der PDC World Darts Championship 2014 UK
    2. Platz: 1.000 €
    3. Platz: 500 €
    5. Platz: 250 €
    7. Platz: 150 €

    Startgeld:

    Das Startgeld für die Super League Darts Germany beträgt 150 € für die komplette Turnierserie. Gespielt wird an jedem Wochenende am Samstag ab 14:00 Uhr, die Spiele am Sonntag werden um 18:00 Uhr beendet sein.

    Die Teilnehmer des Qualifikationsturniers zahlen ein Startgeld von 10€, bei erfolgreicher Qualifikation für die SLDG müssen weitere 140€ für die weitere Turnierserie bezahlt werden.

    Vorläufiger Terminplan:

    05. Januar 2013 - Qualifikationsturnier in Rodgau
    16./17. Februar 2013 - 1. Turnierwochenende in Rodgau
    06./07. April 2013 - 2. Turnierwochenende in Münster
    27./28. Juli 2013 - 3. Turnierwochenende in Rodgau
    31. August/01. September 2013 - 4. Turnierwochenende in Münster
    12./13. Oktober 2013 - 5. Turnierwochenende in Münster
    16./17. November 2013 - Finale in Münster

    Austragungsort 1:
    „House of Darts“
    (Nieder-Roden/Industriegebiet)
    Senefelder Strasse 1 K
    63110 Rodgau

    Austragungsort 2 und Finalort:
    BULL’s Players Lounge
    Embassy Sports GmbH
    Eulerstr. 9
    48155 Münster

    Interessantes Teilnehmerfeld, vor allem mit Ronny Huybrechts und Davyd Venken zwei Belgier, die jüngst noch am PDC Pro Tour Event in Nuland teilgenommen haben.

    Besonders interessant finde ich es aber, dass Jarkko Komula teilnimmt, obwohl er sich bereits fest für die PDC World Darts Championship qualifiziert hat...

    Gab ja schon mal andere Entscheidungen in der Vergangenheit

    Unfassbar geiler Auftritt von Max Hopp! Kein Leg "schlechter" als 16 Darts. Am Ende dieses bärenstarke Finish zum Match - und 5 Mal 180. So kann er auch einen van Gerwen schlagen, der mich bisher im Turnier noch nicht so sehr vom Hocker gerissen hat. Schwer wird es auf jeden Fall, aber ich sehe ihn nicht chancenlos.

    Hier noch der Weg des genialen 121er Finishs. Max trifft die Treble 20 und will sich mit einer 25 auf 36 Rest stellen. Der Dart geht aber in die einfache 11 genau am Draht zur 25. Ohne zu zögern flog dann der dritte Dart ins Bullseye.

    Der Rest war nur noch Jubel...

    Sportstat wird am kommenden Wochenende wieder live mit dabei sein. Der Aussetzer vom vergangenen Wochenende war eine Ausnahme und wurde schon im Vorfeld auf Twitter angekündigt. Ebenso wird es wieder den PDC Europe Liveticker geben.

    Also das I-Net ist hier in Nuland, ich sage mal, bescheiden. Drücken wir mal die Daumen, dass es für meinen Ergebnisdienst und den meiner englischen Kollegen reicht...

    Hier nur mal ein kleiner Hinweis für alle hier in diesem Forum, die ständig von den Vorteilen der Deutschen schreiben.

    In den letzten Jahren gab es 4!!!! (vier) Qualifier für die WM. Da gab es die drei Qualies in Österreich, Slowenien und Spanien. Zusätzlich gab es den German Qualifier. Und diesen German Qualifier, und damit die sichere Fahrkarte für einen Deutschen gibt es in diesem Jahr nicht mehr.

    Dieses Mal müssen sich die Deutschen mit einigen anderen Nationen messen um einen Teilnehmer zu ermitteln.

    Etwas verwundert bin ich über die Diskussion bezüglich der Fahrwege. Es wird gerade so getan, als wenn wir die Allianz Arena buchen müssten, wenn der Qualifier weiter südlich wäre. Die letzten Jahre war der Qualifier immer in Eisenstadt, also Heimspiel für die Östereicher, welches Didi Burger auch genutzt hat. Nun müssen sie halt mal reisen...

    Wenn ich die Teilnehmerzahlen der Qualifier und auch des Qualis für die European Tour in Wiener Neustadt so sehe, kann es nicht das Argument der Fahrstrecken sein.

    Dass die Niederlande nicht mit Deutschland in einem Qualifier ist, ist auch keine neue Erfindung. Die waren schon immer mit den Spaniern zusammen. Unter anderem hat Roland Scholten sich über diesen Qualifier mal zur WM gespielt. Avila ist übrigens der einzige Qualfier, der die 100 Teilnehmer locker knackt.

    Wie viele Niederländer würden dann im eigenen Land am Turnier teilnehmen? Nach Nuland wollten auch nicht gerade sooooo viele.

    Und Bielefeld??? Nun ja, verkehrstechnisch geht es wirklich günstiger. Das hat aber die Teilnehmer am European Qualifier überhaupt nicht gestört, und die sind sogar aus Schweden, Dänemark, Kroatien und Benelux angereist. Aus Österreich kam wie sonst auch nur Mensur, das war auch in Hürth/Brühl nicht anders, wo man praktisch neben der Landebahn gespielt hat...

    An den WDF-Turnieren kannst du teilnehmen, ohne DDV-Mitglied zu sein. In dieser Saison sind dies Bremen (Januar 2012), Bochum (April 13) und noch ein Turnier in NRW (früher Dortmund, Mai 13).

    An den anderen Turnieren, in dieser Saison noch Nünrberg, Donnersberg und Karlsruhe kannst du nur als DDV-Mitglied teilnehmen und da hat derMicha schon die richtige Antwort gegeben.

    An der German Masters im Juni in Kirchheim kannst du nur teilnehmen, wenn du dich über den DDV oder deinen Landesverband qualifiziert hast, das ist ein Einladungsturnier.

    Punkte für die Rangliste gibt es bei all diesen Turnieren, teilweise sogar zweimal pro Wochenende. Wie gerade in Hamburg werden an den "normalen" DDV-Turniere (also keine WDF- oder German Masters) am Sonntag noch Zusatzeinzei gespielt, wo es die halbe Punktzahl vom Samstag zu holen gibt. Daher stehen für HH oder BE zwei Ergebnisse in der Rangliste und für BO nur eines.

    Hinzu kommen alle WDF-Punkte, die ein Spieler außerhalb von Deutschland holt.

    Alles verstenden? :)

    Gibt es Blinde oder Sehbehinderte, die den Dartsport betreiben?
    (die Frage ist ernst gemeint und nicht respektierlich)

    Mitte der 90er Jahre hat mehrmals ein Blinder an der BULLS German Open teilgenommen. Ich weiß jetzt leider nicht, woher er kam.

    Er hatte eine Begleitung dabei, damit er die richtige Position am Oche finden konnte und im weiteren Verlauf hat ihm sein Begleiter den erzielten Wurf durchgegeben und die Darts geholt.

    Alles weitere, vom Zielen über den Wurf hinaus, hat der blinde Sportskamerad aus dem Gefühl heraus gemacht.

    Wie viele Insider es hier doch gibt...

    Fakt ist, am Samstag wird es einen "BILD-Supderdarter" geben, der 100.000€ mit nach Hause nehmen kann. Jetzt kann sich jeder der Experten ausrechnen, wie viele "normale" Turniere er in Deutschland hätte gewinnen müssen, um auf diese Summe zu kommen.

    So eine Preisgeldsumme hat es noch nicht einmal annäherungsweise in unserem Land gegeben, so eine Turnierserie hat es noch nie bei uns gegeben. 25.000 sind schon raus an Monatspreisgeldern, neben den 100k wird es noch 25.000€ an Veranstalterprämien geben.

    Es geht also insgesamt um 150.000€ Preisgeld.

    Der "BILD-Superdarter" war ein Pilotprojekt in einer Sportart, die immer noch als Nebensportart gilt, auch wenn dies einige sport1 Seher nicht für möglich halten. Und als Randsportart muss man halt damit rechnen, dass TV-Sender ihre Programmplanung kurzfristig ändern. Oder dass nicht alles so läuft, wie es geplant war. Erfahrungswerte wurden auf jeden Fall gesammelt.

    Ich habe mich während der EDC mit einem Funktinär des Deutschen Badminton Verbandes unterhalten. Sie wären dankbar, auch nur ein Zehntel der TV-Zeiten zu bekommen, die der Dartsport aktuell hat. Und die sind Olympisch, wie so viele andere Sportarten mit dem gleichen Schicksal.