Beiträge von Chrisdart

    Kannst Du das erläutern? Ich sehe persönlich keinen soooo großen Preisunterschied. Wenn man 50 Spitzen im Jahr verfeuert, dann mag der Unterschied signifikant sein, aber ansonsten sind das maximal 2-3 Euro (und das ohne die Spigots, die man bei Caliburn noch extra einrechnen muss, oder sind die bei den Spitzen immer dabei?), oder sehe ich da was falsch?

    Als Vergleich habe ich mich auf die Nano bezogen und abgesehen davon, dass es sie nicht in 40mm gibt, kosten sie 4,- € mehr. Das Spigot braucht man einmalig und kostet 2,50€. Gut, da hast du Recht, keine Riesenunterschiede, aber mit alles in allem, hätte ich lieber die EVO Spitzen.


    Ich habe normale Spitzen in einen Target Dart gepresst und hatte das Gefühl das die Spitzen tiefer stecken als bei "normalen" Darts.

    Falls es wirklich so ist würde der Spigot zu tief sitzen so das man die Spitze nicht richtig anziehen kann

    Die Einpresstiefe wird bei EVO durch den Adapter vorgegeben, da landet man in Höhe des Gewindes.

    Ich weiss, es ist völlig dekadent, aber da mir die Spitzen von Caliburn besser als die von Swisspoint gefallen und sie preislich auch nicht so frech überteuert sind, keine unnötige Sollbruchstelle haben, kam mir die Idee, ob man nicht einfach die EVO Spigots in einen Target Dart pressen kann. Sollte passen, nur wie ist es mit der Haltbarkeit, zerstört man das Swiss Point Gewinde damit, sodass ein Rückbau möglich ist.

    Kurzum, hat das Jemand schonmal probiert?

    Nach ein paar weiteren Tagen muss ich sagen, dass sich mein Problem ziemlich erübrigt hat, auch ohne Kleber.

    Anscheinen war ich anfangs zu zaghaft.

    Habe die Spitzen mit aller Kraft und Antirutschhilfe angezogen und nun halten sie auch.

    Jepp, ich glaube da spielt die unterbewusste Angst das Spigot wieder mit rauszudrehen eine Rolle. Man kann die Spitzen schon gut mit Gefühl anziehen.

    Ich stippe einen Zahnstocher mit der Spitze in den Sekundenkleber und der Minitropfen, der dann dranbleibt, den streife ich im Gewinde der Spitze ab.

    HartAttack Sekundenkleber hat gegen die mechanischen Kräfte bei den kleinen Flächen keine Chance. Ich musste mal das dritte Spigot einkleben, die ersten Beiden saßen und das dritte drehte sich beim Eindrehen der Spitze mit. Ich habe dann einen viel zu großen Tropfen Kleber drangemacht und dann den Barrel mit Spigot und Adapter zwei Stunden liegen lassen. Den Adapter konnte ich dann mit etwas Anfangswiderstand gut entfernen und die Spitze eindrehen. Letztens habe ich die Spigots wieder gezogen und die alten Spitzen eingesetzt. Alles ohne Probleme, ich könnte vom Ziehen auch nicht sagen, welcher eingeklebt war.

    Das hat nichts mit dem System Caliburn zu tun, sondern ist ganz normal bei Schraube und Mutter, wenn keine Sicherung, wie zum Beispiel eine Unterlegscheibe, ein Gummiring oder eine Plastikeinlage wie bei den Sicherungmuttern dazwischen ist.

    Bei Target finde ich es gut gelöst, da presst sich beim ein Drehen der Konus fest in die konische Bohrung, hinter dem Gewinde, sodass die sich selten bis gar nicht lösen. Trotzdem finde ich Caliburn besser, gerade die Spiro halten noch mit dem letzten mm in der Scheibe, wenn der Pfeil mal fies abgelenkt wird und gebrochen ist da bei mir auch noch nix. In der Zeit, wo ich Caliburn spiele, habe ich schon so einige „Plings und Plongs“ und darauf fluchende Swiss Point Spieler gehört.

    Da bin ich ehrlich gesagt sehr froh, dass unser DC 14-tägig ein „Daddelturnier“ mit 30-40 Teilnehmern aus dem ganzen Bezirk veranstaltet. Ich habe im Januar erst angefangen und von Anfang an hat mich mein DC motiviert an den Turnieren teilzunehmen, nach dem Motto „Sei einfach dabei, sammle Erfahrung und habe Spaß!“ Und wenn ich dran denke, wie aufgeregt und nervös ich am Anfang war, nicht nur am Board, sondern auch mal, um etwas nachzufragen (Regeln, etc). Jetzt bin ich ruhig und gelassen, hab Spaß und eine gewisse Lockerheit mit der Sache. In unseren ersten Testspielen gegen andere Liga Clubs und auch ersten Punkt/Pokalspielen hat sich diese Erfahrung schon ausgezählt.

    Gibt es tricks/ Übungen wie man lernt mit dem klebenden Grip umzugehen. Um wieder mehr Konstanz zu bekommen

    Zunächst schaltest du das Zielen und treffen wollen (vardammt nochmal, treffen müssen!!) aus, indem du das Board abdeckst, entweder mit einem T-Shirt, Kopfkissenbezug zurechtgeschnitten oder ganz einfach mit einem Din A4 Blatt, welches du mit Nadeln oder Barrels auf dem Bord befestigst. Und dann wirfst du den ersten Pfeil und die anderen Beiden müssen so dicht wie möglich ran, also schöne Dreiergruppen werfen. Da du nicht auf eine bestimmte Zahl oder Triple, Double zielen musst, nimmst du hier schonmal Druck weg und kannst wieder mal ganz entspannt werfen. Nach einigen Aufnahmen wirst du merken, wie deine Gruppen automatisch enger werden, dein Wurf sich besser anfühlt und vor allem, wie du dabei enstpannst. Und dein Kopf/Selbstbewusstsein merkt dabei,“ Holla, ich kann das ja und der Dart zwischen meinen Fingern fühlt sich ja total klasse an.“

    Mach das vor jedem Training ein paar Minuten und du wirst sehen, langfristig zahlt es sich aus. Spätestens dann, wenn du schon zwei Pfeile im Triple hast, dein Stresskopf sagt „Bestimmt ist der Dritte wieder ne 1!“ Dein Unterbewusstsein vom abgedeckten Board aber gelernt hat „Na klar, kann ich enge Gruppen und jetzt rein da!“

    Trotzdem ein langer Prozess und neue Pfeile machen ja auch Spaß und sind Erfahrung.

    Früher gab es diese Sprüche mit „Hausfrauenseite“, weil wenn die Höhe nicht richtig stimmt, fällt der Pfeil vielleicht doch noch in ein höheres Triple als rechts. So war jedenfalls die Erklärung, die mir mal gegeben wurde.

    Mir ist das wurscht, wer checkt hat recht. Ich spiele mein Spiel, wenn der Gegner hinterher nicht mehr mein Freund sein will, ist das Problem von ihm ausgehend. Und bzgl. Dartitis, muss ich mich gleich wieder unter Druck setzen, wenn es links doch gut läuft? Bleib am Ball, bleib links und hab Spaß!

    Ich messe die Spitzen, die vorher drin waren, schraube das entsprechende Spigot in den Adapter und stecke es per Hand mit Gefühl ins Barrel. Meist gehen die ersten 1-2mm leicht und dann kommt Widerstand, dann ist es perfekt. Bei einem Set war das Spigot beiim dritten Barrel etwas zu leichtgängig, da haben ich einen Minitropfen(!) Sekundenkleber ans Spigot getan, hält perfekt. Spigot mit Kleber rein, Adapter rausdrehen, Spitze aufdrehen, in Ruhe aushärten lassen, dann kann man die Spitze mit dem Tool abdrehen, das erste Mal geht es ggf. etwas schwerer, aber dann kann man wechseln, wie bei den Ungeklebten.

    Wir haben im Dartclub Fliesenboden, meine Evo Spiros sind schon mehrfach auf den Boden gefallen und die Spitzen sind unbeschadet.

    Mittlerweile habe ich mehrere Sets mit Caliburn ausgestattet und die Dinger halten super, auch der Rückbau ist kein Problem. Am Liebsten spiele ich die 40mm Spiro, die sehen zwar aus wie Boardkiller, aber sind das ganze Gegenteil, halten aber auch am letzten Zippel der Spitze, wenn ein Pfeil mal quer abgelenkt wird.