Hallo,habe eine Frage zur 18. EDU Europameisterschaften in Deutschland – Geiselwind,war da vielleicht einer vor Ort,habe nämlich diesen Bericht (siehe unten) in einer HP des Österr.Verbandes gefunden,war es wirklich so schlimm ?
18. EDU Europameisterschaften in Deutschland – Geiselwind
Geiselwind – ein kleiner idyllischer Ort in Oberfranken. Zwei Hotels, ein Gasthaus, eine Bäckerei, ein Greißlerladen und ein hübscher Ortsplatz mit alten Fachwerkhäusern hießen uns nach der Anreise im starken Regen willkommen. Wir waren eine der wenigen Glücklichen, die im Ort einquartiert waren. Alle anderen EM-TeilnehmerInnen mussten zum Teil 20 km weit in ihre Unterkunft fahren. Diese EM stand im krassen Gegensatz zur EM im Jahr 2012 in Antalya. Obwohl vom größten und erfahrensten Verband der EDU, dem deutschen Dartverband, ausgerichtet, war von einem Event nicht viel zu bemerken. Die Eröffnung beschränkte sich auf den Einmarsch der Nationen, mit falsch gespielten Nationalhymnen. Keine Show, kein Feuerwerk, keine Musik oder Bars zum Feiern. Und das trotz geeigneten Räumlichkeiten: Die Veranstaltungshalle lag außerhalb des Ortes auf der Autobahnraststation Geiselwind - groß imposant und alles vorhanden, was man für so eine Großveranstaltung benötigt. Gleich daneben fand man McDonalds, Burger King, jede Menge Müll und ein Trucker Restaurant bei dem man 24 Stunden am Tag gutes warmes Essen bekommt. Allein die Käse Spätzle (auch mal um 4 Uhr früh)werden positiv in Erinnerung bleiben. Die Getränkepreise und das Essen in der Halle waren OK. Nur das Pfandsystem war derartig nervig und kam mitunter ziemlich teuer. Das Problem war, dass während die SpielerInnen bei den Darts ihre Spiele absolvierten oft Gläser und Flaschen verschwanden und somit auch der Einsatz. Auch jede Plastikflasche (Mineral, Cola etc.) war mit Einsatz belegt. Bei manchen SpielerInnnen gingen so bis zum Ende der Woche 15€ an Pfand verloren. Sehr enttäuscht waren wir alle darüber, dass es kein Rahmenprogramm gab. Erst am Freitag nach der Siegerehrung gab es Live Musik als der Großteil der EM TeilnehmerInnen schon abgereist war. Alle SpielerInnen nehmen sich für die EM eine Woche Urlaub, und im Urlaub möchte man am Abend Party machen und feiern. Dazu gab es in Geiselwind leider überhaupt keine Möglichkeit. Was diese EM noch geprägt hat waren die endlosen Diskusionen mit SpielerInnen bestimmter Nationen um das Übertreten der Abwurflinie. Obwohl mehrmals jeden Tag verlautbart, wurde es ignoriert. Ich empfinde es als Provokation, mit Absicht den Gegner aus der Ruhe zu bringen. Und das gelang teilweise ganz gut.