1. Eigentlich sollten ja die Anführungszeichen darauf hinweisen, dass ich es im Spaß gesagt habe.
2. Ich kann ihn sehr wohl leiden. Nur als Realist muss man sehen, dass die (ganz) große Zeit vorbei ist.
3. Ich frage mich dann, warum er mit diesen sch... Schäften spielt?
4. Und Dominator war er vor allem, weil es (außer Priestley manchmal) niemanden gab, der ihm auf lange Sicht das Wasser reichen konnte. Hätte jemand von Barnevelds Kaliber von Anfang an bei der PDC mitgemischt, wäre Taylor niemals so dominant gewesen. Dieser Mythos der Unschlagbarkeit, der inzwischen gebrochen ist (durch Barney!), wäre niemals aufgekommen. Insofern hatte er auch ganz schönes Glück, lange Zeit keinen echten Kontrahenten zu bekommen. Aber natürlich ist es trotzdem eine Riesenleistung, so lange so stark zu spielen.
Er ist einfach ein Ausnahmetalent. Ich vergleiche mal mit dem Tennis: Gäbe es Rafael Nadal nicht, hätte Roger Federer schon zweimal den Grand Slam geschafft und die Tenniswelt wäre öde und langweilig. Genauso ist es mit Taylor und Barneveld.
Und jetzt mal ein Vergleich mit dem Snooker: In dieser Sportart kann inzwischen jeder jeden schlagen. Top-Ten-Spieler verlieren gegen Leute, die sich durch vier Qualifikationsrunden kämpfen mussten. Die Zeit der Dominatoren und Unschlagbaren ist vollkommen vorüber.
Und in diese Richtung entwickelt es sich auch im Dart. Spätestens wenn die beiden Könige Taylor&Barney abdanken, ist es so weit. Und das ist eine gute Entwicklung.