Hallo zusammen,
denkt Ihr auch mal an den "kleinen" Darter? Den "Feierabenddarter", der in seinem LV irgendwo in den untersten Ligen spielt, samstags sich zum Ligaspiel trifft, einen gemütlichen Abend haben mächte, keine RLT im LV oder DDV-Turniere spielt, die BuLi überhaupt nicht interessiert ...???
Diese "kleinen" Darter sind es doch, die sowhl die LVs als auch den DDV mit ihren Beiträgen am Laufen halten. Der DDV "lebt" nicht von den Mitgliedsbeiträgen, welche auf die Turnier-/Bulispieler entfallen.
z.B. derzeitiger Beitrag LV 15,--€ + 10,--€ DDV -> dann 15,--€ LV + 25,--€ DDV -> aus 25,--€/Jahr werden 40,--€/Jahr, wie soll man ihm dies erklären?
Die LVs würden mit Sicherheit dann eine nicht geringe Zahl dieser "kleinen Feierabenddarter" verlieren. Würde jetzt ein LV nur 25% verlieren, ist er dann unterfinanziert und kann seinen sportlichen Betrieb in der jahrelangen Form nicht mehr aufrecht erhalten. Er wird dann gezwungenermaßen seinen eigenen Beitrag zum LV auch erhöhen müssen, dies wird mit Sicherheit zu weiterem Mitgliederverlust führen. Jeder Mitgliederverlust im LV bedeutet dann aber auch Mindereinnahmen beim DDV
Und dann? Weitere Beitragserhöhungen durch den DDV, weil er durch Mitgliederverlust unterfinanziert wird? Wie weit soll sich die Schraube denn dann drehen?
Wenn man Beiträge erhöht, dann muss man diese geforderte Beitragserhöhung maßvoll gestalten (z.B. von 10,--€ auf 12,--€/Jahr) und gleichzeitig auch konkret vorrechnen, wofür die Mehreinnahmen im Einzelnen tatsächlich gebracht werden.
Eine maßvolle Beitragserhöhung und für die Übergangszeit bis die Förderungen durch den DOSB einsetzen eine andere Finanzpolitik, Ausgaben an anderen Stellen einsparen (da ist die Schatzmeiserin dann gefragt) und absolute Prioritäten setzen, was vorgeleistet werden muss.
mit dartsportlichen Grüßen
Bodo