Beiträge von ulitier

    Aber die Akzeptanz für Erhöhungen der Beiträge für den DDV hängt doch davon ab, in welcher Beziehung man zum DDV steht. Der Großteil der Leute steht dem Landesverband viel näher. Man wird den Leuten nur schwer vermitteln können, dass die Vereinsbeiträge erhöht werden müssen, um ein attraktiveres Umfeld (schönere Anlage, vielleicht mal nicht immer die Pro FsB-Boards, günstiger Flights-Einkauf usw.) zu schaffen. Es ist vielleicht sogar möglich, den Leuten zu verklickern, dass von den höheren Beiträgen was an den LV geht, der damit die Jugend fördert, FTS ausweitet, was weiß ich. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, die LEute davon zu überzeugen, höhere Beiträge an den DDV zu zahlen. Der ist schlicht zu weit weg.

    Lasst uns darüber nachdenken, wie der LV den Dartsport attraktiver machen könnte. Warum gibt es zum Beispiel keine Board-Einkäufe über den LV? Wäre bei der Masse für die angeschlossenen Vereine doch erheblich günstiger?

    Uli

    Hi,
    ist denn nicht der DDV der falsche Empfänger? Wäre es nicht sinnvoller, die Landesverbände besser auszustatten? Diese sind näher an den einzelnen Dartern dran. Wie viele Spieler gibt es, die im Normalfall kaum ausserhalb ihres Bundeslandes spielen? Dabei sind Spiele im Urlaub natürlich nicht gemeint. War letztens selbst in Morbach als NRWler unterwegs. Aber wenn es um Dinstleistung für den Darter geht, wäre eher der Landesverband gefragt. Der DDV sollte lediglich die Dachorganisation sein, die die Nationalmannschaft und eventuell überregionale Turniere betreut. Die eigentliche Dienstleistung für die Spieler sollte jedoch von den Landesverbänden kommen, die dementsprechend besser ausgestattet werden sollten.

    Uli

    Hi,
    im NWDV wären sie wohl nicht zulässig, da hier Stahlspitzen vorhanden sein müssen (§ 1 Abs. 1 LSO NWDV). Sollten sie sich bewähren, könnte man die LSO bestimmt mal in diesem Bereich ändern.

    Ob Du am Spielort schräg angeguckt wirst, dürfte entscheidend von deiner Spielstärke abhängen. Unter uns Steelern befinden sich manche empfindliche Seelen, die es nicht so leicht verarbeiten können, wenn sie von einem Edarter geschlachtet werden.

    Nee Spass beiseite, wird im Wesentlichen von den Einschusslöchern abhängen, die die Dinger hinterlassen. Hierzu habe ich aber keinerlei Erfahrungen.

    Uli

    Hab da auch ne Frage zu den Bühnenspielen:

    Soll das in Dinslaken auch so sein? Wer schon mal da war, wird wissen, dass man, um in die Halle zu kommen, fast an den Boards im Flur, wo die anderen Spiele (jedenfalls früher) stattfinden (stattfanden), vorbei muss. Wird man dann "durch getrieben"?

    Ich wäre ja für die Einrichtung eines Tauschrings.

    Habe auch schon einiges ausprobiert, 29 gr. hört sich aber verdammt schwer an. Vielleicht solltest du erstmal günstigere so schwere Darts ausprobieren?

    Ich habe mir zu Beginn mehrere Sätze Nonames mit unterschiedlichen Barrelformen geholt, um zunächst die Form festzustellen. Jetzt suche ich noch das perfekte Gewicht. Problematisch dabei ist jedoch, dass sich mein Wurfstil über die Zeit verändert. Ist wahrscheinlich bei jedem so, führt aber dazu, dass der Dart, mit dem du vor 3 Jahren ganz gut warst, vielleicht nicht mehr oder besser als zuvor zu deinem Wurfstil passt. Es wird also eine unendliche Suche. Dies, und der Umstand, dass das ganze Spiel echt manchmal "zum Kotzen" ist, machen Dart so interessant.

    Ich denke, die Finishwege sind immer abhängig von der Tagesform und dem eigenen Gefühl. Hat man schon ein paar Mal das Finish über Bull versaut, weil man DB oder die 3 oder sowas getroffen hat, wird man in der spielentscheidenden Situation einen Bogen drum machen, wenn möglich. Hat man aber genügend Vorsprung, wird man vielleicht erst recht auf Bull gehen, nur um sich selbst zu bestätigen, dass es funktioniert (oder auch nicht). Selbst die Pros haben keine festen nicht veränderbaren Wege. Früher stellte sich Barney häufig Doppel 18, heute eher D20, Taylor hatte eine Phase, da vermied er die D16 wie der Teufel das Weihwasser (die Phase dauerte glaub ich sechs Legs). Es gibt auch unorthodoxe Wege, die einem persönlich aus welchen Gründen auch immer mehr liegen.

    Sicherlich ist alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Das Problem ist jedoch, dass man sich selbst richtig einschätzen muss. Wenn man einem Anfänger sagt, er soll in einem Ligaspiel auf die große 16 oder 8 werfen, wird er dies verständlicher Weise nicht tun. Die Wahrscheinlichkeit, dass er hierüber mehr Punkte als über die anvisierte 20 wirft, ist jedoch je nach Größe des Streufeldes höher.

    Es gibt nur gewisse Grundregeln, die beachtet werden sollten. Man sollte sich so früh wie möglich ein Finish stellen (also 159 ua. Rest vermeiden). Man sollte die Doppel, egal welche, treffen :!D .

    Grundsätzlich hängt der Spielweg bei mir von der Spielsituation und der Tagesform ab.

    Beispiel:

    Mein Gegner hat 235 Rest, ich 90, ich bin dran, mein Gegner macht keinen so starken Eindruck. Bei normaler Tagesform gehe ich auf die T18 für D18, einfache 18 T12 für D18.

    Aber:

    Spiel ist eng, Gegner hat ein Finish stehen, gute Tagesform: Erster Dart auf Bull, DB für D20, SB für T15 D10 oder 15 DB

    Schlechte Tagesform: Große 20, große 20, DB.

    Ich denke, man kann nur seine persönliche Vorgehensweise darstellen. Was den anderen dann liegt, müssen sie selbst herausfinden. Grundsätzlich sollte aber jedem der Rechenweg bekannt sein, wenn man ohne einen Triple über SB ein Doppel stellen kann (bspw. 90) oder anstelle von zwei Triple nur einen braucht (bspw. 132= SB, T19, DB). Ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeit.

    Wichtiger sind solche Sachen wie 266: wenn S20 dann nicht wieder 20, sondern T19!

    "Bau es und sie werden kommen."

    Weiss nicht genau, ob das Zitat stimmt. Wenn genug Geld ausgelobt wird, werden unzählige Darterinnen an Turnieren teilnehmen. Ich würd sogar meine Tochter (2 JAhre) hinschicken... Nee, doch nich.

    Eine Beurteilung über die möglichen Entwicklungen ist uns doch überhaupt nicht möglich. Oder kennt jemand die Zahlen? Wie viele Frauen spielen in der BDO? Wie viele spielen Dart, aber nicht in der BDO, weil es "nichts" zu gewinnen gibt? Welches Vermarktungspotenzial besteht? Was passiert mit den BDO-Turnieren bei einem Zusammenschluss? Macht eine Amateur-WM Sinn? Niemand von uns wird hier eine vernünftige Antwort geben können, Hr. Hearn wahrscheinlich auch nicht. Kann auch sein, dass alles nur Fake war und er bei einem Ja der BDO zum Übernahmeangebot erschrecken würde. Ich kenne seine Pläne nicht und ihr auch nicht.

    Man wirds sehen.

    Sollte tatsächlich die BDO von Hrn. Hearn übernommen werden, wird er zunächst (wenn nicht schon geschehen) eine ausführliche Marktanalyse durchführen. Welches Potenzial besteht im Zusammenhang mit Sendern, Sponsoren, Merchandising, Werbepartnern, internationale Ausrichtung usw. Die Restlaufzeiten bindender Verträge werden abgewartet, dann kommt das große Umkrempeln.

    Sollte dann ein Berater oder Hr. Hearn der Ansicht sein, dass eine Frauen-WM im Stile der PDC-WM Sinn macht und vermarktet werden kann, wird es schnell eine hochdotierte Veranstaltung geben (wahrscheinlich eine Woche vor der Herren-WM). Ähnliches ist im Tennis passiert. In anderen Sportarten konnte sich die Damenriege nicht so durchsetzen. Wenn aber Marktpotenzial besteht, wird es konsequent ausgenutzt werden. Eventuell erleben wir ja noch die PDCO Jugend-WM mit 25.000 Pfund Preisgeld für den Weltmeister.Alles andere macht keinen Sinn. Ansonsten könnte alles so bleiben, wie es ist.

    Heute in der WAZ im Sportteil:

    Auf der ersten (!) Seite befindet sich ein Artikel über die PDC-WM, natürlich mit Taylor im Vordergrund. Der Sport kommt aber gut dabei weg. Der Autor scheint wirklich dort gewesen zu sein. Er berichtet über den Sieg gegen den Muffin-Man. Alkohol spielt auch eine Rolle, aber nur bei den Zuschauern (und Co Stompe, der nach seinem Sieg ein Bier trinkt). Ein kurzer Ausblick auf das Turnier in Dinslaken und


    das beste Dartfoto, das ich bisher gesehen habe!

    Wenn es das als Poster gibt, werde ich es für unser Vereinsheim kaufen. Ich weiss nicht, ob es bei der WM gemacht wurde. Es zeigt Taylor mit einem Dart kurz nach dem Verlassen der Hand, ansonsten alles schwarz. Selbst die Scheibe ist nicht zu sehen, Taylors Unterkörper auch nicht, da er eine schwarze Hose anhat. Das Foto verdeutlicht sehr gut den "Tunnelblick", den manche Spieler häufiger, andere selten in einem Spiel entwickeln. Vor allem wenn man die Zuschauermassen bei der WM im Hinterkopf hat, ein wirklich tolles Foto. Habe leider keinen Scanner hier. Wenn jemand die WAZ und einen Scanner hat, kann er es ja vielleicht einstellen. Auf der Homepage der WAZ (derwesten.de) habe ich leider nichts gefunden.

    Aber das Foto lohnt sich wirklich.