Beiträge von ulitier

    @ Franz was: Ich denke nicht, dass der DDV hier Patient ist. Soweit ich das verstanden habe, wird doch die Offenlegung von Kontenbewegungen einer Privatperson gefordert. Patient wäre dann die Privatperson, um im Bild zu bleiben.

    Um mal bei Kais Bild zu bleiben:

    Wenn sich derjenige mit dem weissen Flecken auf dem Bild weigert, weitere Untersuchungen über sich ergehen zu lassen, war es das (falls er noch geschäftsfähig ist). Selbst wenn die treusorgende Ehefrau, die liebenden Kinder, der soziale Arbeitgeber oder sonstwer mit Recht ins Feld führt, hier bestehe doch offensichtlich die Notwendigkeit zur Abklärung, geschieht dies nur, wenn der Patient zustimmt!

    Weiss nich...

    Hätte es seltsam gefunden, wenn damals Herr Gauck und Herr Wulff bei mir im Wohnzimmer gestanden hätten, um sich vorzustellen.

    Das Forum ist zwar nicht mein Wohnzimmer, aber doch auch nicht die Plattform, wo sich die Kandidaten vorstellen sollten. Das wären dann wohl eher die Foren der LVs. Jeder Interessierte könnte dort nachlesen und sich bei seinem LV immer noch einbringen und die LVs besprechen sich doch (hoffentlich) so wie so vorab.

    Versteht mich nicht falsch, diskutieren kann man hier über alles. Aber ehrlich gesagt, hätte ich eher ein seltsames Gefühl bei einem Kandidaten, der sich hier vorstellt und nicht bei seinem LV. Wir wählen doch keinen. Auf uns hört ja keiner.

    A) Welche Berechtigung besteht, Privatkonten oder auch nur Geldbewegungen einzusehen? Für uns: Keine. Punkt. (Anders StA, FA usw.)

    Ob das geschickt oder ungeschickt ist, ist egal. Ich lasse regelmäßig auch niemanden mein Konto prüfen (außer meine Frau).

    B) Welche Gefahren drohen dem DDV? Meiner Ansicht nach keine. Eventuelles Fehlverhalten einzelner, auch derjenigen, die ein Amt bekleiden, führt nicht zwangsläufig zur Haftung des Verbandes. Der Verein ist für den Schaden verantwortlich, den der Vorstand, ein Mitglied pp.... durch eine in Ausführung der ihm zustehenden Verrichtungen begangene, zum Schadensersatz verpflichtende Handlung einem Dritten zufügt (§ 31 BGB). Wenn, und da sind wir bei den Spekulationen, die Vergabe der Veranstaltungen ordnungsgemäß war, handelte anschließend nicht mehr der Vorstand.

    Schwarzarbeit: Wenn, dann dürfte dies die Haftung der Firma x betreffen, nicht die des DDV. Der DDV hat doch niemanden beschäftigt. Er hat die Ausführung zuvor vergeben.

    Ob sich hier irgendjemand gesund gestoßen hat, kann von uns überhaupt nicht geprüft werden. Die Diskussion ist einfach müßig.

    Sein Angestelltenverhältnis?

    Es ist doch klar, dass Gordon sich für den DDV nicht so aufopfern kann wie bei der PDC/PDC Europe nicht Beschäftigte. Insbesondere Tipps aus dem Eventbereich dürften tabu sein, bestreitet die PDC hierdurch doch ihre Haupteinnahmen. Derlei gehört zum Geschäfts-knowhow und wird nicht ohne weiteres weitergegeben, auch nicht an gemeinnützige Organisationen. Dürfte auch verständlich sein.

    Ich denke nicht, das Gordon in einem der Ausschüsse saß. Wie gesagt, Entscheidungsträger waren damals ja vorhanden. Ich gehe mal davon aus, dass diese ihr Amt auch wahrgenommen haben. Dies gilt meiner Ansicht nach solange, wie das Gegenteil nicht bewiesen ist.

    Alles andere ist reine Spekulation. Hier sollte man sich, da nicht unerhebliche Verfehlungen im Raum stehen, mit Mutmaßungen zurück halten.

    @ checker: Dabei vergisst du aber, dass dem DDV keine Möglichkeit genommen wurde, der DDV wollte diese Möglichkeit nicht und hat sie abgegeben. Ob dies richtig war oder nicht sei mal dahingestellt. Das der DDV die Veranstaltung abgab, wurde doch bestimmt nicht nur von einer PErson entschieden, ohne zuvor die anderen Entscheidungsträger zu informieren bzw. zu fragen.

    @ Gordon: Es macht einen Unterschied, ob der DDV die Durchführung an eine Firma x vergibt und sagt, er habe die Durchführung an den NWDV abgegeben oder an den NWDV abgibt und der NWDV die Durchführung an eine Firma x weiter vergibt (quasi Subunternehmer).

    Macht auch Sinn: Wenn das finanzielle Risiko für den DDV hoch war, war es das auch für den NWDV.

    Ob bei der Weitergabe durch den NWDV alles richtig gemacht wurde, haben die Vertreter des NWDV zu entscheiden bzw. hoffentlich geprüft.

    Ich denke, man sollte das Kapitel abschliessen.

    Dem DDV muss Gewinnerzielung egal sein, sonst wäre er kein e.V. mehr.

    Nochmal, es gab eine Vereinbarung zwischen dem DDV und der Firma x. Ich kenne diese Vereinbarung nicht. 99% der Schreiber hier wohl auch nicht. Welche Rechte und Pflichten der DDV hinsichtlich Zahlung, Überwachung, Rechnungslegung usw. hatte, ergibt sich also aus einem Schriftstück, das wir nicht kennen.

    Wie sollen wir uns dann über mögliche Verstöße unterhalten?

    Es kann sein, dass der DDV der Firma x gesagt hat:"Hier, mach mal, will damit nichts zu tun haben." Wenn in der Vergangenheit vom DDV regelmäßig Verluste bei gleichen Veranstaltungen eingefahren wurden, wäre das nicht verwunderlich.

    Was unsere Mitgliedschaft betrifft, meine ich mich zu erinnern, das nur die LV Mitglieder des DDV sind. Es geht also nicht um unsere Rechte gegenüber dem DDV, sondern um die Rechte der LV. Wer sich von seinem LV fehlerhaft vertreten fühlt, sollte Kontakt zu ihm aufnehmen.

    Ich kenne zwar die Einzelheiten nicht, meine mich aber zu erinnern, dass der DDV mit dieser Ausrichter-Firma vereinbart hatte, dass der DDV für die Ausrichtung einen Festpreis zahlt. Mögliche Gewinne und Verluste sollten zu Gunsten bzw. zu Lasten der Ausrichter-Firma gehen. So oder ähnlich wurde es hier oder im Forum vom DDV mal dargestellt.

    Sollte dies zutreffen, sehe ich keinen Bedarf zur Überprüfung der Geldflüsse, soweit es nicht die Zahlung des vereinbarten Betrages betrifft.

    Es hängt also entscheidend von der Vereinbarung zwischen DDV und der Ausrichter-Firma ab. Bevor man sich hier im Kreis dreht, sollte geklärt werden, was die Grundlage war.

    Ich halte mal den LV zu Gute, dass die das geprüft haben, bevor über die Entlastung abgestimmt wurde.

    Sollte dies anders sein, erscheint das Vorgehen bedenklich. Dann kann man sich noch überlegen, ob man nicht versucht, an die richtigen Kontrollstellen zu gelangen. Dies setzt voraus, dass man sich für ein Ehrenamt zur Verfügung stellt. Damit hat sich die Sache aber für die meisten Mitglieder der LV, so auch für mich, erledigt.

    Nur meine Meinung

    Wäre ich jetzt ein Mehrfachaccount von dir, könnte ich jetzt eine längere, sinntiefe und beeindruckende Diskussion mit dir führen. Meinungen würden ausgetauscht, der Leser würde, ohne es zu merken, in eine bestimmte Richtung geführt. Erreicht würde dies durch einen Charakter, der einen sicheren und souveränen Eindruck hinlegt (also ich :ironie: ) und meinem Gegenüber, der unbeholfen wirkt und mit der Zeit immer ausfallender und aggressiver wird. Zum Schluss stimmt mein Gegenüber meinen Argumenten aber zu. Und wenn selbst mein größter Widersacher meine Argumente anerkennen muss, gilt dies erst recht für den unbedarften Leser. Übrigens ist dies ein gängiges Mittel in der Philosophie, wo etliche Diskussionen und Streitgespräche von einem Autor stammten, jedoch in die Form der Diskussion zwischen zwei mehr oder weniger fiktiven Personen gebracht wurden.

    So hehere Ziele dürften hier nicht vorliegen. Teilweise wird man als leitende Person Sorge für das Amt gehabt haben (Das kann der doch in dieser Position nicht sagen). Vielleicht wollte man unerkannt bleiben, damit man mal so richtig austeilen kann. Verhindern lässt sich das nicht.

    Habe gerade im Radio eine Reportage über PR gehört. Im Vergleich zu dem, was in der Politik und Wirtschaft abläuft, ist die Verfehlung hier nicht mal einer Erwähnung wert. Da werden ganze Blogs von PR-Firmen geschaffen, die aussehen, als wenn sie von Privatleuten stammen. Einträge in Foren und Bewertungsseiten werden massiv gefälscht. Wir merken es nur nicht.